Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Polizeiinspektion Kelheim

Callcenterbetrug - Falsche Polizeibeamte - Polizei gibt Tipps
LANDKREIS KELHEIM. Am Dienstag wurde ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Kelheim von einem vermeintlichen Polizeibeamten angerufen. Es handelte sich um die bekannte Betrugsmasche.
Der unbekannte Anrufer gab sich als Beamter der Polizei Kelheim aus und erzählte von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Schließlich fragte der Betrüger, ob der 58-Jährige dahingehend etwas beobachtet hätte. Danach wurde das Gespräch schnell beendet, sodass es zu keiner Geldforderungen oder dergleichen kam.
Die Polizei Kelheim möchte in diesem Zusammenhang nochmals folgende Tipps geben:
- Vertrauen Sie nicht auf angezeigte Telefonnummern. Die Betrüger verschleiern ihre tatsächliche Rufnummer mit technischen Mitteln und wollen so den Anschein erwecken, tatsächlich von einer Behörde aus anzurufen.
- Im Rahmen von Ermittlungen kann es durchaus zu legitimen Nachbarschaftsbefragungen kommen, auch im Zusammenhang mit Einbrüchen. Sollten Sie hier Zweifel an der Legitimität eines Anrufs haben, lassen Sie sich den Namen des Beamten geben und beenden Sie das Gespräch. Dann rufen Sie unter der 09441/5042-0 bei der PI Kelheim an und können wieder an den zuständigen Sachbearbeiter verbunden werden. Hierzu ist es zwingend erforderlich, das Gespräch zunächst durch Auflegen zu beenden und einen neuen Anruf zu starten. Ansonsten sind die Täter in der Lage, Sie zu einem Komplizen zu vermitteln!
- Geben Sie auf keinen Fall Auskünfte über Vermögenswerte! Beamte der PI Kelheim werden Sie keinesfalls auffordern, Vermögensgegenstände zu übergeben oder Bargeld abzuheben.
- Lassen Sie sich nicht von vermeintlichem Fach- und Insiderwissen täuschen. Die Betrüger sind oftmals polizeierfahren und erwecken mit ihrer Ausdrucksweise durchaus den Eindruck eines echten Polizeibeamten. Oftmals kennen die Betrüger nach verschiedenen Recherchen in Telefonbüchern und im Internet bereits viele Details über ihre Opfer und versuchen so Vertrauen zu gewinnen.

Körperliche Auseinandersetzung ruft zahlreiche Streifenwägen
KELHEIM. Am Donnerstag ging bei der Polizei Kelheim eine telefonische Mitteilung über eine mögliche Bedrohungslage mit einem Messer in der Kelheimer Innenstadt ein.
Zahlreiche Streifenwägen machten sich sofort auf den Weg zum Einsatzort am Donautor, wo sich die Situation schnell beruhigte. Die Einsatzkräfte konnten einen Tatverdächtigen festnehmen.
Ein 34-jähriger Syrer geriet in Streit mit einem 24-jährigen Landsmann. Die beiden im Landkreis Kelheim wohnhaften Männer kannten sich nach derzeitigen Erkenntnissen zuvor nicht und gerieten zunächst verbal aneinander, da der 34-Jährige wohl in die Richtung des 24-Jährigen gespuckt hatte. Im weiteren Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten. Der 34-jährige Tatverdächtige schlug mehrmals mit den Fäusten auf den 24-Jährigen ein. Der Geschädigte wurde leicht verletzt. Bei der Rangelei fiel ein Messer zu Boden, was letztendlich auch der Auslöser für den Großeinsatz der Kelheimer Polizei war. Tatsächlich kam das Messer weder als Bedrohungsmittel noch als Angriffswerkzeug zum Einsatz. Vor Ort konnten die Beamten das Messer nicht mehr auffinden. Der Tatverdächtige wurde schließlich festgenommen und anschließend einem Bezirkskrankenhaus überstellt, da aufgrund einer psychischen Erkrankung weitere aggressive Übergriffe nicht auszuschließen waren.
Die Polizei führt ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Volltrunken am Morgen
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie am Donnerstagmorgen einen Pkw kontrollierten und der Fahrer beträchtlich alkoholisiert war.
Beamten der PI Kelheim fiel im Rahmen eines anderen Einsatzes bereits ein Fahrzeug wegen unsicherer Fahrweise auf. Beim Beginn des zweispurigen Abschnitts bei Bad Abbach fuhr der Audi zunächst sehr langsam und entschied sich erst spät für die rechte Spur. Da es sich um ein auswärtiges Fahrzeug handelte, vermuteten die Beamten mangelnde Ortkenntnis als Ursache für die unsichere Fahrweise. Einige Minuten später trafen die Beamten zufällig wieder auf den Pkw. Dieses Mal hatte er offenbar Schwierigkeiten beim Einfahren in einen Kreisverkehr. Also wurde der Audi gegen 08:40 Uhr einer Kontrolle unterzogen. Zum Erstaunen der Polizisten hatte der 57-jährige Mann einen Atemalkoholwert, der weit über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Der Mann wurde zur Blutentnahme gebracht und sein Führerschein wurde sichergestellt. Das Ergebnis der Blutuntersuchung steht noch aus, aber der Sachbearbeiter rechnet mit einem Wert von knapp über 2,5 Promille.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
SCHIERLING. Unfallflucht
Am 23.01., um 08.40 Uhr, fuhr der bisher unbekannte Fahrer eines blauen VW Caddy an der Anschlussstelle Schierling Süd auf die B15neu in Richtung Regensburg auf. Der Fahrer eines polnischen Sattelzuges, der sich bereits auf der rechten Spur der B15neu befand, musste zur Vermeidung einer Kollision mit dem VW Caddy nach links ausweichen. Dabei touchierte der Sattelzug einen Mini Cooper, der sich links vom Sattelzug befand. Der Mini wurde durch den Spurwechsel des Sattelzuges noch gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Der Fahrer des VW Caddy setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Regulierung des von ihm verursachten Unfalls zu kümmern. Da sich einer der Unfallbeteiligten das Kennzeichen des flüchtigen Fzges merken konnte, laufen die Ermittlungen gegen den Fahrer wegen Unerlaubtem Entfernens vom Unfallort.
MAINBURG. Auffahrunfall mit Personenschaden
Eine 44jährige Frau aus Sinzing fuhr am 23.01., um 17.35 Uhr, mit ihrem Pkw, Jaguar, die Regensburger Straße stadtauswärts. Am Kreisverkehr hielt der Fahrer eines VW Caddy an, um einer Fußgängerin das Überqueren der Straße zu ermöglichen. Die Jaguar-Fahrerin bemerkte das Halten des Vorausfahrenden zu spät und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt und begab sich selbst zum Arzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro.
Eigentumsdelikt
SIEGENBURG. Ladendiebstahl
Am 23.01., in der Zeit von 16.15 Uhr bis 16.30 Uhr, beging eine 24jährige Frau aus Siegenburg gleich mehrere Straftaten mit dem Betreten eines Verbrauchermarktes in der Hopfenstraße. Zuerst ging sie trotz bestehendem Hausverbot in das Geschäft und kaufte mehrere Artikel ein. Danach betrat sie den Laden ein zweites Mal, nahm eine Getränkeflasche und verließ den Laden wieder, ohne die Ware zu bezahlen. Darauf angesprochen kam es zu verbalen Beleidigungen der Verkäuferin. Die Frau muss sich jetzt wegen zweifachem Hausfriedensbruch, Ladendiebstahl und Beleidigung verantworten.
Sonstiges Delikt
MAINBURG. Schreckschusspistole im Handschuhfach
Am 23.01., um 20.10 Uhr, ging bei der Polizei Mainburg die Mitteilung über einen in der Christoph-Scheffler-Straße geparkten Pkw ein, bei dem die Fahrertüre offenstand und niemand vor Ort war. Bei der Durchsicht des Pkw nach Hinweisen auf den Fahrer fanden die Beamten im Handschuhfach eine Schreckschußpistole mit gefülltem Magazin. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Fahrzeug-Besitzer keine waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Waffe besitzt. Er muss sich wegen einem Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Die Pistole wurde sichergestellt.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar