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Wasserdampf an einem Triebwagen löst Großeinsatz am Bahnhof Straubing aus

Polizei Niederbayern (Symbolfoto)Am Montag den 10.01.2022, gegen 18:45 Uhr wurde der Einsatzzentrale in Straubing ein brennender Triebwagen am Bahnhof in Straubing gemeldet. Dies wiederum führte zu einem Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Bereich des Bahnhofs. Eine Sperrung der Bahngleise und kurzzeitige Verkehrssperrungen und Verkehrsableitungen in diesem Bereich waren die Folge.
Durch die anwesende Feuerwehr konnte jedoch relativ schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nicht um einen Brand. Beim Einfahren in den Bahnhof kam es zu einem lauten Knall am Triebwagen. Vermutlich wurde ein Öl-Wassergemisch im Bereich des Antriebs zu stark erhitzt und heißer Wasserdampf stieg auf, dies erweckte den Eindruck eines Brandes, welcher jedoch nicht vorlag. Letztlich konnte die genaue Ursache für die Dampfentwicklung nicht geklärt werden und ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Der Triebwagen wird nun technisch überprüft und gewartet. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt und es entstand kein Sachschaden. Alle Sperrungen konnten relativ Zeitnah wieder aufgehoben werden.
Polizeiinspektion Straubing
Pressebeauftragter
Scheibenzuber
Polizeikommissar
 

1 Million Euro Schaden bei Feuer

Gegen 01.50 h wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing über mehrere Notrufe informiert, dass in Frontenhausen in der Ellwanger Str. ein Feuer ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen zwei L-förmig gebaute Scheunen (ca. 40 x 15 m und 20 x 8 m) bereits im Vollbrand. Trotz Einsatzes aller umliegenden Feuerwehren brannten die Gebäude nieder, Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.
Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden, die Kriminalpolizei Landshut kam noch in der Nacht vor Ort. In den Scheunen war u. a. eine Hackschnitzelheizung verbaut und lagerten Hackschnitzelbestände, auf dem Dach war eine große PV-Anlage verbaut. Der Schaden wird nach ersten Einschätzungen auf rund eine Million Euro geschätzt.
 
 
 
Polizeipräsidium Niederbayern
Einsatzzentrale
Klaus Pickel
Erster Polizeihauptkommissar
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