Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Öl auf Fahrbahn ausgebracht – 24-Jähriger steht auch im Verdacht Brände gelegt zu haben

PRACKENBACH, VIECHTACH, LKR. REGEN. Der 24-jährige Mann, der am Sonntag, 07.04.2019, offensichtlich absichtlich Motoröl in Viechtach im Kurvenbereich Blossersberg sowie in der Flurstraße ausbrachte, ist wohl auch für drei Brände verantwortlich.
Nach intensiven Ermittlungen der Deggendorfer Kripo in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf räumte der 24-Jährige nun ein, auch für zwei Brände, u. a. im Gemeindebereich Prackenbach, sowie für einen Schwelbrand an einem Spänebunker am 21.03.2019 in Viechtach verantwortlich zu sein. Bei den Bränden in der Gemeinde Prackenbach, bei denen am 13.03.2019 eine leere Stallung sowie am 01.04.2019 ein Holzschuppen ein Raub der Flammen wurden, entstand Sachschaden von insgesamt rund 35.000 Euro.. Der Schwelbrand in Viechtach am 21.03.2019 wurde von den Eigentümern rechtzeitig bemerkt und blieb glücklicherweise ohne größere Folgen.
Über das Motiv des jungen Mannes können derzeit noch keine konkreten Angaben gemacht werden, hierzu sind noch entsprechende Untersuchungen notwendig.
Im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen gegen den 24-Jährigen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bittet die Kriminalpolizei Deggendorf erneut um Zeugenhinweise. Verkehrsteilnehmer die am Sonntag, 07.04.2019, zwischen 13.00 Uhr und 13.45 Uhr im Bereich vor der Ölspur Blossersberg ein Fahrzeug mit eingeschalteten Warnblinkern gesehen haben und Angaben zu dem Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeistation Deggendorf, Tel. 0991/3896-0, in Verbindung zu setzen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Kind über einen Messengerdienst aufgefordert, Nacktbilder zu schicken – Präventionshinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern.
NÖRDL. LANDKREIS LANDSHUT. Ein 12-jähriges Mädchen wurde offensichtlich über einen bekannten Messengerdienst von einem 54-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen aufgefordert, Nacktbilder von sich zu fertigen und an ihn zu schicken.
Bekanntgeworden ist der Vorfall, nachdem die Mutter ihre Tochter am Montag, 08.04.2019, zunächst bei der Polizei als abgängig gemeldet hatte. Zuvor fand die Mutter auf dem Handy ihrer Tochter einen Chatverlauf mit einem jungen Mann , der das Mädchen aufforderte, Nacktbilder von sich zu fertigen und an diesen zu übersenden. Angeblich habe das Mädchen den Mann in einem Chat kennengelernt – Bilder hatte die 12-Jährige glücklicherweise noch nicht weiter verschickt. Die Kripo Landshut hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes eingeleitet.
Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte den aktuellen Vorfall zum Anlass nehmen und Eltern und Erziehungsverantwortliche für dieses Thema sensibilisieren.
Kinder und Jugendliche verbringen heutzutage viel Zeit im Netz und sind online. Die Möglichkeit des schnellen, unkomplizierten und anonymen Austausch bieten nicht nur Vorteile, sondern ermöglichen auch Kriminellen, gezielt mit Kindern den Kontakt zu suchen, das Vertrauen des Kindes zu erlangen um in der Folge Kontakte auf sexueller Grundlage herzustellen (Cybergrooming). Um derartige Vorfälle zu vermeiden, ist es aus Sicht des Polizeipräsidiums Niederbayern wichtig, dass Eltern ihr Kind beim Surfen und Chatten begleiten und Hilfe anbieten.

- Vereinbaren Sie Verhaltens- und Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Internet.

- Zeigen Sie Interesse für die Onlinekontakte Ihres Kindes.

- Zeigen Sie sich gegenüber Ihrem Kind gesprächsbereit und bieten ihm an, bei negativen Erfahrungen im Internet stets ein offenes Ohr zu haben. Dabei sollte es jedoch keine Verbote oder Strafen befürchten müssen.

- Vorsicht beim Veröffentlichen persönlicher Daten – Profil-/Nutzernamen sollten keine Hinweise auf persönliche Daten (Namen, Alter, Wohnort etc.) enthalten.

- Seien Sie misstrauisch, ob sich wirklich die Person hinter dem Chatpartner verbirgt, persönliche Treffen mit unbekannten Onlinekontakten sollten nicht vereinbart werden, zumindest nicht ohne Begleitung.

- Webcam ausgeschaltet lassen und ggf. sogar abkleben.

- Unangenehme Chats sofort beenden.

Weiterführende Informationen u. a. zum Thema „Cybergrooming“ finden Sie über nachfolgenden Link bzw. über den Download der Broschüre „Klicks-Momente“.

Linksammlung:

Dort steht auch die Broschüre "Klicks Momente" als PDF-Datei zum Download bereit.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Sturz aus großer Höhe – Arbeiter schwer verletzt
ORTENBURG, LKR. PASSAU. Am Dienstag (09.04.19) stürzte ein Arbeiter während Flexarbeiten aus großer Höhe vom Gerüst. Er wurde schwer verletzt in ein Klinikum eingeliefert. Die Kriminalpolizei Passau führt die Ermittlungen zum Unfallhergang.
Gestern gegen 10:10 Uhr führte ein 32-Jähriger in einer Halle Flexarbeiten auf einem Baugerüst durch. Aus bislang unbekannten Gründen stürzte der Mann aus ca. 7 Meter Höhe zu Boden. Er wurde unter anderem mit Kopfverletzungen schwer verletzt in ein Klinikum eingeliefert. Die Kriminalpolizei Passau sowie unter anderem das Gewerbeaufsichtsamt prüfen den Hergang des Unfalls.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Rauschgiftfund bei Buskontrolle – Haftbefehl erlassen
Sichergestellte Betäubungsmittel (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Sichergestellte Betäubungsmittel (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)
PASSAU. Am Dienstag (09.04.19) konnten Passauer Grenzpolizisten bei der Kontrolle eines Fernreisebusses eine größere Menge Rauschgift sicherstellen. Die Kriminalpolizei Passau führt die weiteren Ermittlungen.
Am Dienstag gegen 01:30 Uhr führten Beamte der Passauer Grenzpolizei eine Kontrolle von Insassen eines Fernreisebusses durch. Dabei bewiesen sie ihr sprichwörtliches „Fahndergespür“: Stichprobenartig überprüften sie unter anderem einen 39-jährigen Polen. Dieser führte in seiner Sporttasche eine Plastiktüte mit weißem Pulver mit sich. Ebenso konnten im direkten Umfeld seines Sitzplatzes zwei weitere Tüten mit weißem Pulver bzw. Tabletten aufgefunden werden. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht der Beamten. Bei dem Pulver handelt es sich um gesamt ca. 1 Kilogramm Amphetamin, bei den Tabletten um ca. 410 Gramm Ecstasy. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Grenzpolizeiinspektion Passau verbracht.
Die Kriminalpolizei Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Amphetamin in nicht geringer Menge. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann am Dienstag Nachmittag dem Haftrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl gegen ihn erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrskontrolle
KELHEIM. Am Dienstag wurde gegen 17:30 Uhr ein 57-jähriger Skoda-Fahrer in der Regensburger Straße in Kelheim einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Beim Fahrzeugführer aus Kelheim wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest bestätigte eine Alkoholisierung im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Der Fahrer befand sich jenseits der 0,5 Promille-Grenze und muss nun mit einer Geldbuße und Fahrverbot rechnen.
Nach Unfall Schaden begutachtet und abgehauen
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag ereignete sich gegen 09:30 Uhr ein Verkehrsunfall in der Stadionstraße in Abensberg.
Ein 79-jähriger Rentner aus dem Landkreis Kelheim fuhr mit seinem Pkw Honda gegen einen geparkten Pkw VW. Nach dem Zusammenstoß stieg er aus und begutachtete den Schaden. Anschließend stieg er wieder ein und fuhr davon. Ein aufmerksamer Zeuge konnte den Vorfall beobachten und meldete sich bei der Polizei. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 €. Gegen den 79-Jährigen wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
MAINBURG. Fahren ohne Fahrerlaubnis
Bei der Kontrolle eines Pkw am 09.04., um 22.55 Uhr auf der Regensburger Straße wurde festgestellt, dass der Fahrer, ein 29jähriger bulgarischer Staatsangehöriger nur im Besitz eines Lernführerscheins aus Zypern war, auf ein Jahr befristet und in der BRD keine gültige Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Mann wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch gegen den Fahrzeughalter wird wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis ein Verfahren eingeleitet.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar