PolizeilogoneuHochwertiger Audi S6 entwendet

BAD ABBACH, LKR. KELHEIM. Im Zeitraum von Mittwoch (26.07.17) bis Donnerstag (27.07.17) wurde ein vor dem Haus versperrt abgestellter schwarzer Audi S6 entwendet. Die Kripo Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der hochwertige Firmenwagen wurde im Zeitraum von Mittwoch, ca. 21 Uhr, bis Donnerstag, ca. 07:30 Uhr, im Bereich „Am Kapellenfeld“ entwendet. Das Fahrzeug wurde vor dem Wohnhaus versperrt abgestellt. Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Das Fahrzeug war mit einem sogenannten „Keyless-Go-Schließsystem“ ausgestattet.

Die Kriminalpolizei rät in diesem Zusammenhang erneut Besitzer von Fahrzeugen mit einem solchen Schließsystem:

- Fahrzeugschlüssel nicht in der Nähe des Hauseingangs oder an den Fenstern aufzubewahren

- Schlüssel in Schlüsseltresoren aufbewahren

- Schlüssel in Mäppchen mit spezieller Folie aufbewahren

- verschlossenes Fahrzeug in abgesperrter Garage parken.

Weitere umfassende Informationen zu derartigen Schließsystemen finden Sie im Internet bzw. bei Ihrem jeweiligen Fahrzeughersteller.

Die Kripo Landshut hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise über verdächtige Personen oder Fahrzeuge im oben genannten Bereich unter der Telefon-Nummer 0871/ 92520 oder jede andere Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PK

Patient greift Arzt mit Küchenmesser an

ZWIESEL, LKRS. REGEN. Am 26.07.2017, gegen 10:55 Uhr, erlitt ein Arzt nach einem Angriff mit einem Küchenmesser eine Stichwunde am Hals. Der Tatverdächtige wurde in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Ein 65-jähriger Arzt besuchte den 51-jährigen Tatverdächtigen bereits mehrfach in dessen Wohnung in Zwiesel, um ein Gutachten zu erstellen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand packte der 51-jährige Mann beim gestrigen Gespräch plötzlich ein Küchenmesser und stach in Richtung des Kopfes des Arztes. Das Opfer konnte sich wegdrehen, erlitt jedoch eine leichte Verletzung am Hals. Die zwischenzeitlich alarmierten Beamten der Polizeiinspektion Zwiesel nahmen den Tatverdächtigen beim Verlassen des Anwesens fest. Da sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er am Nachmittag in ein Bezirksklinikum gebracht.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts hat die Kripo Deggendorf in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf übernommen.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Alexander Strunz, KHK

Überfall auf Tankstelle mit Schusswaffe

FRONTENHAUSEN. Am Mittwoch (26.07.17) wurde eine Tankstellenangestellte unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld und Waren aufgefordert. Die Kripo Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Am Mittwoch, gegen 23:55 Uhr, betrat ein mit einer schwarzen Sturmhaube maskierter Mann eine Tankstelle und forderte unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld und Waren von der anwesenden Tankstellenangestellten. Die Angestellte kam den Forderungen nach und übergab dem Mann einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag, sowie diverse Waren. Im Anschluss entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos.

Der gesuchte Mann kann wie folgt beschrieben werden:
ca. 170-180 cm groß, schlanke Statur, schwarze Sturmhaube, dunkles Sweatshirt mit Aufschrift vorne und hinten, dunkle Jogginghose, dunkle Turnschuhe, rote C&A-Tüte und eine schwarze Schusswaffe.

Die Kripo Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Personen, die in besagtem Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten sich mit der Kripo Landshut unter der Telefon-Nummer 0871/ 92520 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PK

Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

LANDSHUT. Am Dienstag (25.07.17) sollte ein Pkw zur Kontrolle angehalten werden. Nachdem die Anhaltesignale missachtet wurden versuchte der Fahrer sich der Kontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen.

Gegen 21:20 Uhr sollten der 21-jährige Fahrer und seine 19-jährige Beifahrerin einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und versuchte sich der Kontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen. Dabei wurden Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h innerorts erreicht. Während der Verfolgungsfahrt kam der Flüchtige mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und schleuderte quer über eine Verkehrsinsel. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2000,- Euro. Nachdem der Pkw die Straße verlies und in ein angrenzenden Feld fuhr, versuchten die beiden Insassen die Flucht zu Fuß fortzusetzen. Sie konnten jedoch nach kurzer Flucht vorläufig festgenommen werden. An der Verfolgungsfahrt waren mehrere Beamte, unter anderem auch eine Streife des benachbarten Polizeipräsidiums Oberbayern Nord beteiligt.

Gegen die beiden Personen wird nun wegen verschiedenster Delikte ermittelt. Gegen den Fahrer unter anderem wegen des Verdachts eines Verbrechens des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Weiterhin stand er offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen und führte den Pkw ohne den notwendigen Versicherungsschutz. Zudem führte er im Pkw, welcher sichergestellt wurde, verbotswidrig ein Einhandmesser mit.

Gegen die Beifahrerin wird wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Sie versuchte während der Fahrt Betäubungsmittel aus dem Fenster zu entsorgen. Diese konnten nach genauerer Absuche, auch unter Einbindung eines Rauschgifthundes, aufgefunden und sichergestellt werden. Nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau wieder entlassen.

Auf Anordnung des Haftrichters beim Amtsgericht Landshut wurde der 21-jährige nach dessen Vorführung am 26.07.17 wieder entlassen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PK

Der Kriminalpolizei in Niederbayern gelingt Schlag gegen die organisierte Kriminalität – großangelegte Durchsuchungsaktion im gesamten Bundesgebiet

NIEDERBAYERN. Am Mittwoch (26.07.2017) wurden insgesamt 58 Objekte im gesamten Bundesgebiet durchsucht. Mehrere Festnahmen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität.

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Die Kriminalpolizei Niederbayern führt seit Anfang 2016 in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut und Behörden anderer Bundesländer ein groß angelegtes Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen wegen banden- und gewerbsmäßigem Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und banden- und gewerbsmäßigem Betrug zum Nachteil von Versicherungen durch manipulierte Verkehrsunfälle.

Aufgrund gewonnener Erkenntnisse stehen insgesamt neun Personen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen in dringendem Verdacht, sich in den Jahren 2016 und 2017 in großem Umfang gefälschte Führerscheine oder Führerscheine, die unrechtmäßig ausgestellt wurden, verschafft zu haben. Diese Führerscheine wurden für rund 3.000 Euro pro Stück an Personen verkauft, welchen die Fahrerlaubnis in Deutschland entzogen worden war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden in dieser Form rund 200 gefälschte Führerscheine vermittelt. Zu den Abnehmern gehörten nach bisherigem Ermittlungsstand unter anderem auch Angehörige der Rockerszene.

Im Laufe der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Niederbayern konnten dieser überregional agierenden Tätergruppe auch eine Vielzahl bewusst herbeigeführter bzw. fingierter Verkehrsunfälle nachgewiesen werden. Nach entsprechenden manipulierten Abrechnungen wurden in größerem Maße gezielt Versicherungsunternehmen geschädigt. Der Schaden beläuft sich nach derzeitigem Stand auf weit über 100.000 Euro, wobei teilweise auch Luxusfahrzeuge italienischer Hersteller für entsprechende Betrugshandlungen eingesetzt wurden.

Bei einer groß angelegten bundesweiten Durchsuchungsaktion konnte durch Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch (26.07.2017) umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Die entsprechenden Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Landshut wurden in den frühen Morgenstunden in verschiedenen Objekten in Bayern (34), Baden-Württemberg (17), Nordrhein-Westfalen (5), Hessen (1) und Rheinland-Pfalz (1) vollstreckt.

Im Rahmen der Durchsuchungsaktion konnte eine Vielzahl an Beweismitteln hinsichtlich der vorliegenden Tatvorwürfe sichergestellt werden. Zudem sind folgende Sicherstellungen besonders hervorzuheben:

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Bei einer 34-jährigen Frau aus Oberbayern rund 20 Gramm Amphetamin, 50 Gramm Marihuana und drei gefälschte Führerscheine sichergestellt werden. Die Frau wurde vorläufig festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Bei Durchsuchungen in Baden-Württemberg konnten die Ermittler zehn Gramm Kokain und 90 Ecstasy-Tabletten bei zwei Personen aus der Rockerszene sicherstellen. Einer der Männer konnte vorläufig festgenommen werden.

