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Polizeilogoneu
Halloween – kein Freibrief für Straftaten
 
NIEDERBAYERN. In der Nacht von Montag (31.10.2016) auf Dienstag (01.11.2016) ist wieder Halloween. In der Vergangenheit kam es hierbei immer wieder zu „überzogenen Streichen“ die dann in polizeilichen Ermittlungen endeten.
Auch hier hat der Brauch Einzug gehalten, dass in der Nacht vor Allerheiligen Kinder durch die Straßen ziehend an den Haustüren Süßigkeiten fordern. Wer nichts gibt, wird mit einem Streich „bestraft“. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Spätestens bei mutwilligen Sachbeschädigungen, Vandalismus oder Körperverletzungen hört der Spaß allerdings auf, denn es handelt sich hierbei um strafbare Handlungen.
Immer wieder wird die Polizei zu Einsätzen gerufen, bei denen Häuser und Türen mit Eiern beworfen oder auch Scheiben eingeschlagen wurden. Unabhängig von möglichen Schadensersatzforderungen ist eine vorsätzliche Sachbeschädigung eine Straftat und zieht nach einer Anzeigenerstattung automatisch auch polizeiliche Ermittlungen nach sich. Die sollte nach Möglichkeit – schon im eigenen Interesse- vermieden werden. Auch der Ärger, den der Geschädigte mit der Reparatur des Schadens hat – auch das muss nicht sein!
Niemand und schon gar nicht die Polizei hat etwas gegen Halloween. Wenn aber dabei Personen geschädigt oder Sachen mutwillig zerstört werden bedeutet dies für die Betroffenen meist Ärger in Form einer Strafanzeige. Die Begehung von Straftaten werden auch in der „Halloween-Nacht“ nicht geduldet und werden konsequent verfolgt, aus diesem Grund werden die niederbayerischen Polizeidienststellen die „Halloween-Nacht“ auch im Zusammenhang mit den sog. „Horrorclowns“ ganz besonders „im Auge behalten“.
Deshalb der Rat und die Bitte des Polizeipräsidiums Niederbayern an Eltern und personensorgeberechtigte Personen:
Sprechen Sie mit Ihren Kindern und weisen Sie diese auf die bestehenden rechtlichen Grenzen und den Folgen bei der Begehung von Straftaten hin
Erklären Sie den Kindern , dass nicht jeder mit „Halloween“ etwas anfangen kann und dies auch akzeptiert werden sollte
Gerade im Hinblick auf die aktuelle Berichterstattung im Zusammenhang mit den sog. „Horrorclowns“ scheint aus Sicht der Polizei eine Maskierung als Clown eher nicht angebracht zu sein.
Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Günther Tomaschko, KHK

Polizeiinspektion Kelheim
 
Pkw-Fahrer unter Drogen gefahren
KELHEIM: Kontrolle eines unter Drogen fahrenden Pkw-Fahrers.
Am Donnerstagabend (27.10.2016) wurde in der Regensburger Straße ein 18jähriger VW-Passat-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es stellte sich heraus, dass er kurz zuvor zwei „Joints“ konsumiert hatte. Bei dem 18jährigen wurde eine Blutentnahme in der Goldbergklinik Kelheim veranlasst. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.


Verkehrsunfallflucht
ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Lkw fuhr gegen Hausdach.
Am Donnerstagnachmittag (27.10.2016) ereignete sich in der Abensstraße eine Verkehrsunfallflucht. Ein unbekannter Lkw fuhr gegen ein nahe an die Fahrbahn heranragendes Hausdach. Dabei wurden mehrere Dachziegel beschädigt und fielen zum Teil auch auf den Gehweg. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher.
An dem Hausdach entstand ein Sachschaden im dreistelligen oberen Bereich.
Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Kelheim.

Verkehrsunfall mit leichtverletztem Leichtkraftradfahrer
KELHEIM: 17jähriger Leichtkraftradfahrer bei Unfall verletzt.
Am Donnerstagnachmittag (27.10.2016) ereignete sich am Rennweg ein Unfall mit einem Leichtkraftradfahrer. Dieser stürzte alleinbeteiligt, wobei ihm sein Leichtkraftrad auf den linken Fuß fiel. Er musste leichtverletzt in die Goldbergklinik Kelheim verbracht werden.
Am Leichtkraftrad entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250 Euro

Personen schießen mit Gewehren
NEUSTADT A.D. DONAU (LKRS.KELHEIM): Zunächst Unbekannte schießen mit Gewehren auf Büchsen.
Am Donnerstagnachmittag (27.10.2016) wurde die Polizeiinspektion Kelheim verständigt, da zwei unbekannte Personen am Mauerner See mit Gewehren auf Büchsen schießen würden. Die eingesetzte Polizeistreife konnte vor Ort zwei Personen, einen 38jährigen und 18jährigen Mann feststellen, welche zuvor mit zwei sogenannten „Softairwaffen“ aus ca. 50 bis 80 Metern Entfernung auf Büchsen schossen. Obwohl es sich lediglich um „Softairwaffen“ handelte, bestanden erhebliche Zweifel, ob diese in Deutschland in der Art und Weise ihrer Bauweise zugelassen sind. Die Waffen wurden sichergestellt und werden einer genauen Prüfung unterzogen.

Erstellt von PHK Winkler

Polizeiinspektion Mainburg
 
Verkehrsunfall
SIEGENBURG. Bei Spurwechsel nachfolgenden Verkehr übersehen.
Am Donnerstag, 27.10.16, gegen 17.00 Uhr fuhr eine 76-Jährige an der AS Siegenburg auf die A 93 Richtung Regensburg auf.
Die Schwandorferin wollte einen vor ihr fahrenden Lkw überholen und zog auf die linke Fahrspur, ein nachfolgender Pkw – Fahrer aus Krummennaab konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Pkw auf. Die Schwandorferin wurde leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11000 Euro.

Verkehrskontrollaktion auf der A 93
Im Rahmen einer Großkontrolle unter Federführung der Polizeiinspektion Mainburg überwachten am 27.10.16, ab 19.00 Uhr, bis Mitternacht rund 50 Polizeibeamte den Fahrzeugverkehr auf der A 93 im Bereich des Autobahnparkplatzes bei Großmuß. Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Spezialkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Landshut, sowie Fahndungskräfte der APS Wörth/Do. kontrollierten innerhalb von 4 Stunden insgesamt 18 ausländische und 15 inländische Lastzüge.
Ziele waren primär die Überprüfung der Lenk-und Ruhezeiten, sowie die Ladung. Aber auch die technischen Einrichtungen wie Reifen und Bremsen wurden genauer in Augenschein genommen.
Außerdem wurden Kleintransporter und der allgemeine Pkw-Verkehr im Rahmen einer selektiven Kontrolle überwacht. Hierbei wurde das Augenmerk in erster Linie auf die Verdachtsgewinnung im Hinblick auf Einbruchdiebstähle gelegt. Gerade das Phänomen Wohnungseinbruchskriminalität stand dabei besonders im Fokus. Gleichzeitig wurde selbstverständlich auch auf die Fahrer ein besonderes Augenmerk gerichtet. Sowohl die Überprüfung der Fahrerlaubnisse, Hinweise auf vorangegangenen Alkohol-oder Drogenkonsum, aber auch Fahndungsnotierungen waren Bestandteile der ganzheitlichen Kontrolle.
Neben einer Reihe von Verstößen gegen die vorgeschriebenen Lenk-und Ruhezeiten, die mit Bußgeldern geahndet werden, wurde einem Kleintransporterfahrer die Weiterfahrt untersagt, weil er erheblich überladen hatte. Auch die Fahndungsspezialisten konnten einen Erfolg verbuchen. Ihnen ging der Fahrer eines ungarischen Pkw ins Netz. Sein Führerschein war europaweit zur Sicherstellung ausgeschrieben. Von den insgesamt ca. 400 kontrollierten Personen war ein Fahrzeugführer zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Bei den ca. 170 kontrollierten Kleintransportern und Pkws mussten verschiedene Fahrzeugmängel beanstandet werden.
Für die Sicherheit der Anhalte-und Kontrollbeamten musste im Bereich der Kontrollstelle die Geschwindigkeit auf 60 km/h reduziert werden. Dies führte phasenweise zu Behinderungen und kurzzeitigen Stauungen. Insgesamt hielt sich die Beeinträchtigung des Feierabendverkehrs jedoch in einem erträglichen Rahmen.
 
Heribert König
Polizeihauptkommissar
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