Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Schleierfahnder finden rund ein Viertel Kilo Kokain – Haftbefehl gegen 62-jährigen Spanier ergangen

PASSAU. Bereits am Sonntag, 09.12.2018, stellten Schleierfahnder der Passauer Grenzpolizeiinspektion eine nicht unerhebliche Menge Kokain bei einem 62-jährigen Spanier sicher.
Gegen 13.00 Uhr stoppten Schleierfahnder auf der Autobahn A 3, Höhe Passau, einen Fernreisebus auf der Fahrt von Amsterdam nach Wien. Bei der Kontrolle eines Fahrgastes, einem 62-jährigen Spanier, der angeblich ohne Gepäck reiste und kurioserweise bei der Kontrolle nur eine Socke trug, wurden die Beamten nach Zuordnung der Gepäckstücke schließlich fündig: Im Innenfutter des Koffers, der eindeutig dem Spanier zugeordnet werden konnte, entdeckten die Fahnder zusätzlich in dem fehlenden Socken eingewickelt eine nicht geringe Menge Kokain. Bei der körperlichen Untersuchung stellten die Beamten weiteres Kokain sicher, der Spanier hatte mehrere sog. „Fingerlinge“ zum Transport des Kokains verschluckt.
Das sichergestellte Rauschgift (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau erging bereits am Montag, 10.12.2018 Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Besitzes von Kokain in nicht geringer Menge. Er ist nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert worden.
Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Passau übernommen. In diesem Zusammenhang stellte sich heraus, dass der 62-Jährige für mehrere hundert Euro in Madrid für den Transport des Rauschgifts von Hessen nach Wien von einem in Madrid lebenden 31-Jährigen aus der Dominikanischen Republik angeworben wurde. Der 31-Jährige konnte am Dienstag, 18.12.2018, im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung im hessischen Hanau angetroffen und festgenommen werden. Er steht im dringenden Tatverdacht, der Organisator des Schmuggels zu sein und das Kokain auch besorgt zu haben. In der Hanauer Wohnung wurden die hessischen Ermittler nochmals fündig und stellten rund ein halbes Kilogramm Kokain sicher. Gegen den 31-Jährigen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau ebenfalls Haftbefehl, er wurde ebenfalls in eine JVA eingeliefert.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Ermittlungserfolg im Rauschgiftmilieu
LKR. ROTTAL-INN. Die Kriminalpolizei Passau konnte Ende November einen großen Ermittlungserfolg im Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität verzeichnen. Gegen zwei Männer ergingen Haftbefehle, eine größere Menge Rauschgift wurden sichergestellt.
Bereits im Oktober 2018 konnte im Bereich Eggenfelden aufgrund eines Zeugenhinweises eine nicht geringe Menge Marihuana sichergestellt werden. Die umfangreichen und intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau, unterstützt durch die Polizeiinspektionen Eggenfelden und Pfarrkirchen führten nun zur Ermittlung von vier Tatverdächtigen und zur Sicherstellung einer größeren Menge an Betäubungsmitteln.
Die Tatverdächtigen, Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren aus dem Landkreis Rottal-Inn, stehen durch die Ermittlungen im dringenden Verdacht Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Gegen zwei der Tatverdächtigen, einen 20-Jährigen und einen 23-Jährigen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut vom Amtsgericht Landshut Haftbefehl wegen des dringenden Verdachtes des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen. Sie wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten insgesamt 2,3 Kilogramm Marihuana und 160 Gramm Kokain sichergestellt werden. Durch die Sicherstellung der Betäubungsmittel, die Ermittlung der Tatverdächtigen und deren teilweise Inhaftierung geht die Kriminalpolizei davon aus, dass der illegal Handel mit Rauschgift im Landkreis Rottal-Inn erheblich eingedämmt wurde.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Kelheim

Jugendliche misshandeln einen Jungen in Kelheim - Zeugenaufruf
KELHEIM. Am Mittwoch meldete sich ein 18-jähriger Landkreisbewohner bei der Polizei in Kelheim. Er wurde am Dienstagabend zwischen 19:00 Uhr und 22:30 Uhr im Parkhaus des Einkaufszentrums Kelheim von drei Jugendlichen misshandelt.
Die drei Täter, zwischen 18 und 21 Jahre alt, aus Kelheim bearbeiteten ihr Opfer zunächst mit Schlägen und Tritten, wodurch er sich verschiedene Verletzungen zuzog. Weiterhin wurde er mit äußerst erniedrigenden Beleidigungen betitelt. Das Geschehen verlagerte sich in Richtung eines Discount-Marktes, wo einer der drei Täter drohte, auf den Geschädigten zu urinieren. Hierzu entblößte er bereits sein Glied. Es blieb hier jedoch bei der Drohung. Anschließend wurde der Geschädigte gezwungen eine große Menge teils hochprozentiger alkoholischer Getränke zu trinken. Der Geschädigte musste hier mehrmals erbrechen.
Es folgen Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Die Demütigung und Erniedrigung, die der 18-Jährige erfahren musste, kann kaum in Worte gefasst werden und schockierte die zuständigen Ermittler der PI Kelheim.
Über das Motiv der Täter ist bislang nichts bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen muss von unerklärbarer Willkür der Täter ausgegangen werden.
