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Amtswechsel bei der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf

DEGGENDORF. Seit Mittwoch, 01.04.2020 führt ein neuer Mann die Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf. Der 45-jährige Polizeioberrat Markus Völkl löste seinen Vorgänger Hermann Zöttl nach fast vier Jahren an der Spitze der Verkehrsdienststelle ab.
POR Markus Völkl am neuen Arbeitsplatz bei der VPI Deggendorf (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)POR Markus Völkl am neuen Arbeitsplatz bei der VPI Deggendorf (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
Es war ein Amtswechsel der etwas anderen Art. Wegen der Corona-Krise fand die Feierlichkeit in einem sehr kleinen Kreis statt. Aus einer geplanten feierlichen Verabschiedung und Amtseinführung wurde eine kleine Gesprächsrunde unter Kollegen. Präsident Herbert Wenzl bedankte sich herzlich bei POR Zöttl für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahre. Als Leiter der größten Verkehrsdienststelle im Verband habe er erheblichen Anteil an der guten Verkehrssicherheitslage in Niederbayern.
Durch die zentrale Lage in Niederbayern hat die VPI Deggendorf ein vielschichtiges und anspruchsvolles Einsatzgebiet. Das Autobahnkreuz mit den viel befahrenen Bundesautobahnen A3 und A92 ist ein überregional bedeutender Verkehrsknotenpunkt mit entsprechend hohem Einsatzaufkommen. Die VPI Deggendorf verfügt über spezialisierte Gruppen, die unter anderem für verkehrstypische Aufgabenbereiche wie Geschwindigkeitsüberwachung oder Kontrolle des Schwerverkehrs verantwortlich sind. Zusätzlich gibt es noch die Wasserschutzpolizei, eine zivile Fahndungs- und Kontrollgruppe sowie speziell geschulte Beamte im Bereich Gefahrgut. Letztgenannte sind in ganz Niederbayern im Einsatz wenn es zu Unfällen oder Schadenslagen mit Gefahrgutaustritt kommt. Insgesamt leisten fast 100 Beschäftigte Dienst bei der VPI Deggendorf und der nachgeordneten APS Straubing/Kirchroth.
 POR Hermann Zöttl in seinem Element – Hier während der Kräfteeinweisung an einer Kontrollstelle (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern) POR Hermann Zöttl in seinem Element – Hier während der Kräfteeinweisung an einer Kontrollstelle (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
Hermann Zöttl begann seine Polizeikarriere im September 1975 an der damaligen Landespolizeischule in Herrsching. Nach Stationen bei der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Landshut, folgte das Studium zum gehobenen Dienst, mittlerweile dritte Qualifikationsebene. Als frischer Polizeikommissar arbeitete Zöttl zunächst wieder bei der PI Landshut, bevor es ihn über Umwege in das Sachgebiet für Ordnungs- und Schutzaufgaben/Verkehr in das Polizeipräsidium Niederbayern verschlug. Nach 2 Jahren kommissarischer Leitung der Autobahnpolizeistation Wörth an der Isar von 2013 bis 2015 durfte er schließlich den Posten des Dienststellenleiters der VPI Deggendorf übernehmen. Seit 2016 leitete er seine Dienststelle und verabschiedete sich nun mit 61 Jahren in den wohl verdienten Ruhestand.
Im Rahmen der kleinen Feierrunde wurde dann der Nachfolger in das Amt des Dienststellenleiters eingeführt – Polizeioberrat Markus Völkl. Als stellvertretender Leiter des Sachgebiets für Ordnungs- und Schutzaufgaben sowie Verkehr im Polizeipräsidium Niederbayern bringt POR Völkl wie sein Vorgänger hervorragende Grundvoraussetzungen für die Leitung einer Verkehrsdienststelle mit. Doch der Werdegang von Markus Völkl führte ihn zunächst durch verschiedenste Dienststellen in Bayern bevor der Verkehrsbereich in seinen dienstlichen Fokus rückte. Rauschgifteinsatzkommando, Mobiles Einsatzkommando, Einsatzzug Erding – ein Auszug an Dienststellen, die Markus Völkl noch vor seinem Aufstieg in die dritte Qualifikationsebene durchlief. Nach einigen Stationen im Bereich Oberbayern Nord, unter anderem der vorübergehenden Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt, begann Völkl im Herbst 2010 mit dem Studium an der deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Nach dem Studium und dem vollbrachten Aufstieg in die vierte Qualifikationsebene stand POR Völkl dann auf der anderen Seite der Schulbank und unterrichtete als Fachlehrer an der Hochschule für den öffentlichen Dienst - Fachbereich Polizei in Sulzbach-Rosenberg. Seit 2014 war POR Völkl Angehöriger des Sachgebiets für Ordnungs- und Schutzaufgaben/Verkehr im Polizeipräsidium Niederbayern. Nun hat der gebürtige Regener den nächsten großen Schritt gewagt und wird als Leiter der Verkehrspolizei Deggendorf eine interessante Dienststelle mit vielfältigen Aufgaben übernehmen und darf sich zugleich über eine vergleichsweise heimatnahe Verwendung freuen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Maximilian Bohms, POK

Brand in Wohnhaus – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Montagabend kam es in einem Einfamilienhaus in Abensberg zu einem Brandfall. Der Bewohner des Hauses konnte über ein Fenster flüchten und blieb unverletzt. Ein Tatverdächtiger wurde vorübergehend festgenommen.
Am Montagnachmittag war ein 47-jähriger Mann aus Abensberg zu Gast bei einem 46-jährigen Freund in der Kellerbachstraße. Zusammen haben die beiden gegrillt und Alkohol getrunken. Nach einem Streit am Abend gingen die beiden getrennte Wege. Als der 46-Jährige gegen 19:30 Uhr zurück in seinem Haus war, bemerkte er einen Brand im Treppenhaus, der mittlerweile schon auf die Wohnungstür übergriff. Der 46-Jährige konnte sich unverletzt aus dem Haus retten. Die Feuerwehr Abensberg hat den Brand abgelöscht, bevor er auf das restliche Gebäude übergreifen konnte. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 50.000€. Aufgrund des vorangegangenen Streits richtet sich der Tatverdacht gegen den 47-jährigen Besucher. Er wurde noch am selben Abend vorläufig festgenommen, zwischenzeitlich aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin wegen Schwerer Brandstiftung.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Maximilian Bohms, POK

Betrug durch Gewinnversprechen – Frau zahlt 900 Euro
STRAUBING. Eine 32-jährige Frau fiel auf einen vorgetäuschten Gewinn herein und leistete vorab eine Zahlung über 900 Euro in Form von Guthabenkarten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Ende März und Anfang April erhielt eine 32-Jährige Frau Anrufe von einem unbekannten Mann, zunächst wurde ihr ein Gewinn von 49.900 Euro vorgetäuscht. Für die Bezahlung angeblicher Notar- und Transportkosten kaufte die Frau daraufhin Guthabenkarten im Wert von 900 Euro und gab die Kartencodes am Telefon an den Unbekannten weiter.
Bei weiteren Anrufen versprach ihr der Unbekannte einen nun auf 96.900 Euro erhöhten Gewinn, der allerdings eine Steuerzahlung in Höhe von 10.000 Euro nach sich ziehen würde. Bei der Bezahlung der angeblichen Steuer bot ihr der Unbekannte seine Hilfe an. Die 32-Jährige übersandte daraufhin ein Bild ihres Personalausweises und stellte ihre Kontodaten zur Verfügung. Im weiteren Verlauf gingen mehrere Zahlungen von vierstelligen Eurobeträgen auf das Konto der Frau ein. Im Auftrag des Unbekannten überwies die Frau die eingegangenen Zahlungen auf ein ausländisches Konto. Erst durch einen Anruf ihrer Bank, dass einer der eingegangen Beträge zurück gefordert wurde, fiel der Frau der Betrug auf und sie erstattete Anzeige.
Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass es sich bei den eingegangenen Zahlungen ebenfalls um Überweisungen von Betrugsopfern gehandelt hat.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt nochmals vor dieser Betrugsmasche, sollte Ihnen von einem oder einer Unbekannten ein Gewinn versprochen werden bedenken Sie folgendes:
Wenn sie nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben. Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Zahlen Sie keine Gebühren, wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern z. B. 0900.., 0180.., 0137… Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Adresse, Kontodaten oder Ähnliches weiter.
--> Weitere Verhaltenshinweise erhalten sie auf https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Kelheim
Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Montagvormittag ereignete sich in Abensberg in Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Motorradfahrer.
Am Montag, gegen 11:00 Uhr, befuhr eine 24-jährige Pkw-Fahrerin die Sudetenstraße in Abensberg und wollte an der Kreuzung zur Adolf-von-Braunmühlstraße die Kreuzung geradeaus überqueren und der Kargrastraße folgen. Hierbei übersah sie einen bevorrechtigten 68-jährigen Motorradfahrer, welcher der Adolf-von-Braunmühlstraße geradeaus weiter folgen wollte und es kam zum Verkehrsunfall.
Der Motorradfahrer zog sich schwere Verletzungen zu und kam mit Verdacht auf Beckenfraktur mit den Rettungsdienst in die Goldbergklinik, die Autofahrerin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.500 Euro.
Erstellt von POK Heigl


Polizeiinspektion Mainburg
Verkehrsunfall
MAINBURG. Unfallflucht
Ein 71jähriger Mainburger fuhr am Kreisverkehr an der Regensburger Straße von der Abensberger Straße kommend auf einen vor ihm haltenden BMW 318d auf. Dabei entstand ein Schaden von geschätzten 850 Euro. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern setzte er seine Fahrt in Richtung stadtauswärts fort. Gegen ihn wird Anzeige wegen Unerlaubtem Entfernens vom Unfallort und Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung Anzeige erstattet.
Karl Kneitinger
Polizeihauptkommissar