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Streit zwischen zwei irakischen Asylbewerbern

 

SALCHING, LKR. STRAUBING. Am Sonntag, 17.07.2016, betrat ein 43-jähriger irakischer Asylbewerber das Zimmer eines schlafenden 62-Jährigen. Er weckte den ebenfalls irakischen Asylbewerber und bedrohte ihn mit einem Messer. Es entstand eine Rangelei, in der der Messerangriff abgewehrt werden konnte. Die beiden Kontrahenten erlitten dabei leichte Schnittverletzungen. Die Kripo Straubing hat die Ermittlungen übernommen.

Am Sonntag, gegen 02.30 Uhr, schlief der 62-jährige irakische Asylbewerber in seinem Zimmer, als der 43-jährige Heimbewohner in dessen Zimmer kam und den Schlafenden weckte. Der Angreifer bedrohte ihn und versuchte, den Liegenden mit dem Messer zu verletzen. Der Angriff konnte durch den 62-Jährigen abgewehrt werden. Es kam dann zu einer Rangelei, bei der der Angreifer entwaffnet werden konnte. Durch die Auseinandersetzung verletzten sich beide Kontrahenten leicht und mussten kurzzeitig ärztlich behandelt werden. Die Hintergründe liegen im persönlichen Bereich.

Die Kriminalpolizeiinspektion Straubing hat die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Straubing wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung übernommen.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Armin Angloher, KHK

 

Hasskommentare im Netz – Kein rechtsfreier Raum

NIEDERBAYERN. Die Terror- und Amoktaten der letzten Tage sind derzeit Hauptthema in den sozialen Netzwerken. Dabei meinen einige Nutzer, dass dies ein rechtsfreier Raum wäre und geben Hasskommentare ab. Die Niederbayerische Polizei wird diese Veröffentlichungen auch weiterhin konsequent verfolgen und zur Anzeige bringen. Selbst bei Ersttätern werden meist hohe Geldstrafen fällig.

Die niederbayerischen Kriminalpolizeidienststellen warnen User davor, sich in sozialen Netzwerken zu sog. Hasskommentaren hinreißen zu lassen. Hierunter fallen unter anderem beleidigende und volksverhetzende Einträge. Werden diese Einträge zur Anzeige gebracht, erwarten den Schreiber dieser Posts hohe Geldstrafen – auch bei Ersttätern.

Die Polizei rät daher:
Lassen Sie sich nicht zu unüberlegten Äußerungen im Internet hinreißen. Sollten die Veröffentlichungen strafrechtlich relevant sein, werden diese konsequent verfolgt. Beachten Sie auch die Netiquette der sozialen Netzwerke bzw. die Chatiquette in Chaträumen.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Armin Angloher, KHK

 

Ermittlungen zu Rauschgifthändler nahezu abgeschlossen

EGGENFELDEN/SIMBACH A.INN: Bereits seit April ermittelt die Kriminalpolizei Passau gegen einen 30-jährigen Mann aus Eggenfelden wegen verschiedener Rauschgiftdelikte.

Bereits am 06.04.2016, gegen 19.30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeistation Fahndung Simbach im dortigen Stadtgebiet den Pkw eines 26-jährigen Mannes aus dem Landkreis Altötting. Da dieser ersichtlich unter Drogen stand wurden dessen Pkw und seine Wohnung durchsucht. Im Fahrzeug konnten geringe Mengen Methadon und ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker aufgefunden werden. Beifahrer war damals ein 30-jährige Mann aus Eggenfelden.

In seiner Vernehmung gab der 26-jährige an, im Laufe des vergangenen Jahres ca. 10 Gramm erworben und außerdem Methadon vom 30-jährigen Mann überlassen bekommen zu haben.

Bei der Durchsuchung des Beifahrers wurden ebenfalls diverse Betäubungsmittel und Rauschgiftutensilien aufgefunden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut wurde die Wohnung des Eggenfeldeners ebenfalls durchsucht. Dabei wurden Chemikalien und Gegenstände aufgefunden, die zur Herstellung von Crystal verwendet werden können.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landshut einen Beschluss zur Postbeschlagnahme bei dem 30-jährigen. Dabei konnten weiteres Rauschgift im mittleren zweistelligen Bereich sichergestellt werden, welches gegenwärtig noch vom Bayerischen Landeskriminalamt begutachtet wird.

Die Kriminalpolizei Passau ermittelt nun in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Landshut wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. gegen das Waffenrecht.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Christian Biedermann, KHK

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 12 - mehrere Schwerverletzte

RÖHRNBACH - LKRS. FREYUNG-GRAFENAU. Kurz vor dem Tunnel Garham ereignete sich am frühen Abend des Dienstag (26.07.2016) auf der Bundesstraße 12 ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden mehrere Menschen schwer verletzt.

Am Dienstagabend gegen 19 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 12 - kurz vor dem Tunnel Garham in Fahrtrichtung Freyung - ein Verkehrsunfall, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt, zwei weitere erwachsene Personen schwer verletzt und drei Kinder mittelschwer verletzt wurden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 45jährige Frau aus dem Landkreis Freyung-Grafenau mit ihrem Pkw auf der B 12 in Richtung Freyung. Kurz vor dem Tunnel Garham geriet sie aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Es kam zu einem Frontal-Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw, welcher mit einer fünfköpfigen Familie aus der Schweiz besetzt war. Die Unfallverursacherin und der schweizerische Fahrer, der zunächst im Pkw eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit werden musste, wurden bei dem Unfall schwerverletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Deggendorf geflogen. Die lebensgefährlich verletzte Schweizerin wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Freyung verbracht. Die drei Kinder im Alter von 5,7 und 10 Jahren erlitten trotz vorschriftsmäßiger Sicherung mittelschwere Verletzungen und wurden mit Rettungswagen ins Kinderkrankenhaus Passau verbracht.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 35.000 Euro. Durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter mit der Analyse des Unfallhergangs beauftragt. Die B 12 war für mehrere Stunden in diesem Bereich komplett gesperrt.

Polizeiinspektion Freyung, KHKin Ritzer

 

Schwerpunktkontrolle Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität

KIRCHDORF AM INN, LKR. ROTTAL-INN. Am Dienstag, 26.07.2016, wurden auf der Bundesstraße B 12 stationäre Kontrollen von Kräften der Schleierfahnder und der Bereitschaftspolizei durchgeführt. Zusätzlich wurden mobile Kontrollen auf der Bundesautobahn A 3 angesetzt. Insgesamt wurde zwei Straftaten, zwei Aufenthaltsermittlungen und eine Ordnungswidrigkeit festgestellt.

In enger Absprache mit der Bundespolizei wurden die Kontrollen durch die Schleierfahnder in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei durchgeführt. Derartige Schwerpunktkontrollen werden zur Bekämpfung der illegalen Migration, der Schleusungs- und grenzüberschreitenden Kriminalität und des internationalen Terrorismus durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden am Dienstag, 26.07.2016, zwischen 09:00 und 14:00 Uhr, auf der Bundesstraße B 12, im Bereich Seibersdorf, Gde. Kirchdorf am Inn, und auf der Bundesautobahn A 3 insgesamt 141 Fahrzeuge und 207 Personen kontrolliert. Hierbei konnte eine Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz und ein Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetz festgestellt werden. Außerdem wurde ein Fahrzeugführer mit einem Radarwarngerät angezeigt. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung konnte der ausländische Verkehrsteilnehmer seine Fahrt fortsetzen. Des Weiteren bestanden gegen zwei Personen Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung.

Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Armin Angloher, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

 

Diebstahl

HAUSEN (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Täter entwendet ein Hundehalsband mit Fernbedienung.

In der Zeit zwischen 18.07.2016, 12.00 Uhr und 19.07.2016. 06.00 Uhr, schlich ein bislang unbekannter Täter in die Wohnung eines 66jährigen ein und entwendet hieraus ein Hundehalsband mit dazugehöriger Fernbedienung. Es handelt sich hierbei um ein Hundehalsband der Marke Astro DC50 sowie die dazugehörige Fernsteuerung der Marke Astro 320 Bundle mit DC 50. Der Schaden beträgt ca. 660 Euro.

Flaggendiebstahl

BAD ABBACH (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Täter entwendet vier Flaggen.

In der Zeit zwischen 22.07.2016 und 26.07.2016 entwendet ein bislang unbekannter Täter in der Raiffeisenstraße vier Flaggen. Es handelt sich hierbei und die Deutschlandflagge, die Frankreichflagge, die Europaflagge und die Flagge vom Markt Bad Abbach.
Die Fahnengröße beträgt ca. 5x 2,5 Meter. Der Schaden wird auf insgesamt ca. 380 Euro geschätzt.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

ABENSBERG (LKRS.KELHEIM): Unbekannter Täter fährt gegen Begrenzungsstein.

Am 26.07.2016, in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 13.00 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Täter mit einem unbekannten Fahrzeug gegen einen Begrenzungsstein „Am Judenbuckel“. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der Schaden wird auf ca. 150 Euro geschätzt.

 

Erstellt von PHK Michl


Polizeiinspektion Mainburg

 

Hausfriedensbruch

MAINBURG. Trotz Hausverbot in der Sparkasse übernachtet.

Am 26.07.2016 gegen 22.45 Uhr hielt sich trotz bestehendem Hausverbot zum wiederholten Male ein 35jähriger Pole ohne festen Wohnsitz im Foyer der Sparkasse Mainburg auf. Trotz mehrfacher Aufforderung wollte er die Räumlichkeit nicht verlassen, wurde laut und aggressiv, sodaß er von einer Polizeistreife gefesselt und in Sicherheitsgewahrsam genommen wurde. Wegen des Hausfriedensbruchs wird er angezeigt. Nach der Nacht im Polizeigewahrsam wurde er in den frühen Morgenstunden wieder entlassen.

Betriebsunfall

VOLKENSCHWAND. Mit Kreissäge verletzt.

Beim Betrieb der Kreissäge auf seinem Anwesen verletzte sich am 26.07.2016 gegen 14.42 Uhr ein 80jähriger aus dem Bereich Volkenschwand schwer an der rechten Hand.
Er wurde mit seinen Verletzungen vom BRK ins Klinikum Landshut verbracht. Es wird nun überprüft, ob der Unfall selbst verschuldet oder ob auch ein Fremdverschulden ursächlich ist.

Verkehrsunfall auf BAB A93

ELSENDORF. Aquaplaning führt zum Abflug von der BAB.

Am 26.07.2016 gegen 14.40 Uhr befuhr ein 42jähriger BMW-Fahrer aus München die BAB A 93 zwischen den Anschlußstellen Elsendorf und Aiglsbach, Fahrtrichtung Holledau. Zum Unfallzeitpunkt regnete es stark, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit schwamm der Pkw durch Aquaplaning auf, schleuderte in die Leitplanken, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte schließlich mit der Beifahrerseite in eine Baumreihe.
Bei dem Aufprall wurde der Fahrer leicht verletzt, konnte sich aber selbst aus dem verbeulten Fahrzeug befreien. Bei dem VU wurden 8 Leitplankenfelder und 2 Bäume beschädigt, zusammen mit dem Schaden am BMW beträgt die Schadenssumme rund 21500 Euro.
Mit im Einsatz waren Einsatzkräfte des BRK, der FFWen Elsendorf und Train, sowie der Autobahnmeisterei Ingolstadt. Der demolierte BMW mußte vom Abschleppdienst geborgen und versorgt werden. Der Fahrer wird angezeigt.

Verkehrsunfall auf B 15neu

LANGQUAID. Aquaplaning.

Am 26.07.2016 gegen 10.40 Uhr befuhr ein 33jähriger BMW-Fahrer aus Regensburg den linken Fahrstreifen der B 15neu zwischen den Anschlußstellen Saalhaupt und Schierling, in Fahrtrichtung Schierling, als er in einer langgezogenen Linkskurve aufgrund nicht angepaßter Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn aufschwamm, schleuderte und gegen das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden BMW X1 eines 64jährigen aus Laaber prallte. Durch den Anprall drehten sich beiden Fahrzeuge und landeten in der rechten Leitplankeneinrichtung, dabei wurden 15 Leitplankenfelder beschädigt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem VU total beschädigt, leicht verletzt wurden der Unfallverursacher und die beiden Insassen des BMW X1. Sie wurden vom BRK ins Klinikum nach Regensburg verbracht.
Der Gesamtsachschaden liegt bei rund 44 000 Euro. Die demolierten Pkw wurden vom Abschleppdienst geborgen und versorgt. Der Unfallverursacher wird angezeigt.

Abfallbeseitigung

MAINBURG. Hausmüll bei Altkleidercontainer entsorgt.

Mit den hiesigen Regeln der Abfallentsorgung offensichtlich nicht vertraut ist vermutlich ein bis dato Unbekannter, der seinen Hausmüll am 26.07.2016 vormittags neben dem in der Brechhausstraße in Mainburg abgestellten Altkleidercontainer entsorgte. Um Hinweise auf den Verursacher bittet die PI Mainburg unter 08751-8633-0. So könnte man den Verursacher im Ermittlungsfall mittels Anzeige wegen Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz auf die hier geltenden Vorschriften vertraut machen und ihn zur sachgerechten Entsorgung bewegen.

Anton Pfaller
Polizeihauptkommissar