Polizeilogoneu

Raub einer Handtasche nach Handgemenge

MAINBURG, LANDKREIS LANDSHUT. In der Nacht von Freitag auf Samstag (11.02.2017) kam es unter Passanten zu einem tätlichen Streit. Dabei wurde einer 18-jährigen Frau auch ihre Handtasche entrissen. Eine vierköpfige Tätergruppe konnte vorerst unerkannt entkommen.

Die 18-Jährige war gegen 01.15 Uhr mit einem 19-jährigen Begleiter zu Fuß im Bereich Christlberg/ Marktplatz unterwegs. Dabei kamen vier männliche Personen auf die beiden zu und es entwickelte sich aus unbekanntem Grund ein Streit, der zu einem Handgemenge führte. Im weiteren Verlauf schlug eine Person aus der Vierergruppe dem 19-Jährigen auf den Kopf während ein anderer zeitgleich der jungen Frau die Handtasche entriss. Anschließend flüchteten die Täter. Bei ihnen dürfte es sich um Ausländer unbekannter Herkunft im Alter zwischen 18 und 25 Jahren handeln. Der Räuber der Handtasche trug eine beige Jacke mit Kapuze. Der Beuteschaden (Handtasche mit Bargeld, Handy und Ausweisen) beträgt ca. 550 Euro. Der 19-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt; seine Begleiterin blieb unverletzt.

Die weitere Bearbeitung des Vorfalls wurde von der Kriminalpolizei Landshut übernommen.
Zur Ermittlung der noch unbekannten Täter wird um Hinweise unter der Tel. 0871/9252-0 gebeten.

PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl, EPHK

Brand in einem Einfamilienhaus

GDE. KIRCHDORF AM INN/LKR. ROTTA-INN. Beim Brand des Dachgeschosses eines Wohnhauses entstand ein Schaden in Höhe von 50.000.- Euro.

Am Freitag, 10.02.2017, gegen 18:30 Uhr geriet das Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Brand.
Dieser brach nach ersten Erkenntnissen durch einen elektrischen Heizlüfter, welcher neben einem Bett aufgestellt war, aus.
Durch den Brand wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden wird auf ungefähr 50.000 Euro geschätzt.

Polizeiinspektion Simbach a. Inn, Allgeier, PHK

Anonyme Anruferin meldet „Anschlag“ und löst dadurch Großeinsatz aus – Fazit: Fehlalarm – Ermittlungen laufen

PASSAU. Eine anonyme Anruferin, die sich als Polizeibeamtin ausgab, meldete telefonisch beim Klinikum Passau, dass nach einem Anschlag mit Stichverletzungen am unweit entfernten Unigelände in der Innstraße mehrere Personen schwer verletzt sein sollen und diese in Kürze bei der Notaufnahme des Klinikums eingeliefert werden. Weit über 50 Einsatzkräfte der Polizei suchten mit Unterstützung der Universitätsleitung weiträumig Klinik- und Unigelände ab und konnten bezüglich eines „Anschlages“ keine Feststellungen machen, also Entwarnung geben. Die Ermittlungen hinsichtlich der anonymen Anruferin laufen.

Gegen 19:30 Uhr ging der deutschsprachige Anruf mit weiblicher Stimme beim Klinikum in Passau ein und löste dort schlagartig eine Alarmierungskette aus. Rund 40 zusätzliche Mitarbeiter wurden ärztlicher- und pflegerischerseits alarmiert und die Notaufnahme, die OP-Abteilung und die Intensivstationen dementsprechend verstärkt. Von Ärzten des Klinikums wiederum wurde dann die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing verständigt, um sich über die Sachlage abzustimmen bzw. zu informieren. Auch seitens der Einsatzzentrale erfolgten unverzüglich zahlreiche Alarmierungen von polizeilichen Einsatzkräften, die nach und nach dem Einsatzleiter in Passau zugeführt wurden.
Neben Kräften der Polizeiinspektion Passau und zahlreicher umliegender Dienststellen, sowie der Bundespolizei waren unter anderem auch ein Polizeihund und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Auch die Bereitschaftspolizei wurde alarmiert.

Intensiv und zügig wurden die relevanten Örtlichkeiten im Bereich des Klinikums, sowie das Unigelände weiträumig abgesucht. Eine rund dreistündige Suchaktion brachte keine Erkenntnisse hinsichtlich eines „Anschlages“ bzw. verletzter Personen und so konnte Entwarnung gegeben werden. Es gingen bei der Einsatzzentrale auch keine weiteren Anrufe von Betroffenen oder Zeugen eines „Anschlages“ ein.

Hinsichtlich des Motives der Anruferin können ohnehin keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hinsichtlich der unbekannten Anruferin laufen selbstverständlich intensiv weiter.
Details zu dem Gesprächsinhalt selbst können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben werden.

Zeugen, die eventuell sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können, werden gebeten, sich unverzüglich mit der Polizeiinspektion Passau unter 0851/9511-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Für Presseauskünfte stehe ich gerne unter nachstehender Mobiltelefonnummer jetzt noch bis 01.15 Uhr, Samstag von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Sonntag von 17.00 bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Ansonsten ist der Leiter der Einsatzzentrale in Straubing unter der Rufnummer 09421/868-1410 ihr Ansprechpartner.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Michael Emmer, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Eine Verletzte durch Verkehrsunfall bei Adlhausen

ADLHAUSEN (LKRS. KELHEM): Eine Pkw-Fahrerin kam auf der Staatsstr. 2143 bei Adlhausen von der Fahrbahn ab. Sie wurde dabei leicht verletzt.

Am 10.02.17 gegen 15.50 Uhr befuhr eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Landshut mit ihrem Pkw die Staatsstr. 2143 von Leitenhausen in Richtung Adlhausen. Aus bislang unbekannter Ursache kam sie nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in den Graben. Sie erlitt dabei leichtere Verletzungen. Die beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Es entstand zudem Sachschaden in Höhe von ca. 5000.-- Euro.

Ein Verletzter durch Verkehrsunfall, Verursacher geflüchtet

IHRLERSTEIN (LKRS. KELHEIM): Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer aus Kelheim befuhr die Staatsstr. 2233 von Painten in Richtung Ihrlerstein. Als ihm ein Pkw entgegen kam musste er ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Dabei wurde er verletzt.

Am 10.02.17 gegen 20.35 Uhr befuhr der Kelheimer mit seinem Fahrzeug die Staatsstr. von Painten in Richtung Ihrlerstein. In einem Kurvenbereich kam ihm ein weißer Pkw entgegen der die Kurve schnitt. Aufgrund dessen musste der 25-jährige ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde mit leichteren Verletzungen in die Goldbergklinik eingeliefert. Der Verursacher des Unfalles flüchtete.

Pkw in Abensberg entwendet und anschließend einen Unfall verursacht

ABENSBERG (LKRS. KELHEIM): Ein bisher unbekannter Täter entwendete in Gaden einen grünen Mercedes ML Geländewagen und verursachte kurze Zeit später einen Verkehrsunfall bei dem es mehrere Verletzte gab. Nach dem Unfall flüchtete der Täter.

Am 10.02.17 gegen 19.10 Uhr stellte eine 57-jährige Frau ihren Pkw unversperrt in Gaden ab. Der Zündschlüssel steckte. Diesen Umstand nutzte ein bisher unbekannter Täter und entwendete das Fahrzeug. Er fuhr in Richtung Staatsstr. 2144 davon. An der Einmündung in die Staatsstr. missachtete er die Vorfahrt eines 42-jährigen Pkw-Fahrers, der die Staatsstr. 2144 von Abensberg in Richtung Offenstetten befuhr. Bei der Kollision wurden der Abensberger sowie drei mitfahrende Kinder leicht verletzt. Bei dem Verkehrsunfall dürfte ein Sachschaden von über 50000.-- Euro entstanden sein.
Der Unfallverursacher und Täter des Diebstahls flüchtete unmittelbar nach dem Unfall zu Fuß von der Unfallstelle. Nach Angaben eines Zeugen dürfte der Mann auch verletzt worden sein, denn er humpelte bei seiner Flucht.
Beschreibung des Täters: Männlich, ca. 175 cm groß, ca. 30 - 40 Jahre, schlank, osteuropäisches Aussehen, kurze graumelierte Haare, kein Bart.

Erstellt von PHK Alfred Hirsch