Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Missglückte Flucht auf Hausdach – Kripo Deggendorf vollzieht Haftbefehl

OSTERHOFEN. Da ein 22-Jähriger zu seiner Gerichtsverhandlung nicht erschien, wurde durch das Amtsgericht Deggendorf ein Haftbefehl sowie auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf ein Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung gegen einen 22-Jährigen erlassen. Am Dienstag (11.02.20) wurden die Beschlüsse durch die Kripo Deggendorf vollzogen. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Am Dienstag Nachmittag suchten Beamte der Kripo Deggendorf einen 22-Jährigen an seiner Wohnanschrift auf um einen gegen ihn bestehenden Haftbefehl sowie einen Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung, aufgrund des Verdachts von Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz, zu vollziehen. Nachdem die Beamten das Einfamilienhaus betraten konnten sie wahrnehmen wie der 22-Jährige durch ein Dachfenster auf das Dach flüchtete. Er konnte schließlich von den Beamten überzeugt werden, über das Dachfenster wieder in das Gebäude zurückzukehren. Ihm wurde der Haftbefehl eröffnet. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurden mehrere Rauschgiftutensilien sowie 600 Euro Bargeld sichergestellt.
Da nicht auszuschließen war, dass der 22-Jährige bei seiner Flucht auf das Hausdach dort Betäubungsmittel deponierte, wurde zur Absuche des Daches die örtliche Feuerwehr samt Drehleiter hinzugezogen. Diese verlief negativ.
Nachdem der Haftrichter am Amtsgericht Deggendorf den Vollzug des Haftbefehls bestätigte, wurde der 22-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Mit Messer Geld gefordert – Zwei Tatverdächtige ermittelt.
DEGGENDORF. Am Montag kam es in der Egger Straße zu einem Raubdelikt. Die zwei Tatverdächtigen konnten zwischenzeitlich ermittelt und vernommen werden. Die Kriminalpolizei Deggendorf führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen.
Am Montag (10.02.2020), gegen 18.50 Uhr, wurden zwei 17-jährige Jugendliche von einem 17-Jährigen und einer 18-jährigen Frau mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Einer der Jugendlichen übergab seinen Geldbeutel mit einem Inhalt von ca. 100 - 150 Euro, der zweite Jugendliche konnte flüchten. Die Tatverdächtigen wurden durch Hinweise schnell ermittelt und zwischenzeitlich vernommen. Eines der zur Tat verwendeten Messer konnte sichergestellt werden.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Deggendorf in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf übernommen.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Markus Fink, PHK

Großangelegte Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei Niederbayern – mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl vollzogen
NIEDERBAYERN. Die Staatsanwaltschaft Landshut führt seit längerem ein umfangreiches Ermittlungsverfahren zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität mit der Zielrichtung, insbesondere durch Zuwanderer begangene Straftaten, aufzuklären. Am Mittwoch (12.02.20) fand dazu unter Federführung der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben Niederbayern in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut ein groß angelegter Einsatz im Bereich Landshut und Passau statt. Beteiligt waren mehrere Dutzend Beamte des Polizeipräsidiums Niederbayern, sowie Spezialkräfte des Polizeipräsidiums München.
Bereits länger laufende umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Niederbayern ergaben Hinweise auf mehrere Tatverdächtige, die im Verdacht stehen, in größerem Umfang Handel mit Betäubungsmitteln, insbesondere Kokain und Cannabisprodukte in nicht geringer Menge, im Bereich Landshut zu treiben.
Aufgrund der Ermittlungen erließ auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft das Amtsgericht Landshut einen Haftbefehl gegen einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus Landshut mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit, sowie sechs Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen im Bereich Landshut (5) und Passau (1).
Im Zuge des Polizeieinsatzes am Mittwoch wurde der Haftbefehl durch die Spezialkräfte sowie die sechs Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Dabei konnte folgendes, auszugsweise, festgestellt werden:
Nach der Festnahme des 20-Jährigen durch die Spezialkräfte konnten bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung im Bereich Landshut rund 20 Gramm Cannabisprodukte sowie mehrere Utensilien, die auf einen Handel mit den Betäubungsmitteln hindeuten, sichergestellt werden. Der Mann wurde nach seiner Verhaftung dem Haftrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt und im Anschluss einer Justizvollzugsanstalt überstellt.
Bei den weiteren Wohnungsdurchsuchungen in Landshut konnten beispielsweise bei einem 22-jährigen Staatenlosen, in diversen Verstecken deponiert, ca. 8.000 Euro Bargeld und geringe Mengen Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden.
Außerdem wurden bei einem 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen rund 6 Gramm Marihuana und 640,- Euro Bargeld, bei einem 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen ein verbotenes Butterflymesser und geringe Mengen Marihuana, bei zwei italienischen Staatsangehörigen im Alter von 21 und 44 Jahren ein Schlagring, sowie bei einem 19-Jährigen mit deutscher und italienischer Staatsangehörigkeit geringe Mengen Marihuana sichergestellt.
Bei der Wohnungsdurchsuchung in Passau stellten die Beamten bei einem 20-jährigen Syrer ein verbotenes Einhandmesser, ca. ein Gramm weißes Pulver (vermutlich Kokain) sowie eine geringe Marihuana sicher.
Außer dem mit Haftbefehl gesuchten 20-Jährigen wurden sämtliche Beschuldigte nach Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Niederbayern und der Staatsanwaltschaft Landshut gegen die Beteiligten, unter anderem wegen Verbrechenstatbeständen nach dem Betäubungsmittelgesetz, dauern an.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
MAINBURG. Unfall bei Trunkenheitsfahrt
Am 13.02., um 00.30 Uhr, kam der 42jährige Fahrer ein Toyota Verso auf der A93,kurz vor der Anschlußstelle Mainburg in Fahrtrichtung Holledau nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw rollte auf die Leitplanke, wurde ausgehoben und landete ca. 20 Meter neben der Fahrbahn auf dem Dach. Bei dem Überschlag wurde der Fahrer leicht verletzt, an Pkw und Leitplanke entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt, seine Fahrerlaubnis sichergestellt und nach telefonischer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung erhoben. Die Feuerwehr Aiglsbach war vor Ort im Einsatz.
BAD ABBACH. Unfall mit Personenschaden
Am 12.02., um 19.50 Uhr, fuhr ein 50jähriger Mann aus Coburg mit seinem BMW X3 auf der B15neu in Richtung Landshut. Ca. zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Saalhaupt kam er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte ins Schleudern und prallte rechts und links in die Leitplanken. Dabei wurde er leicht verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik nach Regensburg verbracht. An seinem Pkw entstand ein Schaden von geschätzten 41.000 Euro. Die FFW Teugn war vor Ort im Einsatz.
MAINBURG. Unfall mit Personenschaden
Auf der Freisinger Straße, Höhe Zur Festwiese, kam es am 12.02., um 13.20 Uhr, zu einem Auffahrunfall. Eine 67jährige Frau aus Mainburg fuhr mit ihrem Pkw ortseinwärts und schob dabei aus Unachtsamkeit zwei vor ihr fahrende Pkw’s aufeinander. Die Frau wurde dabei selbst leicht verletzt und vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Mainburg verbracht. An den Fzgen entstanden leicht bis mittlere Sachschäden in einer Gesamthöhe von geschätzten 13.000 Euro. Die FFW Mainburg war vor Ort im Einsatz.
Gewalt gegen Sachen
MAINBURG. Erneute Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti
In der Zeit von 10.02., 17.00 Uhr bis 12.02. 11.30 Uhr wurde im Bereich am Gabis sowohl die Rückseite der dortigen Turnhalle als auch die Brunnenverkleidung auf dem Spielplatz mit schwarzer und grüner Farbe besprüht. Ob die Schmierereien mit dem Vorfall beim Jugendtreff in Zusammenhang stehen, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Höhe des Schadens wird auf ca. 800 Euro geschätzt.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar