Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Tragischer tödlicher Unfall

RÖHRNBACH, LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Am Mittwoch (03.04.19) kam es auf einem Firmengelände zu einem tragischen Unfall, der für einen 81-jährigen tödlich endete. Die Kriminalpolizei Passau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.
Am Mittwoch kam es gegen 14 Uhr auf einem Firmengelände zu einem tödlichen Unfall. Auf dem Gelände wurde ein Lastkraftwagen entladen. Ein 81-Jähriger wurde beim Wegfahren von dem Lkw erfasst und erlitt tödliche Verletzungen.
Die Kriminalpolizei hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK
„Langeweile“ war wohl Auslöser eines größeren Polizeieinsatzes – Geldinstitut nach Drohschreiben gesperrt und durchsucht – Nachtragsmeldung
STRAUBING. Wie bereits am 21.03.19 berichtet, erhielt die Polizei am Mittwoch, 20.03.2019, gegen 16.00 Uhr, von einem Geldinstitut in der Landshuter Straße die Mitteilung, dass dort in der Überweisungsbox ein Drohschreiben aufgefunden wurde.
Da in diesem Schreiben von einer angeblichen Bombe gewarnt wurde erfolgte ein größerer Polizeieinsatz und die Filiale wurde gesperrt. Die anschließende Durchsuchung durch die Polizei unter Einbindung von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes verlief ergebnislos.
Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing unter Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – nun ergaben, wurde der Drohbrief von einem 12jährigem Jungen verfasst und bei der Bank eingeworfen. Die Drohung auf dem Zettel schrieb der Junge offensichtlich aus Langeweile, diese war auf keinen Fall ernst gemeint. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr.
Strafrechtliche Konsequenzen hat der Junge aufgrund seines Alters nicht zu befürchten, die Polizei prüft gegenwärtig, wer für die Kosten des Einsatzes aufzukommen hat.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK

Blitzmarathon 2019 – Ergebnismeldung Polizeipräsidium Niederbayern
NIEDERBAYERN. Der siebte Blitzmarathon ging heute Morgen nach 24 Stunden zu Ende. Die Polizei Niederbayern zeigt sich mit der Geschwindigkeitsmoral zufrieden.
Heute um 6 Uhr früh endete der siebte bayernweite Blitzmarathon. Auch das Polizeipräsidium Niederbayern beteiligte sich an der Aktion und führte in ihrem Zuständigkeitsbereich 24 Stunden lang Geschwindigkeitsüberwachungen durch.
Nach den Auswertungen der Messergebnisse lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Die Beanstandungsquoten bei Geschwindigkeitsüberwachungen liegen üblicherweise deutlich höher. Daraus lässt sich folgern, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer vorbildlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt.

Zahlen und Fakten:
Insgesamt wurden ca. 15.200 Fahrzeuge mit stationären Geräten gemessen. Davon wurden 383 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
Ebenso fanden Geschwindigkeitsüberwachungen mit den Laserhandmessgeräten statt. Hier mussten 198 Fahrzeugführer an 70 verschiedenen Messstellen niederbayernweit beanstandet werden.
Neben Geschwindigkeitsverstößen mussten wenige anderweitige Verstöße, wie zum Beispiel nicht getragener Sicherheitsgurt oder abgefahrene Reifen, geahndet werden.
Als „trauriger Spitzenreiter“ in Niederbayern darf ein Opel-Fahrer aus dem Raum Landshut bezeichnet werden. Der Mann wurde auf der Staatsstraße 2045 bei Landshut mit gefahrenen 157 km/ h gemessen. Erlaubt waren in diesem Bereich 70 km/ h. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 600 Euro, 2 Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.
Als Fazit bleibt zu hoffen, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, auch über den Blitzmarathon hinaus, an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten wird. Die Überwachung der Geschwindigkeit bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Verkehrssicherheit.

Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK


Polizeiinspektion Kelheim

„24-Stunden-Blitzmarathon“ - Ergebnisse der Polizeiinspektion Kelheim
Wie es in den Medien auch angekündigt wurde, fand am 03./04.04.2019 die bundesweite Aktion des „24-Stunden-Blitzer-Marathon“ statt.
Die Polizeiinspektion Kelheim war in diese Aktion natürlich mit eingebunden, nachdem im Rahmen des Bayrischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, Schnellfahrer nachhaltig zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen angeleitet werden sollen.
Im Jahr 2018 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Kelheim 2293 Verkehrsunfälle. Dabei waren 449 Verletzte und 6 Tote zu beklagen. Bei 124 Verkehrsunfällen wurde eine zu hohe Geschwindigkeit als Hauptunfallursache registriert.
Die eingesetzten Polizeibeamtinnen- und –beamten der Polizeiinspektion Kelheim setzten sich daher zum Ziel, eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern zu erreichen.
Bei den Geschwindigkeitskontrollen an fünf verschiedenen Messstellen im Bereich der PI Kelheim, wurden in einem reinen Messzeitraum von fünf Stunden rund 220 Fahrzeuge gemessen.
Insgesamt gesehen hielten sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. So mussten lediglich fünf Verkehrsteilnehmer zur Anzeige gebracht werden. Zwei Pkw-Fahrer wurden mit Verwarnungen zwischen 15 und 35 Euro belegt, wobei diese bar an der Kontrollstelle bezahlt wurden.

Bei Verkehrskontrolle Alkoholisierung festgestellt
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag wurde gegen 00:15 Uhr ein Pkw Audi A6 in der Herrnstraße in Neustadt a.d. Donau einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Beim 35-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Kelheim wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest bestätigte eine Alkoholisierung im Ordnungswidrigkeitenbereich. Es folgt eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz wegen Überschreitung der 0,5 Promille-Grenze.
Radmuttern gelockert
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am Mittwoch bemerkte eine 38-jährige Landkreisbewohnerin ein ungewöhnliches Fahrverhalten und Geräusche während der Fahrt mit ihrem Pkw Opel.
Es stellte sich heraus, dass drei von fünf Radschreiben bereits so weit gelockert waren, dass man sie händisch herausdrehen konnte. Die übrigen zwei Schrauben saßen ebenfalls etwas locker. Zuletzt wurden die Reifen im Herbst 2018 gewechselt. Daher wird wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Der Pkw stand in der Tatzeit von Montag 20:00 Uhr bis Dienstag 17:00 Uhr in Riedenburg, Zum Waldhaus.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Diebstahl
MAINBURG. Spiegel vom Roller entwendet.
Am 03.04.19, in der Zeit von 06.00 Uhr bis gegen 19.00 Uhr wurden von einem Roller der in der Espertstraße abgestellt war beide Spiegel abgebaut und entwendet. Schaden ca. 50 Euro. Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330.

Sachbeschädigung
MAINBURG. Mautanlage beschädigt.
In der Zeit vom 01.01.19 bis 21.03.19 wurde der Oberkasten eines Schaltschrankes an der Mautbrücke der A 93 Fr. Regensburg bei Hausen beschädigt. Ein Unbekannter hat den Oberschrank vom Unterkasten getreten. Schaden ca. 2.400 Euro. Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330
 
Blitzmarathon

Der bayernweite Blitzmarathon verlief für die PI Mainburg relativ unspektakulär.
Auf der A 93 wurde von der VPI Landshut in FR Regensburg gemessen. Die Beamten der PI Mainburg beteiligten sich bei einer Radarkontrolle der VPI Landshut.
Auf der BAB A 93 bei Mainburg wurden die Fahrzeuge in Fahrtrichtung Regensburg gemessen.
Es sind insgesamt 14 Anzeigen und 8 Verwarnungen festgestellt worden. Einer der Fahrer war mit 168 km/h bei erlaubten 120 km/h unterwegs, ihm droht nun ein Fahrverbot.
Außerdem führte die PI Mainburg auch eigenständig Messungen mit einem Handlasermessgerät durch. Nach Kontrollen an drei verschiedenen Messstellen gab es keine Beanstandungen. Bis 22.35 Uhr musste nicht einmal eine Verwarnung ausgesprochen werden. Dann aber wurde doch noch ein 27jähriger aus dem Landkreis beanstandet, der mit 135 km/h auf der B301 bei Wambach unterwegs war. Der Mann hatte gleich nach der Ortsausfahrt überholt und dann rasant beschleunigt. Er wurde angehalten und wird nun zur Verantwortung gezogen. Die Fahrt wird mit einem Bußgeld belegt und in Flensburg registriert. Wenn er dort schon wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes bekannt sein sollte, müsste er außerdem für einen Monat seinen Führerschein abgeben. Somit ist die Bilanz des Blitzmarathons im Bereich der PI Mainburg recht positiv. Aber die Geschwindigkeitskontrollen werden natürlich auch nach dieser Aktion fortgesetzt.
Heribert König
Polizeihauptkommissar
LVG