Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Angeblicher Zwischenfall bei Treibjagd – Ermittlungen gegen Teilnehmer der Treibjagd eingestellt

PILSTING, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die Teilnehmer einer Treibjagd sind von der Staatsanwaltschaft Landshut eingestellt worden.
Am 17.11.2018 brachte eine 51-jährige Autofahrerin einen Vorfall zur Anzeige, wonach ihr Renault auf der A 92, auf Höhe der Anschlussstelle Landau/Isar, beim Vorbeifahren von Schrot getroffen worden sei. Zu dem Zeitpunkt, als die 51-Jährige gerade mit ihrem Fahrzeug an der Anschlussstelle Landau/Isar vorbeifuhr, fand auch eine angemeldete Treibjagd mit 26 Teilnehmern in der Nähe der Autobahn statt. Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug sowie der Schilderung der Fahrerin nach ergab sich zunächst der Verdacht, dass diese von Schrot stammen könnten.
Die Polizeiinspektion Landau a.d. Isar und Staatsanwaltschaft Landshut ermittelten zunächst wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Letztendlich hat sich trotz umfangreicher Ermittlungen kein konkreter Tatverdacht gegen einen der Teilnehmer aus der Treibjagd ergeben. Vielmehr ist nach dem Ergebnis der Ermittlungen, insbesondere eines von der Staatsanwaltschaft Landshut beim Bayerischen Landeskriminalamtes in Auftrag gegebenen Gutachtens davon auszugehen, dass die Beschädigungen am Fahrzeug nicht von Schrot stammen. Die Staatsanwaltschaft Landshut hat deshalb die Ermittlungen eingestellt.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
 
Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern
NIEDERBAYERN. Beamte des Polizeipräsidiums Niederbayern beteiligten sich am Samstag (09.02.19) an der länderübergreifenden Kontrollaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. An verschiedenen Örtlichkeiten wurden Personen- und Fahrzeugkontrollen durchgeführt.
Auch dieses Jahr waren mehrere Dienststellen der niederbayerischen Polizei bei der länderübergreifenden Kontrollaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität eingesetzt. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass aufgrund der ganzheitlichen Kontrollen eine Vielzahl weiterer Delikte, wie zum Beispiel Verstöße nach dem Betäubungsmittel-/, Waffengesetz sowie Verkehrsverstöße aufgedeckt werden.
Am Samstag fanden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern umfangreiche Kontrollen, sowohl mobil als auch stationär, statt. Der Kontrollbereich erstreckte sich auf verschiedene Ausfallstraßen, Bundesautobahnen sowie auch auf den öffentlichen Personennahverkehr.
Insgesamt wurden im Kontrollzeitraum von ca. 16 bis 22 Uhr 740 Personen und 551 Fahrzeuge, darunter mehrere Reisebusse und Lastkraftwägen sowie der Schienenverkehr überprüft. Es wurden zehn Straftaten, überwiegend Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz, sowie Verkehrsverstöße festgestellt.
Auszug:
In Bayerisch Eisenstein und Thyrnau wurden jeweils gegen einen Fahrzeugführer Anzeigen wegen eines Verstoßes nach dem Straßenverkehrsgesetz erstellt. In Bayerisch Eisenstein stellten Beamte der Grenzpolizeigruppe Zwiesel bei einem 26-jährigen Bulgaren drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem erwartet ihn eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz, da er eine geringe Menge Crystal mit sich führte. Bei einem 32-Jährigen aus Thyrnau stellten Beamte des Einsatzzuges Passau während der Fahrzeugkontrolle Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Alko-Test bestätigte die Feststellungen. Den Mann erwartet ein empfindliches Bußgeld sowie ein Eintrag ins Fahreignungsregister.
Bei weiteren Kontrollen in Deggendorf und Plattling wurden Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Hier wurden unter anderem Anzeigen wegen des Besitzes von Kleinmengen an Cannabisprodukten und Amphetamin erstellt.
Weiterhin wurde verschiedene Verkehrsverstöße festgestellt. In Landshut wurde ein Pkw ohne den erforderlichen Versicherungsschutz kontrolliert. Den Fahrer erwartet eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz. In einem anderen Fall wurde auf der Bundesautobahn A3 im Bereich Passau bei der Fahrzeugkontrolle eines 54-jährigen Ungarn festgestellt, dass dieser ohne einer erforderlichen Fahrerlaubnis unterwegs war.
Im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen konnten keine Feststellungen getroffen werden. Ihre Polizei Niederbayern bittet jedoch weiterhin um Ihre Mithilfe bei der Mitteilung über verdächtige Wahrnehmungen von Personen oder Fahrzeugen.
Die Zusammenarbeit der Polizei mit der Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Aufklärung von Straftaten. Insbesondere bei der Bekämpfung von Wohnungseinbruchdiebstählen kann eine zügige Information der Polizei zur Aufklärung der Straftat bzw. zur Festnahme von Tatverdächtigen führen.
Bei Zweifeln über verdächtige Beobachtungen wählen sie lieber einmal zu oft die „110“, als einmal zu wenig!
Weitere Hinweise zum Thema Einbruchschutz bieten Ihnen Ihre kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Passau, Straubing und Landshut. Die Kollegen vor Ort beraten Sie gerne kostenlos und produktneutral zum Thema Einbruchschutz.

Im Internet finden Sie Informationen zum Thema Einbruchschutz unter:
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Brand eines Dachstuhls
Essenbach, Lkr. Landshut
Kurz nach Mitternacht brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Akazienstraße.
Aus noch unbekannter Ursache geriet geg. 00.30 Uhr der Dachstuhl des Einfamilienhauses in Brand. Das Haus dürfte vorläufig nicht bewohnbar sein. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden bei Verwandten untergebracht. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Beinbruch. Sonst gab es keinen weiteren Personenschaden. Der Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt.
Die weitere Sachbearbeitung wird die Kriminalpolizei in Landshut übernehmen.
Pol.-Präs. Ndby., Einsatzzentrale, Anton Pritscher, EPHK

Lebloser Mann in der Flutmulde aufgefunden
LANDSHUT. Am Freitag, 08.02.2019, wurde gegen 16.00 Uhr eine tote Person in der Pfettrach festgestellt, Hinweise auf eine Gewalttat liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.
Passanten entdeckten am Freitag gegen 16.00 Uhr eine leblose Person im Bereich der Flutmulde in der Pfettrach. Der zunächst unbekannte männliche Tote, ein 60-Jähriger aus Landshut, konnte von der Kriminalpolizei identifiziert werden. Hinweise auf eine Gewalttat liegen bisher nicht vor, die Ermittler gehen zur Zeit von einem Unfallgeschehen aus.
Zur Klärung der Todesursache wurde von der Staatsanwaltschaft Landshut eine Obduktion beantragt, diese wurde heute im Laufe des Tages durchgeführt. Die Obduktion ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Kelheim

Schwerer Verkehrsunfall nach Ausweichmanöver wegen Reh
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am 12.02.2019 ereignete sich gegen 00:05 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gemling und Peising.
Ein 25-jähriger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Rottal-Inn fuhr von Peising in Richtung Kreisverkehr Gemling, als ein Reh die Fahrbahn querte. Der 25-Jährige versuchte auszuweichen und geriet aufgrund Fahrbahnglätte ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals im angrenzenden Feld. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in die Uniklinik Regensburg verbracht. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 €.
Als der Pkw auf den Schlepper aufgeladen wurde, fing er plötzlich an zu brennen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Bad Abbach gelöscht werden. Ursächlich für die spontane Entzündung war wohl die Batterie des Pkws, welche durch den Unfall Schaden genommen hatte.
 
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfälle

BAD ABBACH. Unfall mit Sachschaden
Beim Überholen eines Lkw am 11.02., um 22.26 Uhr auf der A93, Höhe Bad Abbach, Fahrtrichtung München, zog der 46jährige Fahrer eines weißen DB-Kastenwagens ohne zu blinken auf die linke Spur. Dabei übersah er einen bereits auf der linken Spur ankommenden Pkw, Opel Astra. Der 20jährige Fahrer konnte nicht mehr bremsen, fuhr auf den Kastenwagen auf und schleuderte im Anschluß in die Mittelleitplanke. Auf dem Standstreifen kamen beide Fahrzeuge zum Stehen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5.700 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand.
 
BAD ABBACH. Unfall mit Sachschaden
Ein weiterer Pkw-Fahrer (32) kam auf der A93 zwischen Saalhaupt und Bad Abbach am 11.02., um 21.07 Uhr, beim Überholen auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte allein beteiligt in die Mittelleitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug und der Leitplanke ist insgesamt ca. 3.500 Euro.
 
BAD ABBACH. Unfall mit Personenschaden
Der 20jährige Fahrer eines mit vier Personen besetzten Kleintransporters befuhr die A93 zwischen Bad Abbach und Hausen in Fahrtrichtung München auf der linken Spur. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte kam er am 11.02., um 20.30 Uhr, mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit einem Pkw, der sich auf der rechten Spur befand. Bei dem mit zwei Personen besetzten Fahrzeug wurde der Beifahrer leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Regensburg verbracht. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt ca. 3.000 Euro.
 
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar