MAINBURG, LKR. KELHEIM. Über mehrere Wochen wurde ein 59-jähriger Mann aus der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg von sog. falschen Polizeibeamten mit Telefonanrufen regelrecht terrorisiert.


Polizeilogo Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Wie den Ermittlern der Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern am gestrigen Donnerstag (29.04.2021) bekannt wurde, erhielt der 59-Jährige bereits seit Ende Februar über mehrere Wochen ständig Anrufe von sog. falschen Polizeibeamten.

Ein „Hauptkommissar Wagner“ sei angeblich einem kriminellen Ring auf der Spur in dessen Machenschaften auch die Bank des 59-jährigen verstrickt sei. Um das Ersparte zu sichern, habe auf Anraten der falsche Polizeibeamten der 59-Jährige in der Folge Goldmünzen und Bargeld in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrages an eine unbekannte Frau übergeben.

Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern, die nun die weiteren Ermittlungen übernommen haben, gehen mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, das die Anrufe aus einem türkischen Call-Center kamen

Schützen Sie sich vor Telefonbetrügern - Warnhinweis Ihrer Polizei


Leider fallen immer wieder Bürgerinnen und Bürger auf die dreisten Maschen der Telefonbetrüger herein. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend:
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter folgendem Link: http://polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ (Link siehe unten)
Linksammlung




Polizeipräsidium Niederbayern