Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Gegenstände an Mahnmal beschädigt – Kripo Passau bittet um Hinweise

PASSAU. Von ein oder mehreren bislang Unbekannten wurden die am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus an der Innpromenade abgelegten Gegenstände beschädigt. Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit von Montag (27.01.20), ca. 22 Uhr bis Dienstag früh, ca. 2:25 Uhr verwüsteten ein oder mehrere bislang Unbekannte die am Mahnmal niedergelegten Gegenstände. Diese wurden im Rahmen einer Gedenkfeier am vergangenen Freitag (24.01.20) dort abgelegt. Der materielle Schaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.
Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer kann Angaben zu den Vandalen machen? Sachdienliche Hinweise an die Kripo Passau unter der Telefon-Nummer 0851/ 95110.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Lkw erfasst Fußgängerin – Unfallopfer verstirbt im Krankenhaus
LANDSHUT. Am Do, gegen 11.40 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Siemensstr./ Neidenburger Str. ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einer Fußgängerin bei dem die Frau tödliche Verletzungen erlitt.
Zur Unfallzeit stand ein 44-Jähriger aus Landshut mit seinem Lkw an der o.g. Kreuzung. Er war auf der Siemensstr. unterwegs und wollte diese weiter stadteinwärts befahren. Als die Ampel auf Grünlicht umschaltete und der Lkw-Fahrer anfuhr, erfasste er eine Fußgängerin, die ihr Fahrrad mitführte. Die Dame wollte am Fußgängerüberweg die Kreuzung überqueren. Durch den Unfall erlitt die Frau schwerste Verletzungen, an denen sie im Krankenhaus verstarb. Die genauen persönlichen Daten des ca. 80-jährigen Unfallopfers stehen derzeit noch nicht fest. Der Lkw-Fahrer erlitt einen schweren Schock und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst und einem Notfallseelsorger der Feuerwehr betreut. Der Kreuzungsbereich ist derzeit großräumig abgesperrt, ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.
Polizeiinspektion Landshut: Pressebeauftragter Stefan Scheibenzuber, PHK
Tödlicher Verkehrsunfall
VILSHOFEN: Am 30.01.2020, gegen 08.45 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 8 Höhe Sandbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde.
Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 73-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Gemeindebereich Aldersbach die B8 von Vilshofen in Richtung Passau. Auf Höhe Sandbach geriet er aus bislang nicht bekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Sattelzug, der von einem 52-jährigen Ortenburger gelenkt wurde. Der Pkw-Fahrer prallte mit seinem Hyundai frontal in den Lkw. Beim Ausweichvorgang des Lkw kam es noch zur Berührung mit einem nachfolgenden Pkw, der von einer 42-jährigen Frau aus Künzing gesteuert wurde. Der 73-Jährige wurde durch den Aufprall in seinem Pkw eingeklemmt. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Feuerwehr musste den Verunfallten aus seinem Fahrzeug bergen.
Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Passau die Hinzuziehung eines Gutachters, sowie die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge an.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B8 in beide Richtungen komplett gesperrt. Eine Umleitung wurde durch die eingesetzten Feuerwehren eingerichtet. (Fahrbahn dürfte gegen 12.00 Uhr wieder frei befahrbar sein).
Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro.
Polizeiinspektion Vilshofen a.d.D., Michael Starringer, PHK

Verkehrsunfallpräventionsprojekt - Polizei bringt P.A.R.T.Y. in die Arberlandklinik Viechtach
Die Teilnehmer von P.A.R.T.Y in Viechtach (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Die Teilnehmer von P.A.R.T.Y in Viechtach (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
NIEDERBAYERN, VIECHTACH. Bundesweites Unfallpräventionsprojekt P.A.R.T.Y. soll in Viechtach erstmals auf der Fläche starten.
„P.A.R.T.Y.“ (= Prevent Alcohol and Risk-Related Trauma in Youth) ist ein sehr erfolgreiches, bundesweites Unfallpräventionsprojekt, das es mittlerweile in sechs Ländern und 40 Kliniken allein in Deutschland gibt.
Bei diesem Projekt soll insbesondere die zukünftige Zielgruppe „Junge Fahrer“ sensibilisiert und vor schweren Verkehrsunfällen und den teils massiven Unfallfolgen bewahrt werden. Gerade diese Zielgruppe im Alter von 18–24 Jahren, sogenannte Fahranfänger, sind im Straßenverkehr einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Selbstüberschätzung, Fehleinschätzung kritischer Verkehrssituationen, risikoreiches Verhalten sowie mangelnde Erfahrung im Straßenverkehr sind die häufigsten Risikofaktoren.
Dabei zählten im vergangenen Jahr überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, Vorfahrtsverstöße und geringer Abstand zu den Hauptunfallursachen. Ebenso Alkoholkonsum und Ablenkung im Straßenverkehr führen oft zu folgenschweren Unfällen. „Um Unfälle bei „Jungen Fahrern“ zu reduzieren und das Gefahrenbewusstsein zu stärken, aber auch um auf die Folgen eines Verkehrsunfalls aufmerksam zu machen, möchten wir verstärkt Präventionsarbeit in diesem Bereich leisten“, so Polizeioberrat Völkl vom Polizeipräsidium Niederbayern.
Bislang gibt es dieses Projekt ausschließlich in Großstädten. „Gerade die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Bereich sind auf das Kraftfahrzeug angewiesen“, wie der nationale Koordinator des Unfallpräventionsprojekts, Tröber vom Bildungsinstitut für Kompetenz in der Medizin (BIKMED), bestätigt.
Verkehrssicherheitsarbeit ist eine der Hauptaufgaben der Polizei. Dabei nimmt die Präventionsarbeit im Polizeipräsidium Niederbayern einen hohen Stellenwert ein, wie Polizeioberrat Völkl und Polizeihauptkommissarin Ott betonen. Der Start des modifizierten Projektes soll hierbei in Viechtach sein, da zahlreiche Unterstützer aus dieser Region kurzfristig für dieses Projekt gewonnen werden konnten.
Aus diesem Grund trafen sich am Mittwoch, 22.01.2020, Vertreter des Polizeipräsidiums Niederbayern, des Klinikums Viechtach, von BIKMED, des Gymnasiums Viechtach, des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts, der Freiwilligen Feuerwehr Viechtach, des Bayerischen Roten Kreuzes und Landrätin Röhrl zu einer gemeinsamen Besprechung, um die Umsetzung des Projekts zu diskutieren.
Bereits im Vorfeld signalisierte Dr. Meiler, Leitender Oberarzt der Arberlandklinik Viechtach, trotz zusätzlichem Arbeitsaufwand, sein Interesse an dem Projekt. Die Schüler sollen dabei im Kern den Versorgungsweg eines Schwerverletzten mit seinen einzelnen Stationen durchlaufen und hautnah miterleben. Dabei werden die Schüler in Gruppen aufgeteilt und gewinnen Einblicke in den Notfall bzw. Schockraum, die Intensivstation und die normale Station. Erfahrene Ärzte erläutern die Einstufung von Verletzungsmustern, Notversorgung, nachfolgende Therapien und erforderliche Ausstattung und Logistik. Die Bedeutung der einzelnen Stationen werden erklärt und sensible Bereiche wie die Intensivstation besichtigt.
Obermeier, Leiter der Rettungswache des BRK, war ebenfalls begeistert von der Idee und stellt vor dem Krankenhaus einen Rettungswagen mit einem erfahrenen Rettungsassistenten zur Verfügung. Hier werden die Aufgaben des Rettungsdienstes und die Bedeutung verschiedener Versorgungsmaßnahmen erläutert sowie von Erfahrungen aus Verkehrsunfalleinsätzen berichtet.
Im Anschluss geht es in die Physiotherapie-Abteilung des Krankenhauses. Dort wird die Bedeutung der Physiotherapie während und nach eines Krankenhausaufenthaltes angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier erfahren, was für ein langer und beschwerlicher Weg vor einem Patienten liegt, bevor er wieder in sein „altes Leben“ zurückkehren kann. Von diesem Leidensweg möchte den Teilnehmern eine Schülerin, die derzeit die 11. Klasse des Gymnasiums Viechtach besucht, berichten und wachrütteln.
In Zusammenarbeit mit Benz, 2. Kommandant der FFW Viechtach, Herrn Polizeihauptkommissar Linsmeier von der Zentralstelle für Verkehrsprävention des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes und den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Viechtach, Polizeihauptmeisterin Simmet und Polizeihauptkommissar Schwinger, die auch im Namen der Verkehrswacht an der Besprechung teilnahmen, wird ein umfangreicher Präventionsvortrag zusammengestellt, der auch praktische Elemente beinhalten wird. Hier wird die Schulklasse zunächst über die Hauptunfallursachen, wie Alkohol und Drogen am Steuer, Geschwindigkeitsunfälle und Ablenkung im Straßenverkehr aufgeklärt sowie die Folgen eines Verkehrsunfalls erläutert. Die erfahrenen Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Viechtach werden hierbei spielerisch den Schülern auch die Möglichkeit geben praktische Erfahrungen zu sammeln. Eigens dafür sicherte Linsmeier bereits einen Fahrsimulator zu. Benz von der FFW Viechtach schlug vor, das Herausschneiden aus einem Unfallfahrzeug zu demonstrieren und ein Einsatzfahrzeug samt Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können die Schüler den Besprechungsraum der Feuerwehr nutzen, um sich den Vortrag von Dr. Meiler zum Thema „Trauma“ anzuhören.
Oberstudienrat Nelz vom Dominicus von Linprun Gymnasium, der sich von der Idee und dem Projekt begeistert zeigte, meldete bereits drei Klassen der 11. Jahrgangsstufe zum Unfallpräventionsprojekt an. Bei möglichen logistischen Problemen, wie zum Beispiel der Transport der Schüler zum Krankenhaus, sicherte die ebenfalls anwesende Landrätin Röhrl, die Unterstützung seitens des Landkreises Regen zu. Darüber hinaus betonte Sie die Notwendigkeit derartiger Projekte für „Junge Fahrer“ und bot Ihre umfangreiche Unterstützung an.
Die Gesamtkoordination des Projekts im Bereich Viechtach wird vom Polizeipräsidium Niederbayern übernommen. Polizeioberrat Völkl zeigte sich zum Abschluss der Besprechung mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Sollte sich dieses Projekt in Viechtach bewähren hoffe er, dass es auch an anderen Standorten in Niederbayern Nachahmer findet.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrskontrollen

KELHEIM. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellten Beamte der PI Kelheim fest, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand.
Am Mittwoch gegen 23:45 Uhr wurde ein Audi A4 in der Alleestraße in Kelheim kontrolliert. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Kelheim zeigte deutliche Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Test bestätigte, dass der Mann unter Drogeneinfluss Auto gefahren ist. Gegen ihn wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige bearbeitet.
KELHEIM. Am späten Mittwochnachmittag wurde ein Audi A3 im Rebenweg in Kelheim kontrolliert.
Bei dem 21-jährigen Kelheimer konnten ebenfalls deutliche Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt werden. Der Drogentest verlief auch positiv. Nach der Blutentnahme wurde er entlassen. Er darf vorerst kein Fahrzeug führen bis die Drogeneinwirkung vorüber ist. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Betrug mit Gutscheincodes
LANDKREIS KELHEIM. Eine Tankstellenmitarbeiterin wurde Opfer einer Betrugsmasche.
Als sich am Dienstagabend ein angeblicher Mitarbeiter einer bekannten Firma telefonisch in einer Kelheimer Tankstelle meldete, schöpfte die 56-jährige Mitarbeiterin noch keinen Verdacht. Die Firma ist spezialisiert auf Tankstellen-Shops und Kioske. Der Anrufer gab an, dass einige Gutscheinkarten aus dem Sortiment genommen werden müssten. Daher müsse die 56-Jährige nun die Gutscheincodes am Telefon durchgeben. Tatsächlich handelte es sich um einen Betrüger, der so einen vierstelligen Euro-Betrag ergaunern konnte.
Der Betrug mit Guthaben-Karten ist mittlerweile Teil mehrerer Kriminalitätsphänomene. Auch beim „Gewinnversprechen“ fordern die Täter derartige Guthaben-Codes als Gegenleistung oder Gebühr für den vermeintlichen Glücksspiel-Gewinn.
Die Polizei rät Geschäften, die solche Guthabenkarten im Sortiment führen, ihre Kunden und Mitarbeiter entsprechend auf solche Betrugsmaschen hinzuweisen.
Diebstahl einer EC-Karte - Mehrere tausend Euro abgehoben
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Bereits am Freitag vergangener Woche wurde einer 85-jährigen Dame die EC-Karte gestohlen. Nun musste sie einige Abbuchungen von ihrem Konto feststellen.
Die 85-jährige Landkreisbewohnerin war am Freitag beim Einkaufen in einem Verbrauchermarkt in Abensberg. Offenbar konnte hier ein unbekannter Täter die EC-Karte aus der im Einkaufswagen liegenden Handtasche entwenden. Im Laufe der nächsten Tage kam es dann zu mehreren Bargeldabhebungen vom Konto der Geschädigten. Insgesamt räumten die Täter über 5.000 € ab. Wie der Täter an den PIN der Dame kommen konnte, ist derzeit nicht bekannt.
Erstellt von POK Maximilian Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
ELSENDORF. Nötigung im Straßenverkehr
Eine 50jährige Frau aus Neustadt/Donau erstattete Anzeige gegen den Fahrer eines KIA Sportage. Am 29.01, um 06.30 Uhr, wollte sie mit ihrem Fiat Bravo lt. ihren Angaben das langsam vor ihr zwischen Appersdorf und Meilenhofen fahrende Auto überholen. Als sie auf gleicher Höhe mit dem Pkw war, gab der Fahrer Gas um so dass Überholen zu verhindern. Der 57jährige Fahrer aus Abensberg konnte ermittelt werden und beschuldigte im Gegenzug die Frau, dass sie ihn bedrängt und trotz schlechter Straßenverhältnisse überholt hätte. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel. 08751/8633-0 bei der Polizei Mainburg zu melden.
Eigentumsdelikt
VOLKENSCHWAND. Reifendiebstahl
In der Nacht von 28.01. auf 29.01. wurden in Obergolzaberg vier Reifen entwendet. Die Laderreifen waren am Straßenrand abgelegt und mit einem Verkaufsschild versehen. Lt. ersten Hinweisen lud der Fahrer eines weißen Ford Transit die Reifen ein. Von dem Fahrzeug ist ein Teilkennzeichen bekannt. Weitere Hinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar