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Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Verkehrsunfallstatistik 2017 des Polizeipräsidiums Niederbayern

NIEDERBAYERN, 19. FEBRUAR 2018: Das Polizeipräsidium Niederbayern veröffentlicht die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2017. Während die Gesamtzahl der Unfälle leicht anstieg, ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden zurückgegangen. Angestiegen ist die Zahl der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf den Landstraßen.
Gesamtunfallentwicklung
In Niederbayern registrierten die Polizeidienststellen im vergangenen Jahr 42.374 Verkehrsunfälle. Dies bedeutet einen Anstieg der Gesamtunfallzahlen zum Vorjahr von 3,24%. Gleichzeitig stieg die Zahl der in Niederbayern amtlich registrieren Kraftfahrzeuge um 2,13 % von 1.002.075 (2016) auf 1.023.414 an.
Bei 5.169 Unfällen kam es zu Personenschäden, das stellt einen Rückgang um 4,45 % dar. Die Zahl der verletzten Personen ging um 6,11 % auf 6.994 zurück. Im Jahr 2017 verloren 83 Menschen auf Niederbayerns Straßen aufgrund eines Verkehrsunfalles ihr Leben. Nachdem die Zahl der Verkehrsunfalltoten im Jahr 2016 auf 66 Personen stark zurück gegangen war verunglückten 2017 fast wieder so viele Personen tödlich wie 2015 (85). Trotz dieses Anstieges geht die Zahl der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer im 10-Jahresvergleich kontinuierlich zurück.

Grafik zu den verschiedenen Verkehrsunfällen (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Grafik der druch Verkehrsunfälle verletzten Personen (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Grafik Durch Verkehrsunfälle getotete Personen (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Ursachen nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit
Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen.
Fast unverändert ist bei Unfällen mit der Ursache Geschwindigkeit die Anzahl der verletzten Personen. Im Jahr 2016 wurden 1.096 Menschen in Zusammenhang mit Geschwindigkeitsunfällen verletzt, im Jahr 2017 waren es 1.100 Personen. Die Zahl der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer stieg auf 28. Das Polizeipräsidium Niederbayern wird zur Reduzierung der Geschwindigkeitsunfälle und deren Folgen weiterhin verstärkt auf den Einsatz von Geschwindigkeitsüberwachungen an bekannten Unfallschwerpunkten setzen.

Ursache Alkohol- und Drogeneinfluss
Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss von 509 (2016) auf 552 an. Sieben Personen verloren bei alkoholbedingten Unfällen ihr Leben. 2016 waren bei Alkoholunfällen neun Menschen tödlich verunglückt. Die Anzahl der Verletzten sank um 7,01 % von 314 auf 292 im Jahr 2017.
Die Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss gingen 2017 von 57 auf 53 zurück. Leider war 2017 in diesem Bereich wieder ein Unfalltoter zu beklagen – nachdem 2016 erfreulicher Weise keine Person aufgrund eines Unfalls unter Drogeneinfluss gestorben war. Um diese Unfallzahlen weiter zu senken, wird das Polizeipräsidium Niederbayern auch 2018 wieder einen Schwerpunkt auf Kontrolltätigkeiten mit Zielrichtung Alkohol und Drogen, sowie auf eine gezielte Präventionsarbeit und Aufklärung legen.
Insassensicherung
32 Verkehrsteilnehmer verunglückten 2017 tödlich, weil sie die Gurt- bzw. Rückhalteeinrichtungen nicht genutzt hatten. Die niederbayerische Polizei wird auch 2018 bei Verkehrskontrollen verstärkt darauf achten, dass die Gurt- bzw. Rückhalteeinrichtungen der Fahrzeuge von allen Insassen ordnungsgemäß benutzt werden.

Risikogruppen

Risikogruppe "Junge Erwachsene" (18 - 24 Jahre)
Eine Risikogruppe im Straßenverkehr bleibt weiterhin die Altersgruppe der "Jungen Erwachsenen". Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Niederbayern insgesamt 3.266 Verkehrsunfälle, an denen "Junge Erwachsene" beteiligt waren. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2016 (3.463) einen leichten Rückgang. Nach einem deutlichen Rückgang der bei Verkehrsunfällen getöteten Personen der Risikogruppe von 15 im Jahr 2015 auf sieben in 2016, kamen 2017 leider 15 Verkehrsteilnehmer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zu Tode. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer bleiben weiterhin eine Zielgruppe der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Niederbayern.
Die niederbayerischen Polizeidienststellen werden ihre Präventionsarbeit fortsetzen, um den jungen Verkehrsteilnehmern die Wirkung und die Gefahren von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr und deren juristische Folgen beim Führen von Fahrzeugen unter Beeinflussung von berauschenden Mitteln aufzuzeigen.
In diesem Zusammenhang wurde bereits 1985 die „Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion“ ins Leben gerufen. Zusammen mit Institutionen wie dem ADAC, dem TÜV-Süd, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie den Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz ging man gezielt an die weiterführenden und berufsbildenden Schulen um die Wirkung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und deren juristischen Folgen beim Führen von Fahrzeugen unter Beeinflussung von berauschenden Mitteln aufzuzeigen.

Risikogruppe Motorradfahrer
Auch die Zahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung motorisierter Zweiräder blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 732 (2016: 733) fast gleich. Bei den verletzten Krad-Benutzer ist ein Anstieg um 1,74 Prozent von 691 auf 703 Personen zu verzeichnen. Angestiegen ist die Anzahl der durch Verkehrsunfälle getöteten Motorradfahrer. Während 2016 elf Menschen ihr Leben bei Motorradunfällen verloren waren es 16 Personen im Jahr 2017.
Mit unterschiedlichen Maßnahmen und Bekämpfungsstrategien wird das PP Niederbayern weiterhin versuchen, die Unfallzahlen in diesem Bereich zu reduzieren. Hierzu gehören geplante und zielgerichtete Kontrollmaßnahmen, einschließlich der konsequenten Ahndung von unfallursächlichen Verkehrsverstößen. Eine unmittelbare Anhaltung bei festgestellten Verkehrsverstößen und deren sofortige Sanktionierung soll eine positive Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer bewirken.
Vor allem an den beliebten Motorradstrecken im Bayerischen Wald klagen Anwohner über Motorradlärm, häufig verursacht durch technische Veränderungen an den Motorrädern. Wie bereits 2017 wird die Motorradkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Niederbayern auch 2018 einen Schwerpunkt ihrer Aufmerksamkeit auf diesen Bereich legen.

Besondere Unfallarten

Unfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern
Die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern ist im Vergleichszeitraum von 1.168 im Jahr 2016 auf 1.076 im Jahr 2017 gesunken. Erfreulich ist, dass die Zahl der getöteten Fahrradfahrer von 10 auf 4 Personen deutlich zurückging.
Hier appelliert das PP Niederbayern weiterhin an die Fahrradfahrer, sich an die vorgeschriebenen Verkehrsregelungen zu halten. Insbesondere das Befahren von Einbahnstraßen oder Fahrradwegen in die falsche Richtung („Geisterfahrerproblematik“) ist äußerst gefährlich. Um die eigene Sicherheit zu erhöhen, sollte immer ein Fahrradhelm getragen werden. Bereits bei Dämmerung und bei Dunkelheit muss für die vorgeschriebene Beleuchtung des Fahrrades gesorgt werden. Auch die Führer von Kraftfahrzeugen sind angehalten, gegenüber Radfahrern besondere Sorgfalt walten zu lassen und Rücksicht zu nehmen.

Unfälle mit Beteiligung von Senioren (ab 65 Jahre)
Bei den Unfällen mit Beteiligung von Senioren musste das Polizeipräsidium Niederbayern einen leichten Anstieg verzeichnen. Die Zahl der Unfälle stieg von 2.730 im Jahr 2016 auf 2.762 im Jahr 2017. Bei fast 68 % dieser Unfälle waren Senioren als Unfallverursacher beteiligt. Die Anzahl der getöteten Personen bei den Unfällen mit Beteiligung von Senioren ab 65 Jahren stieg von 16 (2016) auf 17 (2017).

Verkehrsunfälle auf Autobahnen
Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Verkehrsunfälle auf Autobahnen von 2.187 auf 2.278 an.
Bei der Anzahl der getöteten Personen ist ein Anstieg auf 7 Personen zu verzeichnen, nach dem die Unfallzahlen in diesem Bereich von 12 tödlich Verunglückten im Jahr 2015 auf 4 Unfalltote 2016 zurückgegangen waren. Bei den verletzten Personen ist 2017 ein moderater Anstieg um 3,16% auf 489 zu registrieren.

Verkehrsunfälle auf Landstraßen
In Niederbayern ereigneten sich 2017 die meisten tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen, es mussten 65 Verkehrsunfalltote verzeichnet werden. 2016 waren auf niederbayerischen Landstraße 50 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglückt. Die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle stieg in diesem Bereich um 4,44 % von 19.261 (2016) auf 20.117 an.

Wildunfälle
Die Anzahl der polizeilich gemeldeten Wildunfälle ist von 14.259 (2016) auf 15.120 im Jahr 2017 angestiegen. Es wurden 94 Personen bei Wildunfällen verletzt, damit 12 % weniger als 2016 (107). Besonders erfreulich ist, dass auch 2017 kein Mensch bei einem Wildunfall sein Leben verlor. Auch weiterhin wird in Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern versucht, durch Erkenntnisse der Wildunfallkommissionen, aber auch durch bauliche Maßnahmen, wie z.B. die Gestaltung des Seitenraumes, die Unfallzahlen zu reduzieren.

Schulwegunfälle
Ein besonderes Augenmerk im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit legt das Polizeipräsidium Niederbayern auf die Schülerinnen und Schüler. Insgesamt 56 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Schülern wurden im Jahr 2017 registriert, im Jahr zuvor waren es noch 49. Bei diesen Unfällen wurden 2017 insgesamt 60 Schüler leicht und 5 schwer verletzt.
Das Polizeipräsidium Niederbayern bedankt sich auch auf diesem Weg nochmals für das hohe ehrenamtliche Engagement der Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen und Schulbusbegleiter.
Grafik zur Entwicklung der Schulwegunfälle (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Polizeiliche Präventions- und Verkehrssicherheitsarbeit
Ziel der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit ist es, das Bewusstsein jedes Verkehrsteilnehmers darauf zu fokussieren, dass gegenseitige Rücksichtnahme und eine vorausschauende Fahrweise unabdingbar für mehr Verkehrssicherheit sind. Ein gemeinsames Miteinander der Verkehrsteilnehmer auf Niederbayerns Straßen setzt die Beachtung der Verkehrsregeln voraus. Durch eine ausgewogene und zielgerichtete Verkehrsüberwachung wird die Polizei die Einhaltung der Verkehrsvorschriften überwachen.
Die Polizei appelliert an jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer, Rücksicht und Sorgfalt walten zu lassen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrsunfall ohne Verletzte
ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Am Montag, 19.02.2018, gegen 12.55 Uhr befuhr ein 20-jähriger Mann aus Abensberg mit seinem Pkw Suzuki die Traubenstraße in westliche Richtung. An der abknickenden Vorfahrtsstraße zur Römerstraße übersah er einen 65-jährigen Rollerfahrer, der die Römerstraße stadtauswärts in Richtung Sandharlanden befuhr.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden.
Kiosk aufgebrochen
BAD ABBACH (LKRS.KELHEIM): Bisher unbekannter Täter drang in der Nacht vom 18.02.18 auf 19.02.18 gewaltsam in einen Kiosk der Kaiser-Therme ein und entwendete daraus eine Registrierkasse. Der bisher unbekannte Täter erbeute einen vierstelligen Geldbetrag im unteren Bereich. Der Sachschaden wird auf ca. 250 E geschätzt. Der Täter flüchtete über eine Wiese in Richtung Stinkelbrunnstraße.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.
Erstellt von PHK Froschermeier


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfallstatistik 2017
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der PI Mainburg ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt wurden 1600 Verkehrsunfälle verzeichnet, 342 davon auf der Autobahn. Die Zahl der Verletzten ist dabei leicht rückläufig, von 309 Verletzten 2016 zu 298 im vergangenen Jahr. Auch die zu beklagenden Verkehrstoten sind wieder rückläufig, von sechs auf vier getötete Personen im vergangenen Jahr. Der Gesamtschaden, der bei den Unfällen im Bereich der PI Mainburg bearbeitet wurden, stieg von ca. 2,5 Millionen Euro auf ca. 2,9 Millionen.
Der erneute Anstieg der Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit um fast 40 %, von 81 Verkehrsunfällen 2016 gegenüber 121 im Jahr 2017, ist besorgniserregend. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptunfallursache. Auch die Zahl der Verletzten ist dabei von 33 im Vorjahr auf 46 Verletzte im Jahr 2017 gestiegen, ebenfalls ein Anstieg von 40 %. Wie schon 2016 wurde auch im vergangen Jahr ein Fahrer bei einem Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit getötet.

Leider waren auch wieder mehr Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss zu verzeichnen. Im Vergleich zu 20 solchen Unfällen im Vorjahr, wurden 2017 21 Alkoholunfälle registriert. Die Zahl der Verletzten in diesem Bereich ist dabei von acht wieder auf neun gestiegen. Und wie im Vorjahr ist auch 2016 wieder ein Mensch unter Alkoholeinfluss bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Die Erfahrung zeigt, dass Unfälle mit den Unfallursachen Alkohol und/ oder überhöhte Geschwindigkeit in direktem Zusammenhang mit dem Kontrolldruck stehen. Vonseiten der Polizei können die Unfallzahlen in diesen Bereichen nur durch stete Überwachung eingeschränkt werden. Daher werden die Beamten der PI Mainburg auch 2018 weiterhin zum Wohle der Allgemeinheit mit ihren Kontrollen an der Verkehrssicherheit arbeiten.

2017 hatte die PI Mainburg 239 Verkehrsunfälle zu bearbeiten, bei denen der Verursacher geflüchtet war, ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Bei diesen Unfällen mit Unfallflucht wurden 2017 13 Personen verletzt, im Vorjahr waren es noch 15 Verletzte. 96 dieser Unfallfluchten (40 %) konnten geklärt werden, eine Verbesserung um 7 % im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Unfällen, die von Fahrern der Risikogruppe „Junge Erwachsene“ (Fahrer im Alter von 18-24 Jahren) verursacht wurden ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg zu beklagen. Während 2016 noch 98 Unfälle von jungen Fahrern verursacht wurden, waren es 2017 113 Unfälle. 80 Junge Fahrer wurde bei diesen Unfällen verletzt, 14 davon schwer. Besonders tragisch ist der Anstieg der dabei getöteten Personen von einem Toten auf drei Tote im vergangenen Jahr.

Die Risikogruppe „Motorradfahrer“ schlägt in der Unfallstatistik der PI Mainburg im Vergleich zu anderen Dienststellen weniger zu Buche. Bei insgesamt 29 Motorradunfällen wurden 27 Fahrer verletzt, sieben davon schwer. Im Vorjahr waren es noch 34 Motorradunfälle, und 35 Verletzte, 14 davon schwer verletzt. In den vergangenen beiden Jahren kam im Bereich der PI Mainburg kein Motorradfahrer zu Tode.

Die Senioren im Alter ab 65 Jahren im Bereich der PI Mainburg konnten ihre gute Statistik vom Vorjahr leider auch nicht halten. Während 2017 noch 48 Verkehrsunfälle von Senioren verursacht wurden, waren es 2017 54 Unfälle. Bei diesen Unfällen wurden 31 Personen verletzt, zehn davon schwer. In diesem Zusammenhang wird auf das Angebot der Verkehrswacht Mainburg hingewiesen, die auch in Zukunft regelmäßig kostenlose Fahrsicherheitstrainings für die Generation 50 plus anbietet. Hier werden die älteren Verkehrsteilnehmen von erfahrenen Moderatoren im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes und auch mit praktischen Übungen auf einem sicheren Übungsgelände unterstützt, ihr Wissen und ihr Können aufzufrischen. Es handelt sich dabei um ein reines Training, bei dem die Teilnehmer für sich prüfen können, wie fit sie noch im Straßenverkehr sind und bei dem sie evtl. Defizite erkennen können. Welche Schlüsse der einzelne aus diesen Erkenntnissen zieht, bleib jedem selbst überlassen. Es braucht jedenfalls niemand zu befürchten, dass evtl. schlechtere Ergebnisse an die Führerscheinstelle gemeldet werden.

Erfreulicherweise war im Bereich der PI Mainburg im Jahr 2016 kein Schulwegunfall zu verzeichnen. 2017 wurden leider wieder drei Schulwegunfälle registriert, bei denen insgesamt sechs Kinder leicht verletzt wurden. Fünf Kinder wurden bei einem Schulbusunfall verletzt. Im Dienstbereich der PI Mainburg sind aktuell sechs Schulweghelfer im Einsatz. Durch ihr Engagement tragen sie wesentlich zur Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg bei. Dafür möchte sich die Polizeiinspektion Mainburg in diesem Zusammenhang sehr herzlich bedanken.
Sorge und Unverständnis bereitet weiterhin die Moral in Sachen Gurtanlegepflicht. In Niederbayern wurden auch 2017 wieder zahlreiche Unfälle bearbeitet, bei denen Menschen unnötig schwer verletzt oder getötet wurden, weil sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Es ist erwiesen und mittlerweile sollte auch jeder wissen, dass der Sicherheitsgurt schon bei Unfällen mit geringer Geschwindigkeit schlimmere Verletzungen verhindern kann. Auch im Bereich Ablenkung durch Mobiltelefonie etc. scheint das erhöhte Bußgeld noch nicht die gewünschte Wirkung zu zeigen. Bei Kontrollen immer noch zahlreiche Verstöße gegen die Gurtpflicht und Handyverbot festgestellt.

Johann Stanglmair
Erster Polizeihauptkommissar

Eigentumsdelikt
MAINBURG. Ladendiebstahl
Am 19.02.18, um 14.30 Uhr, wurde ein 14jähriges Mädchen aus Mainburg in einem Drogeriemarkt im Bereich Köglmühle vom Ladendetektiv dabei beobachtet, wie sie Haarschmuck und Parfum im Wert von 19,35 Euro an der Kasse nicht bezahlte. Die Minderjährige wurde nach Abschluß der Anzeigenaufnahme nach Hause gebracht und den Eltern übergeben.
Eigentumsdelikt
MAINBURG. Einfacher Diebstahl
Am 19.02.18, um 15.45 Uhr, stellte der Inhaber einer Gaststätte in der Paul-Nappenbach-Straße fest, dass ein 16jähriger aus Mainburg unberechtigt in den Vorratsraum der Gaststätte eingedrungen war um eine Flasche Wodka im Wert von 15 Euro zu entwenden. Gegen den jungen Mann wird Strafanzeige erstattet.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar