Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Brand mit hohem Sachschaden in einer Möbelmanufaktur

BAD BIRNBACH, LKR. PFARRKIRCHEN. Am heutigen Freitagnachmittag (21.02.2020) kam es in einer Möbelmanufaktur in Bad Birnbach, Ortsteil Nindorf, zu einem Brand in einer Möbelmanufaktur, bei dem hoher Sachschaden entstand.
Gegen 15.00 Uhr wurde der ILS Passau von einem Passanten der Brand in der Möbelmanufaktur mitgeteilt. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten ein offenes Feuer in der Lackiererei fest, welches aber schnell gelöscht werden konnte.
Zum Zeitpunkt des Brandes waren keine Personen in dem Gebäude, weshalb niemand verletzt wurde.
Der entstandene Sachschaden bewegt sich nach ersten Schätzungen im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich.
Hinweise auf die Brandursache liegen aktuell noch nicht vor.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Passau übernommen.
Es waren die umliegenden Feuerwehren aus Bad Birnbach, Hirschbach, Untertattenbach, Brombach, Anzenkirchen und Reichenberg zur Bekämpfung des Brandes eingesetzt.

PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Albert Dachs
Kripo Passau durchsucht Wohnungen – Handys mit kinder- und jugendpornographischem Inhalt sichergestellt
PASSAU, LKR. PASSAU, LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Aufgrund anderweitiger Ermittlungen wurden mehrere Personen bekannt, welche im Verdacht stehen, im Besitz bzw. an der Verbreitung von kinder-/ jugend-/ gewalt- und tierpornographischen Bild- und Videomaterial beteiligt zu sein. Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die Ermittlungen.
Plakat zur Information von Kindern und Jugendlichen (Foto/Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)Plakat zur Information von Kindern und Jugendlichen (Foto/Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau ergingen durch das Amtsgericht Passau eine Vielzahl von Beschlüssen zur Wohnungsdurchsuchung bei Personen aus dem Stadtgebiet und Landkreis Passau sowie aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. Hintergrund waren anderweitige Ermittlungen, in dem die Teilnehmer einer Whatsapp-Gruppe im dringenden Tatverdacht stehen, kinder-/ jugend-/ gewalt- und tierpornographischen Schriften besessen bzw. verbreitet zu haben.
Die Durchsuchungen der Wohnungen erfolgten am heutigen Freitag bei den Anschlussinhabern der jeweiligen Telefonnummern bzw. den tatsächlichen Nutzern (Kinder und Jugendliche). Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Handys und sonstige Datenträger sichergestellt. Ergeben sich bei der Auswertung Hinweise auf strafrechtlich relevante Inhalte, so unterliegen die Geräte laut der Strafprozessordnung der Einziehung und werden nicht mehr an die Eigentümer herausgegeben.
Die Kripo Passau führt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen und prüft unter anderem, ob die jeweiligen Nutzer derartige Bilder und Videos neben dem Besitz auch verbreitet haben.
In diesem Zusammenhang weist das Polizeipräsidium Niederbayern wiederholt auf die Aktion „DEIN Smartphone, DEINE Entscheidung“ hin:
Je nach Alter der Besitzer, Empfänger, Verbreiter oder Darsteller bzw. je nach Inhalt der Dateien können verschiedene Straftatbestände erfüllt sein. Zwar sind Kinder unter vierzehn Jahren noch strafunmündig und können nicht schuldhaft handeln. Eine rechtswidrige Straftat ist jedoch unabhängig davon erfüllt und kann die Einziehung des Smartphones, sprich die ersatzlose Wegnahme bedeuten.
Die Nutzereinstellungen der Handys bzw. die Grundeinstellung von Apps können die Verbreitung solcher Dateien begünstigen (automatischer Download von Medien). Befinden sich die
strafbaren Inhalte erst einmal auf dem Smartphone oder werden sie verbreitet, liegen die oben beschriebenen Straftatbestände vor. Ein aktives Handeln ist nicht immer erforderlich.
Phänomen „Sexting“/Bedeutung
Ein weiteres Phänomen ist unter dem Fachbegriff „Sexting“ (Sex und Texting) bekannt: Darunter versteht man den privaten Austausch selbst erstellter erotischer Fotos/Videos per Handy oder Internet.
Sexting ist eine moderne technologiegestützte Form des Flirtens. Das gilt für Kinder und Jugendliche ebenso, wie für Erwachsene. Auf diesem Weg gelangen die Dateien ins weltweite Netz und können auch missbräuchlich (Cybermobbing oder Erpressung) verwendet werden.

Deshalb die Bitte Ihrer Kriminalpolizei:

Sprechen Sie mit Ihren Kindern bzw. mit Ihren Schülern über diese Gefahren.
Seien Sie selbst Vorbild bei der Nutzung von Smartphones/Tablets.
Nutzen Sie vertrauliche Beratungs- und Hilfsangebote, z. B. beim Schulpsychologen, dem Jugendsozialarbeiter an der Schule (JaS), dem Jugendamt oder anderen sozialen Stellen bzw. Einrichtungen.
oder
Wenden Sie sich an Ihre Kriminalpolizeidienststelle vor Ort.

Weitere Informationen rund um das Thema Kinder- und Jugendschutz finden Sie unter folgenden Links:


Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Passauer Grenzpolizisten stellen großen Bargeldbetrag sicher – Kripo Passau führt weitere Ermittlungen
LKR. PASSAU. Am Donnerstag (20.02.20) stellten Passauer Grenzpolizisten bei einer Fahrzeugkontrolle rund 1,1 Millionen Euro Bargeld sicher. Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen.
Sichergestelltes Bargeld (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Sichergestelltes Bargeld (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Am Donnerstag gegen 01 Uhr früh führten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau bei einem 25-jährigen Syrer sowie seiner 21-jährigen marokkanischen Beifahrerin auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Österreich eine Fahrzeugkontrolle durch. Beide Personen gaben unabhängig voneinander vage Auskünfte über ihre Herkunft sowie das weitere Reiseziel an. Bei der ersten Begutachtung des Fahrzeugs vor Ort, stellten die Beamten mehrere, im Pkw verbaute Hohlräume bzw. Verstecke fest. In diesen wurden zunächst mehrere Hunderttausend Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt. Bei der weiteren Suche, unter anderem mit Einbindung eines Banknotenspürhundes, konnten insgesamt rund 1,1 Millionen Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt werden. Der Pkw, ein Audi, wurde sichergestellt.
Da sich beim 25-jährigen Fahrzeugführer Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum ergaben, musste er sich zudem einer Blutentnahme unterziehen.
Die Kriminalpolizei Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche . Insbesondere die Herkunft bzw. die weitere Verwendung des Bargeldes ist aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Beiden nach den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Auseinandersetzung vor Diskothek – Kripo Passau sucht Zeugen des Vorfalls
THYRNAU. Zu einer Auseinandersetzung kam es am Samstag (15.02.20) vor einer Diskothek, bei der ein junger Mann verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.
Gestern erschien ein 19-Jähriger bei der Polizei und gab an, am Samstag gegen 02:45 Uhr von einem bislang Unbekannten, vor einer Diskothek geschlagen worden zu sein. Dabei soll er unter anderem auf dem Boden liegend mit den Füßen getreten worden sein. Er wurde mit Verletzungen, unter anderem mit Brüchen im Gesicht, in einem Krankenhaus behandelt. Zu den genauen Hintergründen der Auseinandersetzung können aktuell noch keine genauen Angaben gemacht werden.
Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zu der Auseinandersetzung bzw. zum bislang unbekannten Tatverdächtigen geben? Sachdienliche Hinweise an die Kripo Passau unter der Telefon-Nummer 0851/ 95110.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Verkehrsunfallstatistik 2019 des Polizeipräsidiums Niederbayern
NIEDERBAYERN. Das Polizeipräsidium Niederbayern stellt seine Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2019 vor. Weitere Details können aus dem Anhang entnommen werden.

Vorab die Eckpunkte der Verkehrsunfallentwicklung:

Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer um über 1/5 gesunken
über 1/3 Rückgang bei den getöteten Zweiradfahrern
getötete Senioren im Straßenverkehr – zweithöchster Wert im Zehn-Jahres-Vergleich
Hauptunfallursache Nummer eins – nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit
knapp jeder dritte Verkehrsunfall ist ein Wildunfall – Höchststand im Zehn-Jahres-Vergleich

Die am Unfall in Abensberg beteiligten Pkw´s (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Die Steigerung der Gesamtunfallzahlen im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern um knapp 2 % entspricht der bayernweiten Entwicklung für das Jahr 2019 (+1,6 %). Bei der Bewertung dieser Zahlen muss ebenso die kontinuierliche Steigerung der niederbayernweit zugelassenen Kraftfahrzeuge (+2,2 %) für das vergangene Jahr zusätzlich in Betracht gezogen werden.
„Trotz des zweitniedrigsten Standes der letzten 10 Jahre, sowie eines statistisch gesehenen Rückganges von 21 % bei den bei Verkehrsunfällen getöteten Personen, verloren 70 Menschen „bei“ oder „in Folge“ von Verkehrsunfällen ihr Leben“, so Polizeipräsident Herbert Wenzl.
Nach wie vor ist „nicht angepasste“ bzw. „überhöhte Geschwindigkeit“ bei den Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerverletzten die Hauptunfallursache Nummer eins. Trotz eines Rückgangs um ca. 5 % wurden 997 Personen (2018: 1.106 Personen) bei derartigen Verkehrsunfällen verletzt und 15 Menschen (2018: 24 Menschen) getötet.
Am 03. September 2019 ereignete sich zum Beispiel ein Verkehrsunfall im Bereich Abensberg bei dem ein 22-jähriger Mann getötet wurde. Wie umfassend über den Vorfall berichtet, wurde seitens der Polizei Niederbayern eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die Ermittlungsgruppe Ende Oktober beendet und die umfangreichen Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft Regensburg abgegeben.
„Auch in Zukunft wird der Bekämpfung der überhöhten bzw. nicht angepassten Geschwindigkeit ein Hauptaugenmerk gelten, um solch tragische Verkehrsunfälle zu vermeiden“, so Polizeipräsident Wenzl.
Um eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit durch gezielte polizeiliche Präventionsarbeit, werden auch in diesem Jahr verschiedenste Veranstaltungen, wie zum Beispiel der jährlich stattfindende Motorradgottesdienst in Straubing, durch die Niederbayerische Polizei mitgestaltet.
Detaillierte Informationen zur niederbayerischen Verkehrsunfallentwicklung können Sie aus der Anlage zur Pressemeldung sowie unter


entnehmen.
Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK


Polizeiinspektion Kelheim

Gullydeckel ausgehoben und Scheibe eingeworfen
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Stadt Riedenburg wieder von Sachbeschädigung betroffen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein unbekannter Täter zunächst einen Gullydeckel ausgehoben und dann damit die Scheibe einer Bushaltestelle eingeworfen. Der Gullydeckel wurde im Hammerweg in Riedenburg herausgenommen. An der Stadtbrücke warf der unbekannte Täter dann die Glasscheibe der Haltestelle ein. Außerdem wurde noch ein Abfalleimer herausgerissen. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000€. Die Polizei ermittelt wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Hinweise zu dem Vorfall können Sie jederzeit unter 09441/5042-0 an die PI Kelheim melden oder zu den bekannten Sprechzeiten bei der Polizeiwache Riedenburg.
Verkehrskontrolle
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstagnachmittag wurde ein VW-Kastenwagen in der Raffineriestraße in Neustadt a.d. Donau einer Kontrolle unterzogen.
Hier wurde ein Verstoß gegen das Fahrpersonalgesetz festgestellt. Der 23-jährige Paketfahrer aus dem Landkreis Schwandorf konnte keine Kontrollblätter über seine Fahrtätigkeit vorlegen. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurden bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein Drogentest bestätigte, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Daher wurde bei ihm noch eine Blutentnahme durchgeführt.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Eigentumsdelikt
BIBURG. Diebstahl an Kfz
In der Zeit von 19.02., 22.00 Uhr bis 20.02., 09.00 Uhr, baute ein bisher unbekannter Täter von einer Sattelzugmaschine, Marke Scania, auf dem Parkplatz an der B16, Höhe Allersdorfer Kirche, zwei Seitenverkleidungen ab, die einen Gesamtwert von ca. 5.600 Euro hatten. Hinweise werden erbeten an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.
Verkehrsunfall
MAINBURG. Zwei Leichtverletzte nach Frontalzusammenstoß
Im Ortseingangsbereich von Meilenhofen aus Richtung Elsendorf kommend kam es am 20.02., um 19.00 Uhr, zu einem Frontalzusammenstoß von zwei Pkw’s. Ein 31jähriger Mainburger fuhr mit seinem Audi Q3 von Appersdorf kommend in Richtung Mainburg. Im Bereich der ersten Häuser von Meilenhofen kam er lt. eigenen Angaben aufgrund Sekundenschlaf nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden
BMW X1, der mit zwei Personen aus Mainburg, 77 und 68 Jahre, besetzt war. Die zwei Insassen des BMW wurden bei dem Aufprall leicht verletzt und vom BRK ins Krankenhaus Mainburg verbracht. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 45.000 Euro. Da beim Unfallverursacher eine leichte Alkoholisierung festgestellt wurde und sich bei der Durchsicht des Pkw Hinweise auf den Konsum von Rauschgift ergaben, wurde eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus durchgeführt. Die Feuerwehren von Meilenhofen, Mainburg, Lindkirchen und Unterwangenbach waren vor Ort, desweiteren vier Rettungswägen und zwei Notärzte.
Außerdem wird gegen den Unfallverursacher wegen einem Verstoß nach dem Waffengesetz ermittelt, weil im Fahrzeug eine Schreckschusswaffe mit Munition und ein Einhandmesser mitführte.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar