Polizeilogo Niederbayern2Flugunfall in Steinkirchen

STEPHANSPOSCHING. LKR DEGGENDORF. Heute Nachmittag, gegen 13.05 Uhr, kam es auf dem Flugplatz Steinkirchen zu einem Flugunfall beim Landeanflug. Dabei wurde der 27-jährige Pilot aus dem Raum Regensburg schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Mann kam mit dem BRK ins Klinikum Deggendorf. Der Pilot befand sich alleine im Flugzeug.

Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine zweisitziges Sportflugzeug vom Typ Katana Diamond DA 20, bei der ein Schaden in Höhe von ca. 50.000 Euro entstand.
Über die Umstände des Unfalles ist derzeit noch nichts näheres bekannt. Die Ermittlungen hierzu wurden eingeleitet.

Polizeiinspektion Plattling, PHK Franz Aulinger

Versuchter Betrug durch sog. „CEO-Fraud“ oder „Fake-Präsident-Masche“ – Warnhinweise der Kripo Landshut

LANDSHUT, BRUCKBERG, LKR. LANDSHUT. In der vergangenen Woche meldeten gleich zwei Firmen im Stadtgebiet und Landkreis Landshut einen versuchten Betrug mit der sogenannten Fake-Präsident- bzw. CEO-Fraud-Masche.

Im ersten Fall erhielt ein Angestellter einer Firma aus dem westlichen Landkreis Landshut am Donnerstag, den 14.09.2017 eine E-Mail – angeblich vom Firmeninhaber. In dieser E-Mail wurde der Angestellte angewiesen, zeitnah einen hohen sechsstelligen Geldbetrag ins Ausland zu überweisen. Der Angestellte reagierte jedoch richtig und kontaktierte den Firmeninhaber. Nach Rücksprache wurde klar, dass dieser die E-Mail nicht verfasst hatte, sodass es zu keiner Überweisung kam.

Der zweite Fall ereignete sich am Freitag, den 15.09.2017 bei einer Bank in Landshut. Eine fingierte E-Mail eines angeblichen Vorstandsvorsitzenden ging mit dem Auftrag ein, eine Finanztransaktion ebenfalls im sechsstelligen Bereich ins Ausland zu tätigen. Auch hier bemerkte der Bankangestellte den Betrugsversuch und führte die Überweisung nicht aus.

Das Fachkommissariat für Wirtschafts- und Vermögensdelikte der Kripo Landshut hat die weiteren Ermittlungen zu den beiden Taten übernommen.

Beim CEO-Fraud-Betrug gehen gefälschte Mails oder Faxnachrichten von vermeintlichen Geschäftsführern oder Vorständen einer Firma bei einem Mitarbeiter ein und weisen diesen meist unter Vorspiegelung eines möglichst geheim zuhaltenden firmeninternen Geschäfts unter Vertraulichkeit zu einer Transaktion eines hohen Geldbetrages an. Das Geld soll i. d. R. auf ausländische Konten überwiesen werden.

Das Polizeipräsidium Niederbayern gibt hierzu folgende Handlungsempfehlungen:

• Die öffentliche Angabe von Kontaktdaten des Unternehmens sollte sich auf allgemeine Kontaktadressen beschränken
• Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter für dieses und andere Risiken der Digitalisierung sensibilisieren und im sicheren Umgang mit Informationstechnik regelmäßig schulen
• Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten vor Veranlassung der Zahlung Kontrollmechanismen greifen
• Verifizierung der Absenderadresse, Überprüfung der Plausibilität des Inhalts der E-Mail
• Verifizierung der Zahlungsaufforderung durch Rückruf oder schriftliche Rückfrage beim vermeintlichen Auftraggeber
• Information der Geschäftsleitung oder des Vorgesetzten

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Gefährliche Körperverletzung nach Streit um Gehaltszahlung

STRAUBING. Auf dem Gelände einer Tankstelle im Straubinger Osten geraten zwei türkische Lkw-Fahrer wegen Lohnforderungen in Streit, es setzt Faustschläge und einer der Kontrahenten droht mit einem Messer - der Täter befindet sich mittlerweile in Haft.

