Passauer Grenzpolizisten werden bei Fahrzeugkontrolle fündig – Haftbefehl erlassen
Die sichergestellten Drogen (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Die sichergestellten Drogen (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)
PASSAU, LKR. PASSAU. Am Sonntag (12.01.20) bestätigte sich der Spürsinn der Passauer Grenzpolizisten: bei der Kontrolle eines 37-Jährigen auf einem Parkplatz an der Bundesautobahn A3 wurden gleich mehrere Straftaten aufgedeckt. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen.
Rauschgiftfund (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)Rauschgiftfund (Foto: Grenzpolizeiinspektion Passau)
Am Sonntag gegen 01 Uhr früh kontrollierten Passauer Grenzpolizisten auf einem Parkplatz der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Österreich einen alleinreisenden 37-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Bei seiner körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten zunächst eine geringe Menge Kokain. Um auch seinen Pkw, einen VW Passat mit österreichischer Zulassung, einer umfangreichen Kontrolle zu unterziehen, fand die weitere Kontrolle auf dem Gelände der Grenzpolizeiinspektion Passau statt. Dort konnten im Fahrzeug versteckt rund 1 Kilogramm Amphetamin sowie geringe Mengen Marihuana, Kokain und LSD sichergestellt werden.
Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass der 37-Jährige während seiner Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Da er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist bestand bereits eine Fahndungsnotierung gegen den Mann. Ihn erwartet nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 37-Jährige heute (13.01.20) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl gegen ihn erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK
Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3
HOFKIRCHEN, A3. Auffahrunfall mit tödlichem Ausgang auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Garham und Iggensbach.
Am Montag, 13.01.2020, gegen 11:00 Uhr, war ein 72Jähriger aus dem Landkreis Wunsiedel mit seinem Mercedes auf der A3 in Fahrtrichtung Deggendorf unterwegs. Laut Zeugenaussagen fuhr der Pkw-Fahrer verkehrsbedingt mit ca. 60km/h auf der linken Fahrspur, als dieser kurz nach der Anschlussstelle Garham aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich auf den rechten Fahrstreifen geriet und ungebremst in das Heck eines im Stau stehenden Sattelzuges krachte. Durch den Aufprall wurde der 72Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 41jährige serbische Kraftfahrer des Sattelzuges wurde leicht verletzt kam zur ärztlichen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Sowohl der Pkw als auch der Sattelzug waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 40.000 Euro. Die Verkehrspolizei Passau wurde neben zahlreichen Rettungskräften durch die Feuerwehren Vilshofen, Eging, Garham, Hofkirchen, Hilgartsberg, Rathsmannsdorf und Passau unterstützt. Die Ausleitung des Verkehrs in Fahrtrichtung Regensburg erfolgte durch die Autobahnmeisterei Passau an der Anschlussstelle Aicha vorm Wald. Die Fahrbahn in Richtung Regensburg bleibt noch vorausichtlich bis ca. 14:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Verkehrspolizeiinspektion Passau, Regensburger Str. 18, 94036 Passau, PHMZ Christian Rummel

Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus – Zeugenaufruf der Kripo Landshut
ABENSBERG, LKR. Kelheim. Am Sonntag brach ein bisher unbekannter Täter in ein Wohn- und Geschäftshaus ein und entwendete Schmuck und Bargeld. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.
Am gestrigen Sonntag (12.01.2020), zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr, wurde durch einen bislang unbekannten Täter in ein Wohn- und Geschäftshaus eingebrochen. Der Unbekannte gelangte in die Wohnung indem er die Balkontüre im ersten Obergeschoß aufhebelte. Dort durchsuchte er das Wohn- und Schlafzimmer und entwendete Schmuck und Bargeld im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags. Der verursachte Sachschaden liegt bei rund 2.000 Euro.
Die Kriminalpolizei Landshut führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im genannten Zeitraum im Bereich der Steinbruchstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder konnte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten? Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Landshut unter der Telefon-Nummer: 0871/9252-0.

Verhaltenstipps zum Thema Einbruchschutz:

Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte Ihnen einige wertvolle Tipps für ein sicheres Zuhause geben:

- Schließen Sie Ihre Haustüre ab, sobald Sie Ihr Haus/Wohnung verlassen – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
- Lassen Sie Fenster und Terrassentüren nicht gekippt.
- Verstecken Sie Ihren Haustürschlüssel nicht draußen – Einbrecher finden jedes Versteck
- Sollten Sie Ihren Haustürschlüssel verlieren, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
- Stichwort: „Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft“! Achten Sie auf verdächtige Fahrzeuge/Personen in Ihrer Wohngegend/Straße/Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück und informieren Sie umgehend die Polizei über „110“.
- Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Markus Fink, PHK

