PolizeilogoneuVielzahl an Tieren bei Feuer verendet –

hoher Sachschaden

FALKENBERG – SILLACHING / LKRS. ROTTAL-INN. Wie bereits kurz berichtet, richtete am Nachmittag des Donnerstag (26.01.2017) ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb hohen Sachschaden an und es verendete auch eine große Zahl an Tieren.

Polizei und Feuerwehren wurden gegen 13.40 h von einer Zeugin alarmiert, die in der Nähe vor ihrer Haustür Brandgeruch bemerkte. Trotz des Einsatzes aller umliegenden Feuerwehren griff der Brand auf die beiden L-förmigen Stallgebäude über. Große Teile der Stallung standen im Vollbrand. Die Löscharbeiten dauerten den gesamten Nachmittag und bis in den Abend hinein.

In den Stallungen verendeten ca. 350 Mastferkel, 250 Tiere konnten von den Einsatzkräften noch gerettet werden. Verletzt wurde nach jetzigem Kenntnisstand niemand. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau war vor Ort, zur Brandursache können momentan noch keine Aussagen getroffen werden.

Der Gesamtsachschaden wird vorläufig auf ca. 550.000 Euro geschätzt.

Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Einsatzzentrale, Klaus Pickel, EPHK

Schleierfahnder beweisen ihre Spürnase

PASSAU. Den richtigen Riecher hatten wieder einmal die Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung aus Passau. Bei einer Buskontrolle stellten sie 3 Liter verflüssigtes Amfetamin sicher.

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Die Fahnder kontrollierten am gestrigen Mittwoch (25.01.2017) einen Reisebus, der auf der Autobahn A3 Richtung Suben unterwegs war. Bei der Kontrolle auf dem Rasthof Donautal entdeckten die Beamten in einem Rucksack zwei Plastikflaschen mit einer klaren Flüssigkeit als Inhalt. Auf den ersten Blick sahen die Behältnisse wie übliche Wasserflaschen aus. Doch die Schleierfahnder überprüften den Inhalt mittels Schnelltests und stellten dabei fest, dass die Flüssigkeit in beiden Flaschen Amfetamin enthält. Der Reisende, dem der Rucksack gehörte, wurde vorläufig festgenommen.
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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau wurden der Festgenommene, ein 37-jähriger Holländer libanesischer Herkunft, dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Passau dauern derzeit an.

Medien-Kontakt: PP Niederbayern, Pressesprecher Martin Pöhls, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Autofahrer aufgepasst!
Polizei Kelheim führt vermehrt Kontrollen durch!

Nicht schlecht staunte eine 62 jährige Autofahrerin als sie innerhalb von zwei Wochen von Polizeibeamten aus Kelheim zur Kasse gebeten wurde.
Bereits bei der ersten Kontrolle in Riedenburg zeigte sie sich verblüfft, da sie nach 35 Jahren erstmals in eine Polizeikontrolle geraten war und aufgrund des Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes 30 Euro zahlen musste.
Knapp eine Woche später fuhr sie in Kelheim ohne Gurt und geriet prompt wieder in eine Verkehrskontrolle. Dumm gelaufen, denn erneut wurde ihr Geldbeutel um 30 Euro erleichtert.

Seit Jahresbeginn führt die Polizeiinspektion Kelheim wöchentlich zusätzlich fest eingeplante Verkehrskontrollen durch. Wie das eingangs gezeigte Beispiel zeigt, ist dies durchaus notwendig.
Viele Verkehrsteilnehmer zeigen sich uneinsichtig und fahren generell ohne Gurt.

Die Polizei achtet aber nicht nur auf den Gurt, sondern generell auf die Insassensicherung in einem Fahrzeug. Wie leider immer wieder festgestellt werden muss, nehmen es einige Väter und Mütter auf die leichte Schulter und sichern ihre Kinder unzureichend oder gar nicht. Wer ohne oder unzureichende Kindersicherung seine Sprösslinge im Fahrzeug mitnimmt, muss mit Geldbußen mit bis zu 70 Euro und sogar mit einem Punkt rechnen.

Bei den Kontrollen wird aber auch immer wieder festgestellt, dass sich manche Fahrer nicht darüber im Klaren sind, dass sie durch die Nutzung eines Mobiltelefons ein Bußgeld riskieren.
Was aber fällt unter die Handynutzung?

Wer mit dem Handy telefoniert und gleichzeitig ein Auto steuert, verhält sich verkehrswidrig und wird zur Kasse gebeten. Ausreden helfen hier meist nicht, auch wenn die Ausreden noch so einfallsreich sind. Die Gerichte glauben diese meist nicht.
So stoßen Ausreden wie zum Beispiel, man habe nicht telefoniert, sondern sich während der Fahrt mit einem Akkurasierer rasiert, auf wenig Verständnis bei den Richtern. Regelmäßig werden trotz guter Ausreden 60 Euro und 1 Punkt fällig.
Es gilt also der Grundsatz: Bloß nicht zum Handy greifen!

Grundsätzlich gilt im Straßenverkehr folgende Vorgabe:
Ein Handy darf vom Fahrer während der Fahrt nicht genutzt werden, wenn es von ihm dafür in die Hand genommen werden muss.
Gleiches gilt auch für Radfahrer. Diese müssen mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen.

Die Gerichte sind sich darüber einig, wann die Nutzung eines Handys vorliegt und sie beurteilen diesbezüglich streng und eindeutig.

Unabhängig davon, welche der zahlreichen Handyfunktionen genutzt werden. Es ist alles verboten.

So ist zum Beispiel schon das bloße Wegdrücken eines Anrufers verboten, wenn der Fahrer das Handy dazu in die Hand nimmt.

Auch wer das Handy hochnimmt um eine Nachricht zu lesen oder die im Display angezeigte Telefonnummer anschaut, handelt ordnungswidrig. Gleiches gilt für denjenigen, der nach dem Handy greift um die Uhrzeit abzulesen.

Sich vom Handy zu seinem Reiseziel navigieren zu lassen ist nur erlaubt, solange der Fahrer das Gerät während der Fahrt nicht in die Hand nimmt.
Eine Handyhalterung im Fahrzeug wäre in diesem Falle somit eine gute Investition und allemal billiger als ein Bußgeld.

Wer als Fahrer in einem Auto telefonieren will, sollte dann auch noch in eine Freisprecheinrichtung investieren um damit auf der sicheren Seite zu sein.

Als Alternative hierzu bleibt nur, indem man das Auto und den Motor abstellt. Denn in diesem Fall darf man als Fahrer in einem Fahrzeug telefonieren.
Das gilt auch an einer roten Ampel, wenn der Fahrer während der Rotphase den Motor abstellt, dann telefoniert und das Gespräch beendet, bevor er das Fahrzeug wieder startet.
Solange der Motor nicht läuft darf der Fahrer auch in einem Stau telefonieren.

Liebe Verkehrsteilnehmer, sind Sie also nicht verblüfft, wenn Sie vermehrt Polizeikontrollen feststellen oder selbst in eine solche geraten.
Wer sich an die geltenden Regeln hält, hat nichts zu befürchten. Für die anderen kann es allerdings teuer werden.

Die Abwesenheit von Hausbewohnern ausgenutzt - Einbruch in ein Einfamilienhaus

OFFENSTETTEN (LKRS. KELHEIM). Während der Abwesenheit der Hausbewohner gelangten am 25. Januar im Zeitraum von 17.15 Uhr bis 18.00 Uhr bisher unbekannte Täter über eine Terrassentüre in ein Wohnhaus in der Preysingstraße in Offenstetten. Das Wohnhaus wurde daraufhin nach Wertgegenständen durchsucht.

Laut ersten Erkenntnissen wurden Uhren und Schmuck entwendet. Der Wert des Diebesgutes wird auf ca. 750 Euro geschätzt, der Sachschaden an der Terrassentür beläuft sich auf ca. 3.000 Euro.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Kelheim unter der Tel.-Nr. 09441/5042-0.

Kelheimer Polizei warnt - Wieder Trickbetrüger unterwegs

Die Polizei Kelheim warnt vor Trickbetrügern. Aus den vergangenen Tagen sind zwei Fälle bekannt.

Die Personen traten am 24. und 25. Januar in Langquaid an der Leierndorfer Straße und Bad Abbach am Kalkofenring auf, wobei Senioren ins Visier der Betrüger gelangten.

Es liegen unterschiedliche Personenbeschreibungen der aufgetretenen Männer vor:

- Ca. 165 cm groß, ca. 40 Jahre alt, blaue Latzhose, heller Pullover, Schirmmütze
- Ca. 170 cm groß, ca. 25 Jahre alt, schlanke Figur, sprach hochdeutsch mit ausländischem Akzent, Arbeitskleidung in Form eines Overalls, Cap als Kopfbekleidung

In beiden Fällen klingelten die Personen bei den Hausbewohnern und versuchten, sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zu erlangen. Sie gaben vor, dass sich in der näheren Umgebung ein Wasserrohrbruch ereignete und sie nun im Haus nachschauen müssten, ob dieser Wasserrohrbruch auch Auswirkungen auf deren Haushalt hätte.

Da die Hausbewohner in beiden Fällen misstrauisch waren, gelangten die Betrüger nicht ins Haus.

Die Polizei rät daher zur Vorsicht, wenn fremde Personen an der Haustüre klingeln. Bei angeblichen Handwerkern immer die Ausweise zeigen lassen!

Erstellt durch PK Biereder


Polizeiinspektion Mainburg

Brand

WILDENBERG. Brand im Einfamilienhaus

Vermutlich wegen einem Defekt an der Kühltruhe kam es in Wildenberg zu einem Wohnhausbrand. Am Mittwoch, gegen 15.30 Uhr hatten die Bewohner des Einfamilienhauses in Schweinbach die Feuerwehr gerufen, da sie starke Rauchentwicklung festgestellt hatten.
Die eingesetzten Feuerwehren konnten den Brand schnell löschen. Nach ersten Erkenntnissen geriet vermutlich wegen einem technischen Defekt eine Kühltruhe in Brand und ein Schuhregal und weitere Gegenstände fingen Feuer. Verletzt wurde niemand.
Bei dem Brand entstand ein Schaden von ca. 35000 Euro.

Unfallflucht

MAINBURG. Nach Unfall einfach wieder weitergefahren.

Am 25.01.17, gegen 17.00 Uhr kam es in der Abensberger Straße zu einem Verkehrsunfall im Begegenungsverkehr.
An der abknickenden Vorfahrtsstraße fuhr eine 83-Jährige aus dem Gemeindebereich Mainburg in Richtung Köglmühle, während ihr ein 67-Jähriger ebenfalls aus Mainburg entgegen kam. Im Kurvenbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Die 83-Jährige setzte ihre Fahrt fort ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Als sie kurze Zeit später wieder an der Unfallstelle vorbei kam konnte sie der Geschädigte zum Anhalten auffordern.
An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 1500 Euro.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall ohne Verletzte

ROHR. Zusammenstoß beim Abbiegen.

Am 25.01.17, gegen 07.45 Uhr fuhr eine 46-Jährige aus Rottenburg von der Landshuter Straße her kommend nach links in die Wildenberger Straße ein. Beim Abbiegen fuhr sie in zu engem Bogen und streifte den Pkw einer 56-Jährigen aus Rohr, die ihrerseits in die Landshuter Straße einfahren wollte und sich dabei zu weit links eingeordnet hatte. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro.

Zeugenaufruf

Zu dem Verkehrsunfall am Dienstag, den 24.01.17, gegen 15.30 Uhr in Puttenhausen zw. einem Pkw und einem Schulbus werden Zeugen gesucht.
Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330

Hier nochmals der Pressebericht vom 25.01.17
Unfall mit Schulbus

PUTTENHAUSEN. Pkw prallt gegen Schulbus, 15 Personen verletzt

Am Dienstag den 24.01.17 gegen 15.30 Uhr befuhr ein Mainburger Schulbus, welcher mit 13 Schülern besetzt war, die Äußere Freisinger Straße (B 301) in Puttenhausen in Richtung Mainburg. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis Freising befuhr mit ihrem VW Sharan die Äußere Freisinger Straße in Richtung Rudelzhausen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand, kam die Pkw-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich versetzt mit dem entgegenkommenden Schulbus. Der VW Sharan prallte vom Omnibus ab und wurde nach rechts in den Graben geschleudert. Die Fahrerin des Sharan, sowie deren beide Kinder (5 und 3 Jahre) wurden durch den Unfall schwerverletzt. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Schulbusfahrer konnte den Omnibus noch abbremsen, aber einen Anprall nicht mehr verhindern. Nach dem Anstoß konnte er den im Fahrerbereich stark beschädigten Schulbus kontrolliert zum Stehen bringen. Im Schulbus wurde der Fahrer (56 Jahre aus der VG Mainburg) sowie 11 von den 13 im Schulbus befindlichen Schulkinder leicht verletzt. 9 von den 11 verletzten Kindern, sowie der Busfahrer konnten nach der ambulanten Behandlung vor Ort entlassen werden. 2 Schulkinder kamen mit den Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser. Die Schulkinder im Alter von 10 – 15 Jahren stammen aus dem südlichen Landkreis Kelheim.

Am Pkw und am Omnibus entstand ein Sachschaden von ca. 45.000 Euro.

Von den alarmierten Feuerwehren wurden die verletzten Personen geborgen, die Fahrbahn gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Die Äußere Freisinger Straße ( B301) war bis 18.00 Uhr gesperrt.

Heribert König
Polizeihauptkommissar