Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Kripo Deggendorf durchsucht mehrere Wohnungen nach Betäubungsmitteln

VIECHTACH, LKR. REGEN, LKR. STRAUBING-BOGEN. Die Kriminalpolizeistation Deggendorf führt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf Ermittlungen gegen zwei Männer aus dem Raum Viechtach wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt.
Im Verdacht standen zwei junge Männer (18 und 25 Jahre) aus dem Raum Viechtach, dass sie unerlaubt Cannabis anpflanzten sowie damit Handel trieben. Bereits im Frühjahr wurden deren Wohnungen durchsucht. Dabei konnten beim Älteren knapp zwei Dutzend Marihuanapflanzen, Anbauutensilien (u.a. Samen) sowie eine Kleinmenge Marihuana sichergestellt werden.
Beim 18-Jährigen wurden verschiedene verbotene Gegenstände (u.a. Butterfly-Messer, Wurfstern) nach dem Waffengesetz sowie eine Schreckschusswaffe sichergestellt.
Im Zuge der Ermittlungen gegen die zwei Männer wurden mehrere Personen im Alter von 17-26 Jahren bekannt, welche im Verdacht stehen, bei dem 18-Jährigen regelmäßig Marihuana zu erwerben.
Am Freitag, 21.09.18, wurden schließlich mehrere Wohnungen von Rauschgiftkäufern auf Anordnung des Amtsgerichts Deggendorf im Raum Viechtach und Landkreis Straubing-Bogen durchsucht.
Bei den Durchsuchungen konnten neben verschiedenen Utensilien, die auf einen Konsum von Rauschgift hinweisen, auch geringe Mengen an Marihuana und Kokain sichergestellt werden.
Die betroffenen Personen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK
Führung des Polizeipräsidiums Niederbayern auf Antrittsbesuch bei der Stadt Landshut
LANDSHUT. Am Mittwoch (19.09.2018) statteten Polizeipräsident Herbert Wenzl und Leitender Polizeidirektor Manfred Jahn dem Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, einen Antrittsbesuch ab. Dabei wurden unter anderem aktuelle Themen diskutiert.
v.l.: Leitender Polizeidirektor Jahn, OB Putz, Polizeipräsident Wenzl (Foto: Stadt Landshut)v.l.: Leitender Polizeidirektor Jahn, OB Putz, Polizeipräsident Wenzl (Foto: Stadt Landshut)
Am Mittwoch besuchte die Führung des Polizeipräsidiums Niederbayern den Oberbürgermeister der Stadt Landshut. Dabei fand ein reger Informationsaustausch statt. Es wurden unter anderem aktuelle Themen, wie zum Beispiel die Sicherheitslage der Stadt Landshut, diskutiert. „Entgegen der erfreulichen Entwicklung der tatsächlichen Zahlen der Gesamtkriminalität sei die gefühlte Sicherheit bei vielen Bürgern anders“, so OB Putz. Im Jahr 2017 war ein erneuter Rückgang der Zahlen der Gesamtkriminalität um -15,5 Prozent zu verzeichnen, trotz stetig steigender Einwohnerzahlen. Umso wichtiger sei es, so Putz, dass eine weiterhin hohe Polizeipräsenz gezeigt wird und die tatsächlichen, erfreulichen, Zahlen und Fakten offen kommuniziert werden. Polizeipräsident Wenzl sicherte dem Stadtoberhaupt zu, dass die Niederbayerische Polizei auch in Landshut weiterhin alles daran setzen werde, die objektive Sicherheit weiter zu erhöhen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Ein wichtiger Baustein für die gute Sicherheitslage ist der Dienst der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Sicherheitswacht, betonte der Polizeipräsident.
Weniger Grund zur Freude bereiten die Zahlen zum Thema „Gewalt gegen Polizeibeamte“. Diese bewegen sich seit Jahren auf einem hohen Niveau. Nicht nur bei tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte, sondern auch gegen andere Einsatzkräfte, wie zum Beispiel Rettungsdienst und Feuerwehr, ist ein bedauerlicher Anstieg festzustellen. Diesem Trend gilt es in Zukunft wirksam gegenzusteuern, so Jahn.
Zum Abschluss des kurzweiligen Gesprächs sicherten sich die Behördenleiter auch weiterhin die gegenseitige voll umfängliche Unterstützung zu.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK


Polizeiinspektion Kelheim

Auffahrunfall - 2 Personen leicht verletzt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am 26.09.2018 ereignete sich gegen 20:15 Uhr in Abensberg auf der Staatsstraße 2144 beim dortigen Vogelpark ein Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen.
Ein 47-jähriger BMW-Fahrer aus Mintraching befuhr zusammen mit seinem 73-jährigen Beifahrer die Staatsstraße 2144 und wollte auf einen Parkplatz auf Höhe des Vogelparks einfahren. Der hinter ihm fahrende 19-jährige Mercedes-Fahrer aus dem Landkreis Kelheim bemerkte dies zu spät und fuhr auf den abbremsenden Pkw auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 33.500€ und die zwei Fahrzeuginsassen des BMW erlitten leichte Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule.
Mann fährt mit Pkw auf Kinder zu
KELHEIM. Am 26.09.2018 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizei Kelheim eine gefährliche Verkehrssituation auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Kelheim mitgeteilt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei ein 52-jähriger Seat-Fahrer aus Kelheim mit seinem Pkw auf eine Gruppe Kinder zugefahren. Da sich umstehende Zeugen das Kennzeichen des Fahrzeugs notierten, konnte der verantwortliche Fahrer ermittelt werden. Die vor Ort durchgeführten Zeugenvernehmungen und Befragungen der Kinder erhärteten den Verdacht einer Straftat wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Bei der durchgeführten Beschuldigtenvernehmung räumte der Fahrer zwar einen Konflikt mit Kindern auf dem Parkplatz ein, sprach aber von einer deutlich geringeren Intensität. Außerdem sei der Fahrer zuvor von den Kindern provoziert worden. Sie hätten ihm beleidigende Gesten gezeigt und die Straße vor ihm blockiert. Ein verständigter Staatsanwalt bestätigte den Tatbestand des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, verneinte jedoch eine unverzügliche Sicherstellung des Führerscheins des Beschuldigten. Von den 12-14 jährigen Kindern wurde niemand verletzt.
Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben und weitere Angaben zu dem Verhalten des Fahrers bzw. dem Verhalten der Kinder zuvor machen können, werden gebeten sich unter 09441/5042-0 bei der Polizeiinspektion Kelheim zu melden.
Kleinkraftrad nicht gedrosselt - Fahren ohne Fahrerlaubnis
KELHEIM. Am 26.09.2018 wurde gegen 16:55 Uhr in Kelheim auf Höhe des Kreisbauhofes ein Rollerfahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Der Roller war zuvor durch eine unsichere Fahreweise aufgefallen. Der 15-jährige Schüler aus dem Landkreis Kelheim gab an, der Roller würde etwa 40 km/h schnell fahren. Da er jedoch lediglich eine Mofaprüfbescheinigung vorweisen konnte, die ihn zum Führen eines Kleinkraftrades mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h berechtigt, wird nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorgelegt. Der Roller wurde sichergestellt. Die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit wird nun noch auf einem geeichten Rollenprüfstand gemessen.
Verdächtige Anrufe und Hausbesuche von Technikern
KELHEIM. Am 26.09.2018 ging bei einem Anwohner im Zuständigkeitsbereich der Polizei Kelheim ein Anruf einer Firma ein, die sich um Verbesserung der Internet-Performance kümmern soll. Dies kam dem Angerufenen aus diversen Gründen verdächtig vor und meldete den Vorfall der Polizei, da er eine Vorbereitungshandlung für einen möglichen Diebstahl befürchtete.
Ermittlungen ergaben, dass derzeit ein Subunternehmen für diverse Telekommunikationsdienstleister Wartungs- und Überprüfungsarbeiten im Landkreis durchführt. Die Netzbetreiber sind in diesen Prozess jedoch nicht eingebunden und können daher die Arbeiten nicht verifizieren.
Sollten bei Ihnen verdächtige Anrufe eingehen oder unangekündigter Techniker-Besuch vor der Haustüre stehen, wird folgende Vorgehensweise empfohlen: Betroffene Bürger sollen sich in jedem Fall einen Mitarbeiterausweis der Techniker vorzeigen lassen. Dort sollte der Name des Subunternehmens aufgeführt sein, bei welchem Sie sich telefonisch über die Legitimität bzw. Notwendigkeit der Arbeiten informieren können. Die Firma sollte außerdem über einen ordentlichen Internetauftritt verfügen, welchen Sie überprüfen sollten. Achten Sie hier besonders auf das Impressum und die hinterlegte Service-Telefonnummer. Sollten Sie hier niemanden erreichen oder dennoch Zweifel an der Rechtmäßigkeit haben, können Sie gerne die für ihren Wohnort zuständige Polizeidienststelle kontaktieren. Eine Nachfrage bei ihrem Netzbetreiber ist sicherlich unschädlich und wird ebenfalls empfohlen.
Erst wenn Sie sämtliche Zweifel beseitigt haben, sollten Sie dem Techniker Zugang zu ihrem Haus gewähren. Und auch dann sollten Sie den Techniker nicht unbeaufsichtigt lassen.
Erstellt von PK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
MAINBURG. Kennzeichenmißbrauch
Ein 18jähriger aus Rudelzhausen war am 26.09, um 14.45 Uhr mit seinem Kleinkraftrad auf der Freisinger Straße in Mainburg unterwegs. Das Kennzeichen war aufgrund der Anbringung unter vorgeschriebenen Voraussetzungen nicht lesbar, was einen Tatbestand des Kennzeichenmißbrauchs darstellt, weswegen sich der junge Fahrer jetzt auch verantworten muss. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und das Krad am Kontrollort abgestellt.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar