Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)
Brand auf einem ehemaligen landwirtschaftl. Anwesen verursacht vier Leichtverletzte und hohen Sachschaden


GDE. KIRCHBERG IM WALD/LKR. REGEN: Beim Brand einer früheren Stallung griff das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus über. Hierbei wurden vier Personen leicht verletzt und es entstand hoher Sachschaden.
Durch die Integrierte Leitstelle Straubing wurde zunächst der Brand einer landwirtschaftlichen Scheune mitgeteilt.
Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der frühere Tierstall eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in Brand geriet und das Feuer auch auf das angebaute Wohnhaus übergriff.
Hierdurch brannte der ca. 12 x 15 m große frühere Tierstall, in dem u. a. mehrere Oldtimer-Traktoren und - Zweiräder abgestellt waren, bis auf die Grundmauern nieder, weiterhin wurde auch der Dachstuhl des Wohnhauses erheblich beschädigt.
Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen zwischen 500.00 und 600.000 Euro.
Die sechs Bewohner des Wohnhauses konnten dies selbstständig verlassen, eine 37-jährige Bewohnerin wurde leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.
Bei den Löscharbeiten wurden drei FFW-Angehörige leicht verletzt, wobei ein FFW-Angehöriger in ein Krankenhaus verbracht wurde, die beiden anderen wurden vor Ort ärztlich behandelt.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Straubing aufgenommen.
Bei den Löscharbeiten waren mehrere Feuerwehren und ein Großaufgebot des Rettungsdienstes eingesetzt.

PP Niederbayern, Einsatzzentrale, EPHK Held

Auseinandersetzung in Asylunterkunft - Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts
LANDSHUT. Am Freitagabend (12.01.2018) kam es in einer Unterkunft für Asylbewerber zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der beide verletzt wurden. Die Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Zwei nigerianische Asylbewerber im Alter von 27 und 28 Jahren gerieten in einem Zimmer des Heims aus noch nicht näher bekannten Gründen in Streit. Das Geschehen verlagerte sich auf den Gang, wo es zwischen den Kontrahenten dann zu gegenseitigen Tätlichkeiten kam.
Im Verlauf der Schlägerei schlug der 27-Jährige mit einer Flasche auf den Kopf seines Widersachers ein und soll mit dem abgebrochenen Flaschenhals auch mehrmals in Richtung Gesicht des 28-Jährigen gestoßen haben. Dieser erlitt durch die Angriffe Kopfverletzungen, die in einem Klinikum stationär behandelt werden müssen; Lebensgefahr liegt nicht vor.
Der 27-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er am Samstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut entlassen.
Nach Rücksprache und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft werden die weiteren Ermittlungen der Kripo Landshut wegen des Verdachts eines versuchtes Tötungsdelikts geführt.

PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl


Polizeiinspektion Kelheim

Müllablagerung bei Riedenburg
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM): Ein bisher unbekannter Täter lagerte Unrat im Staatsfort zwischen Schambach und Thann ab.
Am 13.01.18 gegen 14.25 Uhr wurde im Staatswald zwischen Schambach und Thann eine Unratablagerung festgestellt. Ein bisher unbekannter Täter warf Farbdosen, Lacke, Bauschutt, Malerkübel und Autoverkleidungen an einem Waldweg ins Gebüsch.
Trunkenheit im Verkehr bei Neustadt
NIEDERULRAIN (LKRS. KELHEIM): Ein 38-jähriger Pkw-Fahrer aus dem südlichen Landkreis Kelheim kam mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab. Er war stark alkoholisiert.
Am 13.01.18 gegen 20.30 Uhr befuhr der Pkw-Fahrer die Staatsstr. 2144 und wollte nach Niederulrain abbiegen. Hierbei kam er im Kreuzungsbereich von der Fahrbahn ab. Er verließ nun zu Fuß die Unfallstelle um Hilfe zu holen. Inzwischen war ein Pressevertreter vor Ort erschienen. Als der 38-jährige zurück kam wurde er von dem Pressevertreter an der Weiterfahrt gehindert. Die alarmierte Polizeistreife stellte nun fest, dass der Fahrzeugführer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Es entstand keinerlei Sachschaden.
Erstellt von PHK Alfred Hirsch


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikte
Mainburg. Trunkenheit im Verkehr.
Bei Verkehrskontrollen von Samstag auf Sonntag im Bereich Mainburg wurden drei Personen mit Alkohol am Steuer festgestellt.
Um 03.30 Uhr wurde in der Bogenberger Straße ein 30-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Pfaffenhofen kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er alkoholisiert war. Ein Alkotest verlief positiv. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt.
Gegen 02.30 wurde in Köglmühle ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus München kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er alkoholisiert war. Ein Alkotest verlief positiv. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt.
Bereits am Samstagabend wurde gegen 21 Uhr in der Regensburger Straße ein 60-jähriger Pkw-Fahrer aus Mainburg kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er leicht alkoholisiert war. Ein Alkotest verlief positiv. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Sachbeschädigung
SIEGENBURG. Unbekannter verkratzt Pkw.
Ein unbekannter Täter verkratzte am Montag zwischen 10.30 Uhr und 12.30 Uhr einen am Kirchberg geparkten Pkw Mercedes an der rechten Fahrzeugseite. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.000 €.
Albert Hermann
Polizeihauptkommissar
Dienstgruppenleiter