Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Unglücksfall im Bahnhof - 16-Jähriger verbrannt und 15-Jähriger schwerst verletzt

Osterhofen-Altenmarkt, Lkr. Deggendorf
Am Dienstag, 16.04.19, geg. 21.50 Uhr, ereignete sich im Bahnhof ein tragisches Unglück.

Vier Jugendliche feierten auf dem Gelände des Bahnhofs in Osterhofen-Altenmarkt einen Geburtstag. Plötzlich kamen zwei von ihnen auf die Idee, auf einen Waggon des dort auf Gleis 3 abgestellten Güterzuges der Deutschen Bahn zu klettern. Als sich beide oben auf einem sog. Kesselwagen befanden, bildete sich von der elektrischen Oberleitung mit 15 Kilovolt Leistung ein Lichtbogen, der den 16-Jährigen sofort verbrannte. Sein 15jähriger
Freund wurde ebenfalls vom Lichtbogen getroffen und vom Dach geschleudert. Er erlitt schwerste Verbrennungen und kam nach erfolgreicher Reanimation mit den Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in München. Es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Die Fahrgäste eines angehaltenen Personenzuges bekamen das Unglück mit und alarmierten über Notruf die Rettungsleitstelle in Straubing.
Die mit Heizöl beladenen Kesselwagen des abgestellten Güterzuges blieben vom Lichtbogen
unbeschädigt.
Die Sachbearbeitung wurde vor Ort vom Kriminaldauerdienst aus Straubing übernommen.
Die Gleissperre wurde gg. 00.55 Uhr aufgehoben.
Die verbliebenen Jugendlichen und die Angehörigen wurden vor Ort vom Kriseninterventionsteam der freiwilligen Feuerwehr und dem Notfallseelsorger betreut.
Pol.-Präs. Ndby., Einsatzzentrale, Anton Pritscher, EPHK
Schleierfahnder hatten einen guten Riecher – ein Kofferraum voll mit Parfüm
Das sichergestellte Parfum (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Das sichergestellte Parfum (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
PASSAU. Am gestrigen Dienstag, 16.04.2019, kurz nach 18.00 Uhr kontrollierten Schleierfahnder der Passauer Grenzpolizeiinspektion in der Rastanlage Donautal-West einen Mazda, besetzt mit drei Rumänen.
Einen guten Riecher im wahrsten Sinne des Wortes bewiesen wieder einmal die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau. Bei der Kontrolle dreier Rumänen, die von Augsburg unterwegs in ihre Heimat waren, entdeckten die Fahnder einen Kofferraum voll mit Parfüms. Wie sich herausstelle, stammte das Parfüm aus einem Diebstahl aus einem Drogeriemarkt im Bereich Neu-Ulm von vergangener Woche.
Bei der Auswahl der Düfte war das Trio scheinbar etwas wählerisch – das Diebesgut bestand fast aus Produkten namhafter Hersteller; der Gesamtwert der 150 Fläschchen betrug rund 8.000 Euro.
Des Weiteren konnten im Fahrzeug sieben Plastiktüten mit exklusiven Süßwaren im Werte von 1.000 Euro aufgefunden werden. Eine dieser Tüten war speziell als sogenannte Diebestasche präpariert.
Die weiteren Ermittlungen gegen die drei Rumänen im Alter zwischen 18, 20 und 35 Jahren hat nun die Kripo Passau in Zusammenarbeit mit dem Ermittlungsdienst der PI Neu Ulm übernommen. Die Staatsanwaltschaft Potsdam fahndet bereits seit März 2019 nach dem 20-Jährigen wegen Diebstahls.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen erging gegen den 35-Jährigen mittlerweile Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Bandendiebstahls. Er wurde heute (17.04.2019) nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die anderen beiden wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Memmingen nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Vorsicht vor falschen Polizeibeamten – aktuell wieder vermehrte Anrufe festzustellen
PASSAU. Im Verlauf des heutigen Tages (Mittwoch, 17.04.2019), gingen bei der Polizei erneut zahlreiche Mitteilungen über Anrufe von sog. „falschen Polizeibeamten“ ein. Bislang kam es glücklicherweise zu keiner Übergabe von Geldbeträgen oder sonstigen Wertgegenständen.
Insgesamt musste die Polizei im Verlauf des heutigen Tages, überwiegend im Stadtgebiet Passau und vereinzelt im Bereich Deggendorf und Dingolfing, rund 80 Anrufe registrieren, bei denen sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgegeben und sich nach Barvermögen oder Wertgegenständen erkundigt haben.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt wiederholt vor dieser Betrugsmasche. Die aus dem Ausland agierenden, entsprechend geschulten Betrüger geben sich hierbei als Polizeibeamte aus und verunsichern mit geschickter Gesprächsführung die Angerufenen. Dabei versuchen die Anrufer Auskünfte über die Vermögensverhältnisse ihrer Opfer zu erlangen und mit Hinweisen auf einen möglicherweise bevorstehenden Einbruch, die angerufene Person zur Aushändigung bzw. Übergabe von Bargeld, Schmuck oder sonstigen Wertgegenständen zu bewegen.
Mit einer regelmäßigen Berichterstattung, auch über Anrufe, bei denen es nicht zu Geldübergaben gekommen ist, möchte das Polizeipräsidium Niederbayern gerade ältere Bürgerinnen und Bürger, aber auch deren Angehörige, auf diese dreiste Betrugsmasche hinweisen. Die Polizei ruft niemals bei Ihnen an um sich nach ihren Wertgegenständen oder Bargeld zu erkundigen. Auch wird die Polizei niemals Bargeld oder sonstige Wertgegenstände bei ihnen abholen. Sollte Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommen, beenden sie das Gespräch und verständigen sie schnellstmöglich die Polizei unter „110“.
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Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Zenger, PHK

