Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Brand in Kirche – Verursacher ermittelt

EICHENDORF, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Am Dienstag, 09.04.2019, brach in der Eichendorfer St. Martinskirche ein Feuer aus. Eine Holzbank hatte bereits Feuer gefangen, konnte aber durch die schnell eintreffenden Feuerwehren gelöscht werden. Entgegen der ersten Einschätzung ist mittlerweile von einem Schaden von rund 40.000 Euro auszugehen. Durch das Feuer wurde u. a. eine Holzbank und eine Herrgottsfigur beschädigt.
Die Ermittler der Landauer Polizei konnten nun einen strafunmündigen Schüler als Verursacher ermitteln. Scheinbar leichtfertig zündete der Junge einige Teelichter an und stellte diese auf eine Sitzauflage, anschließend verließ der Junge die Kirche, ohne die Teelichter zu löschen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Sitzauflage durch die brennenden Teelichter entzündeten. Hinweise, dass das Kind für Beschädigungen in der Kirche in jüngster Vergangenheit verantwortlich ist, haben sich nicht ergeben.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Zeugenaufruf zum Raubüberfall auf Einkaufsmarkt vom 29.11.2018 - die Kriminalpolizei Passau bittet um Hinweise
MASSING, LKR. ROTTAL-INN. Wie bereits berichtet, überfielen zwei bislang unbekannte Täter am 29.11.2018, gegen 15.20 Uhr einen Einkaufsmarkt in Massing. Die Kriminalpolizei Passau bitte nun in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise.
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen grauen Pkw, vermutlich der Marke Skoda, welcher nach dem Überfall, im Bereich der Hochholdinger Straße wendete und mit hoher Geschwindigkeit den Oberzauner Weg ortsauswärts befuhr. Der Pkw war mit zwei männlichen Personen besetzt und könnte möglicherweise in Zusammenhang mit dem Überfall stehen.
Wer kann Angaben zu dem grauen Pkw oder zu den Insassen machen bzw. wem ist dieses Fahrzeug vor oder nach der Tat aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Passau unter Tel.: 0851/9511-0.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK
Frau vor Tiefgarage überfallen – ein Tatverdächtiger kurz nach dem Überfall festgenommen – Kripo sucht Zeugen
ABENSBERG OT. GADEN, LKR. KELHEIM. Ein maskierter Mann raubte am Samstag, 13.04.2019, einer 37-jährigen Frau die Handtasche und konnte unerkannt entkommen.
Kurz vor 21.00 Uhr kam ein vermummter Mann, schwarz gekleideter Mann von hinten auf die bereits in ihrem Auto sitzende Frau zu und sprühte ihr durch das offenstehende Fenster mehrmals Pfefferspray ins Gesicht und versetzte ihr zudem mehrere Faustschläge. Trotz heftiger Gegenwehr ist es dem Mann gelungen, der Frau ihre Handtasche zu entreißen und zunächst unerkannt zu entkommen. Sofort nach Bekanntwerden der Tat wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, auch mit Unterstützung von Streifen aus dem angrenzenden Polizeipräsidium Oberbayern-Nord sowie eines Polizeihubschraubers, in den Wege geleitet.
Einer Streife der Kelheimer Polizei ist es bereits kurz nach 21.00 Uhr gelungen einen Tatverdächtigen, einen 19-jährigen aus Abensberg, im Stadtgebiet festzunehmen. Er führte Pfefferspray sowie Klebeband mit. Die 37-Jährige musste mit leichten Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.
Unmittelbar nach dem Überfall auf die 37-jährige Frau ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern ein Einbruchsalarm bei einem Einkaufsmarkt in der Straubinger Straße in Abensberg ein. Ein Zeuge hat kurz nach dem Alarm einen jungen Mann, ca. 170 cm groß, etwa 16 Jahre alt, vom Einkaufsmarkt weglaufen sehen. Der Mann wurde als schlank und athletisch beschrieben. Er soll einen dunklen Pulli mit Kapuze getragen haben.
Die Ermittler der Landshuter Kripo gehen derzeit mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Überfall auf die Frau, die in dem Einkaufsmarkt beschäftigt ist, deshalb erfolgte, um an die Schlüssel für den in Tatortnähe befindlichen Einkaufsmarkt zu gelangen. Die Handtasche der Frau wurde in der Nähe des Einkaufsmarktes samt Inhalt, allerdings ohne die Schlüssel, aufgefunden.
Mittlerweile erging gegen den 19-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Raubes. Er wurde am Sonntag, 14.04.2019, nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert.
Die Ermittlungen, insbesondere auch nach dem möglichen Mittäter, der Kriminalpolizeiinspektion Landshut sowie der Staatsanwaltschaft Regensburg dauern an.
In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Landshut um Zeugenhinweise. Personen, die am Samstag, 13.04.2019, etwa gegen 20.30 Uhr bis ca. 21.15 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge, möglicherweise einen dunklen 1er BMW mit Kelheimer Kennzeichen im Bereich der Straubinger Straße/Seeweg/Am Grauen Felsen beobachtet haben, oder sonstige sachdienliche Angaben zu dem Überfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Raubüberfall auf Tankstelle in Dingolfing - Haftbefehle gegen die beiden Festgenommenen ergangen
DINGOLFING, LANDKREIS DINGOLFING-LANDAU. Wie berichtet, überfielen zwei zunächst unbekannte Männer am 12.04.2019 kurz nach 04.30 Uhr eine Tankstelle im Gewerbehof.
Dabei erbeuteten die Täter mehrere hundert Euro. Die Beiden konnten kurz nach dem Überfall festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut ergingen gegen die Beschuldigten zwischenzeitlich Haftbefehle wegen dringenden Tatverdachts des Raubes bzw. der Beihilfe zum Raub. Die Männer wurden heute nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landshut in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Der in der Tankstelle agierende 20-jährige Haupttäter führte nach Ermittlungen der Kripo Landshut bei der Tatausführung ein Bierflasche als Bewaffnung mit.
PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl


Polizeiinspektion Kelheim

Fahren ohne Fahrerlaubnis
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS. KELHEIM). In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 26-jähriger Neustädter einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Hierbei wurde festgestellt, dass er sich lediglich im Besitz einer vorläufigen moldawischen Fahrerlaubnisbescheinigung befand, welche allerdings bereits seit Mitte März abgelaufen ist.
Da der rumänische Staatsangehörige bereits seit 2015 seinen ordentlichen Wohnsitz im Bundesgebiet begründet hatte, hätte er zudem vorhandene Führerscheine auf nationale Dokumente umschreiben müssen, was er offensichtlich nicht tat.
Da er sich somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis befand, wurde er angezeigt und seine Weiterfahrt unterbunden.
Tankbetrüger ermittelt
LANGQUAID (LKRS. KELHEIM). Am 09.04.2019 betankte ein 53-jähriger Langquaider seinen Mercedes-Sprinter an einer Tankstelle in der Christian-Wolff-Straße mit Dieselkraftstoff im Wert von ca. 80,- € und fuhr anschließend davon, ohne die ausstehende Rechnung beglichen zu haben.
Polizeiliche Ermittlungen führten schließlich zur Person des Beschuldigten.
Erstellt von POK Rammrath


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikte

MAINBURG. Alkoholisiert mit dem Pkw unterwegs
Am 14.04.2019, gegen 23:15 Uhr, wurde in der Unteren Lindenstraße ein 34-Jähriger aus Mainburg einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Nachdem Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Da dieser positiv war, wurde anschließend eine Blutentnahme im Krankenhaus Mainburg durchgeführt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
MAINBURG. Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Am 14.04.2019, gegen 17:10 Uhr, befuhr eine 21-Jährige aus Neustadt a.d.Donau die B301 von Puttenhausen in Richtung Mainburg. Plötzlich kam ihr ein Pkw entgegen, welcher mittig die Fahrbahn befuhr. Die Geschädigte musste nach rechts ausweichen, wodurch sie mit ihrem 1er BMW gegen die Schutzplanke schrammte.
Der Unfallverursacher entfernte sich ohne Anzuhalten vom Unfallort. Die Geschädigte konnte kein Kennzeichen wiedergeben, allerdings könnte es sich um einen grauen bzw. dunkelgrauen VW gehandelt haben.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainburg unter 08751/8633-0 zu melden.
Wildunfälle
MAINBURG. Diverse Wildunfälle – einmal Anzeige wg. Bayer. Jagdgesetz
Im Zeitraum vom 13.04.2019, 22:30 Uhr, bis 14.04.2019, 22:50, ereigneten sich vier Wildunfälle im Dienstgebiet der PI Mainburg.
In einem weiteren einem Fall befuhr ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Freising gegen 03:00 Uhr eine Ortsverbindungsstraße in der Nähe von Au i.d.Hallertau und erfasste ein Reh mit seinem 3er BMW. Das Reh flog über die Motorhaube, lief dann aber weg. Der Fahrer meldete den Unfall erst über 13 Stunden später bei der Polizei in Mainburg, nachdem die Versicherung ihn darauf hingewiesen hatte.
Aufgrund dessen wurde gegen den Fahrer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Bayer. Jagdgesetz eingeleitet. Es war nicht auszuschließen, dass das Reh nach dem Unfall qualvoll verenden musste.
An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass Wildunfälle unverzüglich der nächsterreichbaren Polizeidienststelle oder dem zuständigen Jagdpächter zu melden sind, v.a. wenn angefahrene Tiere einen Unfall überleben und evtl. aufgrund der Verletzungen erlöst werden müssen.
Daniel Weiß
Polizeikommissar