Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Bedrohungslage im Bezirksklinikum Mainkofen – Täter festgenommen – 1. Nachtragsmeldung

MAINKOFEN, LKR. DEGGENDORF. Heute, 18.01.2019, kam es in den späten Vormittagsstunden zu einer Bedrohungslage im Bezirksklinikum Mainkofen. Ein 40-jähriger Patient bedrohte dabei eine 57-jährige Frau, ebenfalls Patientin des Bezirksklinikums, mit zwei Messern.
Der 40-Jährige konnte zwischenzeitlich nach erfolgten Verhandlungen von Spezialkräften ohne Zwischenfälle festgenommen werden, er wurde dabei leicht verletzt. Die 57-jährige Frau blieb unverletzt, ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Dem Opfer wurden entsprechende Betreuungsangebote von Seiten der Polizei unterbreitet. Eine Gefahr für andere Personen bestand zu keinem Zeitpunkt. Der 40-Jährige stellte keinerlei Forderungen, über das Motiv ist bislang nichts bekannt.

Die Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragte zwischenzeitlich einen Unterbringungsbefehl für den 40-jährigen Österreicher. Er wird derzeit in ein anderes Bezirksklinikum verlegt, die Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter erfolgt im Laufe des morgigen Tages. Die Kriminalpolizeistation Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle
Zahlreiche verdächtige Telefonanrufe in Niederbayern – Warnhinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern

Im Laufe des gestrigen Donnerstags, 17.01.19, erfolgten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern zahlreiche Anrufe, bei denen sich die Anrufer als vermeintliche Angehörige, Verwandte oder Bekannte vorstellten und aus verschiedenen Gründen dringend Bargeld benötigen.
Überwiegend waren Bewohner der Landkreise Passau, Deggendorf und Freyung-Grafenau betroffen. Bei den Anrufen wurde sich nach Wertgegenständen und Bargeld erkundigt, welche zum Beispiel für einen Hauskauf dringend benötigt werden. Zu einer Übergabe von Bargeld oder sonstigen Wertgegenständen kam es in keinem Fall.
Beispielhaft wurde eine 62-jährige Frau aus Hauzenberg als vermeintliche „Tante“ angesprochen und zur Herausgabe von 20.000 Euro für einen geplanten Hauskauf aufgefordert. Die Frau erkannte die Betrugsmasche, ging zum Schein auf das Gespräch ein und plante ein Treffen zu einem späteren Zeitpunkt, nachdem sie das Geld besorgt habe. Im Anschluss informierte sie die Polizei, welche sofort entsprechende Überwachungsmaßnahmen in die Wege leitete. Jedoch kam es zu keinem weiteren Telefonat bzw. einem Treffen mit dem unbekannten Anrufer.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt erneut vor dieser dreisten Betrugsmasche und appelliert auch insbesondere an Angehörige von älteren Menschen, mit Ihren Familienangehörigen über diese Betrugsform zu sprechen und bittet um Beachtung folgender Hinweise:
Informieren Sie sich als Angehöriger über die Betrugsform „Enkeltrick“.
Sprechen Sie mit ihrem Angehörigen über Verhaltensweisen, an denen man Betrüger und ihre „Maschen“ erkennen kann.
Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, ggf. den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden.
Bestärken Sie Ihren Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden.
Hinterlassen Sie bei Ihrem Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen Rücksprache halten.
Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt.
Wenn Ihr Angehöriger zu Hause Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei Ihren kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Passau, Straubing und Landshut.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Brand in einem Einfamilienhaus
AUERBACH, LKR. DEGGENDORF. Am Donnerstag, 17.01.2019, kam es gegen 12.45 Uhr in einem Einfamilienhaus zu einem Brand. Zwei Bewohner des Hauses wurden leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand im Keller des Gebäudes im Bereich der Sauna aus. Die Bewohner, ein 80-jähriger Mann und eine 75-jährige Frau, erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch den Brand und die Rauchentwicklung wurde das Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei ca. 100.000 Euro.
Über die Brandursache können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes

Brand im Landshuter City Center – 2. Nachtragsmeldung
LANDSHUT. Heute, 17.01.2019, kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand im Landshuter CCL. Im 2. Stock des Gebäudes brannte eine Zwischendecke über dem Gastronomiebereich. Der Schaden beträgt rund 200.000 Euro.
Die Brandermittler der Landshuter Kripo können eine vorsätzliche bzw. fahrlässige Brandursache ausschließen, vielmehr wird nach jetzigem Kenntnisstand von einen technischen Defekt ausgegangen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Elektro-Scooter nicht zugelassen
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag wurde gegen 18:15 Uhr ein Elektroroller auf einem Gehweg in der Münchener Straße in Abensberg festgestellt. Der Roller war ohne Zulassung und Versicherungskennzeichen unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h hat. Somit wäre der Roller zulassungspflichtig. Ein Versicherungskennzeichen war ebenso nicht ausgegeben. Es folgt eine Anzeige.

Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
SIEGENBURG. Unfall mit Personenschaden
Am 17.01., um 11.20 Uhr, befuhr ein 29jähriger Mann aus Obersüßbach mit einem Sattelzug die B299 aus Richtung Landshut kommend und bog nach links auf die KEH 3 in Richtung Niederumelsdorf ab. Da er beim Abbiegen seine Geschwindigkeit vermutlich nicht angepasst hatte, schaukelten ca. 25000 Liter Gülle, die sich im Tank des Sattelanhängers befanden auf und brachten den Anhänger und die Zugmaschine dazu, seitlich nach rechts in den Graben zu kippen. Bei dem seitlichen Aufprall wurden sowohl der Tank des Aufliegers, als auch der Kraftstofftank der Zugmaschine beschädigt. Ausgetretene Gülle und Diesel wurden durch die vor Ort eingesetzten Feuerwehren aus Siegenburg, Wildenberg, Train, Mallmersdorf, Niederumelsdorf und Neustadt/Do. gebunden. Ein Großteil der Gülle konnte durch den Eigentümer des Fzges vor der Bergung umgepumpt werden. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt und ins KH Mainburg verbracht. Schadensschätzungen belaufen sich auf ca. 36.000 Euro.
Eigentumsdelikt
MAINBURG. Erpressung
In der Zeit von 13.01-17.01. kam es zu zwei weiteren Erpressungsversuchen im Bereich Mainburg, bei dem der Geschädigte jeweils 372 Euro in Form von Bitcoins überweisen sollte um zu verhindern, dass – nicht existente – Sexaufnahmen von ihm im Internet veröffentlicht würden. Da auf die Forderung nicht eingegangen wurde entstand kein Vermögensschaden.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar