Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Polizei löst nicht angemeldete Demo in Deggendorf auf


Am Samstagnachmittag versammelten sich Angehörige des linken Spektrums am Michael-Fischer-Platz zu einer angeblich spontanen Kundgebung. Die demonstrative Aktion wurde vom Ordnungsamt der Stadt untersagt und von starken Polizeikräften unterbunden.

Ca. 50 Personen aus dem linken Spektrum versammelten sich plötzlich um 15.25 Uhr am Michael-Fischer-Platz in Deggendorf und begaben sich in einer nicht angemeldeten fortbewegenden Versammlung mit Transparenten zum Bay. Transitzentrum (BTZ) in der Stadtfeldstr. Dort gelang es ihnen ca. 100 Asylbewerber aus der Sierra Leone zur Teilnahme anzustiften. Auch sie führten Transparente mit sich (z.B. "Deggendorf Nazi frei" oder "fight the Nazi"). Von dort wollten sie die benachbarten aserbaidschanischen Asylbewerber ebenfalls zur Teilnahme "ermuntern", bis ein angeblicher Versammlungsleiter die illegale Kundgebung für aufgelöst erklärte. Daraufhin begaben sich ca. 30 linke Teilnehmer zum Bahnhof Deggendorf, während 20 weitere Linke mit ca. 30 Asylbewerbern ihre sog. Spontanversammlung (vom Ordnungsamt der Stadt Deggendorf mittlerweile untersagt) fortsetzen wollten. Zum gleichen Zeitpunkt hatte der Polizeiführer des Polizeipräsidiums Niederbayern ausreichend Polizeikräfte zusammengezogen und diese Aktion unterbunden.
Die Deggendorfer Asylbewerber zogen sich schließlich ins BTZ zurück und beruhigten sich wieder. Die linken Protestierer, nahezu nur auswärtiges Publikum, rückte inzwischen zum Bahnhof Deggendorf ab, wo sie nach Identitätsfestellung durch die Polizei ihre Heimreise antraten.
Auch die heutige demonstrative Aktion stand im Zusammenhang mit den Protestaktionen der Asylbewerber aus dem BTZ Deggendorf und deren externen Unterstützern seit dem 15.12.17.

Außer den noch zu ermittelnden Verstößen gegen das Versammlungsrecht wurden bislang keine weiteren Straftaten/Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Sachbearbeitung wird von der Kriminalpolizei Straubing übernommen.

Pol.-Präs. Ndby., Einsatzzentrale, Anton Pritscher, EPHK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrsunfall mit fünf Verletzten bei Mitterfecking

SIPPENAU (LKRS. KELHEIM): Ein Pkw-Fahrer war auf der Kreisstr. 10 von Langquaid in Richtung Saal unterwegs. Auf Höhe von Sippenau kreuzte ein Reh die Fahrbahn. Bei dem Ausweichmanöver kam der Kleinwagen von der Fahrbahn ab. Fünf Insassen erlitten Verletzungen.

Am 24.12.17 gegen 02.43 Uhr befuhr ein 20-jähriger Mann aus Kelheim die Kreisstr. 10 von Langquaid in Richtung Saal. Bei Sippenau überquerte ein Reh die Fahrbahn. Bei dem Ausweichmanöver kam der Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Während der Fahrzeugführer unverletzt blieb, zogen sich die 5 Mitfahrer leichtere Verletzungen zu. Sie wurden in die Goldbergklinik eingeliefert. Der Pkw erlitt Totalschaden in Höhe von ca. 7000.-- Euro.
An der Unfallstelle waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hausen, Herrnwahlthann und Mitterfecking im Einsatz. Zur Versorgung der Verletzten waren die Besatzungen von 4 Rettungsfahrzeugen mit zwei Notärzten am Unfallort.

Erstellt von PHK Alfred Hirsch


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall

MAINBURG. Auffahrunfall auf der A 93 – keine Verletzte

Am Samstagnachmittag fuhr ein 56-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Regensburg gegen 14 Uhr an der Anschlussstelle Elsendorf in Richtung München vom Beschleunigungsstreifen unmittelbar auf die linke Fahrspur. Ein auf der linken Fahrspur fahrender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und es kam zu einem Auffahrunfall. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 13.000 €.

Verkehrsunfall

ROHR. Vorfahrtsunfall auf der Staatsstraße 2144 – keine Verletzte

Am Samstagvormittag fuhr ein 57-jähriger Pkw-Fahrer aus dem südlichen Landkreis Kelheim auf der Staatsstraße 2230 in Richtung Abensberg und bog gegen10.30 Uhr in die Staatsstraße 2144 ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines Richtung Langquaid fahrenden Pkw-Fahrers. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 2.000 €.

Durch Unfall schwer verletzt

MAINBURG. Junger Mann erleidet schwere Handverletzung beim Abschießen eines Böllers.

Schwere Handverletzungen zog sich ein 25-jähriger Mann aus Mainburg am Samstagabend in Lindkirchen beim Abschießen eines Böllers zu. Laut ersten Ermittlungen zündete der Mann gegen 21.45 Uhr einen Böller unbekannter Herkunft in der rechten Hand. Bevor er ihn wegwerfen konnte, detonierte der Sprengkörper in der Hand. Dabei wurde die Hand schwer verletzt. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht.

Albert Hermann
Polizeihauptkommissar
Dienstgruppenleiter