Am Montag, den 18.09.17, trafen sich kurz vor 01:00 Uhr ein 40-jähriger türkischer Lkw-Fahrer mit Wohnsitz in der Türkei und ein 43-jähriger türkischer Lkw-Fahrer und zugleich Kleinspediteur aus Österreich zu einem klärenden Gespräch wegen offenen Lohnzahlungen. Der 43-jährige ehemalige Auftraggeber wurde von zwei weiteren Lkw-Fahrern begleitet, die ebenfalls die türkische Staatsangehörigkeit haben. Das Treffen fand auf dem Gelände einer Tankstelle im Osten von Straubing statt.

Nachdem sich der 40-jährige Lkw-Fahrer nicht mit seinem ehemaligen Auftraggeber einigen konnte, eskalierte der zunächst nur verbale Streit. Zunächst schlug der 40-jährige seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht und drohte dann nach Angaben der anwesenden Zeugen mit einem Messer. Im Zuge der Auseinandersetzung zog sich der Kleinspediteur Schnittverletzungen in der Handinnenfläche zu. Anschließend trennten die beiden ebenfalls anwesenden Lkw-Fahrer die Streithähne und der 40-jährige türkische Lkw-Fahrer flüchtete vom Tatort.

Nach Eintreffen der verständigten Polizeistreifen kehrte der 40-jährige nach kurzer Zeit wieder zurück und wurde vorläufig festgenommen. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass er aktuell wegen eines Haftbefehls des AG Nürnberg-Fürth zur Festnahme ausgeschrieben ist.

Der 43-jährige türkische Spediteur aus Österreich wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Er erlitt Prellungen im Gesichtsbereich und Schnittwunden an der Handinnenfläche. Er wurde im Klinikum Straubing ambulant erstversorgt.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall wurden durch die Kriminalpolizei Straubing übernommen. Zur Klärung des genauen Tatverlaufs sind noch weitere Ermittlungen notwendig.

Bei der Überprüfung der bulgarischen Ausweisdokumente des 40-jährigen Kraftfahrers stellte sich heraus, dass es sich um Totalfälschungen handelt. Zudem verfügt der 40-jährige mit Wohnsitz in der Türkei über keinen gültigen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland.

Die Staatsanwaltschaft stellte gegen den 40-jährigen türkischen Staatsbürger Haftantrag wegen gefährlicher Körperverletzung. Er wurde nach erfolgter Vorführung beim Haftrichter am 19.09.17 in eine JVA eingeliefert. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Urkundenfälschung und illegalem Aufenthalt ermittelt. Zudem besteht gegen ihn der bereits genannte Haftbefehl des AG Nürnberg-Fürth wegen einem bereits abgeschlossenen Verfahren wegen Urkundenfälschung.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Andreas Urban, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Enkeltrickbetrug
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM): 85jährigen Rentner bei „Enkeltrickbetrug“ um hohen Bargeldbetrag betrogen.

Am Dienstagnachmittag (19.09.2017) wurde ein 85jähriger Rentner von einem „vermeintlichen Enkel“ angerufen, welcher ihm mitteilte, dass er dringend einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag für einen Autokauf in München bräuchte. Er stellte dies so überzeugend dar, dass der 85jährige keinen Zweifel daran hegte, dass es sich bei dem Anrufer um seinen Enkel handelte.
Es wurde dann vereinbart, dass der Mann das Geld einem Bekannten seines „Enkels“ wenig später übergeben sollte. Da der 85jährige keinen Zweifel hatte, dass es sich wirklich um seinen Enkel handelt, übergab er letztendlich einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag. Erst einige Zeit später kamen ihm Zweifel und er verständigte die Polizeiinspektion Kelheim. Hier wurde er aufgeklärt, dass er Opfer eines Trickbetrugs wurde.

Wie bei der Polizeiinspektion Kelheim nachträglich bekannt wurde, versuchten es vermutlich die gleichen Täter mit gleicher Masche bereits am Vormittag des gleichen Tages in Lengfeld bei einem 83jährigen Mann. Auch hier wurde durch einen Enkel aus München einen hoher fünfstelliger Bargeldbetrag gefordert. Dem Mann kam die Sache aber gleich suspekt vor und er ging nicht auf die Forderungen ein. Es kam somit auch zu keiner Geldübergabe.

Verkehrskontrolle/ alkoholisierter Pkw-Fahrer
KELHEIM: 53jähriger alkoholisierter Pkw-Fahrer kontrolliert.

Kurz nach Mitternacht (20.09.2017) wurde ein 53jähriger Ford-Fahrer in der Regensburger Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es stellte sich heraus, dass der Mann deutlich alkoholisiert war. Die Weiterfahrt wurde sofort unterbunden. Der Mann muss mit einem vierwöchigen Fahrverbot und einem Bußgeld rechnen.

Vorfahrtsunfall mit zwei verletzten Personen
HAUSEN (LKRS.KELHEIM): Bei Vorfahrtsunfall zwei Personen verletzt.

Am Dienstagabend (19.09.2017) missachtete eine 28jährige Pkw Ford-Fahrerin die Vorfahrt im Kreuzungsbereich der Kreisstraße KEH 11/ Kreisstraße KEH 10. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Pkw Opel Astra, Fahrer ein 43jähriger.
Bei dem Unfall wurden der Beifahrer der Unfallverursacherin und der Fahrer des Opels leicht verletzt in die Goldbergklinik Kelheim verbracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 36.500 Euro.

Pkw-Fahrer fährt unter Drogeneinfluss
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS.KELHEIM): 32jähriger fährt unter Drogeneinfluss mit Pkw.

Am Dienstagnachmittag (19.09.2017) wurde ein 32jähriger nach einem vorangegangenen Ladendiebstahl, welchen er in Kelheim beginn, vorläufig festgenommen. Als er zur Polizeiinspektion Kelheim verbracht wurde stellte sich heraus, dass der Mann, nachdem er einen Drogentest absolviert hatte, deutlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann kurz zuvor mit einem Pkw gefahren war. Es wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt.
Der Mann muss sich nun nicht nur wegen Ladendiebstahls, sondern auch wegen Fahrens mit einem Pkw unter Drogeneinfluss verantworten. Zugleich wurde bekannt, dass der Mann bereits einen Monat zuvor unter Drogeneinfluss mit einem Pkw gefahren war .

Mutwillige Sachbeschädigung
RIEDENBURG (LKRS.KELHEIM): Unbekannter beschädigt geparkten Pkw.

Im Zeitraum vom 07./09.09.2017 wurde ein blauer Ford Transit, welcher in der Bergstraße geparkt war, von einem Unbekannten beschädigt. Der Geschädigte des Ford Transit stellte fest, dass am linken hinteren Radlauf eine mutwillige Beschädigung vorhanden war.
Der Schaden bewegt sich im dreistelligen unteren Bereich.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Verkehrsunfallflucht
BAD GÖGGING (LKRS.KELHEIM): Unbekanntes Fahrzeug beschädigt Zaunsäule.

Am Montagmorgen (18.09.2017) stellte der Besitzer eines Zaunes in der Siedlungsstraße fest, dass ein unbekanntes Fahrzeug eine Zaunsäule seines Zaunes anfuhr und dabei einen Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro verursachte.
Sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher an die Polizeiinspektion Kelheim.

Aufmerksamer Zeuge zeigt Unfallflucht an
SAUSTHAL (LKRS.KELHEIM): Pkw verursacht Schaden / Fahrer flüchtet von Unfallstelle.

Am Dienstagmorgen (19.09.2017) beobachtete ein aufmerksamer Zeuge, wie ein Pkw-Fahrer vor seinem Pkw stand und einen Schaden an seinem Pkw begutachtete. Kurz darauf fuhr der Pkw-Fahrer weg. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des Pkw-Fahrers sah der Zeuge nach und stelle zugleich einen Schaden an einer Mauer fest, vor welcher der Pkw stand. Schnell war klar, dass mit dem Pkw der Schaden an der Mauer verursacht wurde. Da der Zeuge das Pkw-Kennzeichen an die eintreffende Polizeistreife weitergeben konnte, war eine Ermittlung des Unfallverursachers möglich. Der 48jährige Unfallverursacher wurde zu Hause angetroffen und zeigte sich geständig.
Der entstandene Schaden beträgt ca. 800 Euro.

Erstellt von PHK Winkler