PolizeilogoneuVerkehrsunfallstatistik 2016 des Polizeipräsidiums Niederbayern

NIEDERBAYERN, 27. FEBRUAR 2017: Analog der letzten Jahre werden traditionell im ersten Quartal des Jahres für den Schutzbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern die Zahlen für die Verkehrsunfallstatistik bekannt gegeben. Während die Zahl der Unfälle minimal anstieg, ist die Zahl der Verkehrstoten erheblich zurückgegangen.

Gesamtunfallentwicklung

In Niederbayern registrierten die Polizeidienststellen im vergangenen Jahr 41.044 Verkehrsunfälle, hiervon 5.410 Unfälle mit Personenschaden und 8479 schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Sachschaden. Dies bedeutet einen Anstieg der Gesamtunfallzahlen zum Vorjahr von insgesamt 1.94%. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass es sich fast bei jedem dritten Verkehrsunfall um einen Wildunfall handelt (14.259).
Die Zahl der verletzten Personen stieg im Jahr 2016 auf 7.260. Im Jahr 2016 verloren 66 Menschen auf Niederbayerns Straßen aufgrund eines Verkehrsunfalles ihr Leben, im Jahr 2015 waren es noch 85 Menschen.
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Begriffserklärung:
VU gesamt: Alle polizeilich erfassten Verkehrsunfälle
VUPS: Verkehrsunfalle mit Personenschaden
VUSW: Verkehrsunfälle mit Begehung einer schwerwiegenden Verkehrsordnungswidrigkeit
VUK: Kleinunfälle (Sonstige)

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Angestiegen ist bei Unfällen mit der Ursache Geschwindigkeit bedauerlicherweise die Anzahl der verletzten Personen. Wurden im Jahr 2015 noch 959 Menschen in Zusammenhang mit Geschwindigkeitsunfällen verletzt, stieg die Zahl der Verletzten im Jahr 2016 auf 1.096. Die Zahl der getöteten Personen blieb hier konstant bei 21.
Das Polizeipräsidium Niederbayern wird zur Reduzierung der Geschwindigkeitsunfälle und deren Folgen weiterhin verstärkt auf den Einsatz von Geschwindigkeitsmessungen an "Raserstrecken" und an Unfallschwerpunkten setzen. Hierzu gehören natürlich auch ganzheitliche Verkehrskontrollen. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Auch heuer findet wieder der jährliche „Blitzmarathon“ statt.


Ursache Alkohol- und Drogeneinfluss

Im Jahr 2016 sank die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss von 543 auf 509. Es wurden jedoch im Vergleich zum Vorjahr bei Alkoholunfällen im Jahr 2016 vier Personen mehr getötet (2015: fünf Personen – 2016: neun Personen) Die Anzahl der Verletzten ging in diesem Bereich um 2,18% auf 314 zurück.

Die Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss stiegen von 43 im Jahr 2015 auf 57 im Jahr 2016 leicht an. Leider waren 2015 auch in diesem Bereich zwei Unfalltote zu beklagen – diese Zahl sank 2016 erfreulicherweise auf null. Die Anzahl der Verletzten stieg auf 37 (26 in 2015) an.

Um die Unfallzahlen weiter zu senken, wird das Polizeipräsidium Niederbayern auch 2017 wieder einen Schwerpunkt auf Kontrolltätigkeiten mit Zielrichtung Alkohol und Drogen, sowie auf gezielte diesbezügliche Präventionsarbeit und Aufklärung legen.


Risikogruppen

Risikogruppe "Junge Erwachsene" (18 - 24 Jahre)

Eine Risikogruppe im Straßenverkehr bleibt weiterhin die Altersgruppe der "Jungen Erwachsenen". Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Niederbayern insgesamt 3.463 Verkehrsunfälle, an denen "Junge Erwachsene" beteiligt waren. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2015 (3.290) einen leichten Anstieg. Im Jahr 2016 wurden bei Verkehrsunfällen sieben "Junge Erwachsene" getötet, im Vorjahr waren es noch 15. Fünf der sieben Getöteten Personen waren Unfallverursacher.

Die jungen Fahrerinnen und Fahrer bleiben weiterhin Zielgruppe der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Niederbayern.

In diesem Zusammenhang wurde bereits 1985 für den Bezirk Niederbayern die „Ostbayerische Verkehrssicherheitsaktion“ ins Leben gerufen. Zusammen mit Institutionen wie dem ADAC, dem TÜV-Süd, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie den Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz ging man gezielt an die weiterführenden und berufsbildenden Schulen um die Wirkung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und deren juristischen Folgen beim Führen von Fahrzeugen unter Beeinflussung von berauschenden Mitteln aufzuzeigen.
Mittlerweile wurden diese Vorträge auf den gesamten Freistaat Bayern für die entsprechenden Schularten erfolgreich ausgedehnt. Neben Vorträgen in moderierten Diskussionsrunden bieten verschiedene Verkehrswachten zwischenzeitlich auch erlebnisorientierte Veranstaltungen mit verschiedenen Simulatoren.


Risikogruppe Motorradfahrer

Bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung motorisierter Zweiräder erfolgte im Jahr 2016 ein Anstieg zum Vorjahr um 1,66% auf 733. Erfreulich ist der erneute Rückgang der getöteten motorisierten Zweiradfahrer von 18 im Jahr 2015 auf elf im Jahr 2016 (-38,89%). Mit neuen Maßnahmen und unterschiedlichen Bekämpfungsstrategien wird das PP Niederbayern weiterhin versuchen, die Unfallzahlen in diesem Bereich zu reduzieren. Hierzu gehören geplante und zielgerichtete Kontrollmaßnahmen, einschließlich der konsequenten Ahndung von unfallursächlichen Verkehrsverstößen. Eine unmittelbare Anhaltung und Sanktionierung der Verstöße ist hierbei unerlässlich und zielführend.
Präventiv sollen Veranstaltungen wie z.B. der 21. Motorradgottesdienst in Straubing am 01.05.2017 alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren. Der diesjährige Motorradgottesdienst steht unter dem Motto „Viel Lärm um nichts“. Vor allem an den beliebten Motorradstrecken klagen Anwohner über den Motorradlärm, häufig verursacht durch technische Veränderungen an den Motorrädern.


Besondere Unfallarten

Unfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern sind im Vergleichszeitraum von 1.064 im Jahr 2015 auf 1.168 im Jahr 2016 gestiegen. Die Anzahl der getöteten Fahrradfahrer blieb unverändert bei zehn.
Hier appelliert das PP Niederbayern an die Fahrradfahrer, sich an die vorgeschriebenen Verkehrsregelungen zu halten. Insbesondere das Befahren von Einbahnstraßen oder Fahrradwegen in die falsche Richtung („Geisterfahrerproblematik“) ist äußerst gefährlich. Um die eigene Sicherheit zu erhöhen, sollte ein Fahrradhelm getragen werden. Bereits bei Dämmerung und bei Dunkelheit muss für die vorgeschriebene Beleuchtung des Fahrrades gesorgt und es sollte helle Bekleidung getragen werden. Aber auch die Führer von Kraftfahrzeugen sind angehalten, Rücksicht gegenüber Radfahrern zu nehmen und besondere Sorgfalt walten zu lassen.


Unfälle mit Beteiligung von Senioren (ab 65 Jahre)

Bei den Unfällen mit Beteiligung von Senioren musste das Polizeipräsidium Niederbayern einen Anstieg verzeichnen. Die Zahl der Unfälle stieg von 2.493 im Jahr 2015 auf 2.730 im Jahr 2016. Bei 62 % der Unfälle waren Senioren als Unfallverursacher beteiligt. Die Anzahl der getöteten Personen ab 65 Jahren stieg von 14 auf 16.


Verkehrsunfälle auf Autobahnen

Im Jahr 2016 blieb die Zahl der Verkehrsunfälle auf Autobahnen mit 2.187 annähernd gleich (Vorjahr: 2.198). Bei der Anzahl der getöteten Personen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen: Es starben 2016 auf niederbayerischen Autobahnen bei Verkehrsunfällen vier Personen, 2015 waren es noch zwölf. Bei den bei Autobahnunfällen verletzten Personen ist ebenfalls ein Rückgang um 14,13% auf 474 zu verzeichnen.


Wildunfälle

Die Anzahl der registrierten Wildunfälle ist im Jahr 2016 von 14.457 (2015) auf 14.259 leicht gesunken, dabei wurden insgesamt 107 Personen verletzt. Tödliche Verkehrsunfälle gab es in diesem Zusammenhang nicht.
In enger Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern wird weiterhin versucht, durch Erkenntnisse der Wildunfallkommissionen, aber auch durch bauliche Maßnahmen, wie z.B. die Gestaltung des Seitenraumes, die Unfallzahlen nochmals zu reduzieren.


Schulwegunfälle

Ein besonderes Augenmerk im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit wird das Polizeipräsidium Niederbayern weiterhin auf die Schülerinnen und Schüler legen. Insgesamt 49 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Schülern wurden im Jahr 2016 registriert, im Jahr zuvor waren es noch 41. Bei diesen Unfällen wurden 2016 insgesamt 60 Schüler leicht und zehn schwer verletzt.
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Polizeiliche Präventions- und Verkehrssicherheitsarbeit

Ziel der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit ist es weiterhin, das Bewusstsein jedes Verkehrsteilnehmers darauf zu fokussieren, dass gegenseitige Rücksichtnahme und vorausschauende Fahrweise unabdingbar für mehr Verkehrssicherheit sind.
Ein gemeinsames Miteinander der Verkehrsteilnehmer auf Niederbayerns Straßen setzt die Beachtung der Verkehrsregeln voraus, was durch eine ausgewogene Verkehrsüberwachung der Polizei "unterstützt" wird.
Die Polizei appelliert an jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer, Rücksicht und Sorgfalt walten zu lassen.
Im Zusammenhang mit der polizeilichen Präventionsarbeit darf bereits jetzt auf den 7. Landestag der Verkehrssicherheit am 27.05.2017 in Landshut hingewiesen werden.


Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Günther Tomaschko, KHK


Sexueller Übergriff auf Diskobesucherin – Kripo Straubing ermittelt

STRAUBING. Am Samstag, 25.02.2017, kam es gegen 04.00 Uhr in einer Straubinger Diskothek zu einem sexuellen Übergriff auf eine 27-jährige Besucherin. Die Kripo Straubing ermittelt nun wegen Sexueller Nötigung und Gefährlicher Körperverletzung gegen einen 27-jährigen Iraker.

Der 27-jährige Tatverdächtige suchte die junge Frau auf der Damentoilette der Diskothek auf, fasste ihr dann mehrmals an die Brust und küsste sie gegen ihren Willen. Anschließend drängte er die Frau in eine Ecke der Toilette und warf sie schließlich zu Boden. Als die Frau bereits auf dem Boden lag, schlug der Iraker der jungen Frau noch mehrmals mit einer Bierflasche auf den Kopf.

Die junge Frau wurde durch die Schläge glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Angriff zunächst, konnte aber wenig später durch eine Streife der Polizeiinspektion Straubing ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Die Kripo Straubing hat in Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zwgst. Straubing, die Ermittlungen wegen übernommen.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Drogenaufgriff durch Schleierfahnder– Österreicher in Untersuchungshaft

PASSAU. Am heutigen Dienstag ging den Schleierfahndern der Polizeiinspektion Fahndung Passau ein 24-jähriger Mann ins Netz, der auf der Autobahn A 3 knapp 1,2 Kilogramm Kokain mit seinem Pkw der Marke Toyota transportierte.

Die Fahnder kontrollierten gegen 01.15 Uhr den Toyotafahrer auf der Raststätte Donautal. Dabei entdeckten sie unter dem Beifahrersitz versteckt eine Plastiktüte mit dem Rauschgift. Der 24-jährige Wiener wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen hat mittlerweile die Kriminalpolizei Passau übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau wurde der Festgenommene heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den Österreicher wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PP Niederbayern, Pressesprecher Martin Pöhls, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Graffitischmiererei
LANGQUAID (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Graffitischmierer beschmiert Baudenkmal.

Im Zeitraum vom Sonntag auf Montag (26./27.02.2017) beschmierte ein Unbekannter mit Graffitischmierereien das Baudenkmal „Kastnerhaus“ am Marktplatz.
Der dabei entstandene Schaden wird im dreistelligen unteren Bereich beziffert.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Verkehrsunfallflucht
IHRLERSTEIN (LKRS.KELHEIM): Streifvorgang im Begegnungsverkehr/ PKW flüchtet

Am Montagnachmittag (27.02.2017) ereignete sich am Veilchenhang eine Verkehrsunfallflucht. Im Begegnungsverkehr streiften sich ein Pkw Daimler Chrysler und ein anderer unbekannter PKW. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher weiter.
Es entstand geringer Sachschaden von ca. 100 Euro.
Sachdienliche Hinweise zu dem Verkehrsunfall an die Polizeiinspektion Kelheim.

Graffitischmiererei
LANGQUAID (LKRS.KELHEIM): Am Sonntagvormittag (19.02.2017) wurde zwei Jugendliche beobachtet, wie sie eine Graffitischmiererei im Innenhof des Rathauses verursachten. Die Ermittlungen wurden eingeleitet. Der Schaden konnte noch nicht beziffert werden.

Wiese mit angrenzendem Schilf verbrannt
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS. KELHEIM): Im Zeitraum von Freitag auf Samstag (24./25.02.2017) verbrannte eine größere Fläche von Schilf mit angrenzender Wiese, neben einem Schrebergarten in der Leprosenstraße. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden.
Es ist davon auszugehen, dass das Schilf eventuell von Unbekannten entzündet worden ist.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Vorfahrtsunfall
KELHEIM: Vorfahrtsunfall ohne Verletzte.

Am Montagvormittag (27.02.2017) ereignet sich in der Riedenburger Straße ein Vorfahrtsunfall. Eine 76jährige Pkw-Ford-Fahrerin missachtete die Vorfahrt eines 35jährigen Fahrers eines Lkws. Es kam zum Zusammenstoß, wobei ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro entstand.

Diebstahl einer Jacke
ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Unbekannter entwendet Jacke.

In den frühen Morgenstunden des Freitags (24.02.2017) entwendet ein Unbekannter eine Jacke, in welcher sich eine Geldbörse befand. Der Geschädigte befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Faschingsparty in einem Lokal in der Münchner Straße.
Der Diebesschaden ist im dreistelligen unteren Bereich angesiedelt.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Faschingswochenende Samstag, 25.02.17 - Sonntag, 26.02.17

Das vorläufige Resümee, dass die Polizei Kelheim zum Ende des Faschings 2017 bei den Faschingsumzügen und nachfolgendem Faschingstreiben in Neustadt, Langquaid und Essing ziehen kann, ist, dass diese im Vergleich zum Vorjahr aus polizeilicher Sicht etwas ruhiger verliefen.
Nachfolgend wird das polizeiliche Einsatzgeschehen zu den einzelnen Faschingsumzügen dargestellt.

Faschingszug in Essing am 25.02.2017:
Hier kam es zu zwei nennenswerten Vorkommnissen:

 15jährige Jugendliche aus Kelheim mit Alkoholvergiftung. Das Mädchen wurde während Umzug erheblich alkoholisiert aufgegriffen - vermutlich hat sie vorher im privatem Kreise „vorgeglüht“ - näheres werden weitere polizeiliche Ermittlungen ergeben. Das Mädchen wurde mit dem Rettungsdienst in ein Regensburger KH verbracht.
 In den Abendstunden kam es zu einem Diebstahl aus Handtasche in einer Gaststätte in der Schellnecker Straße durch UBT ; Beutegut: zwei Smartphones, Wert im dreistelligen oberen Bereich.
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Faschingszug in Langquaid 26.02.2017 wurde durch 2 Beamte der PI KEH betreut.
Bei Sonnenschein und mildem Wetter - ca. 12.000 Besucher, 58 Wägen

 23 Identitätsfeststellungen
 2 Platzverweise
 4 vorl. Festnahmen
 2 Alkotests

Nennenswerte Ereignisse:

 2 x Körperverletzung zwischen einer Besuchergruppe aus Schierling und Langquaid
Ein 19jähriger Mann schlug einem Gleichaltrigen mit der Faust ins Gesicht, welcher dadurch leicht verletzt wurde, jedoch keiner ärztlichen Behandlung bedurfte.
Im Zuge dieser Auseinandersetzung geriet noch ein 21jähriger Mann mit einem 17jährigen Jugendlichen aneinander, welcher von dem Älteren angerempelt und ins Gesicht geschlagen wurde. Der Jugendliche wurde leicht verletzt und bedurfte ebenfalls keiner ärztl. Behandlung.

 In den Abendstunden wurde ein 16 jähriger Jugendlicher aus dem Lkrs Landshut verletzt auf einer Grünfläche aufgefunden. Dieser hatte sich eigenen Angaben zufolge selbst oberflächliche Schnittwunden zugefügt. Der Jugendliche wurde nach der Erstversorgung durch das BRK seinen Erziehungsberechtigten überstellt.

 1 x Körperverletzung durch unbekannten Täter
In den Abendstunden wurde ein 18jähriger Mann aus Kirchdorf während des Faschingstreibens auf dem Markplatz durch einen bislang unbekannten Täter
mit einem Faustschlag im Gesichtsbereich verletzt. Der Geschädigte musste
zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

 1 x Sachbeschädigung durch Steinewerfer

Bislang unbekannte Täter warfen Steine gegen ein Fenster eines Anwesens in der Bahnhofstraße - die Täter konnten unerkannt entkommen; der entstandene Schaden liegt im unteren dreistelligen Bereich.

 1 x Sachbeschädigung in einer Diskothek am Marktplatz
Ein 17jähriger alkoholisierter Jugendlicher aus dem Lkrs Landshut schlug kurz vor Mitternacht die Scheibe eines Spielautomaten in einer Diskothek ein. Nachdem er darüber hinaus den eingesetzten Polizeibeamten auch noch falsche Angaben über seine Identität machte, wurde er zur Dienststelle verbracht. Hier gab er seine richtigen Personalien preis und konnte letztendlich seinen Erziehungsberechtigten überstellt werden.

 2 x Platzverweis gegen pöbelnde Diskobesucher ausgesprochen
Die Personen aus Schierling, 2 Männer im Alter von 30 und 27 Jahren, wurden pöbelnd vor einer Disko angetroffen - ihnen wurde ein Platzverweis erteilt, welcher auch befolgt wurde.

 Alkoholvergiftung eines 29jährigen Faschingsbesuchers
Die männliche Person wurde in den Abendstunden bewusstlos auf dem Marktplatz aufgefunden. Die Person war erheblich alkoholisiert und musste zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

Faschingszug in Neustadt/Do. am Sonntag, 26.02.17:

Dieser wurde durch Polizeibeamte der PI Kelheim, eines Einsatzzugs und eines Diensthundeführers, insgesamt 14 Einsatzkräfte, betreut.
Bei Sonnenschein und milden Wetter kamen ca. 8000 - 10.000 Besucher, es waren ca. 1000 bis 1500 Teilnehmer am Faschingszug dabei.

Die Vorkommnisse werden hier im Einzelnen dargestellt:

 8 „Wildpinkler“ wurden angezeigt

 Ein 22-jähriger wurde von Polizeikräften in der Max-Gugler-Str. dabei erwischt, als er gerade einen Joint rauchte

 Ein Betrunkener legte sich auf einen PKW und beging möglicherweise eine Sachbeschädigung. Er wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen, nachdem er wiederholt einem Platzverweis nicht nachgekommen war.

 Ein 29-Jähriger verlor seinen Geldbeutel mit zwei Kreditkarten mit geringem Bargeldbetrag

 Ein 17-Jähriger warf am Abend aus einer Gruppe heraus eine kleine Flasche (ähnlich „kleiner Feigling“) aus etwa 10 Metern Entfernung auf Polizeibeamte, traf diese jedoch nicht. Er wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt und später seinem Vater übergeben

 Insgesamt wurde bei 27 Personen die Identität festgestellt und bei 8 Personen erfolgten sogenannte „Gefährderansprachen“.

 Am Nachmittag wurde ein Bundeswehrangehöriger privat angetroffen. Er trug eine Sturmhaube, eine schwere Schutzweste in olivgrün und ein leeres Pistolenholster. Das Erscheinungsbild glich einem Terroristen. Ihm wurde das Tragen der Sturmhaube untersagt und die Personalien wurden festgestellt.

Sollten sich im Verlauf des heutigen Faschingsdienstags noch weitere relevante faschingsbezogene Vorfälle ereignen, wird im morgigen Pressebericht nachberichtet.

Erstellt von PHK Winkler


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfallstatistik 2016

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der PI Mainburg blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch. Leider hat dagegen die Zahl der Verletzten deutlich zugenommen. Wurden 2015 noch 243 Menschen verletzt, waren es 2016 309 Verletzte. Die zu beklagenden Verkehrstoten sind rückläufig, von sieben auf fünf getötete Personen im vergangenen Jahr. Der Gesamtschaden, der bei den Unfällen im Bereich der PI Mainburg bearbeitet wurden, stieg von ca. 1,9 Millionen Euro auf ca. 2,5 Millionen.

Der Anstieg der Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit um 17 %, von 69 Verkehrsunfällen 2015 gegenüber 81 im Jahr 2016, ist besorgniserregend. Die Zahl dabei Verletzten hingegen ist leicht rückläufig, von 47 auf 43. Wie letztes Jahr wurde auch 2016 ein Fahrer bei einem Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit getötet.

Leider sind auch wieder mehr Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss zu verzeichnen. Im Vergleich zu sechzehn solchen Unfällen im Vorjahr, wurden 2016 zwanzig Alkoholunfälle registriert. Auch die Zahl der Verletzten in diesem Bereich ist von sieben wieder auf neun gestiegen. Und wie im Vorjahr ist auch 2016 wieder ein Mensch unter Alkoholeinfluss bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann war mit seinem Fahrrad von einem Pkw erfasst und getötet worden.
Die Erfahrung zeigt, dass Unfälle mit den Unfallursachen Alkohol und/ oder überhöhte Geschwindigkeit in direktem Zusammenhang mit dem Kontrolldruck stehen. Vonseiten der Polizei können die Unfallzahlen in diesen Bereichen nur durch stete Überwachung eingeschränkt werden. Daher werden die Beamten der PI Mainburg auch 2017 weiterhin zum Wohle der Allgemeinheit mit ihren Kontrollen an der Verkehrssicherheit arbeiten.

2016 hatte die PI Mainburg 228 Verkehrsunfälle zu bearbeiten, bei denen der Verursacher geflüchtet war. Das ist ein deutlicher Anstieg von 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Leider wurden bei diesen Unfällen mit Unfallflucht 2016 auch deutlich mehr Menschen verletzt, 23 Verletzte 2016 im Vergleich zu 13 Verletzten im Vorjahr. Die Aufklärungsquote ist dabei leicht gestiegen. 33 % der Unfallfluchten konnten die Beamten der PI Mainburg im Jahr 2016 klären. Zumindest für diese Fahrer sollte sich der Versuch, sich der Verantwortung zu entziehen, nicht gelohnt haben.

Bei den Unfällen, die von Fahrern der Risikogruppe „Junge Erwachsene“ (Fahrer im Alter von 18-24 Jahren) verursacht wurden ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg zu beklagen. Während 2015 noch 67 Unfälle von jungen Fahrern verursacht wurden, waren es 2016 98 Unfälle. Die Zahl der Verletzten in diesem Alter stieg dabei von 51 auf 55. Leider starb auch 2016 wieder ein junger Fahrer bei einem Verkehrsunfall, den er aber nicht selbst verschuldet hatte.

Die Senioren im Alter ab 65 Jahren im Bereich der PI Mainburg konnten ihre Statistik im Jahr 2016 deutlich aufpolieren. Während 2015 noch 62 Verkehrsunfälle mit Personenschäden von Senioren verursacht wurden, waren es 2016 noch 48 Unfälle. Auch die Zahl der Verletzten Senioren reduzierte sich folglich von 53 auf 33. Um diese positive Entwicklung beizubehalten, bietet die Verkehrswacht Mainburg auch in Zukunft regelmäßig kostenlose Fahrsicherheitstrainings für die Generation 50 plus an. Hier werden die älteren Verkehrsteilnehmen von erfahrenen Moderatoren im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes und auch mit praktischen Übungen auf einem sicheren Übungsgelände unterstützt, ihr Wissen und ihr Können aufzufrischen. Es handelt sich dabei um ein reines Training, bei dem die Teilnehmer für sich prüfen können, wie fit sie noch im Straßenverkehr sind und bei dem sie evtl. Defizite erkennen können. Welche Schlüsse der einzelne aus diesen Erkenntnissen zieht, bleib jedem selbst überlassen. Es braucht jedenfalls niemand zu fürchten, dass evtl. schlechtere Ergebnisse an die Führerscheinstelle gemeldet werden.
Erfreulicherweise war im Bereich der PI Mainburg im Jahr 2016 kein Schulwegunfall zu verzeichnen. Im Dienstbereich der PI Mainburg sind aktuell sechs Schulweghelfer im Einsatz. Durch ihr Engagement tragen sie wesentlich zu dieser erfreulichen Entwicklung bei. Dafür möchte sich die Polizeiinspektion Mainburg in diesem Zusammenhang sehr herzlich bedanken.

Sorge und Unverständnis bereitet weiterhin die Moral in Sachen Gurtanlegepflicht. In Niederbayern wurden auch 2016 wieder zahlreiche Unfälle bearbeitet, bei denen Menschen unnötig schwer verletzt oder getötet wurden, weil sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Es ist erwiesen und mittlerweile sollte auch jeder wissen, dass der Sicherheitsgurt schon bei Unfällen mit geringer Geschwindigkeit schlimmere Verletzungen verhindern kann. Dennoch werden bei Kontrollen immer noch zahlreiche Verstöße in diesem Bereich festgestellt. Auch hier erhofft sich die Polizei durch permanente Kontrollen eine Verbesserung und letztlich eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Johann Stanglmair
Erster Polizeihauptkommissar

Trickdiebstahl

MAINBURG. Trickdiebe in Mainburg unterwegs.

Am 27.02.2017 gegen 17.10 Uhr wurde eine 53jährige Mainburgerin Opfer eines Trickdiebstahls. Ein ca. 25jähriger Mann, südländische Erscheinung, kurze schwarze Haare, kein Bart, schlank, bekleidet mit auffällig eng anliegender olivgrüner Jeans und schwarzer Lederjacke, lockte die Inhaberin des Blumengeschäftes in der Abensberger Straße in Mainburg durch Vortäuschen der Kaufabsicht an vor dem Geschäft ausgestellten Blumen aus dem Verkaufsraum. Während der vermeintliche Käufer sie dort geschickt ablenkte, schlich ein zweiter Täter unbemerkt in das Ladengeschäft, klaute dort Bargeld im dreistelligen Bereich und verschwand anschließend wieder in Richtung Innenstadt. Der angebliche Kaufinteressent verschwand ebenfalls wieder.
Hinweise zu den beiden Tätern, evtl. zu weiteren versuchten Taten bitte an die PI Mainburg unter 08751-8633-0.

VU mit Verletzten

ROHR IN NIEDERBAYERN. 2 leichtverletzte Personen nach VU.

Am 27.02.2017 gegen 14.00 Uhr befuhr eine 75jährige Ford-Fahrerin aus Biburg die StStr. 2230 von Rohr in Richtung Bachl und wollte nach links in die Gemeindeverbindungsstraße nach Sallingberg abbiegen. Dabei übersah sie den Pkw Daewoo einer 34jährigen Rottenburgerin und die beiden Fahrzeuge kollidierten. Durch die Wucht des Anpralls überschlug sich der Pkw Daewoo, die 34jährige Lenkerin wurde dabei leicht verletzt und anschließend vom BRK in die Uni-Klinik Regensburg verbracht, die Fahrerin des Ford wurde ebenfalls leicht verletzt und vom BRK in die Goldbergklinik nach Kelheim verbracht. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mußten vom Abschleppdienst versorgt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Helchenbach unterstützen die Unfallaufnahme durch Absicherung der Unfallstelle.
Die Unfallverursacherin muß mit einer Anzeige rechnen.

Trickdiebstahl in Südafrika

MAINBURG. Unbekannter hilft beim Geldautomaten.

Opfer eines Trickdiebes wurde eine 47jährige Mainburgerin bei einem Aufenthalt in Südafrika am 17.02.2017. Als sie an einem Geldautomaten an einer Tankstelle bei Johannesburg Geld abheben wollte, kam ihr ein Mann zu Hilfe und erklärte ihr den Abhebevorgang am Geldautomaten.
Bei der weiteren „Unterstützung“ durch den Mann, konnte dieser die PIN ausspähen und kam später durch geschicktes Täuschen auch in den Besitz der EC-Karte. Danach verschwand der Täter spurlos. Obwohl die Geschädigte danach sofort den Trickdiebstahl als solchen erkannte und innerhalb von 5 Minuten ihre Heimatbank verständigte, hatte der Täter bereits rund 3000 Rand (ca. 220 Euro) vom Konto abgehoben.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, bei der Verwendung der EC-Karte an einem Geldautomaten unbedingt darauf zu achten, daß die Eingabe der PIN nicht von anderen beobachtet werden kann. Zu anderen anwesenden Personen sollte ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden, ist dies nicht möglich evtl. auf die Abhebung verzichten.
Bei Verdacht der Ausspähung von Kartendaten sollte umgehend die Karte über die Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116 116 gesperrt und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
Die Kontoauszüge bzw. Kontobewegungen sollten regelmäßig überprüft werden, bei Auffälligkeiten sollte sofort die Bank informiert werden.

Unfallflucht

MAINBURG. Unbekannter streift BMW und flüchtet.

Am Samstag, 25.02.2017 in der Zeit von 08.15 Uhr bis 12.00 Uhr streifte ein bis dato Unbekannter mit seinem Fahrzeug auf dem Parkplatz des Norma-Marktes in der Abensberger Straße in Mainburg den silberfarbenen BMW eines 25jährigen aus Altmannstein. Der BMW mit EI-Kennzeichen ist im Bereich der Heckschürze beschädigt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.
Hinweise zum Tatfahrzeug bitte unter 08751-8633-0 an die PI Mainburg.

Diebstahl

MAINBURG. Hahn geklaut.

Mit dem Diebstahl eines Hahns im Wert von 10 Euro befasst sich derzeit die PI Mainburg. Die Besitzerin aus Wildenberg meldete den Diebstahl, der von bis dato Unbekannten begangen wurde, am 27.02.2017. Ihren Angaben zufolge wurde das Tier in der Zeit vom 26.02.2017, 09.30 Uhr bis 27.02.2017, 08.40 Uhr aus dem unversperrten Stall in Wildenberg, Schwalbenweg 8 entwendet.
Hinweise zu dem Diebstahl und dem Verbleib des Tieres bitte unter 08751-8633-0 an die PI Mainburg.

Einbruchsdiebstahl

MAINBURG. Unbekannter bricht in Einfamilienhaus ein.

In der Zeit vom 26.02.2017, 17.00 Uhr bis 27.02.2017, 07.30 Uhr hebelte ein bis dato Unbekannter in Mainburg, Grenzweg, ein Fenster auf der rückwärtigen Seite eines Einfamilienhauses auf und stieg in das Haus ein. Dort durchwühlte der Täter die Räume nach Wertgegenständen und Bargeld. Über den Wert der entwendeten Gegenstände kann noch keine Aussage getroffen werden, da noch keine Aufstellung darüber vorliegt, die Besitzer befinden sich derzeit im Urlaub. Der durch den Einbruch entstandene Sachschaden beläuft sich jedenfalls auf rund 2500 Euro.
Es wird nun um Hinweise auf den Täter gebeten bzw. um Mitteilung von verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich des Grenzwegs in Mainburg. Zuständig dafür wäre die PI Mainburg unter 08751-8633-0.

Anton Pfaller
Polizeihauptkommissar