Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Raubüberfall auf Geldinstitut – 2. Nachtragsmeldung

OBERSÜßBACH, LKR. LANDSHUT. Am gestrigen Dienstag, 18.12.2018, überfiel ein maskierter und mit einer Pistole bewaffneter Mann ein Geldinstitut in der Schlossstraße. Der Täter konnte trotz einer Großfahndung unerkannt entkommen.
Nach Auswertung der Überwachungsaufnahmen trug der etwa 35 Jahre alte Täter neben einer dunklen Jacke und hellen Hose bei der Tatausführung eine helle Strickmütze sowie dunkle Schuhe. Es ist mittlerweile mit sehr großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Täter nach dem Überfall mit einem weißen Pkw Kombi geflüchtet ist.
Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, bittet in diesem Zusammenhang nochmals um sachdienliche Zeugenhinweise, insbesondere zu einem weißen Pkw Kombi. Wer hat ein derartiges Fahrzeug vor oder nach der Überfall in der Umgebung von Obersüßbach gesehen?
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Ermittlungserfolg im Rauschgiftmilieu
LKR. ROTTAL-INN. Die Kriminalpolizei Passau konnte Ende November einen großen Ermittlungserfolg im Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität verzeichnen. Gegen zwei Männer ergingen Haftbefehle, eine größere Menge Rauschgift wurden sichergestellt.
Bereits im Oktober 2018 konnte im Bereich Eggenfelden aufgrund eines Zeugenhinweises eine nicht geringe Menge Marihuana sichergestellt werden. Die umfangreichen und intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau, unterstützt durch die Polizeiinspektionen Eggenfelden und Pfarrkirchen führten nun zur Ermittlung von vier Tatverdächtigen und zur Sicherstellung einer größeren Menge an Betäubungsmitteln.
Die Tatverdächtigen, Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren aus dem Landkreis Rottal-Inn, stehen durch die Ermittlungen im dringenden Verdacht Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Gegen zwei der Tatverdächtigen, einen 20-Jährigen und einen 23-Jährigen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut vom Amtsgericht Landshut Haftbefehl wegen des dringenden Verdachtes des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen. Sie wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten insgesamt 2,3 Kilogramm Marihuana und 160 Gramm Kokain sichergestellt werden. Durch die Sicherstellung der Betäubungsmittel, die Ermittlung der Tatverdächtigen und deren teilweise Inhaftierung geht die Kriminalpolizei davon aus, dass der illegal Handel mit Rauschgift im Landkreis Rottal-Inn erheblich eingedämmt wurde.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes
„Ich bin kein Opfer – ich wehre mich!“ – Zivilcouragekurs für die Sicherheitswacht Niederbayern
Abzeichen Sicherheitswacht und Polizei (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
DEGGENDORF / NIEDERBAYERN. Am Samstag, 15.12.2018, lud das Polizeipräsidium Niederbayern die Angehörigen der Sicherheitswacht auf das Gelände der Bundespolizei nach Deggendorf ein. Die diesjährige Fortbildung stand ganz unter dem Motto der Zivilcourage.
Im Rahmen des Fortbildungstages wurden die Frauen und Männer durch Präventionsbeamte des Polizeipräsidiums Niederbayern umfassend mit interessanten Aspekten rund um das Thema „Zivilcourage“ informiert.
So wurde beispielsweise die polizeiliche Kriminalstatistik mit den erfassten Straftaten dem tatsachlichen Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gegenüber gestellt. Festzustellen war hier, dass durchaus unterschiedliche Einschätzungen der Frauen und Männer vorhanden waren. Zudem erfuhren die Frauen und Männer ausführliche rechtliche Informationen zur Nothilfe und Notwehr sowie der Unterlassenen Hilfeleistung.
Besonders interessant waren die Verhaltensempfehlungen, zum Schutz eines vermeintlichen Opfers. „Wie kann ich mich denn vor einem möglichen Angreifer schützen?“, war eine der zentralen Fragen.
„Treten Sie dem Angreifer mit aufrechten Blick gegenüber“, „Sagen Sie konkret was er unterlassen soll“ und ganz wichtig „Holen Sie aktiv Hilfe, sprechen Sie Personen konkret an, Sie zu unterstützen!“.
Abgerundet wurde der Vormittag durch Filmsequenzen eines realen Szenarios, die augenscheinlich und gleichzeitig erschreckend veranschaulichten, wie sich „Zuschauer“ einer bedrängenden Situation abwandten und dem Opfer nicht zu Hilfe kamen.
Besonderen Wert legten die Vertreter des Polizeipräsidiums Niederbayern auf den persönlichen Dialog mit den Frauen und Männern der Sicherheitswacht. Der Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen stand dabei im Mittelpunkt und wurde rege diskutiert. Eine durchgehend positive Resonanz erfuhr die neue Einsatzkleidung der bayerischen Sicherheitswacht, mit der die Angehörigen seit wenigen Wochen ausgestattet sind.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankten sich die Organisatoren des zuständigen Sachgebietes aus dem Polizeipräsidium Niederbayern für die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Frauen und Männer und sprachen ihnen einen besonderen Dank, Anerkennung und höchsten Respekt aus.
Bürgerinnen und Bürger, die auf der Suche nach einem interessanten Ehrenamt sind und sich zusammen mit der Polizei, für die Sicherheit in Niederbayern engagieren wollen, erhalten Informationen über das Polizeipräsidium Niederbayern, Wittelsbacherhöhe 9/11, 94315 Straubing, Tel. 09421/868-1216 sowie über ihre örtliche Polizeidienststelle.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Opferstockaufbrüche im Landkreis Kelheim
KELHEIM. Seit 14.12.2018 wurden der Polizei Kelheim drei Fälle von Opferstockaufbrüchen mitgeteilt.
Von Freitag auf Samstag hat ein unbekannter Täter Opferstöcke der Heilig-Kreuz-Kirche und St. Stephan Kirche in Kelheim aufgebrochen. Die Vorgehensweise des Täters ist noch nicht eindeutig geklärt. Der Beuteschaden in diesen beiden Fällen liegt insgesamt im unteren dreistelligen Bereich. Der Sachschaden beläuft sich auf 50-100 €.
Am Samstag zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr hat ein unbekannter Täter noch den Opferstock der St. Laurentius Kirche in Neustadt a.d. Donau aufgehebelt. Hier entstand Sachschaden in Höhe von 25 € und der Beuteschaden lag ebenfalls im unteren dreistelligen Bereich.
Ermittlungsbeamte der Polizei Kelheim haben sich dieser Fälle angenommen. Es konnten Spuren gesichert werden. Die Ermittlungen dauern an.
Gartenhausaufbrüche in Schrebergartensiedlung
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Im Zeitraum von 16.12.2018 17:30 Uhr bis 17.12.2018, 10:30 Uhr wurden drei Gartenhäuser in einer Schrebergartensiedlung in Neustadt a.d. Donau bei Mauern angegangen.
Der unbekannte Täter verschaffte sich Zutritt zu 3 verschiedenen Gartenhäusern und konnte hier Werkzeug, Rasenmäher und andere Gegenstände erbeuten. Der Beuteschaden lag jeweils im oberen dreistelligen Bereich. Teilweise waren die Hütten unversperrt, sodass keine Hebelspuren gesichert werden konnten. Der Sachschaden bei der versperrten Hütte beläuft sich auf etwa 200 €.
Spielzeuggefährte aus Kindergarten gestohlen
KELHEIM. Am 18.12.2018 teilte eine Erzieherin des Kindergartens in der Prälat-Meindl-Straße in Kelheim mit, dass im Laufe des Wochenendes ein Dreirad und ein Tretroller vom Kindergarten entwendet wurden. Scheinbar wurde ein ähnlicher Roller zwischenzeitlich in der Nähe des Kindergartens auf der Straße gesehen. Mittlerweile fehlt jedoch jede Spur. Es handelt sich um ein oranges Dreirad und einen roten Tretroller. Der Wert der Gegenstände liegt im unteren dreistelligen Bereich.
Hinweise an die PI Kelheim unter 09441/5042-0
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Betrug
KIRCHDORF. Warenbetrug
Bisher unbekannte Täter sendeten Mitte November an einen 47jährigen Mann aus Kirchdorf eine SMS mit einem Angebot für ein günstiges Familien-Flugticket in den Kosovo. Nach einer Überweisung von 1.525 Euro blieb die Lieferung der Tickets aus. Ein Anruf bei der Fluggesellschaft ergab, dass deren Daten missbräuchlich benutzt wurden. Weitere Ermittlungen werden geführt.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar