PolizeilogoneuAuffahrunfall im Baustellenbereich – kilometerlanger Stau

HENGERSBERG, Lkr. Deggendorf, A 3, FR Passau, Baustellenbereich zw. AS Hengersberg und Iggensbach – Kleintransporter fährt auf Sattelzug auf.

Ein Auffahrunfall im Baustellenbereich führte am Donnerstagmorgen auf der A 3 zu einem kilometerlangen Stau in Fahrtrichtung Passau. Gegen 03.30 Uhr, befuhr ein ungarischer Kleintransportfahrer auf der A 3 den Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Hengersberg und Iggensbach. Offenbar registrierte der Ungar zu spät, dass ein vor ihm fahrender Sattelzug verkehrsbedingt bremsen musste und fuhr auf das Heck des Aufliegers auf. Der stark beschädigte Kleintransporter war nicht mehr fahrbereit und blockierte die komplette Fahrspur in Richtung Passau. Bei einsetzendem Berufsverkehr staute es sich rasch bis über das Autobahnkreuz Deggendorf zurück, so dass der angeforderte Abschleppdienst, der entgegen aller Ratschläge von hinten anfuhr, im Stau steckenblieb. Um die Blockade so rasch wie möglich zu lösen, wurde ein anderer Schlepper angefordert, der wie schon ursprünglich gefordert, entgegen der Fahrtrichtung zum verunfallten Fahrzeug vordrang.
Trotz geräumter Unfallstelle dauerte es noch Stunden, bis sich der Stau, der zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Schwarzach und damit in den nächsten Baustellenabschnitt zwischen Schwarzach und Bogen zurückreichte, auflöste. Ein Pannenfahrzeug im Baustellenbereich bei Hengersberg und viele Lkw-Fahrer, die sich im Stau in ihre Koje gelegt hatten und schliefen, verzögerten die Auflösung des Staus. Die Lkw-Fahrer mussten von den eingesetzten Polizeistreifen in mühevoller Kleinarbeit aufgeweckt und zur Weiterfahrt aufgefordert werden.

Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, EPHK Winfried Hein

Warnhinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern – Falsche Microsoft-Anrufe

NIEDERBAYERN. Aktuell häufen sich wieder die Meldungen, über Telefonanrufe angeblicher Microsoft-Support Mitarbeiter. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und erklären i.d.R. in englischer Sprache, dass ihr Computer mit einem Virus infiziert oder defekt sei, bzw. die Lizenz für das Betriebssystem abgelaufen sei. Die Anrufer versuchen zunächst, die Betroffenen dazu zu überreden, ein Fernwartungsprogramm zu installieren, um so einen Zugriff auf den Rechner zu haben.

Nach der vermeintlichen Reparatur des Rechners verlangen die Täter einen geringen Geldbetrag mittels Online-Überweisung. Sobald der Angerufene nun seine Bankdaten eingibt, erhöhen die Täter unbemerkt die Überweisungssumme. Weigert sich der Betroffene zu bezahlen, löschen die Täter u. U. die Daten auf dem Rechner und sperren ihn möglicherweise mit einem Passwort.

Die Polizei möchte Sie darauf aufmerksam machen und sensibilisieren, dass derartige Anrufe über angebliche Virenbedrohungen des Rechners äußerst unseriös sind.

Lassen Sie sich auf keine Gespräche ein und beenden Sie das Telefonat umgehend.

Installieren Sie keine Fernwartungsprogramme und geben Sie keine persönlichen Daten/Passwörter und Bankverbindungsdaten aufgrund eines derartigen Anrufes preis. Wurde bereits eine Software aufgrund eines derartigen Anrufes installiert, sollten Sie das Gerät vom Internet trennen und nach Möglichkeit von einem Experten prüfen lassen und Zugangsdaten, insbesondere für das Online-Banking, ändern.

Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie bei Ihren örtlichen kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und www.microsoft.de

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Abschlussbericht - Pfingstvolksfest 2017

Im Vergleich zu den letzten beiden Jahren (2015: 26 Straftaten, 2016: 11 Straftaten) ist ein sehr erfreulicher Rückgang auf bislang 9 Straftaten zu verzeichnen. Dies spricht für einen insgesamt sehr friedlichen und (mit wenigen Ausnahmen) störungsfreien Verlauf des Pfingstvolksfestes!