Mann würgt seine Bekannte – Haftbefehl erlassen
PASSAU. Am Donnerstag (09.01.20) erstattete eine 20-Jährige Passauerin Strafanzeige, dass sie von einem 25-jährigen Bekannten körperlich attackiert und heftig gewürgt wurde. Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen. Gegen den Mann erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau ein Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Er konnte schließlich von Nürnberger Grenzpolizisten am Flughafen Nürnberg angetroffen und der Haftbefehl vollzogen werden.
Am Mittwoch (08.01.20) besuchte ein 25-jähriger Iraker seine 20-jährige ukrainische Bekannte und bat darum, in deren Wohnung zu nächtigen. Die Frau gab dem Mann in der Vergangenheit bereits mehrmals zu verstehen, dass sie an keinem weiteren, näheren körperlichen Kontakt zu dem Mann interessiert ist. Am nächsten Morgen gegen 6:30 Uhr erwachte die Frau, als der Mann vor ihrem Bett stand und begann sie mit den Händen zu würgen. Die Frau setzte sich nach einer Rangelei erfolgreich zur Wehr und drängte den Mann zum Verlassen der Wohnung. Durch das massive Würgen erlitt sie eindeutige Verletzungen am Hals. Die Kriminalpolizei Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging durch das Amtsgericht Passau ein Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der 25-Jährige konnte schließlich am Samstag (11.01.20) von Nürnberger Grenzpolizisten am Flughafen Nürnberg bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle angetroffen und der Haftbefehl vollzogen werden. Nach der Vorführung beim Haftrichter am Amtsgericht Nürnberg wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Kripo Deggendorf stellt Rauschgift sicher – 27-Jähriger in Haft
Das sichergestellte Rauschgift (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Das sichergestellte Rauschgift (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)
DEGGENDORF. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen im Darknet geriet ein 27-jähriger Deggendorfer in den Fokus der Ermittlungen der Deggendorfer Kriminalpolizei. Am Donnerstag (09.01.20) wurde ein Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung vollzogen und dabei eine größere Menge an Betäubungsmitteln sichergestellt. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.
Umfangreiche Ermittlungen der Deggendorfer Kripo und Staatsanwaltschaft führten zu einem 27-jährigen Deggendorfer. Dieser steht im Verdacht, mehrmals über das Darknet größere Mengen an Betäubungsmitteln für den gewinnbringenden Weiterverkauf bestellt zu haben. Am Donnerstag wurde schließlich ein Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung durch die Beamten vollzogen. Dabei wurden insgesamt ca. 1 Kilogramm Marihuana, eine geringe Menge Kokain sowie eine geringe Menge Ecstasy aufgefunden und sichergestellt. Das Rauschgift war bereits offensichtlich zum Weiterverkauf in kleinen Packungen vorbereitet. Ebenso wurde ein hoher vierstelliger Euro-Betrag sichergestellt, da der Verdacht besteht, dass dieses Geld aus vorangegangenen Rauschgiftgeschäften stammt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde der 27-Jährige am Freitag (10.01.20) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Deggendorf vorgeführt. Nachdem dieser einen Haftbefehl gegen ihn erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
SAAL/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Sonntagmittag kam es auf der Kreisstraße 19 bei Saal a.d. Donau zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der Fahrer war alkoholisiert.
Gegen 12:20 Uhr befuhr ein 25-jähriger aus dem Landkreis Kelheim die alte B16 von Unterteuerting kommend in Richtung Arnhofen. Er verfehlte die Einmündung an der Abzweigung nach Oberteuerting und beschädigte dabei mehrere Verkehrsschilder. Der Pkw war daraufhin nicht mehr fahrbereit. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7.600 €. Der 25-jährige Unfallfahrer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Unfälle mit Tieren nicht gemeldet
LANDKREIS KELHEIM. Am Sonntagvormittag meldete ein Regensburger Landkreisbewohner ein verletztes Wildschwein am Fahrbahnrand der Kreisstraße 25 zwischen Ihrlerstein und Viehhausen. Das Wildtier wurde von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer angefahren, aber nicht gemeldet. Die Beamten fanden bei der Suche nach dem Wildschwein noch einen toten Hund, der offenbar bereits vor längerer Zeit angefahren wurde. Das Wildschwein konnte von einem Jäger erlöst werden. Die Besitzerin des Hundes wurde informiert. Der Hund war seit Freitag abgängig.
Verkehrsunfälle mit Tieren müssen umgehend der Polizei gemeldet werden. Oftmals sind betroffene Tiere schwer verletzt. Um das Leiden der Tiere möglichst gering zu halten, müssen die Unfallverursacher unverzüglich die Polizei verständigen. Wenn derartige Unfälle nicht unverzüglich gemeldet werden, können sich Unfallverursacher eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz strafbar machen.
Erstellt von POK Bohms