Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Schwerer Frontalzusammenstoß auf dem Autobahnzubringer

HUTTHURM: Am Montag, den 25.02.19 kam es kurz vor 17:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf dem Autobahnzubringer auf Höhe Hutthurm/Untersteinbach.
Die 77-jährige Fahrerin fuhr mit ihren Ford den Autobahnzubringer von Neukirchen in Richtung Hutthurm. Ihr kam ein Audi A 6 entgegen. In diesem Audi saßen als Fahrer ein 55- jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis, ebenso sein Beifahrer, ein 54-jähriger Mann aus dem südlichen Landkreis und die Ehefrau des Fahrers.
Aus bis dato ungeklärter Ursache kam die 77-Jährige mit ihrem Ford auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in den Audi.
Alle vier Personen wurden durch den Unfall sehr schwer verletzt und mussten mit schwerem Gerät aus den Fahrzeugen geborgen werden.
Beide Fahrer wurden mit zwei Rettungshubschraubern in die Kliniken Deggendorf und Passau geflogen. Die beiden weiteren Verletzten wurden mit den Rettungswägen in die umliegenden Kliniken gebracht.
Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall komplett zerstört. Der Schaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.
Der Autobahnzubringer war für einige Zeit komplett zwischen Neukirchen vorm Wald und Hutthurm gesperrt. Die eingesetzten Feuerwehren leiten den Verkehr derzeit aus. Eingesetzt sind derzeit die FFW Hutthurm, FFW Büchl, FFW Leoprechting, FFW München, FFW Büchlberg.
PI Passau, Wohlstreicher, PHKin

Geldautomat gewaltsam geöffnet – Nachtragsmeldung
WILDENBERG, LKR. KELHEIM. Ein Geldautomat in der Rottenburger Straße war das Ziel bislang unbekannter Täter.
Am Sonntag, 24.02.2019, vermutlich zwischen Mitternacht und 02.45 Uhr, haben unbekannte Täter einen Geldautomaten einer Bankfiliale in der Rottenburger Straße aufgebrochen – die Täter erbeuteten einen sechsstelligen Betrag. Nach Abschluss der Spurensicherung ist davon auszugehen, dass der Automat mit einem Winkelschleifer gewaltsam geöffnet wurde.
Die Kripo Landshut bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 0871/9252-0.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
 
Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfallstatistik 2018

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der PI Mainburg ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt wurden 1660 Verkehrsunfälle verzeichnet, 357 davon auf der Autobahn. Die Zahl der Verletzten ist dabei leicht rückläufig, von 302 im Vorjahr auf 290, ebenso die Zahl der Schwerverletzten von 58 auf 45. Außerdem waren 2018 drei Verkehrstote zu beklagen, einer weniger als 2017.

Der erneute Anstieg der Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit um 10 %, von 120 Verkehrsunfällen 2017 gegenüber 132 im Jahr 2018, ist besorgniserregend. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptunfallursache. Auch die Zahl der Verletzten ist dabei von 74 im Vorjahr auf 81 Verletzte im vergangenen Jahr gestiegen, ebenfalls ein Anstieg von fast 10 %.

Leider waren auch wieder mehr Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss zu verzeichnen. Im Vergleich zu 21 solchen Unfällen im Vorjahr, wurden 2018 25 Alkoholunfälle registriert. Die Zahl der Verletzten in diesem Bereich ist dabei von elf wieder auf fünfzehn gestiegen. Hingegen war 2018 kein Unfall registriert, bei dem ein Fahrer unter Drogeneinfluss stand. 2017 standen noch drei Drogenunfälle in der Statistik.

Sorge und Unverständnis bereitet weiterhin die Moral in Sachen Gurtanlegepflicht. In Niederbayern wurden auch 2018 wieder zahlreiche Unfälle bearbeitet, bei denen Menschen unnötig schwer verletzt oder getötet wurden, weil sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Auch im Bereich der PI Mainburg kam ein Autofahrer zu Tode, der den Gurt nicht angelegt hatte.
Außerdem wird immer wieder festgestellt, dass das Bußgeld von 100 Euro für das Benutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt nicht ausreicht, um dieser Versuchung zu widerstehen. Dabei haben alle Unfälle eines gemeinsam: Sie geschehen völlig unerwartet. Die Beteiligten können die Zeit nicht zurückdrehen, um einen Fehler zu korrigieren. Wer in diesem Moment nicht angegurtet, vom Handy abgelenkt oder alkoholisiert ist, muss die persönlichen und rechtlichen Konsequenzen tragen.

Die Erfahrung zeigt, dass diese Unfälle in direktem Zusammenhang mit dem Kontrolldruck stehen. Die Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, Alkohol oder Handybenutzung können nur durch ständige Kontrollen eingedämmt werden, ebenso die schweren Unfallfolgen aufgrund der Gurtpflichtverletzungen. Daher werden die Beamtinnen und Beamten der PI Mainburg auch 2019 durch stete Kontrollen und rigorose Verfolgung von Verstößen ihr Möglichstes tun, um diese unerfreulichen Unfälle weiter zu dezimieren.

Im vergangenen Jahr waren bei der PI Mainburg 222 Verkehrsunfälle zu bearbeiten, bei denen der Verursacher geflüchtet war, ein leichter Rückgang von gut acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei diesen Unfällen mit Unfallflucht wurden 2018 16 Personen verletzt, im Vorjahr waren es noch 13 Verletzte. 59 dieser Unfallfluchten (27 %) konnten geklärt werden.

2018 waren bei 150 Verkehrsunfällen Fahrer der Risikogruppe „junge Erwachsene“ im Alter von 18 - 24 Jahren beteiligt fünf mehr als im Vorjahr. Bei 93 dieser Unfälle wurde der junge Fahrer als Unfallverursacher festgestellt. 45 junge Fahrer wurden dabei verletzt, einer musste bei einem tragischen Unfall sein Leben lassen.

Erfreulicherweise waren im Bereich der PI Mainburg im Jahr 2018 lediglich zwei Schulwegunfälle zu verzeichnen, bei denen jeweils ein Kind leicht verletzt wurde. In beiden Fällen waren die Kinder mit ihren Fahrrädern unterwegs. In Mainburg tragen sechs Schulweghelfer durch ihren Einsatz wesentlich zur Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg bei. Dafür möchte sich die Polizeiinspektion Mainburg in diesem Zusammenhang sehr herzlich bedanken.

Die Unfälle von Senioren im Alter ab 65 Jahren haben im Bereich der PI Mainburg um 28 % zugenommen. Während 2017 noch bei 76 Verkehrsunfälle Senioren beteiligt waren, waren es 2018 98 Unfälle. 67 dieser Unfälle wurden von den Senioren verursacht. 19 Senioren wurden dabei verletzt, eine Seniorin verstarb.
In diesem Zusammenhang wird auf das Angebot der Verkehrswacht Mainburg hingewiesen, die auch in Zukunft regelmäßig kostenlose Fahrsicherheitstrainings für die Generation 50 plus anbietet. Hier werden die älteren Verkehrsteilnehmen von erfahrenen Moderatoren im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes und auch mit praktischen Übungen auf einem sicheren Übungsgelände unterstützt, ihr Wissen und ihr Können aufzufrischen. Es handelt sich dabei um ein reines Training, bei dem die Teilnehmer für sich prüfen können, wie fit sie noch im Straßenverkehr sind und bei dem sie evtl. Defizite erkennen können. Welche Schlüsse der einzelne aus diesen Erkenntnissen zieht, bleib jedem selbst überlassen. Es braucht jedenfalls niemand zu befürchten, dass evtl. schlechtere Ergebnisse an die Führerscheinstelle gemeldet werden.

Die Risikogruppe „Motorradfahrer“ schlägt in der Unfallstatistik der PI Mainburg im Vergleich zu anderen Dienststellen weniger zu Buche. Bei insgesamt 21 Motorradunfällen wurden 16 Fahrer verletzt. Im Vorjahr waren es noch 23 Motorradunfälle, und 26 Verletzte. Auch für Motorradfahrer bietet die Verkehrswacht Mainburg Fahrsicherheitstrainings an, die besonders zu Beginn der Motorradsaison sehr sinnvoll sind.

Johann Stanglmair
Erster Polizeihauptkommissar

Verkehrsunfall
MAINBURG. Vorfahrt mißachtet
Ein 29jähriger Pkw-Fahrer aus Mainburg wollte am 24.02., um 15.45 Uhr, in Sandelzhausen auf der Äußeren Landshuter aus Richtung Mainburg kommend nach links auf die Staatsstraße 2049 in Richtung Landshut abbiegen. Dabei übersah er einen von links vorfahrtsberechtigt ankommenden Pkw und kollidierte mit diesem. Verletzt wurde niemand. Der Schaden an den Fzgen beträgt ca. 13.000 Euro. Da Betriebsstoffe ausliefen war die FFW Sandelzhausen zur Fahrbahnreinigung im Einsatz.
 
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar