STRAUBING. Am Donnerstag, 18.02.2021, gegen 12.00 Uhr, kontrollierten Schleierfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf einen Pkw mit vier Personen.

Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Gegen die Insassen wird nun wegen des Verdachtes der verbotenen Prostitution, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Geldfälschung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.
Die Beamten der Verkehrspolizei Deggendorf kontrollierten einen Pkw der auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Deggendorf fuhr. Das Auto war mit zwei Männern im Alter von 23 und 28 Jahren und zwei 19-jährigen Frauen besetzt. Bei der Kontrolle konnte der 28-jährige Fahrer des Pkw keinen gültigen Führerschein vorweisen, diesen hat er angeblich verloren. Im Handschuhfach des Fahrzeuges fanden die Beamten drei sogenannte „Prop-Copy 100-Dollar-Geldscheine“. Gegen den 23-jährigen Mitfahrer wurden daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachtes der Geldfälschung eingeleitet.
Während der weiteren Kontrolle fiel den Beamten auf, dass das Mobiltelefon einer der Frauen ständig klingelte und immer wieder Messenger-Nachrichten eingingen. Erste Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass beide Frauen der verbotenen Prostitution nachgehen und die vier Personen gerade auf dem Weg zu einem Hotel waren.
Nachdem bei einer der Frauen auch noch eine geringe Menge Crystal sichergestellt wurde, führt die Kriminalpolizei Straubing nun gegen die Fahrzeuginsassen Ermittlungen wegen Ausübung der verbotenen Prostitution, Geldfälschung, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, da die Personen aus verschiedenen Haushalten stammten. Die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis werden von der Verkehrspolizei Deggendorf geführt.
Hinweis:
Bei „Prop-Copy-Banknoten“ handelt es sich um veränderte Banknotenabbildungen die in der Regel keine Imitationen der Sicherheitsmerkmale der echten Geldscheine aufweisen. Es wird vor der Verwendung dieser Scheine im Zahlungsverkehr gewarnt. Veränderte Banknotenabbildungen sind kein „Spielgeld.“ Es handelt sich um täuschend ähnliche Reproduktionen echter Banknoten mit zusätzlichen textlichen oder bildlichen Veränderungen. Wenn diese Banknotennachbildungen mit echten Banknoten verwechselt werden können und als echt in den Zahlungsverkehr gebracht werden handelt es sich um Geldfälschung, eine Straftat mit einer hohen Strafandrohung.
Informationen zur Erkennung von Falschgeld erhalten Sie auf der Seite der polizeilichen Kriminalprävention unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/




Polizeipräsidium Niederbayern
Pressestelle
Johann Lankes
Polizeihauptkommissar