Zudem konnten insgesamt neun hochwertige Fahrzeuge, die in Zusammenhang mit den Betrugsdelikten zum Nachteil von Versicherungen gebracht werden können, sichergestellt und in Verwahrung genommen werden. Bei einer Durchsuchung im Landkreis Dingolfing-Landau wurde außerdem eine komplette Fälscherwerkstatt für Führerscheine und Kreditkarten aufgefunden. Die dazu erforderlichen Ausrüstungsgegenstände stellten die Einsatzkräfte sicher.

Gegen die beiden Haupttäter der Bande, einem 39-jährigen Mann aus dem Landkreis Dingolfing und einem 41-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, ergingen entsprechende Haftbefehle. Die beiden Männer wurden nach ihrer Festnahme dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

Bei der großangelegten Durchsuchungsaktion unter der Federführung der Kriminalpolizei in Niederbayern waren rund 350 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Niederbayern und der Staatsanwaltschaft Landshut dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit noch keine weiteren Details veröffentlicht werden.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Alexander Schraml, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

PKW-Fahrer bei Verkehrsunfall verletzt

NEUSTADT AN DER DONAU (Lkr. Kelheim): 21-jähriger Deutscher kommt mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und wurde dabei verletzt.

Auf der Staatstraße 2144 ist es am 26.07.2017 gegen 12.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der 21-Jährige kam mit seinem Pkw in einer S-Kurve von der Fahrbahn ab, das Fahrzeug blieb auf der rechten Seite liegen. Der Fahrzeugführer verletzte sich dabei leicht und wurde mit dem Rettungswagen in das Goldbergklinikum Kelheim verbracht. Der entstandene Sachschaden befindet sich im mittleren vierstelligen Bereich.

Verkehrsunfall nach Vorfahrtsverstoß

BAD ABBACH (Lkr. Kelheim): Ein 34-jähriger irakischer Fahrzeugführer missachtet die Vorfahrt eines 26-jährigen Deutschen.

Am 26.07.2017 kam es gegen 18.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden in der Kaiser-Karl-V-Allee. Der Iraker missachtete die Vorfahrt des deutschen Fahrzeugführers, weswegen es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Es entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Es wurde durch den Unfall niemand verletzt. Ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Vorfahrtsverletzung wurde eingeleitet.

Führerschein nach Trunkenheitsfahrt sichergestellt

KELHEIM (Stadtgebiet): Ein 43-jähriger Deutscher wurde zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Bei der Kontrolle wurde eine erhebliche Alkoholisierung festgestellt.

Am 26.07.2017 wurde der 43-Jährige im Stadtgebiet Kelheim einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte eine erhebliche Alkoholisierung. Beim Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme zur Beweissicherung angeordnet, der Führerschein wurde sichergestellt. Der Betroffene wird wegen der Straftat Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt.

Mörtl, Polizeioberkommissar
stellv. Dienstgruppenleiter


Polizeiinspektion Mainburg

ELSENDORF. Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Am 25.07.2017, in der Zeit von 05.30 Uhr bis 11.30 Uhr, wurde ein in Elsendorf am Pandurenberg gegenüber der Fa. Heine & Beiswenger abgestellter Pkw vorne links angefahren. Der in der Parkbucht stehende Pkw wurde vermutlich beim Wenden oder Rückwärtsfahren durch ein bisher unbekanntes Fzg beschädigt. An dem Pkw entstand ein Schaden von ca. 1000,-- Euro.
Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel. 08751/8633-0.

ELSENDORF. Verkehrsunfall ohne Verletzte

Am 26.07.2017, um 14.55 Uhr, fuhr ein 56jähriger Pkw-Fahrer aus Hunderdorf mit seinem Fzg in Elsendorf auf die A93 in Richtung Regensburg. Dabei geriet sein Pkw aufgrund Aquaplaning ins Schleudern und kam auf der rechten Leitplanke zum Stehen. An Pkw und Leitplanke entstand ein Gesamtschaden von ca. 4600,-- Euro. Verletzt wurde niemand.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommisssar

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