Die Polizei Kelheim bittet nun um mögliche Hinweise aus der Bevölkerung zu diesem Vorfall. Die Tat ereignete sich im Bereich des Parkhauses des Einkaufzentrums Kelheim zwischen 19:00 Uhr und 22:30 Uhr.
Kind nach Aussteigen aus Schulbus von Pkw erfasst
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am 19.12.2018 ereignete sich gegen 12:00 Uhr in der Riedenburger Straße in Haidhof einer Verkehrsunfall, als ein Schulkind von einem Pkw erfasst wurde.
Eine 73-jährige Suzuki-Fahrerin befuhr die Riedenburger Straße in Haidhof in Fahrtrichtung Riedenburg. An einer Bushaltestelle stand ein Schulbus auf der Straße und ließ Kinder aussteigen. Die Suzuki-Fahrerin fuhr auf der Gegenfahrbahn am stehenden Bus vorbei, als ein 8-jähriger Schüler plötzlich hinter dem Bus hervortrat und von dem Pkw erfasst wurden. Der Junge wurde dadurch weggeschleudert. Er erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, blieb jedoch ansprechbar. Er wurde in die Uniklinik Regensburg verbracht. Die 73-jährige wurde anschließend noch zu einer Blutentnahme in die Goldbergklinik verbracht, da nicht auszuschließen war, dass sie unter Alkoholeinfluss stand und der Atemalkoholtest vor Ort nicht möglich war.
Widerstand gegen Polizeibeamte - 2 Polizisten leicht verletzt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am 19.12.2018 wurde eine Streifenbesatzung der PI Kelheim zu einer häuslichen Streitigkeit zwischen Eheleuten in Abensberg gerufen.
Der 49-jährige Ehemann warf seine Frau aus der Wohnung und wollte dann nicht mit den Beamten vor Ort sprechen. Als ihm angedroht wurde, dass unter Umständen die Türe gewaltsam geöffnet wird, öffnete er schlagartig die Türe und griff sofort die davor stehenden Beamten an. Der Beschuldigte konnte dann zu Boden gebracht und gefesselt werden. Nun begann der Mann die eingesetzten Polizisten mit diversen Beleidigungen zu betiteln. Als er in das Dienstfahrzeug verbracht werden sollte, konnte er aufgrund seiner massiven Statur erneut einen Angriff auf einen Beamten starten. Durch eine mittlerweile hinzugezogene zweite Streifenbesatzung konnte der Mann gebändigt werden. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss. Zwei eingesetzte Beamte wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Es folgen unter anderem Anzeigen wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte und Körperverletzung.
Verkehrskontrolle
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am 20.12.2018 wurde gegen 00:15 Uhr ein Pkw VW in der Goethestraße in Bad Abbach einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem 64-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Kelheim wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest bestätigte eine Alkoholisierung im Ordnungswidrigkeitenbereich.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
ROHR/NB. Vier Verletzte durch Verkehrsunfall
Am 19.12, um 13.36 Uhr, wechselte der 20jährige Fahrer eines Kleintransporters auf der A93, Fahrtrichtung Regensburg, im Überholverbot auf Höhe der Anschlussstelle Abensberg die Fahrspur nach links um einen Audi zu überholen. Dabei übersah er einen bereits auf der linken Fahrspur von hinten ankommenden Ford Mustang. Der 39jährige Fahrer konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf den Kleintransporter auf. Dabei wurde der Transporter seitlich versetzt und touchierte noch den gerade überholten Audi, der mit zwei Frauen (62 u. 90 Jahre) besetzt war. Auch die rechten und linken Leitplanken wurden von den unfallbeteiligten Fzgen mehrfach beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 51.000 Euro. Alle beteiligten Personen wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst auf Krankenhäuser in Kelheim und Regensburg verteilt. Vor Ort waren die Feuerwehren von Abensberg, Offenstetten und Langquaid im Einsatz.
Da die A93 komplett gesperrt war, bildete sich ein massiver Rückstau. Die vorschriftsmäßig gebildete Rettungsgasse benutzte der 37jährige Fahrer eines Kleintransporters um keine Zeit im Stau zu verlieren. Er konnte im weiteren Verlauf seiner Fahrt angehalten und kontrolliert werden. Ihn erwartet jetzt eine Geldbuße von 400 Euro.
Betrug
VOLKENSCHWAND. Warenbetrug
In der Zeit von 05.12.18 bis 19.12. wartete eine Frau (51) aus Volkenschwand vergeblich auf ein E-Bike, dass sie für 840 Euro im Internet gekauft und per Vorkasse bezahlt hatte. Der Kontakt zur Verkäuferin ist abgebrochen. Weitere Ermittlungen werden geführt.
Verkehrsunfall
BAD ABBACH. Fünf beschädigte Pkw’s nach Reifenplatzer
Am 19.12, um 19.45 Uhr, fuhr ein Sattelzug auf der A93 ca. 1000 Meter vor der Anschlussstelle Saalhaupt in Richtung Regensburg. Dabei platzte am Auflieger hinten links ein Reifen. Fünf nachfolgende Pkw-Fahrer konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhren über die Reifenteile, die auf der ganzen Fahrbahn verstreut waren. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar