Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Schleierfahnder stellen hohen Bargeldbetrag sicher

PILSTING, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Spürsinn bewiesen die Schleierfahnder der Autobahnpolizeistation Wörth a. d. Isar am vergangenen Freitag, 16.11.2018, bei der Kontrolle eines VW-Touran. Der 45-jährige albanische Fahrer führte einen fünfstelligen EUR-Betrag mit sich, dessen Herkunft unklar ist.
Gegen 16.30 Uhr kontrollierten Schleierfahnder der Autobahnpolizei Wörth a. d. Isar auf der Autobahn A 92, Höhe Parkplatz Pilsting, in Richtung Deggendorf, einen VW-Touran mit italienischer Zulassung. Bei der Kontrolle fielen den Fahndern an dem Fahrzeug im Bereich des Fahrzeugbodens zunächst gewisse Unregelmäßigkeiten auf, sodass der Touran einer intensiveren Überprüfung in einer Werkstatt unterzogen wurde.
Nach dem Ausbau diverser Teile der Innenausstattung fanden die Beamten unter der Bodenverkleidung nach Öffnen einer Schweißnaht ein Versteck in dem sich ein mit Folie eingewickeltes Bündel mit Bargeld befand. Ein Rauschgiftspürhund schlug zudem im Bereich des Schmuggelverstecks auf Drogen an, offensichtlich war das Versteck zuvor zum Schmuggeln von Rauschgift benutzt worden, da es mit Partikeln von Rauschgift kontaminiert war; Drogen wurden bei der weiteren Durchsuchung des VW-Touran allerdings nicht mehr gefunden.
Eine Überprüfung des Albaners über die italienischen Behörden hat ergeben, dass der Mann dort kein Unbekannter ist. In Italien wurde gegen den 45-Jährigen bereits wegen Handels mit Betäubungsmittel ermittelt. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Kokain, eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Der Albaner wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, die weiteren Ermittlungen werden von Kriminalpolizeiinspektion Landshut in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz geführt. Der Bargeldfund wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut beschlagnahmt.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Polizeiinspektion Kelheim

Alkoholisierter Fahrzeugführer
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM): Am Dienstagabend wurde ein 53-jähriger Abensberger einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Da die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer feststellten, wurde ein Alkoholvortest durchgeführt.
Die gerichtsverwertbare Messung ergab im Anschluss einen Wert im Ordnungswidrigkeitsbereich.
Essen angebrannt, Küche beschädigt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM): Am frühen Dienstnachmittag wurden Feuerwehr und Polizei zu einer Brandentwicklung in einer Wohnung im Stadtosten von Abensberg alarmiert.
Die 77-jährige Bewohnerin hatte vermutlich Essen anbrennen lassen, daraufhin entzündeten sich Teile der Kücheneinrichtung, auch die restliche Wohnung wurde in Mittleidenschaft gezogen. Personen wurden augenscheinlich glücklicherweise nicht verletzt, es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 €.
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Brandgefährlichkeit heißer Fette und Öle hingewiesen und zum sorgfältigen Umgang geraten.
Sperrung der Staatsstraße ST2230 bei Gundlfing
GUNDLFING (LKRS. KELHEIM): Das Staatliche Bauamt Landshut zeigt die Notwendigkeit der Sperrung der ST2230 östlich von Gundlfing ab Donnerstag, den 22.11.2018, an.
Es bestehen Sicherheitsbedenken bzgl. sich lösender Felsbrocken.
Eine Umleitungsstrecke wurde beschildert und führt von Riedenburg kommend über die Schleuse Haidhof und die Riedenburger Straße zurück über die ST2230 und analog in der Gegenrichtung.
Auf die Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Landshut vom 20.11.2018 wird verwiesen.

Philipp Rammrath
Polizeioberkommissar


Polizeiinspektion Mainburg

Umweltdelikt
BIBURG. Illegale Abfallentsorgung
In der Zeit von 20.11.18, 00.00 Uhr bis 06.00 Uhr wurde durch bisher Unbekannte auf einem Lagerplatz an der Raiffeisenstraße in Biburg eine Couch entsorgt. Hinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.
Verkehrsdelikt
AIGLSBACH. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Am 20.11.18, in der Zeit von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr wurde von einem Zeugen gesehen, wie ein bisher unbekannter Pkw-Fahrer auf der B300 zwischen der B16 und Straßberg mit einem Reh kollidierte und – obwohl er offensichtlich den Anstoß bemerkte – seine Fahrt fortsetzte und das Reh auf der Fahrbahn liegen ließ. Hinsichtlich des unbekannten Fahrers werden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr geführt, da er wissentlich ein von ihm für andere Verkehrsteilnehmer gefährliches Hindernis verursachte und sich weder um die Absicherung noch die Beseitigung kümmerte.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar