PASSAU. Entwendete Gegenstände stammen offensichtlich aus Frankreich und Deutschland

Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)In der Nacht von Donnerstag, 18.02.2021, auf Freitag, 19.02.2021, kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau auf der BAB A 3, Fahrtrichtung Österreich, an der Tank- und Rastanlage Donautal einen rumänischen Pkw mit Anhänger. Der VW Sharan war mit einer 56-jährigen Frau und zwei 32 und 53 Jahre alten Männern besetzt. Bei der Kontrolle des Anhängers mit Planenaufbau entdeckten die Fahnder eine große Menge an Bekleidung und Hygieneartikel. In mehreren Kisten wurden zahlreiche, noch originalverpackte Haushaltsartikel wie Hand- und Elektrorasierer, Rasierklingen und Epiliergeräte transportiert. Zudem fanden die Beamten auf der Ladefläche auch einen hochwertigen Vibrationsstampfer. Der Wert der mitgeführten Waren dürfte nach ersten Schätzungen ca. 20.000 Euro betragen.

Da keiner der drei rumänischen Pkw-Insassen eine plausible Erklärung zur Herkunft der mitgeführten Sachen geben konnte, ist davon auszugehen, dass es sich um Diebesgut handelt. Einen Eigentumsnachweis konnten die Personen nicht vorweisen. Die Polizeibeamten nahmen daher die beiden Männer und die Frau vor Ort vorläufig fest und brachten sie zur Polizeidienststelle. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau wurden sie dort mit Unterstützung eines Dolmetschers zur Sache vernommen. Nach Bezahlung der angeordneten Sicherheitsleistung wurden sie wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Die mitgeführten Gegenstände wurden sichergestellt. Aufgrund der Verpackungsaufschriften und verschiedener vorgefundener Aufkleber ist bislang davon auszugehen, dass die Gegenstände zuvor in Frankreich und Deutschland entwendet wurden.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Passau geführt.



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Polizeihauptkommissar