Das neue Sicherheitskonzept sowie der Einsatz und die ständige Präsenz von Sicherheitsmitarbeitern und Polizeibeamten auf dem Festgelände haben sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Ebenso tragen die seitens der Stadt Neustadt ausgesprochenen Betretungsverbote dazu bei, den Sicherheitsstörungen schon im Ansatz zu begegnen.

Einzelne Deliktsbereiche:

Gewaltkriminalität:

Gefährliche Körperverletzung:
Eine 17jährige Festbesucherin hielt sich am Montag den 05.06.2017 gg. 22:15 Uhr bei den Toilettenanlagen auf. Hierbei traf sie auf ihren Ex-Freund, welcher ihr unvermittelt eine glimmende Zigarette an der Wange ausdrückte. Diese erlitt hierbei Verbrennungen 2. Grades und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Bedrohung / Beleidigung / Widerstand gegen eingesetzte Polizeibeamte:
Am Sonntag den 04.06.2017, 23:00 Uhr wurde eine 35jähriger Festbesucher durch den Sicherheitsdienst HSH zur Volksfestwache verbracht. Dieser hatte zuvor im Ottenbräuzelt randaliert und legte ein höchst aggressives Verhalten an den Tag. Er drohte der eingesetzten Streife des Sicherheitsdienstes, dass er morgen zurückkehren und sie abstechen werde.

Der Beschuldigte war völlig uneinsichtig und legte - obwohl mit allen Mitteln versucht wurde ihn zu beruhigen - ein immer aggressiveres Verhalten an den Tag. Auch zwei eingesetzte Polizeibeamte der PI Kelheim wurden als „Depperl“ tituliert. Um weitere Straftaten und Ordnungsstörungen zu verhindern, sollte der stark alkoholisierte Festbesucher in Gewahrsam genommen werden. Zur Durchsetzung der Maßnahme musste unmittelbarer Zwang in Form einer Fesselung von Händen und Füßen angewandt werden. Im weiteren Verlauf leistete er zudem gegen die eingesetzten Beamten des OED Landshut Widerstand und beleidigte diese auch mit verschiedensten Kraftausdrücken! Der Beschuldigte wurde bei der PI Kelheim ausgenüchtert und ihm wurde ein Betretungsverbot für die Restdauer des Volksfestes erteilt.

Sexualdelikte
Die Kriminalpolizei Landshut führt aktuell Ermittlungen zu zwei Sexualdelikten, die sich auf bzw. im Zusammenhang mit dem Pfingstvolksfest ereigneten. Im Fall eines erst 14jährigen Mädchens ging der zwischenzeitlich festgenommene 26jährige rumänische Staatsangehörige aus dem Schaustellergewerbe in Untersuchungshaft.
Im weiteren Fall einer 17Jährigen laufen die Ermittlungen.

Eigentumskriminalität:
Von Freitag auf Samstag hat ein bislang unbekannter Täter das Stahlseil der „Zufahrts-Blockade“ am Rande des Volksfestplatzes entwendet.

Dieselbe „glorreiche Idee“ hatte am Samstagmorgen gegen 02:35 Uhr auch ein 25jähriger Festbesucher! Der Täter flüchtete und zog das schwere Stahlseil hinter sich her! Ein Mitarbeiter des eingesetzten Sicherheitsdienstes verständigte die Polizei und verfolgte den Dieb. Dieser konnte in der Nähe des Festgeländes gestellt werden! Der Täter war stark alkoholisiert; ihm wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen ein Betretungsverbot ausgesprochen!

Jugendliche mit Spielzeugpistole:
Ein 17jähriger Jugendlicher „fuchtelte“ aus Jux und Tollerei am Sonntagabend mit einer Spielzeugpistole auf dem Volksfestplatz herum. Dies wurde durch den eingesetzten Sicherheitsdienst HSH sofort erkannt und unterbunden. Die Pistole hatte er zuvor am dortigen Los-Stand erworben. Es handelte sich zwar um eine gut erkennbare Spielzeugpistole, trotzdem wurde diese aber aufgrund der aktuellen Gefährdungslage und um keine weitere Verunsicherung bei den Festbesuchern entstehen zu lassen, sichergestellt.

Am darauffolgenden Tag wurde erneut ein 16jähriger Jugendlicher - diesmal mit einer täuschend echt aussehenden Waffe (Softairpistole) - angetroffen, welche ebenfalls am Festplatz erworben wurde. Da der Jugendliche mit dieser auf dem Festgelände hantierte und Kugeln damit abschoss, wurde dieser angezeigt (Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz).

Verkehrsdelikte:
Im Umfeld des Veranstaltungsgeländes wurden verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt.
Hierbei wurden auch zwei alkoholisierte Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen. Diese müssen nun mit einem Fahrverbot und einer empfindlichen Geldbuße rechnen.
Darüber hinaus wurde bei einem alkoholisierten Fahrradfahrer dessen Weiterfahrt unterbunden.

Gesamt-Übersicht der oben aufgeführten 9 Straftaten:

• 1 x Gefährliche Körperverletzung mittels glimmender Zigarette
• 1 x Bedrohung zum Nachteil Sicherheitsdienst
• 1 x Beleidigung zum Nachteil eingesetzter Polizeibeamter
• 1 x Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
• 1 x Maßkrugdiebstahl
• 2 x Diebstahl von Stahlseilen der Zufahrtssperren
• 2 x Sexualdelikt

Sonstige Vorkommnisse:

• 14 x Anzeigen gegen einen „Wildbisler“
• 1 x Anzeige wegen falscher Namensangabe
• 1 x Anzeige wegen Führens einer Anscheinswaffe
• 1 x Randalierer im Festzelt „D'Alm“, 46jähriger Festbesucher unbelehrbar und stark
alkoholisiert - deshalb Ingewahrsamnahme und Verbringung zur PI Kelheim - konnte
kurze Zeit später Angehörigen übergeben werden
• 1 x Aufnahme einer Fundanzeige (EC-Karte auf dem Festgelände aufgefunden)
• 1 x Personalien Austausch wg. zivilrechtlicher Angelegenheit
• 3 x 1. Eine kurzfristige Gewahrsamsnahme einer 30jährigen Festbesucherin mit über 3 Promille (!!!) - sie wurde im Anschluss von Angehörigen abgeholt
2. Eine kurzfristige Gewahrsamnahme eines Randalierers
3. Eine „Übernachtung“ in der Zelle der PI Kelheim zur Ausnüchterung!

Jugendschutz / Alkoholisierte Jugendliche:

Am Montag wurde in den frühen Morgenstunden eine 17jährige vor dem Festzelt „d'Alm“ durch den Sicherheitsdienst aufgefunden! Sie war kaum noch ansprechbar und musste mit einer Alkoholintoxikation in die Goldbergklinik Kelheim eingeliefert werden. Eine weitere Abklärung zur Nachtzeit durch eine Streife war aufgrund intensivstationärer Behandlung jedoch nicht möglich. Ermittlungen hierzu werden noch durchgeführt!

Polizeiliche Maßnahmen:
30 Identitätsfeststellungen
2 vorübergehende Festnahmen
3 Gewahrsamsnahmen
17 Platzverweise
15 Alkotests
0 Blutentnahme
2 Sicherstellungen (Spielzeugpistolen)

Betretungsverbote:
16 Betretungsverbote (hauptsächlich „Wildbisler“, durch Stadt Neustadt a.d. Donau ausgesprochen)

Sonstiges:
Während des traditionellen Pfingstpferderennens am Pfingstsonntag kam es zu einem schweren Reitunfall. Ein 17jähriges Mädchen war mit ihrem Pferd während eines Galopprennens schwer gestürzt, infolge dessen das Pferd samt Reiterin über die Bande katapultiert wurde. Die Reiterin zog sich infolge dessen insbesondere schwere Gesichtsverletzungen zu und musste in ein Regensburger Klinikum eingeliefert werden. Der Reitunfall wurde erst im Nachgang der Polizei mitgeteilt, weitere Ermittlungen werden seitens hiesiger Dienststelle durchgeführt.

Erkenntnisse / Anregungen / Sonstige Feststellungen:

Das Pfingstvolksfest 2017 kann aus polizeilicher Sicht trotz der o.g. Ausreißer in die Kategorie „ruhig und friedlich“ eingestuft werden. Die PI Kelheim ist sehr zufrieden mit dem Gesamtverlauf.

Der Verkauf von Spielzeugwaffen bzw. Anscheinswaffen, die auch nur im Ansatz Ähnlichkeit mit echten Schusswaffen aufweisen, sollte künftig unterbunden werden.
Das Mitführen solcher „Waffen“ auf einem Volksfest, noch dazu bei der aktuellen allgemeinen Gefährdungslage, kann zu Missverständnissen und ungewollten Polizeimaßnahmen bis hin zu einem Schusswaffeneinsatz gegen Personen führen. Solche Situationen stellen die eingesetzten Kräfte vor Ort vor große Herausforderungen.

Die Zusammenarbeit der PI Kelheim mit allen beteiligten Einsatz-, Hilfs- und Rettungskräften (Rettungsdienst, Feuerwehr, Ordnungsdienst) verlief ausgezeichnet und vorbildlich.
Ein besonderer Dank geht an die Stadt Neustadt a.d.Donau für die gemeinsame Planung und Vorbereitung des Festes und die vor Ort zur Verfügung gestellte Logistik (Polizeiconatiner etc.).

Insgesamt waren während der Veranstaltungsdauer 42 PolizeibeamteInnen eingesetzt, die rd. 265 Einsatzstunden für die Sicherheit der Volksfestbesucher aufbrachten. Die PI Kelheim erhielt für die Dauer des Volksfestes Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste aus Landshut und Straubing.


Geschwindigkeitskontrollen

LANGQUAID (LKRS.KELHEIM): Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogrammes „Bayern mobil- sicher ans Ziel!“ wurde auf der Staatsstraße 2144 durch die VPI Landshut am 06.06.2017, in der Zeit von 16.20 Uhr bis 19.30 Uhr eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Im vorgenannten Zeitraum wurden insgesamt 473 Fahrzeuge gemessen, davon musste zwei Fahrzeugführer angezeigt und ein Fahrzeugführer verwarnt werden.
Bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 km/h wurde der Schnellste mit 144 km/h gemessen.

SAAL A.D. DONAU (LKRS.KELHEIM): Am gleichen Tag wurde durch die VPI Landshut eine Geschwindigkeitsmessung in der Zeit von 08.12 Uhr bis 11.32 Uhr auf der B 16 bei Saal a.d. Donau durchgeführt. Im vorgenannten Zeitraum wurden 1165 Fahrzeuge gemessen, dabei mussten 9 Fahrzeugführer angezeigt und 27 Fahrzeugführer verwarnt werden. Bei der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 70 km/h wurde der Schnellste mit 105 km/h gemessen.

Versuchter Einbruchdiebstahl
ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Unbekannter drang in Verbrauchermarkt ein.

Am Mittwochabend (07.06.2017) löste ein unbekannter Täter einen Einbruchsalarm in einem Verbrauchermarkt in der Straubinger Straße aus. Ein Zeuge konnte einen Täter im Gebäude laufen sehen. Die eintreffenden Polizeistreifen stellten fest, dass der Täter das Glas einer elektrischen Schiebetür einschlug und so in das Gebäude gelangten konnte. Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen, kam es zu keinem Diebstahlschaden.
Der entstandene Sachschaden wird im dreistelligen mittleren Bereich angesiedelt.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

„Falsche“ Brandmeldung löst Feuerwehreinsatz aus
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM): Massiver Feuerwehreinsatz aufgrund falscher Brandmeldung.

Am Mittwochabend (07.06.2017) wurde der integrierten Leitstelle in Landshut mitgeteilt, dass in der Kochstraße ein Haus in Flammen stehen würde. Daraufhin wurden die Feuerwehren Bad Abbach, Graßlfing und Großberg zum vermeintlichen Brand geschickt. Die Feuerwehren rückten mit insgesamt 45 Einsatzkräften an, stellten jedoch fest, dass in der genannten Straße kein Wohnhausbrand ausgebrochen war. Schnell wurde klar, dass bei der integrierten Leitstelle eine vorsätzliche Falschmeldung gemacht wurde.
Nach intensiven Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich zwei 13jährige Mädchen aus Bad Abbach den „Spaß“ erlaubt hatten, eine Falschmeldung über einen Wohnhausbrand bei der integrierten Leitstelle zu machen.
Auf die Eltern der beiden Schülerinnen können nicht unerhebliche Kosten aufgrund des Feuerwehreinsatzes zukommen.

Vorfahrtsunfall
ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Vorfahrtsunfall ohne Verletzte.

Am Mittwochnachmittag (07.06.2017) ereignete sich in der Werkstraße ein Vorfahrtsunfall. Eine 18jährige missachtete mit ihrem Pkw die Vorfahrt und stieß mit dem Pkw eines 41jährigen zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt.
Es entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Verkehrsunfallflucht
PAINTEN (LKRS.KELHEIM): Rollerfahrer stürzt/ Verursacher flüchtet von Unfallstelle.

Am Mittwochmittag (07.06.2017) ereignete sich am Marktplatz ein Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht. Ein 62jähriger Rollerfahrer fuhr von Hemau kommend in Richtung Kelheim. Dabei kam ihm am Marktplatz ein Pkw entgegen, welcher plötzlich nach links abbog, sodass der Rollerfahrer stark bremsen musste, um nicht mit dem Pkw zusammen zu stoßen. Aufgrund des abrupten Bremsmanövers stürzte er und zog sich nicht unerhebliche Verletzungen zu. Er musste mit dem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung gebracht werden. Der Unfallverursacher kümmerte sich nicht um den verletzten Rollerfahrer, sondern flüchtete von der Unfallstelle.
An dem Roller entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro.
Die Polizei Kelheim sucht Zeugen, welche Angaben zu dem unfallflüchten Verursacher machen können.

Verkehrsunfall mit verletzten Personen
RIEDENBURG (LKRS.KELHEIM): Mofafahrer mit Sozius bei Verkehrsunfall verletzt.

Am Mittwochnachmittag (07.06.2017) ereignete sich in der Kelheimer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem Mofafahrer und einem Pkw.

Ein 55jähriger Opel-Fahrer überholte einen vor ihm fahrenden Mofafahrer mit dessen Sozius, als dieser gerade im Begriff war, nach links in eine Tankstelle abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß, wobei der Mofafahrer und dessen Sozius leicht verletzt wurden.
Im Zuge der Unfallaufnahme musste der leichtsinnige Sozius verwarnt werden, da dieser nicht den vorgeschriebenen Schutzhelm auf hatte.
Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 1.100 Euro.

Verkehrsunfallflucht
RIEDENBURG (LKRS.KELHEIM): Geparkter Pkw angefahren/Verursacher flüchtet.

Im Verlauf des Mittwochvormittags (07.06.2017) wurde ein in der Kelheimer Straße geparkter Pkw Seat von einem unbekannten Fahrzeug angefahren und an der Fahrer Tür beschädigt.
Der dabei entstandene Sachschaden beträgt ca. 1.000 Euro.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, flüchtete der Unfallverursacher von der Unfallstelle.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Restmülltonne gestohlen
SANDHARLANDEN (LKRS.KELHEIM): Unbekannter entwendet Restmülltonne.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (30./31.05.2017) entwendete ein Unbekannter in der Waldstraße eine Restmülltonne. Die Tonne hatte einen Wert im dreistelligen unteren Bereich.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Fahren ohne Fahrerlaubnis
KELHEIM: Rollerfahrer ohne erforderliche Fahrerlaubnis kontrolliert.

Am Mittwochvormittag (07.06.2017) wurde ein 52jähriger Kleinkraftradfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen, nach dem beim Nachfahren festgestellt wurde, dass der Roller deutlich zu schnell unterwegs war. Es ist davon auszugehen, dass der Roller vorab manipuliert wurde, um eine deutlich höhere Geschwindigkeit fahren zu können. Der 52jährige Kleinkraftradfahrer hatte jedoch nicht die dazu benötigte Fahrerlaubnis.

Erstellt von PHK Winkler


Polizeiinspektion Mainburg

Ebay-Betrug

Mainburg. Smartphone über Ebay gekauft, aber nicht geliefert.

Am 10.04.2017 kaufte ein 70-jähriger Mainburger über Ebay ein Smartphone im Wert von über 300 Euro. Vom Geschädigten wurde das Geld überwiesen, aber das Smartphone wurde bis zum heutigen Tag nicht geliefert.

Geschwindigkeitsüberschreitung

Neustadt/D. Lkw-Fahrer überschreitet zulässige Höchstgeschwindigkeit

Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung am 08.06.17, 04.00 Uhr, wurde ein 25-Jähriger tschechischer Lkw-Fahrer mit dem Lasermessgerät gemessen. Hierbei wurde festgestellt dass er die zul. Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 22 km/h überschritten hat. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe der zu erwartenden Geldbuße konnte der Lkw-Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

Schmidbauer Rudolf
Polizeihauptkommissar