Polizeilogo Niederbayern2Spaziergängerin findet menschliche Überreste in einem Waldstück

ROTTENBURG A. D. LAABER, LKRS. LANDSHUT. Die Identität der in einem Waldstück aufgefundenen menschlichen Leiche ist geklärt.

Wie berichtet hatte eine Spaziergängerin am Sonntag, den 24.09.17, die skelettierten Überreste einer menschlichen Leiche in einem Waldstück bei Rottenburg a. d. Laaber gefunden. Durch einen DNA-Abgleich konnte die Kriminalpolizei Landshut die Identität des Verstorbenen zweifelsfrei klären. Es handelt sich um einen durchreisenden 40-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der ohne festen Wohnsitz im Inland war. Die Ermittlungen ergaben bislang keine Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkung, die genauen Todesumstände sind nach bisherigem Erkenntnisstand unklar.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Urban, PHK

Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der A 3

OFFENBERG, LKR. DEGGENDORF, BAB A 3, Fahrtrichtung Passau - Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wie berichtet kam es heute Morgen gegen 06:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Passau kurz vor der Ausfahrt Metten. Beteiligt waren ein Pkw mit Anhänger, ein Sattelzug mit polnischer Zulassung und ein Reisebus ohne Fahrgäste:

Ein 59-Jähriger aus Ungarn wollte kurz nach dem Baustellenbereich mit seinem Pkw KIA mit Anhänger den Sattelzug überholen, der von einem 49-jährigen Ukrainer gesteuert wurde. Auf Höhe des Sattelzuges geriet der Anhänger des KIA aus unbekannter Ursache ins Schlingern, woraufhin das Fahrzeuggespann unkontrollierbar wurde und mit großer Wucht auf einer Länge von ca. 50 m in die Mittelschutzbeplankung prallte. Durch die Kraft des Aufpralles wurde der KIA zurück auf die Fahrbahnen und gegen den auf gleicher Höhe befindlichen Sattelzug geschleudert. Durch diesen Zusammenstoß wurde der Haupttank der MAN-Zugmaschine aufgerissen und ca. 800 l Dieselkraftstoff ergossen sich über beide Fahrspuren sowie den Standstreifen der Autobahn.

Nach dem Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Sattelzug konnte eine 59-jährige Fahrerin mit ihrem Reisebus, der ohne Fahrgäste in gleicher Fahrtrichtung unterwegs war, trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Sattelzug aufgrund der verunreinigten und schmierigen Fahrbahn nicht mehr verhindern.

Bei der Kollision wurde die 59-Jährige schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Sie wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher, sowie der Fahrer des Sattelzuges blieben unverletzt.

An allen beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 EUR.

Zur Reinigung und Absicherung der Unfallstelle waren Bedienstete der Autobahnmeistereien Kirchroth und Pankofen im Einsatz. Der Verkehr in Richtung Passau wurde an der Anschlussstelle Schwarzach aus- und umgeleitet. Weiterhin befanden sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bogen, Hunderdorf, Niederwinkling und Schwarzach im Einsatz.

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes wurden aufgrund der erheblichen Menge an ausgelaufenem Kraftstoff an die Unfallstelle hinzugezogen. Nach Inaugenscheinnahme der Auswirkungen auf die Umwelt wurde durch die Einsatzkräfte eine Ölsperre in einem nahegelegenen Entwässerungsgraben errichtet und durch eine Fachfirma wurde das Erdreich entlang des Standstreifens im Bereich der Unfallstelle für die spätere Entsorgung abgetragen.

Der KIA samt Anhänger und der Reisebus mussten abgeschleppt werden, der Sattelzug konnte nach erfolgter Abdichtung des Tanks selbständig die Unfallstelle verlassen.

Die mit Dieselkraftstoff verunreinigten Fahrbahnen in Richtung Passau mussten zudem durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Bis zum Abschluss dieser Arbeiten musste die A 3 in Fahrtrichtung Passau für 3 ½ Stunden vollständig gesperrt werden. Es bildete sich während des Berufsverkehrs ein Rückstau von bis zu 17 km Länge.

Nach Freigabe der Unfallstelle mussten zahlreiche Lkw-Fahrer in ihren Führerhäusern durch eingesetzte Streifen geweckt und zur Weiterfahrt aufgefordert werden. Ein Ende der Verkehrsbehinderungen war erst gegen 11.30 Uhr gegeben.

Der Unfallverursacher muss nun mit einem Strafverfahren wegen Fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr rechnen. Zur Sicherung des Verfahrens wurde seitens der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung angeordnet. Nach Zahlung der Sicherheit wurde der Unfallverursacher aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

APS Kirchroth, Medienkontakt Reiner Weigand, PHK

„Sicherheitswacht ist gelebte Zivilcourage!“ – Niederbayerische Sicherheitswacht bildet sich im Umgang mit fremden Kulturen und Wohnungseinbruchdiebstahl fort

NIEDERBAYERN. Am Samstag, 21.10.2017, kam auch die zweite Hälfte der niederbayerischen Sicherheitswacht in den Genuss, sich im Umgang mit fremden Kulturen sowie Wohnungseinbruchdiebstahl fortzubilden und folgten so einer Einladung von Herrn Polizeipräsident Josef Rückl auf das Gelände der Bundespolizei nach Deggendorf.

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Die Sicherheitswacht ist ein wichtiger Baustein in der bayerischen Sicherheitsarchitektur. So eröffnete der niederbayerische Polizeipräsident, Herr Josef Rückl, am vergangenen Samstag eine eigens für die Angehörigen der Sicherheitswacht konzipierte Fortbildungsveranstaltung. Mehr als 40 interessierte Frauen und Männer aus dem gesamten Raum Niederbayern, hatten sich in den Räumen der Bundespolizei in Deggendorf eingefunden, um den Referenten der niederbayerischen Polizei zu lauschen.
Ein eindrucksvoller Programmpunkt war die Beschulung in der sog. interkulturellen Kompetenz und verfolgte das Ziel, die Mitglieder der Sicherheitswacht für manch andersartige kulturelle Verhaltensweise zu sensibilisieren und für Verständnis zu werben. Durch dieses Hintergrundwissen lassen sich Einsatzsituationen besser einschätzen und Konfliktsituationen vermeiden.
Nicht minder interessant empfand die Zuhörerschaft einen am Nachmittag stattfindenden Vortrag von Kriminalbeamten der Kriminalpolizeiinspektion Straubing. Sehr umfassend und durch Demonstration so mancher Öffnungstechnik illustriert, gelang es den erfahrenen Fachberatern für Einbruchschutz, die Angehörigen in Erstaunen zu versetzen. Die Aussage „Ein gekipptes Fenster, stellt für einen Einbrecher ein offenes Fenster dar“ dürfte hier sehr eindrucksvoll hängen geblieben sein.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der niederbayerische Polizeipräsident nochmals stellvertretend für die gesamte Bevölkerung bei den Frauen und Männern der Sicherheitswacht für ihren engagierten Beitrag in der bayerischen Sicherheitsarchitektur. Mit den Worten „Sie sind gelebte Zivilcourage!“ beendete Herr Josef Rückl die Tagung und sprach ihnen Dank, Anerkennung und höchsten Respekt aus.
Bürgerinnen und Bürger, die auf der Suche nach einem interessanten Ehrenamt sind und sich zusammen mit der Polizei, für die Sicherheit in Niederbayern engagieren wollen, erhalten Informationen über das Polizeipräsidium Niederbayern, Wittelsbacherhöhe 9/11, 94315 Straubing, Tel. 09421/868-1216, sowie über ihre örtliche Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Urban, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Versuchter Einbruch
NEUSTADT (LKRS. KELHEIM): Unbekannter Täter versucht in Geschäft einzudringen.

In der Zeit zwischen 20.10.2017, 19.00 Uhr und 21.10.2017, 08.45 Uhr, versuchte ein unbekannter Täter in der Donaustraße an der Rückseite eines Warenhauses die Notfalltüre aufzuhebeln was jedoch misslang, sodass lediglich ein Schaden von ca. 500 Euro entstand.

Sachbeschädigung
KELHEIM: Unbekannter Täter beschädigt Maschendrahtzaun in Affecking.

In der Zeit zwischen 16.10.2017, 12.00 Uhr und 21.10.2017, 10.00 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Täter, vermutlich mit einer Eisenstange, an mehreren Stellen einen Maschendrahtzaun, sodass ein Schaden von ca. 1.500 Euro entstand.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
NEUSTADT (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Täter fährt gegen geparkten Pkw.

Am 23.10.2017, in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Täter mit einem unbekannten Fahrzeug gegen einen in der Regensburger Straße geparkten Renault Clio und beschädigte diesen an der linken hinteren Türe. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Der Schaden wird auf ca. 3.500 Euro geschätzt.

Körperverletzung
KELHEIM: Unbekannter Mann schlägt Passanten mit einer Flasche.

Am 23.10.2017, gegen 22.10 Uhr, ging ein 23jähriger in der Alleestraße nach Hause. Hierbei begegnete er einem unbekannten Mann, der auf der Straße mit einer Flasche absichtlich den 23jährigen im Schulterbereich verletzt. Als der 23jährige zu Boden ging, schlug der unbekannte Täter nochmals mehrmals mit der Faust dem 23jährigen ins Gesicht. Während der 23jährige mit einer Gesichtsverletzung in eine Klinik verbracht wurde, konnte der Täter unerkannt entkommen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief bislang ohne Erfolg.

Erstellt von PHK Michl


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall

MAINBURG. Verkehrsunfall mit Flucht

Am 23.10.2017, in der Zeit von 07.00 h bis 16.15 Uhr, stellte eine 31jährige Mainburgerin ihren Pkw auf einem Parkplatz in Mainburg, Am Graben , ab. Zu Hause stellte sie an der hinteren Stoßstange im linken Bereich Kratz- und Schleifspuren fest, die ein anderer Verkehrsteilnehmer vermutlich beim Ein-oder Ausparken verursacht hat. Die Schadenshöhe wird mit ca. 1.500 Euro angegeben. Hinweise auf den Verursacher werden erbeten an die Polizei Mainburg unter der Tel.-Nr. 08751/8633-0.

Betrug

SIEGENBURG. Ware nicht erhalten

Bereits am 03.10.17 bestellte ein 38jähriger Mann aus Siegenburg im Internet bei einer Fa. in Frankfurt ein Kaffeemaschine im Wert von 512 Euro. Da die Ware bis heute nicht geliefert wurde und die Ermittlungen ergaben, dass dies nicht der erste Vorfall war, wird gegen das Unternehmen Strafanzeige wegen Warenbetrug erstattet.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommisssar