Polizeilogoneu

Rentner von drei Unbekannten ausgeraubt - Polizei bittet um Hinweise

Am 29. 12.2016 (Freitag), gegen 14:15 Uhr, wurde ein 76-jähriger Rentner während eines Spazierganges von drei bislang unbekannten Männern niedergeschlagen und ausgeraubt.

Der Rentner war auf der Staatsstraße 2333 von Siegenburg in Richtung Kirchdorf unterwegs, als ihm auf Höhe der Unterführung B 299 ein älterer Kleinwagen mit ausländischem Kennzeichen auffiel aus dem drei ihm unbekannte Männer ausstiegen und auf ihn zugingen. Unvermittelt wurde er von einem der Männer mit einem Faustschlag niedergeschlagen. Während er benommen am Boden lag, raubten ihm die Männer die Geldbörse und sein Handy und flüchteten. Durch den Schlag erlitt der Rentner eine Platzwunde an der Lippe, die genäht werden musste. Mit dem Inhalt der Geldbörse und dem Mobiltelefon entstand dem 76-Jährigen ein Schaden von etwa 500 Euro.
Der Rentner konnte die Täter wie folgt beschreiben:
Täter 1: Schwarzafrikaner, 20-30 Jahre alt, ca. 160 cm groß, dick
Täter 2: ca. 20-30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, arabisches bis asiatisches Aussehen, dunkler Teint
Täter 3: ca. 20-30 Jahre alt, hellhäutiger Osteuropäer, graue, kurz geschorene Haare (Stiftelkopf)
Die drei Männer waren mit einem silbernen oder grauen Kleinwagen, vermutlich Marke Renault oder Citroen, unterwegs. Am Fahrzeugheck war ein gelbes Kennzeichenschild mit schwarzer Schrift angebracht, wobei es sich möglicherweise um ein französisches Kennzeichen handeln könnte.
Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter 0871/9252-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.

PP Niederbayern, Presse-Team, Oliver Huber, KHK

 

Stichattacke auf der Herbstdult war vorgetäuscht

Ein 44-Jähriger zeigte im September nach einem Besuch auf der Herbstdult an, dort von zwei ihm unbekannten Volksfestbesuchern angegriffen und mit einem scharfen Gegenstand in der Bauchgegend leicht verletzt worden zu sein.

Die Kriminalpolizei Passau ermittelte diesbezüglich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bat auch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei steht nun fest, dass sich der vermeintliche Geschädigte die Verletzung selbst beigebracht und den Tathergang lediglich erfunden hatte. Der Volkfestbesucher muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat strafrechtlich verantworten.

Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Oliver Huber, KHK

 

Erster Wintereinbruch verläuft weitgehend problemlos – Verkehrsteilnehmer gut präpariert – Hauptproblem Autobahn A3

NIEDERBAYERN. Heftige Schneefälle und Minusgrade sowie dadurch zum Teil glatte Straßen verwandelten in der vergangenen Nacht die niederbayerischen Straßen zu Schneebahnen. Nur wenige Verkehrsunfälle sind zu verzeichnen, die Verkehrsteilnehmer sind anscheinend sehr gut gerüstet und passen ihre Fahrweise der Witterungsbedingungen an.

In der Zeit von heute 03.00 Uhr bis 09.00 Uhr waren im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern lediglich sieben witterungsbedingte Verkehrsunfälle, zumeist aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, zu verzeichnen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Winterdienste der Autobahn- und Straßenmeistereien sowie der Kommunen sind seit der Nacht im Dauereinsatz.

Probleme gibt es nach wie vor auf der BAB A3 zwischen den Anschlussstellen Passau-Nord und Aicha vorm Wald. Hier hat sich aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse ein Lkw quer gestellt, die Autobahn musste zur Bergung zeitweise komplett gesperrt werden. Der Stau reicht derzeit bis über die AS Passau-Mitte hinaus. Weitere Lkw blockierten zunächst noch die Durchfahrt der Streufahrzeuge. Mittlerweile dürfte sich der Stau nach und nach langsam auflösen.

Auf der Ruselbergstrecke besteht Schneekettenpflicht. In den Höhenlagen des Bayerischen Waldes und an Steigungen ist nach wie vor mit Behinderungen zu rechnen.

Das Polizeipräsidium Niederbayern bittet in diesem Zusammenhang die Verkehrsteilnehmer – auch aufgrund angekündigter weiterer Schneefälle und Schneeverwehungen – um weiterhin vorsichtige und vorausschauende sowie defensive Fahrweise. Das Thema Winterreifen sollte jetzt im Januar eigentlich kein Thema mehr sein, die Straßenverkehrsordnung schreibt ja bei winterlichen Straßenverhältnissen bindend die Verwendung von Winterreifen vor.
Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Stephanie Groß, PHKin


Polizeiinspektion Kelheim

 

Brandstiftung

KELHEIM: Unbekannter Täter legt Feuer an zwei Jagdkanzeln.

In der Zeit zwischen 30.12.2016 und 31.12.2016 hat ein bislang unbekannter Täter in einem Waldgebiet bei Staubing eine Jagdkanzel angezündet, so dass diese abbrannte. Weiterhin wurde bei einer zweiten Kanzel ebenfalls versucht diese anzuzünden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 1.500 Euro.

Hausfriedensbruch

KELHEIM: 38jähriger Betrunkener verlässt Goldbergklinik nicht.

Am 03.01.2017, gegen 14.20 Uhr befand sich ein sichtbar alkoholisierter 38jähriger im Bistrobereich des Krankenhauses in Kelheim. Trotz mehrmaliger Aufforderung dieses zu verlassen, kam er dieser Aufforderung nicht nach. Es wurde aus diesem Grund die Polizei angerufen, die dem 38jährigen einen Platzverweis erteilte. Den 38jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Körperverletzung- Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

KELHEIM: 36jähriger leistet nach Streit mit seiner Lebensgefährtin Widerstand bei dem anschließenden Gewahrsam.

Am 03.01.2017, gegen 23.00 Uhr wurde ein Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kelheim nach Affecking beordert, da dort eine tätliche Auseinandersetzung stattgefunden haben soll. Bei der Abklärung des Sachverhaltes stellte sich heraus, dass die 39jährige Lebensgefährtin von ihrem Partner tätlich angegangen worden war. Als der alkoholisierte Lebenspartner anschließend aufgefordert wurde das Haus zu verlassen, kam es zu einem Widerstand mit den eingesetzten Polizeibeamten. Hierbei beleidigte der Mann den eingesetzten Polizeibeamten mit einem unflätigen Ausdruck und drohte ihm mit dem umbringen. Ein Alkotest bei dem Mann ergab eine deutliche Alkoholisierung. Der 36jäjrige wurde anschließend in Gewahrsam genommen.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

KELHEIM: 29jähriger ist ohne Fahrerlaubnis unterwegs.

Am 03.01.2017, gegen 21.25 Uhr führten Polizeiunterstützungskräfte aus Landshut eine Verkehrskontrolle bei einem 29jährigen durch. Der 29jährige BMW-Fahrer wurde im Bereich der Bauersiedlung einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass bei dem Fahrer ein sofort vollziehbarer Entzug der Fahrerlaubnis durch eine Verwaltungsbehörde vorliegt. Es wurde aus diesem Grund der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Den 29jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.


Polizeiinspektion Mainburg

 

Sachbeschädigung

MAINBURG. Heckklappe von Audi zerkratzt.

In der Zeit vom 31.12.2016, 18.00 Uhr bis 01.01.2017, 17.00 Uhr wurde in Mainburg, Ortsteil Lindkirchen, vor dem Anwesen Am Altwasser 3 die Heckklappe eines dort abgestellten weißen Pkw Audi von einem bis dato Unbekannten zerkratzt. Weiterhin wurde noch das Audi-Emblem beschädigt, der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 1500 Euro.
Hinweise bitte an die PI Mainburg unter 08751-8633-0.

Wildunfall auf BAB

SIEGENBURG. Wildsau auf der A 93.

Wegen einer Wildsau auf der BAB A 93 bei Siegenburg, Fahrtrichtung Holledau, kam es am 04.01.2017 gegen 01.00 Uhr zu mehreren Unfällen. Zu Beginn der Unfallserie erfasste ein tschechischer Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug das Wildschwein, welches trotz Wildschutzzaun auf die Fahrbahn gelangen konnte. Die Kollision mit dem Wildschwein war so heftig, daß daraufhin der Lkw nicht mehr fahrbereit war, der Sachschaden am Lkw beläuft sich auf rund 2500 Euro. Das Wildschwein hat es förmlich zerrissen, ein Teil des Tiers wurde in den Graben geschleudert, der Rest blieb auf der Fahrbahn liegen. Sekunden später fuhr ein 58jähriger VW-Fahrer aus Raubling über den auf der Fahrbahn liegenden Kadaver, dadurch wurden Teile des Kotflügels beschädigt, der Schaden wurde hier mit rund 250 Euro beziffert.
Sekunden nach der Kollision des VW mit dem Tierkadaver überfuhr nun noch ein 19jähriger mit seinem Mercedes die Wildsauteile, dadurch wurde der Unterboden massiv beschädigt, der Sachschaden beläuft sich hier auf rund 2000 Euro. Personen wurden bei den 3 Unfällen keine verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 4750 Euro.

Rohrverstopfung

SIEGENBURG. Rohrreinigungsfirma verlangt 800 Euro für Einsatz.

Wegen der Rechnung von 800 Euro für die Rohrreinigung der verstopften Toilette in seiner Wohnung in Siegenburg wandte sich am 03.01.2017 abends ein 59jähriger Siegenburger an die Polizei. Da seine Toilette verstopft war, rief er am 03.01.2017 gegen 16.00 bei der Hotline einer Rohrreinigungsfirma mit vermeintlichem Sitz in Wildenberg an, daraufhin erschienen gegen 18.00 Uhr auch schon 2 Handwerker dieser Firma und beseitigten die Verstopfung, die anschließend präsentierte Rechnung war jedoch atemberaubend: 800 Euro.
Zudem sollte der Auftraggeber die Summe sofort und in bar bezahlen. Da er soviel Bargeld nicht zu Hause hatte wollten ihn die beiden Handwerker gleich zum Geldautomaten seiner Bank begleiten, was der jedoch zu Recht verweigerte.
Als auch ein Telefongespräch mit dem Geschäftsführer der Rohrreinigungsfirma keine Einigung brachte, wandte sich der Wohnungsbesitzer an die Polizei. Die beiden Handwerker konnten von den Beamten überzeugt werden, daß wegen der Rohrreinigung keine Barzahlung an Ort und Stelle erforderlich sei.
Von hier aus wird nun geprüft, ob strafrechtliche Tatbestände wie z.B. Wucher erfüllt sind. Die Firma mit Sitz in Hessen ist mit derselben Vorgehensweise bereits öfter in Erscheinung getreten.
Die Verbraucherzentralen weisen in Informationsblättern diesbezüglich darauf hin, daß bei solchen Situationen nicht einfach aus der Not heraus der Auftrag erteilt werden sollte. Barzahlung ohne vorherige Absprache kann nicht verlangt werden, man soll sich eine Rechnung ausstellen lassen, auch wenn der Monteur Druck ausübt.
Auch ein Anruf beim regional ansässigen Handwerksbetrieb bringt einen weiter, da der zumindest seriöse Firmen für das Problem im Bereich Rohrreinigung, Elektronotdienst oder Schlüsseldienst nennen kann.

Anton Pfaller
Polizeihauptkommissar