Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Polizeipräsidium und Regierung von Niederbayern beim jährlichen Sicherheitsgespräch

Bayernweit niedrigste Kriminalitätsbelastung belegt hervorragende Sicherheitslage in Niederbayern
NIEDERBAYERN/LANDSHUT. Anlässlich des diesjährigen Sicherheitsgesprächs bei der Regierung von Niederbayern stellte Polizeipräsident Herbert Wenzl zusammen mit mehreren Führungskräften des Polizeipräsidiums Niederbayern am 13. März 2020 Herrn Regierungspräsidenten Rainer Haselbeck und dem Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung, Alfons Völk, den Sicherheitsbericht 2019 des Polizeipräsidiums Niederbayern vor. Ein erfreuliches Ergebnis vorneweg: Niederbayern zählt zu den sichersten Regierungsbezirken Bayerns!
v.l.: Alfons Völk, POR Josef Eckl, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, PP Herbert Wenzl, LKD Paul Mader, POR Markus Völkl (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)v.l.: Alfons Völk, POR Josef Eckl, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, PP Herbert Wenzl, LKD Paul Mader, POR Markus Völkl (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
„Im Jahr 2019 ist die um ausländerrechtliche Delikte bereinigte Gesamtzahl der registrierten Straftaten mit 43.529 Fällen auf den niedrigsten Wert seit Errichtung des Polizeipräsidiums Niederbayern zum 01.06.2009 gesunken. Gleichzeitig konnte eine deutliche Steigerung der Aufklärungsquote erreicht werden konnte - mit 70,2 Prozent liegt diese in Niederbayern um 5,2 Prozent über dem gesamtbayerischen Durchschnitt. Die Kriminalitätsbelastung der in Niederbayern lebenden Menschen hat mit einer Häufigkeitszahl von 3.515 den geringsten Wert im Vergleich aller bayerischen Regierungsbezirke“, resümierte Polizeipräsident Wenzl.
Im Verkehrsbereich ist 2019 eine leichte Steigerung bei der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zu verzeichnen, die jedoch in erster Linie auf die markant gestiegenen Wildunfälle zurückzuführen ist, welche nahezu 40 Prozent aller Verkehrsunfälle auf Niederbayerns Straßen ausmachen.

Intensiv erörtert wurde auch das Thema der gefühlten Sicherheit. „Die niederbayerische Polizei wird auch zukünftig vor Ort Präsenz zeigen und den Bürgerinnen und Bürgern als bürgernaher, kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, betonte Wenzl. In diesem Kontext lobte er auch das Engagement der 143 Frauen und Männer der niederbayerischen Sicherheitswacht, die in insgesamt 17 Städten und Gemeinden des Regierungsbezirks auf Streife unterwegs sind. Allein 2019 konnte die Sicherheitswacht Niederbayern wieder 18 neue engagierte Mitarbeiter in ihren Reihen begrüßen.

Abschließend dankte Polizeipräsident Wenzl den Vertretern der Regierung von Niederbayern: „Die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden schafft die Basis für die hervorragende Sicherheitslage in unserer Heimat. Ich bin überzeugt, dass wir dadurch auch eine Steigerung des positiven Sicherheitsgefühls in Niederbayern erreichen können!“

Regierungspräsident Haselbeck bedankte sich für die auch aus seiner Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit der niederbayerischen Polizei. „Die niederbayerische Polizei ist und bleibt Garant für die Sicherheit in unserer Heimat. Dass sich die hervorragende Polizeiarbeit auch in den Zahlen der Kriminalstatistik widerspiegelt, freut mich sehr. Ich danke allen Polizistinnen und Polizisten, die sich Tag für Tag für die Sicherheit der niederbayerischen Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Dafür verdienen Sie höchste Anerkennung und meinen persönlichen Respekt!“

Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Michael Emmer, PHK


Verdächtige Telefonanrufe – Warnhinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern
NIEDERBAYERN. Im Zeitraum zwischen 10.03.2020 und 12.03.2020 gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern bzw. den niederbayerischen Basisdienststellen vermehrt Meldungen über verdächtige Anrufe ein, bei denen sich die unbekannten Anrufer nach Sparbüchern und „gut gefüllten“ Konten erkundigen. Zu konkreten Geldforderungen kam es bislang nicht.
Betroffen waren der Landkreis Passau mit den Bereichen Wegscheid, Hauzenberg, Vilshofen, sowie der Landkreis Deggendorf mit der Stadt Osterhofen. Auch in Roßbach, Lkr. Rottal-Inn und Arnbruck, Lkr. Regen, sowie in der Stadt Regen selbst waren Fälle zu verzeichnen. Die männlichen Anrufer, die sich nicht als Amtspersonen ausgaben, fragten mit unterdrückter Telefonnummer die potentiellen Opfer, meist Senioren, nach Sparbüchern und sonstigen Konten, auf denen viel Geld registriert sei. In keinem der bekanntgewordenen Fälle kam es zu Geldübergaben oder sonstigen finanziellen Schäden. Vorbildlich haben die „Geschädigten“ sofort das Gespräch beendet und die Polizei verständigt.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt vor dieser Betrugsmasche und appelliert auch insbesondere an Angehörige von älteren Menschen, mit Ihren Familienangehörigen über diese Betrugsform zu sprechen. Es wird um Beachtung folgender Hinweise gebeten:

Sprechen Sie mit ihren Angehörigen über Verhaltensweisen, an denen man Betrüger und ihre „Maschen“ erkennen kann. Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, ggf. den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden. Bestärken Sie Ihren Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden. Hinterlassen Sie bei Ihrem Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen auf kurzem Weg Rücksprache halten. Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt. Wenn Ihr Angehöriger Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, schnellstmöglich Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Informieren Sie sich als Angehöriger über diverse Betrugsformen:


Weiterführende Informationen zu dieser Thematik erhalten Sie auch bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen:


Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Michael Emmer, PHK



Polizeiinspektion Kelheim
Die Sicherheitswacht soll auch in Kelheim eingeführt werden (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Die Sicherheitswacht soll auch in Kelheim eingeführt werden (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
Aufbau einer Sicherheitswacht für die Stadt Kelheim Die Polizeiinspektion Kelheim sucht geeignete Bewerber
Die Stadt Kelheim hat mit Stadtratsbeschluss vom 19.12.2019 die Einführung einer Sicherheitswacht beschlossen. Die Einführung wurde durch das Staatsministerium des Innern und für Integration genehmigt.
Die Polizeiinspektion Kelheim befindet sich derzeit in der Planungs- und Aufbauphase und ist auf der Suche nach geeigneten Bewerbern für ehrenamtliche Mitglieder der Sicherheitswacht, die einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung leisten möchten.
Mitglied in der Sicherheitswacht kann jede Person im Alter zwischen 18 und 62 Jahre werden, die eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung hat. Gesucht werden Bewerber, die durch dieses besondere Ehrenamt einen aktiven Beitrag für Recht und Ordnung in der Stadt Kelheim leisten wollen und die nötige Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Zivilcourage mitbringen. Die Mitglieder der Sicherheitswacht leisten für das Ehrenamt zwischen 5 und 15 Stunden im Monat Dienst.
Mögliche Interessenten werden gebeten, ihre Bewerbung mit einen aussagekräftigen Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf bis zum 05.04.2020 bei der Polizeiinspektion Kelheim abzugeben.


Polizeiinspektion Mainburg

Schwertransport vom Kelheimer Hafen nach München
Straßenverkehrsbehörden und Polizei sind in den kommenden Tagen mit einem außerordentlichen Schwertransport beschäftigt. Eine Turbine und ein Transformator kommen mit dem Schiff nach Kelheim und müssen dann auf dem Straßenweg mit zwei Transportgespannen nach München gebracht werden. Der größere Transport ist 63 Meter lang, 5, 50 Meter breit, 6,41 Meter hoch und 383 Tonnen schwer. Der zweite fällt unwesentlich kleiner aus. Die Ladung muss für eine gleichmäßige Lastenverteilung auf einem 26achsigen Tieflader verladen werden. Die Anhänger werden dann jeweils von einem Lkw gezogen und von einem geschoben. Aufgrund der enormen Ausmaße, war für diese Fahrt eine jahrelange Vorplanung durch die Spedition und einer Verkehrstechnikfirma nötig. Im Vorfeld wurden bereits zahlreiche Baumaßnahmen an Verkehrsinseln und Verkehrseinrichtungen durchgeführt. Während des Transportes müssen Hindernisse wie Verkehrszeichen und Leitplanken entfernt und anschließend wieder aufgestellt/aufgebaut werden.
Die Transporte sind für die meisten Unterführungen zu hoch. Daher können sie nicht den direkten Weg über die Autobahnen fahren. Bei Elsendorf kann beispielsweise die Autobahnunterführung nicht passiert werden. Deshalb muss die A 93 kurzzeitig gesperrt, die Mittelleitplanken entfernt werden, weil die Fahrzeuge die Autobahn überqueren. Die Transporte werden in der ersten Etappe in der Nacht von Freitag auf Samstag von Kelheim bis Siegenburg fahren. Die zweite Etappe führt dann am Sonntag, ab 22.00 Uhr von Siegenburg bis Mainburg. Insgesamt sind sechs Etappen bis zum Zielort eingeplant. Zahlreiche Sicherungsfahrzeuge der Spedition sowie mehrere Polizeifahrzeuge sichern die Transport ab. Größere Staus oder Verkehrsbehinderungen werden nicht erwartet, weil zu diesen nächtlichen Zeiten lediglich mit geringem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.
Heribert König Polizeihauptkommissar LVG