Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Anrufe von falschen Polizeibeamten im Raum Passau – Betrüger erbeuten Goldbarren – Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

PASSAU, GRUBWEG. Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 17.04.2019, überwiegend im Stadtgebiet Passau, zu zahlreichen Anrufen von „falschen Polizeibeamten“. Wie erst später bekannt wurde, waren die Täter zumindest in einem Fall erfolgreich. Die Polizei weist nochmals eindringlich auf diese Betrugsmasche hin.

Ein 81-Jähriger erhielt gegen 11.30 Uhr einen Anruf, wobei sich der Anrufer als Polizeibeamter ausgab. Dieser konnte sein Opfer durch geschickte Gesprächsführung davon überzeugen, dass Goldbarren, die der Geschädigten zu Hause aufbewahrte, angeblich falsch seien und von der Polizei überprüft werden müssen. Tatsächlich erschienen gegen 11.45 Uhr zwei männliche Personen in der Wohnung des Opfers in einer Wohnanlage in der Werner-Diedrich-Straße, fotografierten die Goldbarren und nahmen diese anschließend mit. Der Wert der Beute liegt bei etwa 20.000,- Euro.
Bei den beiden Unbekannten handelt es sich um einen ca. 35 Jahre alten Mann, ca. 170 cm groß, kurze braune Haare, bekleidet mit einem grauen Langarm-Hemd und einer grauen Hose sowie um einen etwa gleichaltrigen Mann, ca. 190 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare. Angaben zur Bekleidung der zweiten Person liegen nicht vor. Beide Männer sprachen deutsch mit ausländischem, möglicherweise osteuropäischem, Akzent.
Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben Niederbayern in Passau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise. Wer hat im betreffenden Zeitraum in oder im Umfeld der Wohnanlage Werner-Diedrich-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben Niederbayern unter Tel.: 0851/9511-0.
Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Zenger, PHK

Heroin statt Shampoo – Haftbefehl gegen 51-jährigen Serben ergangen
EGING A. SEE, LKR. PASSAU. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau finden eine größere Menge Heroin im Gepäck eines 51-jährigen Serben.
Das sichergestellte Herion (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Das sichergestellte Herion (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)
Bei der Kontrolle eines Fernlinienbusses auf der Autobahn A 3 stellten die Fahnder der Passauer Grenzpolizei im Gepäck des Serben knapp über 400 Gramm Heroin sicher. Kurios das Versteck des Serben – in zwei Shampoo-Flaschen versteckt wollte der Serbe, gegen den außerdem ein aktuelles Einreiseverbot in das Schengengebiet besteht, das Rauschgift offensichtlich von Amsterdam nach Wien verbringen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat die weiteren Ermittlungen gegen den 51-Jährigen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau erging Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Schmuggels von Heroin in nicht geringer Menge. Er wurde heute (18.04.2019) nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Überfall vor Tiefgarage – zweiter Tatverdächtiger stellt sich der Polizei – 1. Nachtragsmeldung
ABENSBERG, OT GADEN, LKR. KELHEIM. Vergangenen Samstag (13.04.2019) ist eine 37-jährige Frau vor einer Tiefgarage überfallen worden, ein 19-jähriger Tatverdächtiger konnte kurz nach dem Überfall von der Polizei im Stadtgebiet Abensberg festgenommen. Er befindet sich seit dem 14.04.2019 in Untersuchungshaft.
Der 19-Jährige kam kurz vor 21.00 Uhr unvermittelt auf die Frau zu, die bereits in ihrem Fahrzeug saß. Durch das offene Fahrerfenster sprühte er ihr Pfefferspray ins Gesicht und versetzte der Frau zudem mehrere Faustschläge. Trotz heftiger Gegenwehr ist es dem 19-Jährigen gelungen, der Frau die Handtasche zu entreißen. Mit großer Wahrscheinlichkeit war zwischen dem Überfall auf die Frau und einem Einbruchsalarm in einem nahegelegenen Einkaufsmarkt ein Zusammenhang. Der Täter hatte offensichtlich Kenntnis davon, dass die in dem Einkaufsmarkt beschäftigte Frau u. U. die Schlüssel für den Markt in der Handtasche mitführte.
Ein Zeuge hatte kurz nach 21.00 Uhr einen jungen Mann, etwa 170 cm groß, ca. 16 Jahre alt, von dem Einkaufsmarkt in der Straubinger Straße weglaufen sehen. Am Dienstag, 16.04.2019, erschien schließlich ein 19-Jähriger aus der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg bei der Kripo Landshut in Begleitung seines Rechtsbeistandes und räumte seine Tatbeteiligung ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erging gegen den jungen Mann Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der Beihilfe zum schweren Raub. Vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg äußerte er sich bei der gestrigen (17.04.2019) Vorführung umfassend zu den Taten; der von der Staatsanwaltschaft Regensburg beantragte Haftbefehl wurde daraufhin gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Die Ermittlungen der Kripo Landshut und Staatsanwaltschaft Regensburg dauern an.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Brand auf einem Betriebsgelände – 1. Nachtragsmeldung
EGGENFELDEN, LKR. ROTTAL-INN. Heute (18.04.2019) kam es gegen 04.30 Uhr zum Brand in einem holzverarbeitenden Betrieb. Entgegen der ersten Meldung wird der Sachschaden mit rund 100.000 Euro deutlich niedriger eingeschätzt.
Aufgrund der bisherigen Ermittlungen der Kripo Passau liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung vor. Nach ersten Erkenntnissen kann derzeit ein technischer Defekt, u. U. an einer Verkabelung nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Passau dauern an.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Brand in einer Recyclinganlage –Keine Hinweise auf Brandstiftung - Nachtragsmeldung
PETERSKIRCHEN, LKR. ROTTAL-INN. Wie bereits berichtet, brach am Dienstag, 16.04.2019, gegen 21.20 Uhr in einem Recyclingbetrieb in Peterskirchen ein Brand aus.
Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau, insbesondere die Auswertung einer vorhandenen Videoüberwachungsanlage nun ergeben haben, brach der Brand in einem abgelagerten Industrieabfall aus, der im Bereich der Lagerhalle zum Schreddern deponiert war. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sich der Abfall selbst entzündet hat, hierfür gibt es verschiedene Ursachen, wie z.B. in Leinöl getränkte Lappen, mit Lack behafteter Abfall usw. Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung haben sich nicht ergeben. Glücklicherweise war vom Brand nur die Lagerhalle betroffen, weitere Gebäude blieben unversehrt.
Ein an das Betriebsgelände angrenzendes Waldstück blieb weitestgehend unversehrt, es wurden nur einzelne Bäume durch den Brand leicht in Mitleidenschaft gezogen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Zenger, PHK


Polizeiinspektion Kelheim
Sachbeschädigung mit rechtsextremistischem Hintergrund
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS. KELHEIM). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden ein grauer Ford Focus und ein blauer BMW X5, welche beide auf dem Parkplatz einer Schule in der Julius-Sax-Straße abgestellt worden waren, durch bis dato Unbekannte mutwillig beschädigt.
Beide Pkw wurden mit grüner Farbe besprüht und zerkratzt, beim Focus noch zusätzlich alle Reifen zerstochen, sowie auf die Fahrerseite ein „Hakenkreuz“ gesprüht.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Kelheim, Tel.: 09441-5042-0, entgegen.


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
ROHR i.NB. Fahrzeug vorläufig aus dem Verkehr gezogen
Anlässlich einer Verkehrskontrolle wurde am Mittwoch, den 17.04.2019, gegen 20:25 Uhr in der Römerstraße ein Pkw angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass u.a. Teile an dem Fahrzeug verbaut waren, die nicht genehmigt waren bzw. konnte der Fahrer dafür keinen entsprechenden Nachweis erbringen. Dadurch war die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erloschen. Der 30-jährige Fahrer aus dem östlichen Landkreis musste sein Fahrzeug stehen lassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach der Straßenverkehrszulassungsordnung.
SCHIERLING/B 15n. Auffälliger Kradfahrer
Am Mittwoch, den 17.04.2019, gegen 22:05 Uhr, konnte ein Kradfahrer in Schierling angehalten werden. Dieser war den Beamten aufgefallen, da an seinem Krad kein Kennzeichen angebracht war. Der 22-jährige Schierlinger konnte zudem keine gültige Fahrerlaubnis für das nicht zugelassene Krad vorweisen. Noch dazu wurden bei ihm typische Anzeichen festgestellt, die auf einen Drogenkonsum schließen ließen. Ein entsprechender Test verlief positiv. Die Weiterfahrt des jungen Mannes wurde unterbunden. Im Krankenhaus wurde noch eine Blutentnahme durchgeführt. Es wird nun wegen mehrerer Delikte gegen ihn ermittelt, u.a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung, sowie nach der Fahrzeugzulassungsverordnung und dem Straßenverkehrsgesetz.
MAINBURG. Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 17.04.2019, gegen 17:00 Uhr, wurde ein 17-jähriger aus Rudelzhausen mit seinem Krad in der Bahnhofstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass das Krad schneller als 25 km/h fuhr. Eine genauere Messung auf dem Prüfstand ergab schließlich eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Der 17-jährige hatte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis, die ihm zum Führen eines solch motorisierten Krades ermächtigt. Daher wurde seine Weiterfahrt unterbunden. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.
Michael Dörsch
Polizeikommissar