Ermittlungen führen zur Festnahme von zwei Drogenhändlern – zwei Tatverdächtige in Haft
REGEN, LKR. REGEN. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Deggendorf und der PI Regen decken Betäubungsmittelhandel durch zwei in Deutschland lebende Afghanen auf. Zwei Tatverdächtige konnten ermittelt werden und befinden sich mittlerweile in Haft.
Bereits im September 2018 begann die Kriminalpolizei Deggendorf, zusammen mit der Polizeiinspektion Regen und der Staatsanwaltschaft Deggendorf, ihre Ermittlungen gegen zwei 23-jährige Afghanen aus dem Landkreis Regen. Die beiden standen im Verdacht im Stadtgebiet Regen, regelmäßig Marihuana gewinnbringend weiter veräußert zu haben. Die akribische Ermittlungsarbeit der beteiligten Dienststellen bestätigte nun diesen Verdacht. Da zu den Kunden der beiden Afghanen auch Minderjährige gehörten, wird gegen die Beiden wegen des Verdachts eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Weitere Ermittlungen hinsichtlich der Abnehmer der Betäubungsmittel werden durch die Polizeiinspektion Regen geführt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf, erließ das Amtsgericht Deggendorf Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Diese wurden zwischenzeitlich vollzogen, dabei konnten geringe Mengen Marihuana aufgefunden werden. Gegen die beiden Tatverdächtigen erging Haftbefehl wegen des dringen Tatverdachts von Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Die beiden jungen Männer wurden in verschieden Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Deggendorf und der Polizeiinspektion Regen, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf dauern an.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK

Brand in einer Recyclinganlage
Eggenfelden-Peterskirchen, Lkr. Rottal-Inn
Aus bislang ungeklärter Ursache brannte am Dienstag, 16.04.19, gg. 21.20 Uhr, eine Lagerhalle in einer Recyclinganlage.
Aus noch ungeklärter Ursache geriet eine Lagerhalle eines Recyclinghofes in Brand. In der abgebrannten Halle waren gepresster Plastikmüll und die Müllpresse. Außerdem griff das Feuer noch auf ein angrenzendes Waldstück über und verbrannte ca. 5 qm Wald.
Die Rauchentwicklung führte zu temporären Sichtproblemen auf der vorbeiführenden Bundesstr. 20 und zog die Ortschaften Falkenberg und Taufkirchen in Mitleidenschaft.
Um 01.30 Uhr konnten sämtliche Warnmeldungen der Einsatzzentrale zurückgenommen werden. Die Feuerwehr bekämpft noch einzelne Glutnester.
Der Schaden wurde vom Betreiber auf über 1 Million Euro geschätzt.
Die weitere Sachbearbeitung wird von der Kriminalpolizeiinspektion Passau übernommen.
Neben den Einsatzkräften der Polizei Eggenfelden waren am Brandort die Feuerwehren aus
Peterskirchen, Falkenberg, Kirchberg, Wurmannsquick, Hofmark-Gern, Eggenfelden, Hammersbach, Unterdietfurt, Simbach b. Landau, Landau a.d. Isar, Malgersdorf, Hebertsfelden und Taufkirchen. Personen kamen nicht zu Schaden.
Pol.-Präs. Ndby., Einsatzzentrale, Anton Pritscher, EPHK


Polizeiinspektion Kelheim

Geschwindigkeit gemessen
ST 2231/ RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Die Verkehrspolizeiinspektion Landshut führte am 15.04.2019 vormittags Geschwindigkeitsmessungen auf der Staatsstraße 2231 bei Riedenburg durch.
Von 308 gemessenen Fahrzeugen waren immerhin nur vier im beanstandungswürdigen Bereich. Bei erlaubten 50 km/h wurde der Schnellste mit 78 km/h registriert.

Person widerrechtlich in Haus aufgefunden
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS. KELHEIM). Am späten Montagabend drang ein 39-jähriger Neustädter in ein Wohnhaus in der Alten Donaustraße ein. Die Haustüre war lediglich durch einen Schnappverschluss geschlossen.
Im Haus traf er auf die Bewohnerfamilie, die die Polizei verständigte und den Mann des Gebäudes verwies, wonach sie gemeinsam auf die Polizeibeamten warteten.
Erstellt von POK Rammrath


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall auf der Autobahn mit Personenschaden
ELSENDORF. Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen
Am 16.04.19 gegen 17.35 Uhr befuhr ein 45-jähriger Pkw-Fahrer aus Nabburg die BAB A 93 aus Richtung Holledau kommend auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Regensburg. Der Pkw-Fahrer aus Nabburg wollte einem anderem Fahrzeug das Einfädeln ermöglichen und wechselte vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersah er einen nachfolgenden Pkw auf dem linken Fahrstreifen. Der nachfolgende Pkw-Fahrer, 50 Jahre aus Moers, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Pkw des Nabburgers auf. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall jeweils leicht verletzt. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt ca. 9.000 Euro.
Schmidbauer Rudolf
Polizeihauptkommissar
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