Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Rauschgift im „Darknet“ bestellt

DEGGENDORF, LKR. DEGGENDORF. Bereits seit längerer Zeit ermittelt die Kripo Deggendorf gegen einen 30-Jährigen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde ein Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung beim Amtsgericht Deggendorf beantragt. Bei der erfolgten Durchsuchung konnte weiteres Rauschgift sichergestellt werden.
Seit August 2018 ermitteln die Deggendorfer Kripobeamten gegen einen 30-jährigen Deggendorfer. Die Ermittlungen ergaben Hinweise, dass der Mann das Rauschgift über das sog. „Darknet“ bestellte. In diesem Zusammenhang konnten mehrere Lieferungen mit insgesamt ca. 300 Gramm Amphetamin sowie geringen Mengen Crystal sichergestellt werden.
Ein Teil des sichergestellten Rauschgiftes (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde ein Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung beim Amtsgericht Deggendorf beantragt. Am Freitag, 11.01.19, wurde dieser vollzogen. Dabei konnten neben verschiedenen Datenträgern weitere ca. 10 Gramm Crystal, sowie mehrere Utensilien und chemische Zutaten, die auf eine Herstellung von Betäubungsmitteln schließen lassen, sichergestellt werden.
Die Kripo führt wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz die weiteren Ermittlungen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde der Mann nach den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Brand in Werkstatt
GRATTERSDORF, LKR. DEGGENDORF. Am Dienstag (15.01.19) wurde gegen 13:20 Uhr der Brand in einer Lackieranlage einer Werkstatt mitgeteilt. Die Ortsdurchfahrt von Grattersdorf musste für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden. Für die umliegenden Anwohner ging keine Gefahr aus.
Nach ersten Erkenntnissen wird der Schaden auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Bislang sind keine verletzten Personen bekannt.
Beim Vorliegen weiterer Erkenntnisse wird nachberichtet.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Mit ein paar Klicks zum vermeintlich schnellen Kredit – Vorsicht vor dubiosen Angeboten im Netz
Es klingt verlockend, auf die Schnelle mittels eines Kredites an Bargeld zu kommen ohne entsprechende Einkommensnachweise oder Feststellung der Kreditwürdigkeit. Nicht selten entpuppt sich aber das unkomplizierte Darlehen als Teil einer Betrugsmasche.
Immer wieder gelangen ahnungslose Internetnutzer in die Fänge dubioser Anbieter von vermeintlich unkomplizierten Krediten. So geschehen auch einer 26-jährigen Passauerin Ende vergangenen Jahres. Um das Kreditangebot letztendlich zu erhalten, musste die Frau im sog. Video-Ident-Verfahren mittels einer App, die sie zuvor installieren musste, die Daten ihres Personalausweises an den vermeintlichen Onlineanbieter übermitteln. Zur weiteren Verifizierung wurde über die App zusätzlich eine Gesichtsaufnahme durchgeführt.
Zu einem Kreditvertrag kam es ebenso wenig wie zur Auszahlung der beantragten Kreditsumme. Vielmehr nutzten die unbekannten Onlinebetrüger die übermittelten Daten, ohne Wissen der Passauerin, zur Eröffnung eines Onlinekontos. Das Konto nutzten die Betrüger wiederum über mehrere Monate für Geldtransfers in Höhe eines (unteren) fünfstelligen Betrages. Die Einzahlungen stammten überwiegend von gutgläubigen Käufern tatsächlich nicht existenter Artikel aus „gefakten“ Verkaufsplattformen/-auktionen.
Die Betrugsmasche ist zwar nicht ganz neu, allerdings scheint es den Betrügern immer wieder zu gelingen, mittels dem Video-Ident-Verfahren fremde Bankkonten einzurichten, um auf diese Weise Gelder aus Straftaten zu meist ins Ausland zu transferieren.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt zur besonderen Vorsicht, wenn Sie sich mittels Video-Ident-Verfahren verifizieren müssen, wie im vorliegenden Fall für eine Kreditbeantragung aber auch für Jobangebote im Internet. Teilen Sie beim Verifizierungsprozess unmissverständlich mit, wozu die Identifizierung dient. Sollten Sie bereits Ihre persönlichen Daten übermittelt haben, so erstatten Sie umgehend Anzeige bei der örtlichen Polizei.
Neben möglichen zivilrechtlichen Forderungen können u. U. strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche als sog. Finanzagent folgen.
Weitere Informationen zum Thema Geldwäsche und Finanzagenten finden Sie im Internet auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention unter dem Link:
Polizei-Beratung
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrsunfall mit verletzter Person
KELHEIM. Am 14.01.2019 ereignete sich gegen 05:40 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws an der Abfahrt der B16 zur Hafenstraße.
Ein 55-jähriger BMW-Fahrer aus Regensburg fuhr von der B16 ab und wollte die Kreisstraße in Richtung Hafenstraße überqueren. Dabei übersah er eine von rechts kommende bevorrechtigte 41-jährige Opel-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch die 41-jährige Frau leicht verletzt wurde. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 €.
Zwei Lkw-Tanks geleert
KELHEIM. Ein unbekannter Täter machte sich zwischen Freitag und Montag an zwei Lkws zu schaffen, die auf Parkplätzen nahe der B16 bei Kelheim geparkt waren.
Der Täter öffnete die Tankdeckel und konnte jeweils über 300l Diesel im Gesamtwert von über 800€ abzapfen. Aufgrund räumlicher und zeitlicher Nähe wird von einem Zusammenhang ausgegangen.
Zeugenhinweise unter 09441/5042-0 an die PI Kelheim.
Unfallflucht und Sachbeschädigung an Pkw - Zusammenhang nicht ausgeschlossen - Zeugen gesucht
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Zwischen Freitag 23:00 Uhr und Samstag 11:00 Uhr wurde der geparkte Pkw Hyundai I30 eines 28-jährigen Landkreisbewohners in der Schmidgasse in Abensberg von einem Fahrzeug angefahren. Das Schadensbild deutet auf eine Anhängerkupplung hin. Der Sachschaden beträgt hier 1.500 €.
Zwischen Sonntag 20:00 Uhr und Montag 10:00 Uhr wurde dann die Motorhaube seines Pkws an derselben Örtlichkeit zerkratzt. Der Sachschaden wird hier auf 300 € geschätzt. Ein konkreter Tatzusammenhang konnte bislang nicht nachgewiesen werden, ist aufgrund örtlicher und zeitlicher Nähe allerdings nicht auszuschließen.
Die Polizei bittet um Hinweise unter 09441/5042-0.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Gewalt gegen Personen
MAINBURG. Erpressung mittels Internet
Am 14.01, gegen 12.00 Uhr, erhielt eine 38jährige Frau aus Mainburg die E-Mail eines bisher unbekannten Täters mit der Aufforderung 2000 Euro in Form von Bitcoins auf ein genanntes Konto im Ausland zu bezahlen, ansonsten werde pornografisches Videomaterial von ihr im Internet verbreitet. Selbstverständlich existiert derartiges Material gar nicht. Der Erpresser zielt darauf ab, dass Opfer trotzdem lieber bezahlen und damit hoffen, dass solche Gerüchte nicht in die Welt gesetzt werden. Die Frau ging auf die Forderung nicht ein, weshalb kein Vermögensschaden entstand. Ermittlungen wegen Erpressung und Computerbetrug werden geführt.
In diesem Zusammenhang wird auf eine neue Betrugsmasche der Täter hingewiesen. Vor allem ältere Personen erhalten Anrufe, bei denen sich die Person am Telefon als Angehöriger der Feuerwehr oder einer „Feuerwehrversicherung“ ausgeben. Die Angerufenen sollen wegen einer bevorstehenden Evakuierung aufgrund eines Bombenfundes die Wertsachen in ihrem Haus an eine Person übergeben, die vorbeikommt und die Sachen für die Zeit der Evakuierung sicher verwahrt. Weder Polizei, noch Feuerwehr oder eine andere – im Rettungsdienst involvierte Organisation wird telefonisch oder persönlich zur Herausgabe von Wertsachen auffordern.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar