Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Drei Verletzte nach Verpuffung

EPPENSCHLAG, RAMETNACH, LKRS. FREYUNG-GRAFENAU. Drei Personen wurden am Freitag (02.03.2018) durch eine Verpuffung schwer verletzt
Am Freitag, 02.03.2018, gegen 21.00 Uhr, kam es in Rametnach zu einem schweren Unfall beim Gebrauch eines mit Gas betriebenen Heizlüfters, bei dem ein Ehepaar und ein befreundeter Nachbar zum Teil schwer verletzt wurden.
Das Ehepaar hatte festgestellt, dass in einem Kellerraum eine Wasserleitung infolge des starken Frostes gefroren war und hatte gemeinsam mit dem Nachbarn einen Heizlüfter aufgestellt, der mit Gas betrieben wurde. Aus bislang unbekannten Gründen kam es beim Zünden des Heizlüfters zu einer explosionsartigen Verpuffung, die sogar eine Stahltür stark verbog und das Kellerfenster regelrecht wegsprengte. Zudem wurde durch den Explosionsdruck noch das Garagentor oberhalb des Kellerraumes stark beschädigt.
Die beiden Männer erlitten mittelstarke, die Frau schwere Verbrennungen. Die Männer wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, die Frau kam mit einem Hubschrauber in eine Münchner Spezialklinik.
Trotz ihrer schweren Verletzungen hatten die drei Personen mehrere Schutzengel, denn in der Enge des kleinen Kellerraumes hätte das Ganze auch noch schlimmer ausgehen können.
Der Sachschaden hält sich in Grenzen und dürfte ca. 2.000 Euro betragen. An der Unglückstelle waren neben der Polizei noch etliche Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und mehrerer Feuerwehren.
Polizeiinspektion Grafenau, Saller, PHK

Flucht vor Kontrolle endet in Garage - Fahrer lebensgefährlich verletzt
GERZEN, LKRS. LANDSHUT. Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle und rast in Garage. Der Fahrer wird dabei lebensgefährlich verletzt, seine mitfahrende Tochter leicht. Beide waren alkoholisiert.
Tragisch endete die Heimfahrt eines 49jährigen Mannes und seiner 15jährigen Tochter. Beide waren am Sonntag, 04.03.2018, gegen 01.51 Uhr mit dem Hyundai iX55 des Mannes in Frontenhausen unterwegs, als sie einer Streife der Polizei Dingolfing durch ihre überhöhte Geschwindigkeit auffielen. Als die Polizisten sich hinter dem Hyundai befanden, gaben sie dem Fahrer mittels Blaulicht und optischem Haltesignal die Aufforderung zum Anhalten. Das Fahrzeug verlangsamte die Fahrt und schien anhalten zu wollen. Plötzlich wurde es jedoch erheblich beschleunigt und flüchtete. Die Polizeistreife nahm daraufhin die Verfolgung auf. In Aham entschieden sich die Beamten jedoch die Verfolgung abzubrechen, da der Hyundai mit über 130 km/h durch die Ortschaft fuhr. Kurze Zeit später verloren die Beamten den Blickkontakt zu dem Fahrzeug. Auch in Gerzen konnten sie zunächst das Fahrzeug nicht feststellen. Erst durch einen Anrufer erhielt die Polizei dann Kenntnis, dass das geflüchtete Fahrzeug in eine Garage in der Frontenhausener Straße gerast war. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der Fahrer an der dort rechtwinklig abknickenden Vorfahrtsstraße mit ganz offensichtlich hoher Geschwindigkeit gerade ausgefahren, gegen einen dort stehenden massiven Betonpoller geprallt, in die dort stehende Garage gefahren war und das darin befindliche Fahrzeuge durch die Wucht des Aufpralls durch die hintere Wand geschoben hatte. Der Garagenbau, bestehend aus mehreren Garagen und Gewerberäumen, wurde dabei schwer beschädigt und von der Polizei bis zur Begutachtung durch einen Sachverständigen zunächst für das Betreten von Personen gesperrt. Das in der Garage abgestellte Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Durch die Feuerwehr Gerzen musste der Fahrer dann in einer aufwändigen Aktion mittels Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreit werden. Vom Notarzt wurden unmittelbar reanimierende Maßnahmen eingeleitet. Die Tochter des Fahrers hatte zur Erleichterung der Rettungskräfte nur leichte Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Vilsbiburg verbracht. Der Mann wurde nach erfolgreicher Reanimation mit dem Rettungshubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Regensburg geflogen. Dort kämpfen die Ärzte derzeit noch um sein Leben.
Nach den Feststellungen vor Ort war der Fahrer nicht angeschnallt. Sowohl er, wie auch seine Tochter waren offensichtlich alkoholisiert. In Absprache der Polizei mit der Staatsanwaltschaft Landshut wurde die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens angeordnet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf geschätzt über 100.000 Euro.
Medienkontakt: Polizeiinspektion Vilsbiburg, Hermann Vogelgsang, EPHK


Polizeiinspektion Kelheim

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Zeugen gesucht
Kelheim (Lkrs. Kelheim): Bisher unbekannte/r Fzg.-führer/in fuhr am 03.03.18 in der Zeit von 13.15 - 13.45 Uhr, einen geparkten grauen Audi, A4, an. Der Audi wurde vorne rechts an der Stoßstange und am Radkasten beschädigt. Der Sachschaden am Audi beträgt ca. 2000 E. Der Anstoß müsste auf dem Aldi-PP in der Kelheimwinzer Str. bzw. auf dem Müller-PP am Ludwigsplatz erfolgt sein. Der oder die Unfallveursacher/in setzte die Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung gekümmert zu haben. Unfallzeugen möchten sich bitte melden.
Vorfahrt missachtet
Neustadt/OT Bad Gögging (Lkrs. Kelheim): Eine 50-jährige Frau aus Neustadt fuhr mit ihrem Pkw Opel am 03.03.18, gegen 08.50 Uhr, auf der Pfarrer-Rüth-Str. An der Kreuzung zur Schulstraße missachtete sie die Vorfahrt „Rechts vor Links“ und übersah eine stadteinwärts fahrende 44-jährige Frau aus Kelheim, welche mit ihrem Pkw Fiat unterwegs war. Bei dem Unfall wurde der 7-jährige Sohn der Fiat-Fahrerin, welcher nicht angegurtet auf dem Beifahrersitz saß, gegen die Frontscheibe geschleudert und zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in je von ca. 5.000 Euro.
Sachdienliche Hinweise zu den o.g. Beiträgen bitte an die Polizeiinspektion Kelheim, Tel. 09441/5042-0.

Erstellt von PHK Froschermeier


Polizeiinspektion Mainburg

Trunkenheitsfahrt
ROHR. 62-Jähriger mit Alkohol am Steuer.
Anlässlich einer Standkontrolle wurde am Samstagabend gegen 22.40 Uhr auf der Staatsstraße 2143 bei Rohr ein Pkw-Fahrer angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass der 62-Jährige aus dem südlichen Landkreis Kelheim offensichtlich erheblich alkoholisiert war. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

Trunkenheitsfahrt
BIBURG. 54-Jähriger alkoholisierter Radfahrer.
Am Samstagabend fielen einer Polizeistreife auf der Ortsverbindungsstraße Etzenbach Biburg gegen 20 Uhr zwei Radfahrer auf, die unbeleuchtet auf der Fahrbahn anstatt auf dem Radweg unterwegs waren. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass einer der beiden, ein 54-Jähriger Mann aus Ampfing, erheblich alkoholisiert war. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt unterbunden.

Alkohol am Steuer
ROHR. 67-Jährige Pkw-Fahrerin gerät in Alkoholkontrolle
Anlässlich einer Standkontrolle wurde am Sonntagmorgen gegen 01 Uhr auf der Staatsstraße 2143 bei Rohr eine Pkw-Fahrerin angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass die 67-Jährige aus dem südlichen Landkreis Kelheim leicht alkoholisiert war. Daher wurde eine Atemalkoholanalyse durchgeführt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Albert Hermann
Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Mainburg