Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Tatverdächtige nach Tankstellenüberfällen festgenommen – Haftbefehle erlassen

VILSBIBURG, VELDEN, LKR. LANDSHUT. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kripo Landshut in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden, die im dringenden Verdacht stehen für mehrere Tankstellenüberfälle seit dem Jahr 2017 verantwortlich zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die drei dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.
Umfangreiche und personalintensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Landshut führten am Donnerstag (14.03.2019) zunächst zur Festnahme eines 19-Jährigen aus Vilsbiburg. Er konnte bei einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Wohnungsdurchsuchung angetroffen und festgenommen werden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise auf zwei weitere Männer (jeweils 18 Jahre) aus Vilsbiburg. Nachdem sich auch gegen die zwei der dringende Verdacht erhärtete an den Überfällen beteiligt gewesen zu sein, wurden auch sie vorläufig festgenommen.
Alle drei Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut am Freitag (15.03.19) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Raubes. Sie wurden im Anschluss in verschiedenen Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Zum Sachverhalt:
Großes Aufsehen in der Öffentlichkeit erregten mehrere Überfälle im Zeitraum von November 2017 bis letztmals am 19. Februar diesen Jahres auf Tankstellen und einen Bahnhofskiosk in Vilsbiburg bzw. Velden. Die Täter gingen bei den Taten bisweilen wenig zimperlich vor. So wurden die Beschäftigten der jeweiligen Geschäfte mit Messern bzw. beim Überfall auf einen Bahnhofskiosk mit einer Axt zur Herausgabe von Bargeld bedroht und konnten insgesamt ca. 3.000 Euro Bargeld erbeuten. Bei den Überfällen wurde glücklicherweise niemand schwer verletzt.
Bei den Überfällen am 21.12.17 und 13.02.2018 konnten sich die Angestellten körperlich zur Wehr setzen. Die Täter flüchteten jeweils unverrichteter Dinge.
Die Kripo Landshut übernahm in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut die weitere Bearbeitung und gründete zusätzlich eine Ermittlungsgruppe (= EG) mit dem treffenden Namen „EG Tanke“. Dabei galt es eine Vielzahl an Spuren sowie Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen. Nicht zuletzt aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung gelang es den Beamten zunächst den 19-Jährigen aus Vilsbiburg als dringend Tatverdächtigen zu ermitteln.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden zwei weitere Personen festgenommen. Bei den durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen wurden mehrere Bekleidungsgegenstände, welche für eine mögliche Maskierung geeignet sind, sichergestellt.
Das entwendete Bargeld konnte bislang nicht aufgefunden werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zwischenzeitlich bereits ausgegeben wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand können den drei Tatverdächtigen bereits vier Überfälle auf Tankstellen nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich um die Vorfälle vom
- 24.11.2017 – Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Landshuter Straße in Vilsbiburg
- 13.02.2018 - Raubüberfall auf gleiche Tankstelle wie am 24.11.2017
- 07.12.2018 – Raubüberfall auf Reisekiosk durch zwei Männer in Vilsbiburg
- 04.02.2019 – Raubüberfall auf gleiche Tankstelle wie 24.11.17 und 13.02.2018.
Die Taten wurden in unterschiedlicher Besetzung der Tatverdächtigen bzw. einzeln ausgeübt.
Die staatsanwaltschaftlichen und polizeilichen Ermittlungen dauern weiterhin an. Insbesondere die Aufklärung der beiden bis dato noch „ungeklärten“ Fälle vom 21.12.17 in Vilsbiburg und 19.02.19 in Velden/ Vils.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Grenzpolizisten stellen hochwertigen Schmuck sicher
Die aufgefundenen Schmuckgegenstände (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Die aufgefundenen Schmuckgegenstände (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
LINDBERG, LKR. REGEN. Bei einer Fahrzeugkontrolle fanden Beamte der Grenzpolizeigruppe Zwiesel in einem Pkw eine große Menge versteckte Schmuckgegenstände. 3 Personen wurden vorläufig festgenommen. Das Kommissariat Grenze der Kripo Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München erfolgte die Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Deggendorf.
Am Mittwoch (13.03.19) bewiesen Beamte der Grenzpolizeigruppe Zwiesel ihr Fahndungsgespür bei der Kontrolle eines mit drei Personen besetzten Pkw aus der Republik Moldau. Bei der Überprüfung fielen den Beamten sogleich Unstimmigkeiten an verschiedenen Fahrzeugteilen im Innenraum des Pkws auf. Auf den zweiten Blick konnten schließlich mehrere Tüten mit verschiedenen Schmuckgegenständen, großteils noch mit Nummerierungsschildern versehen, an verschiedenen Örtlichkeiten im Fahrzeug versteckt, aufgefunden werden.
Bei den ca. 150 Gegenständen handelt es sich überwiegend um Armbanduhren, darunter auch hochwertige im Wert von bis zu 20.000 Euro pro Stück. Der Gesamtwert der aufgefundenen Gegenstände wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt.
Nach den ersten Ermittlungen der Kripo besteht der Verdacht, dass die aufgefundenen Gegenstände aus einem kurz zuvor verübten Einbruch in ein Auktionshaus in Zürich stammen könnten. Weitere Abklärungen sind hierzu noch erforderlich.
Die drei moldauischen Festgenommenen (35, 31 und 30 Jahre) wurden auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag (14.03.19) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Deggendorf vorgeführt.
Dieser erließ Haftbefehl mit dem Ziel der Auslieferung an die Schweiz. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrsunfall mit Personenschaden
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag ereignete sich gegen 11:50 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.
Ein 89-jähriger Audi-Fahrer aus dem Landkreis Kelheim befuhr die Ortsverbindungsstraße von Pullach kommend in Richtung Weltenburg. An der Kreuzung zur Kreisstraße 21 übersah er eine von links kommende bevorrechtigte VW-Fahrerin. Die 35-jährige Landkreisbewohnerin wurde leicht verletzt und wurde ins Krankenhaus Kelheim verbracht. Ihre 6-jährige Tochter, die sich ebenfalls im Fahrzeug befand, blieb unverletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 €.
Groß angelegte Suche führt zu schnellem Erfolg
KELHEIM. Am Donnerstag waren Feuerwehr und Polizei mit Hubschrauber und Suchhund auf der Suche nach einer vermissten 49-jährigen Dame, die sich zur Behandlung in der Goldbergklinik befand.
Am Mittwoch wurde die Frau mit einer Tablettenvergiftung in die Goldbergklinik eingeliefert. Am Donnerstag konnte die Dame gegen 09:30 Uhr aus dem Krankenhaus fliehen. Es bestand eine konkrete Gefahr für Leib und Leben der Frau. Folglich wurden ein Polizeihubschrauber und ein Personensuchhund angefordert. Mit Unterstützungskräften der Feuerwehr wurde zunächst die nähere Umgebung der Goldbergklinik abgesucht. Gegen 12:45 Uhr konnte die Dame schließlich von einer Streifenbesatzung der PI Kelheim auf der Maxbrücke angetroffen werden. Die Frau war erheblich verwirrt, aber unverletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
BAD ABBACH. Ladung verloren
Am 15.03., gegen 00.40 Uhr, öffneten sich während der Fahrt auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Hausen und Bad Abbach bei einem tschechischen Kleintransporter die beiden hinteren Flügeltüren. Dabei fielen drei auf Felgen montierte Reifen heraus und auf die Fahrbahn. Zwei unmittelbar nachfolgende Pkw-Fahrer konnten dem plötzlichen Hindernis nicht mehr ausweichen und fuhren über die Reifen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.500 Euro. Verletzt wurde niemand.
Sattelzug aus dem Verkehr gezogen
SIEGENBURG. Radaufhängung mit Spanngurt repariert
Nach einem Auffahrunfall am vergangenen Mittwoch auf der A 93 bei dem an seinem Auflieger die hintere Achse erheblich beschädigt wurde, konnte der mit Hopfensäulen aus Beton beladene Sattelzug eines 72-jährigen polnischen Kraftfahrers nur noch unter polizeilicher Absicherung bis zum nächsten Parkplatz fahren. Eine Weiterfahrt wurde ihm untersagt, weil die Verkehrssicherheit stark beeinträchtigt war. Am Donnerstag, 14.03.2019 gegen 20.50 Uhr fiel einer Polizeistreife dieser Sattelzug kurz vor der Ausfahrt Siegenburg mit einer erheblichen Schräglage auf. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass hinten rechts ein Rad komplett fehlte und die Radaufhängung nur mit einem Zurrgurt nach oben gebunden war. Mit dieser notdürftigen Reparatur wollte der Fahrer, bei dem mittlerweile auch sein Chef, ein 43-jähriger Pole, dabei war, seine Lieferung erledigen. Mit Polizeibegleitung wurde das gefährliche Gespann schließlich bis nach Elsendorf gelostst, wo es dann verkehrssicher abgestellt werden konnte. Den Fahrer erwartet nun eine saftige Geldbuße. 
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar