Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Gemeinsame Schwerverkehrskontrollen der Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz - Nachtrag

NIEDERBAYERN, OBERPFALZ. Am Sonntag, 24.03.2019, führten die Verkehrspolizeiinspektionen der Polizeipräsidien Oberpfalz und Niederbayern gemeinsame Schwerverkehrskontrollen durch. Auf die präventiven Kontrollen mit Schwerpunkt Verhütung und Unterbindung von Fahrten unter Alkoholeinfluss folgten weitere Kontrollen des Schwerverkehrs.
In der Zeit von 20.00 Uhr bis gegen 22.30 Uhr wurde bei Schwerverkehrskontrollen auf den Rasthöfen und Autobahnparkplätzen von den Einsatzkräften das Augenmerk schwerpunktmäßig auf die Verhütung und Unterbindung von Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss gelegt. Nach dem in der Nacht gemeldeten Zwischenergebnis von 539 kontrollierten Fahrzeugen, wurden mit Beendigung der präventiven Kontrollen in der Summe 707 Fahrzeuge kontrolliert. Darauf folgend musste 41 Lkw-Fahrern die Abfahrt untersagt werden.
Ab 22.30 Uhr wurden weitere Kontrollen des privaten und gewerbliche Personen- und Güterverkehrs vor allem im Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz durchgeführt. Beim Schwerlastverkehr legten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk unter anderem auf den technischen Zustand der Fahrzeuge, die Ladungssicherung und die Einhaltung der Gefahrgut- und Sozialvorschriften. Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Oberpfalz wurden bei einer Kontrollstelle am Parkplatz Wellerbach, BAB A 3, von Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf unterstützt.
Bei den Verkehrskontrollen ab 22.30 Uhr wurden weitere 181 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei mussten unter anderem 18 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht, z. B. Überschreitung der Lenkzeit, oder nicht ordnungsgemäßer Betrieb des Kontrollgerätes, festgestellt werden. Weiterhin beanstandeten die Einsatzkräfte unter anderem 2 Verstöße gegen das Gefahrgutrecht, die Verstöße waren so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. An zwei Lkw waren Mängel an der Bremsanlage zu beanstanden. Ein Pkw-Fahrer und ein Lkw-Fahrer waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs, zwei weitere Pkw-Fahrer standen unter Drogeneinfluss. Weiterhin wurden noch 19 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt.
Die Kontrollen wurden gegen 02.00 Uhr beendet.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes
Mehrere Anrufe von Betrügern – falsche Polizeibeamte und Gewinnspielteilnahme - kein Schaden entstanden
LKR. PASSAU, LKR. KELHEIM. Am Montag (25.03.19) wurden mehrere Fälle polizeilich bekannt, bei denen Betrüger unter Vorspielung falscher Tatsachen versuchten von überwiegend älteren Personen Bargeld zu erlangen. Glücklicherweise wurde niemand Opfer der Betrugsmaschen.
Am Montag wurden der Polizei mehrere Fälle bekannt, bei denen Betrüger am Telefon versuchten an Bargeld oder sonstige Wertgegenstände von überwiegend älteren Personen zu kommen. Im Landkreis Passau versuchte mehrmals eine vermeintliche Kriminalbeamtin sich nach den Kontodaten wie zum Beispiel Kontoständen oder Bargeldbeständen im Wohnhaus zu erkundigen. Zudem hätte man bei einer Festnahme von Verdächtigen in dessen Rücksäcken Bankdaten der Angerufenen vorgefunden. Auch aus dem Landkreis Kelheim wurde ein Anruf bei der richtigen Polizei in Mainburg angezeigt. Hier sollte für die Teilnahme an einem Gewinnspiel ein monatlicher Betrag bezahlt werden.
Erfreulicherweise erkannten die Angerufenen die Betrugsmaschen. Es kam zu keiner Aushändigung bzw. Überweisung von Bargeld oder sonstigen Wertgegenständen.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt wiederholt vor den dreisten Betrugsmaschen und möchte insbesondere auch Hinweise für Angehörige von älteren Menschen geben:
Informieren Sie sich als Angehöriger über die verschiedenen Betrugsformen (Enkeltrick, falsche Polizeibeamte usw.)
Sprechen Sie mit ihrem Angehörigen über Verhaltensweisen, an denen man Betrüger und ihre „Maschen“ erkennen kann.
Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, ggf. den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden.
Bestärken Sie Ihren Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden.
Hinterlassen Sie bei Ihrem Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen Rücksprache halten.
Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt.
Wenn Ihr Angehöriger zu Hause Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.
Weiterführende Informationen finden Sie hier im Internet.

Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Gehen Sie Betrügern nicht ins Netz – Verhaltenstipps des Polizeipräsidiums Niederbayern vor sog. Phishing-Mails
NIEDERBAYERN. Immer wieder versuchen Betrüger mit gefälschten E-Mails an Ihre vertrauliche Daten, wie Passwörter, PIN oder Transaktionsnummern (TAN) zu kommen. Gerade im Online-Banking-Bereich, bei den bekannten Bezahldiensten oder Verkaufsplattformen versuchen Internetkriminelle durch fingierte E-Mails immer wieder die Sicherungsmaßnahmen zu umgehen.
Besonders Bankkunden aber auch alle Internetnutzer, die einen Account auf den einschlägigen Verkaufs- und Onlineplattformen besitzen, sind durch das Phänomen „Phishing“ (Ausspähen von Zugangsdaten) betroffen. Wer kennt sie nicht, täuschend echt aussehende Internetseiten seiner Bank, auf der man schnell einmal aufgefordert wird, seine Zugangsdaten z. B. zur Verifizierung seines Accounts einzugeben. Beim sog. „Phishing“ versuchen Betrüger über gefälschte Internetseiten oder E-Mails möglichst viele Daten zu erlangen, mit denen dann unberechtigt auf Bankkonten zugegriffen oder Transaktionen durchgeführt werden können. Nahezu alle Geschäfte im Internet können auf diese Weise unter Benutzung der Namen von Geschädigten abgewickelt werden, z. B. um Online-Überweisungen, oder Einkäufe zu tätigen.

Erst Mitte März 2019 wurden einem Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen von seinem Kreditkartenkonto mehrere tausend Euro durch Unbekannte widerrechtlich abgebucht. Kurz zuvor hatte der Mann eine täuschend echt aussehende E-Mail eines bekannten Online-Versandhändlers erhalten in der er aufgefordert wurde, seine Zugangsdaten und Kreditkartendaten zu verifizieren.
Wenige Tage später meldete ein Mann aus Hauzenberg einen Betrugsversuch bei der Polizei in Hauzenberg. Der Hauzenberger erhielt zuvor eine täuschend echt aussehende E-Mail einer Internetverkaufsplattform mit einem angehängten Link, über diesen er seine Zugangsdaten überprüfen sollte. Nachdem der Hauzenberger auf den angefügten Link klickte, änderten die Betrüger mehrfach das Passwort und versuchten auf diese Weise mit dem Account des Hauzenbergers Bestellungen im Internet durchzuführen.
Vor dem Hintergrund des stetig zunehmenden Onlinehandels und der wachsenden Beliebtheit des Onlinebankings möchte das Polizeipräsidium Niederbayern darauf hinweisen, dass sensible Daten, wie beispielsweise Kontodaten, Zugangsdaten zum Onlinebanking oder Passwörter mit größtmöglicher Sorgfalt behandelt werden sollten.
Gehen Sie nicht auf angebliche Geldforderungen, die Sie per E-Mail erhalten haben, ein und fragen Sie nach Möglichkeit bei dem Absender nach.
Öffnen oder beantworten Sie keine E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen. Geben Sie auf keinen Fall Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummer (TAN) preis - Kreditinstitute werden Sie niemals dazu auffordern, Ihre Zugangsdaten per E-Mail oder online preiszugeben. Im Zweifelsfall nehmen Sie persönlich Kontakt mit Ihrer Bank auf.
Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, in dem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.
Achten Sie darauf, dass Ihr Antivirenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand ist.
Installieren Sie eine sog. Firewall.
Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines möglichen Betrugs geworden zu sein, erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei.

Weitere umfassende Informationen zum Thema Internetsicherheit und „Phishing“ finden Sie unter folgenden Links:

So erkennen Sie den zehn häufigsten Sicherheitsrisiken – mehr Informationen unter:

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Frau im Park von drei Männern angegriffen - Handtasche weggenommen - Zeugenaufruf
STRAUBING. Am Sonntagabend, 24.03.2019, zeigte eine Frau an, dass sie am Freitag, 22.03.2019, gegen 18.00 Uhr, im Park an der Gabelsbergerstraße von drei Männern angegriffen wurde, dabei wurde ihr die Handtasche weggenommen.
Die 49-jährige Frau ging im Bereich zwischen der Gabelsbergerstraße und der Oberen Bachstraße im Park in der Nähe des Allachbaches als sie von drei Männern von hinten angegriffen und zu Boden gestoßen wurde. Anschließend nahmen ihr die drei Unbekannten ihre Handtasche weg. Die Frau wurde leicht verletzt. Bei der Handtasche handelt es sich um eine schwarze Damenhandtasche aus Nylon mit Umhängeriemen.
Die Frau kann die drei Männer nicht näher beschreiben, alle drei Personen waren dunkelhäutig, und könnten möglicherweise dem nordafrikanischen, aber auch dem zentral-/südasiatischen Raum zugeordnet werden.
Die Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen des Vorfalls. Personen die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten sich unter 09421/868-0 mit der Kriminalpolizei Straubing oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Kelheim

Zwei Verletzte nach Vorfahrtsverstoß
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Montag ereignete sich gegen 17:25 Uhr ein Verkehrsunfall im Gutenbergring in Bad Abbach, wobei zwei Verkehrsteilnehmer verletzt wurden.
Ein 19-jähriger VW-Fahrer wollte vom Gutenbergring auf die Staatsstraße 2143 einbiegen und übersah hierbei eine von links kommende und bevorrechtigte 41-jährige Toyota-Fahrerin. Der 19-jährige blieb dann zwar noch im Einmündungsbereich stehen, aber die Toyota-Fahrerin konnte den Pkw wegen der tief stehenden Sonne nicht mehr rechtzeitig wahrnehmen.
Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Landkreisbewohner leicht verletzt und mussten in Krankenhäuser verbracht werden. Die Pkws waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 €.
Lkw kommt von Fahrbahn ab - Fahrer leicht verletzt
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am Montag ereignete sich gegen 08:25 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2230 zwischen Gundelfing und Riedenburg. Auf Höhe der Grundschule wurde ein 21-jähriger Lkw-Fahrer von der Sonne geblendet und kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete in der Böschung. Der Fahrer aus dem Landkreis Landshut wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Lkw musste aufwendig geborgen und abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 13.000 €.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Gewalt gegen Sachen
MAINBURG. Pkw verkratzt
In der Zeit von 22.03., 22.00 Uhr bis 23.03., 02.15 Uhr, wurde ein grauer BMW, der auf dem Marktplatz geparkt war von einem bisher unbekannten Täter im Bereich der linken Seite über eine Länge von drei Metern verkratzt. Der Schaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg unter der Tel.-Nr. 08751/8633-0.
Verkehrsdelikt
MAINBURG. Pkw nicht umgemeldet
Bei der Kontrolle eines Pkw mit polnischer Zulassung am 25.03., um 17.15 Uhr, auf der Freisinger Straße wurde festgestellt, dass der Fahrzeughalter, ein 43jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Kelheim, seinen Lebensmittelpunkt seit 2015 in Deutschland hat. Der Pkw unterliegt aus diesem Grund der deutschen Steuerpflicht. Die unterlassene Ummeldung des Pkw ist ein Vergehen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Eine entsprechende Anzeige wurde erstellt und die Ummeldung veranlasst.
Verkehrsunfall
AIGLSBACH. Unfall ohne Verletzte
Am 25.03, gegen 18.30 Uhr, fuhr eine 45jährige Frau aus dem Lkrs. Landshut mit ihrem Pkw auf der A93 in Richtung Regensburg. Auf Höhe Gasseltshausen verlor sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam auf den Seitenstreifen, wo sie die Leitplanke streifte. Beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug auf die linke Spur, wo es zum Stehen kam. Der Gesamtschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die FFW Aiglsbach war zur Absicherung der Unfallstelle vor Ort.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar