PolizeilogoneuAuffahrunfall auf BAB A3 zwischen Grenzübergang Suben und Anschlussstelle Pocking - Schlussmeldung

POCKING. Am Dienstag (11.04.17) kam es auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen dem Grenzübergang Suben und der Anschlussstelle Pocking zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw's. Dabei wurde eine Person schwer verletzt.

Am Dienstag, gegen 09 Uhr, kam es zu einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn A3 mit drei beteiligten Lkw's. Dabei fuhr ein mit Neuwagen beladener Autotransporter am Stauende auf einen stehenden Lkw auf. Der 27-jährige ungarische Fahrer des Auffahrenden Lkw wurde dabei eingeklemmt und musste mittels technischem Gerät geborgen werden. Er wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber in ein nahegelegenes Klinikum verbracht. Der Fahrer und Beifahrer im Lkw davor wurden dabei leicht verletzt mit dem Rettungswagen zur Überprüfung ebenfalls in ein nahegelegenes Klinikum verbracht. Der Lkw-Fahrer im anschließenden Fahrzeug wurde nicht verletzt.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 700.000 Euro.

Die BAB A3 wurde ab dem Grenzübergang in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde am Grenzübergang ausgeleitet. Im Bereich des Grenzübergangs auf der Bundesautobahn A3, sowie auf den Nebenstraßen kam es teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Nach erfolgter Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn konnte der Verkehr gegen 15 Uhr durch die Verkehrspolizeiinspektion Passau wieder freigegeben werden.

Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PHM/Z

Sexualdelikt in Asylbewerberunterkunft – Kripo Deggendorf ermittelt

BÖBRACH, LKRS. REGEN. Am Montag, 10.04.2017, kam es in einer Asylbewerberunterkunft in Böbrach zu einem sexuellen Übergriff. Der Tatverdächtige, ein 37-jähriger Iraker, ist flüchtig.

Am Montag kam es kurz nach Mitternacht in einer Asylbewerberunterkunft in Böbrach zu einem sexuellen Übergriff. Ein 37-jähriger Bewohner der Unterkunft hielt sich zusammen mit einem 20-jährigen Syrer in dessen Zimmer auf. Als der Syrer, nachdem er zuvor einschlief, wieder aufwachte, lag der Iraker neben ihm Bett und berührte ihn in unsittlicher Weise. Weiter gab der Syrer an, von dem Iraker vergewaltigt worden zu sein. Nach dem Iraker wird derzeit gefahndet.

Die Ermittlungen der Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf dauern derzeit noch an.

Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Geschwindigkeits-, Abstands- und Überholverbotskontrollen im Bereich der Autobahn A 3

DEGGENDORF. In den nächsten zwei Wochen müssen sich Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn A 3 auf umfassende und verstärkte Verkehrskontrollen einstellen, mit denen am Montag, 10.04.2017, begonnen wurde.

Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützen im Rahmen eines sogenannten Konzepteinsatzes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die Verkehrspolizei Deggendorf. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Überwachung der Geschwindigkeitsbeschränkung, des Sicherheitsabstands und des Überholverbots gerichtet.

Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand zählen immer noch zu den Hauptunfallursachen. Dies unterstreicht auch die Auswertung der Verkehrsunfallzahlen im Kalenderjahr 2016. In Niederbayern ereigneten sich 13.889 schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Blech- und Personenschäden. Bei einer näheren Betrachtung der Unfälle wurde festgestellt, dass in 3.885 Fällen ungenügender Sicherheitsabstand die Hauptunfallursache war.

Auf der Autobahn A 3 finden im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Deggendorf umfangreiche Baumaßnahmen zwischen den Anschlussstellen Schwarzach und Bogen statt, wozu aufwändige Verkehrslenkungsmaßnahmen notwendig sind.
Im kompletten Baustellenbereich ist, während der Bauphase, die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h beschränkt und es besteht ein generelles Überholverbot

Die polizeiliche Erfahrung hat gezeigt, dass es bei Verkehrsunfällen im Baustellenbereich regelmäßig zu einer Staubildung mit Staulängen über zehn Kilometer kommen kann. Dies ist nicht nur ärgerlich für die betroffenen Autofahrer, sondern birgt für diese noch dazu das erhebliche Risiko von Auffahrunfällen, insbesondere am Stauende. Im konkreten Fall der A3 ist eine weitere Folge, dass es bei unfallbedingten Aus- und Umleitungen zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen, vor allem in den Städten Deggendorf und Plattling kommen kann.

Deshalb führt die Verkehrspolizei Deggendorf mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Auftrag des Polizeipräsidiums Niederbayern verstärkt Verkehrskontrollen auf der Autobahn A 3 durch. Es sind, so weit wie möglich, unmittelbare Anhaltungen an den eingerichteten Kontrollstellen geplant. Ein Schwerpunkt wird hier auf ausländische Fahrzeugführer gerichtet. Zum einen kann hier der kontrollierende Beamte den Verkehrsteilnehmer in einem persönlichen Gespräch auf sein Fehlverhalten hinweisen. Zum anderen können so auch Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die nicht in Deutschland oder Österreich wohnen, da derzeit deutsche Bußgeldbescheide nur in diesen beiden Ländern zugestellt werden können.

Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte durch die groß angelegte Kontrollaktion die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr erneut sensibilisieren und durch eine Senkung der Unfallzahlen Niederbayerns Straßen sicherer machen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Auffinden einer weiblichen Leiche – Abschlussmeldung

POCKING. Bei der Anfang November 2016 aufgefundenen weiblichen Leiche wurden zur Feststellung der Todesumstände, neben einer Obduktion, umfangreiche toxikologische Untersuchungen durchgeführt

Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremd- bzw. Gewalteinwirkung. Todesursache war vermutlich aufgrund eines innerkörperlichen Vorganges.

Die Ermittlungen der Kripo Passau sind abgeschlossen. Die Sachbearbeitung wird der Staatsanwaltschaft Passau vorgelegt.

Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PHM/Z


Polizeiinspektion Kelheim

Sicherheitsgespräch im Landratsamt Kelheim

KELHEIM. Polizeivizepräsident Anton Scherl überreichte am Freitag, 07.04.2017, im Rahmen des jährlich stattfindenden Sicherheitsgesprächs den Sicherheitsbericht 2016 für den Landkreis Kelheim an Landrat Martin Neumeyer.

Die Gesamtkriminalität, ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße, stieg im Landkreis Kelheim um 156 auf insgesamt 3.745 Fälle. Dies bedeutet einen Anstieg von 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein wichtiger Index für die „Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung“ ist die sog. Häufigkeitszahl. Sie gibt die Anzahl der erfassten Straftaten im Jahr, gerechnet auf 100.000 Einwohner, wieder. Die Häufigkeitszahl stieg im Landkreis von 3.081 (2015) auf 3.148, liegt aber trotz des Anstiegs im 10-Jahres-Vergleich unter dem Durchschnitt (3.520,6).

Die Aufklärungsquote liegt im Landkreis Kelheim mit 66,8 % geringfügig unter dem gesamtniederbayerischen Wert (67,8 %), jedoch deutlich über dem gesamtbayerischen Wert (63,7 %).

Im Bereich der Gewaltkriminalität stieg die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle von 152 im Vorjahr auf 189 Fälle in 2016. Hauptursächlich für diese Steigerung ist ein erheblicher Anstieg bei den gefährlichen und schweren Körperverletzungen. Leider ist dieser Trend niederbayernweit festzustellen; wurden 2015 im Regierungsbezirk noch insgesamt 1.331 entsprechende Straftaten bekannt, so steigerte sich diese Zahl im Jahr 2016 auf insgesamt 1.537 Fälle (+ 18,2 %). Das Fallaufkommen in diesem Deliktsbereich ist das höchste der vergangenen zehn Jahre und liegt um 16,2 % über den durchschnittlichen Fallzahlen dieses Zeitraumes.

Erfreulicherweise ist ein Rückgang im Bereich der Diebstahlskriminalität zu verzeichnen; wurden 2015 noch 1.115 Fälle registriert, so waren es im Berichtsjahr 1.047 Delikte (- 6,1 %). Eine geringfügige Steigerung gab es im Bereich der Straßenkriminalität, im Vorjahr wurden 635 Fälle registriert, 2016 waren es 645 Delikte (+ 1,6 %). Zur sog. Straßenkriminalität werden alle im öffentlichen Raum begangenen Straftaten, z. B. Sachbeschädigungen und Körperverletzungen, gezählt.

Dem niederbayernweiten Trend entsprechend sind die Fallzahlen im Bereich der Wohnungseinbruchdiebstähle rückläufig; 53 Fälle im Berichtsjahr (2015: 63) entsprechen einem Rückgang von 15,9 %. Im Deliktsbereich der Rauschgiftkriminalität gab es ebenfalls einen Rückgang von 210 Fällen im Vorjahr auf 178 Fälle in 2016. Naturgemäß ist in diesem Deliktsfeld das Dunkelfeld, also der Anteil der der Polizei nicht bekannt gewordenen Straftaten, hoch.

Im Bereich der Verkehrsunfallstatistik wurden 2016 im Landkreis Kelheim 3.755 Verkehrsunfälle polizeilich erfasst. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr (3.802). Die Zahl der Verkehrstoten blieb mit zehn auf Vorjahresniveau. Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss stieg die Zahl von 46 Unfällen im Jahr 2015 auf 50 Unfälle im Jahr 2016 (+ 8,7 %). Bei den Verkehrsunfällen unter Drogeneinfluss stieg die Zahl von drei Unfällen im Jahr 2015 auf fünf Unfälle im Jahr 2016.

Die Geschwindigkeitsunfälle stiegen von 162 in 2015 auf 172 in 2016 (+ 6,2 %). Die Fahrradunfälle erhöhten sich in 2016 von 128 (2015) auf 142. Erfreulicherweise gingen die Wildunfälle zurück, 2015 wurden noch 1.572 registriert, 2016 waren es 1.359 (- 13,5 %).

Abschließend betonte Polizeivizepräsident Scherl, dass die niederbayerische Polizei auch in Zukunft alles daran setzen werde, die objektive Sicherheit zu erhöhen und das subjektive Sicherheitsgefühl der niederbayerischen Bevölkerung zu stärken. Eine optimale Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, den Sicherheitsbehörden und der Polizei schafft die Basis für eine gute Sicherheitslage in Niederbayern, so Polizeivizepräsident Scherl.

Landrat Neumeyer sagte diesbezüglich seitens des Landratsamtes Kelheim seine vollumfängliche Unterstützung zu und bedankte sich abschließend für die aus seiner Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit der niederbayerischen Polizei.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Mainburg

Unfallflucht

MAINBURG. Radfahrer geschnitten.

Am 10.04.17, 11.50 Uhr fuhr eine 20-Jährige die B 301 von Puttenhausen in Richtung Stadtmitte. In der Freisinger Straße bog sie nach rechts in eine Tankstelle ab und übersah dabei einen Radfahrer auf dem Radweg. Es kam zu eine leichten Zusammenstoß. Der Radfahrer wurde nicht verletzt, verlies jedoch die Unfallstelle ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.
Von dem Fahrradfahrer ist nur bekannt, dass er ca. 30 bis 40 Jahre alt ist und mit ausländischem Akzent sprach.
Hinweise auf den Unfallflüchtigen bitte unter Tel.: 08751/86330 an die PI Mainburg.

Hund entlaufen

ATTENHOFEN. Jagdhund entlaufen.

Seit dem 10.04.17, gegen 05.00 Uhr ist ein brauner Jagdhund abgängig. Der Gebirgsschweißhund ist in Seeb entlaufen.
Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330.

Heribert König
Polizeihauptkommissar