Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Nach Einbruch in Bekleidungsgeschäft – Tresor in Tatortnähe aufgefunden

NEUSTADT A. D. DONAU, LKR. KELHEIM. Der Tresor, den unbekannte Täter vermutlich in der Zeit von Samstagabend bis Montag (21.12.2019/23.12.2019) aus einem Bekleidungsgeschäft im Gewerbepark entwendeten, ist zwischenzeitlich aufgefunden worden.
Die Täter, die den rund 500 kg schweren Tresor zunächst mit einem Hubwagen aus dem Geschäft abtransportierten, mussten ihr Vorhaben offensichtlich wegen des hohen Gewichtes bereits nach wenigen Metern aufgeben. Auch der Versuch, den Tresor in der Nähe eines Wendehammers zu vergraben, scheiterte. Die Feuerwehr Neustadt konnte den ungeöffneten Tresor schließlich bergen und dem Eigentümer übergeben.
Die Kripo Landshut bittet nach wie vor um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat in der Zeit zwischen Samstag (21.12.2019), ca. 19.45 Uhr bis Montag (23.01.2019), ca. 07.00 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeug beobachtet, bzw. verdächtige Geräusche im Bereich des Gewerbeparks gemacht?
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
Zum Jahreswechsel wird wieder „geböllert“ – Die Polizei gibt Verhaltenshinweise und Tipps
NIEDERBAYERN. Anlässlich des Verkaufsstarts von Feuerwerkskörpern am 28.12.2019 weist das Polizeipräsidium Niederbayern auf verschiedene Gefahren beim „Böllern“ hin und bittet um Beachtung folgender Hinweise:
Leider kam es bereits vor dem Jahreswechsel zu verschiedenen Polizeieinsätzen und Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern. Erst vergangene Woche wurden drei Männer aus dem Landkreis Freyung-Grafenau von Schleierfahndern kontrolliert. In der Reserveradmulde ihres Fahrzeugs fand die Polizei mehrere nicht zugelassene Feuerwerkskörper ohne entsprechende CE-Kennzeichnung. Die Männer gaben an, die Böller zuvor auf einem Markt in der Tschechischen Republik gekauft zu haben.
In der Nacht von 16.11.2019 auf 17.11.2019 haben mehrere Jugendliche an der Grund- und Mittelschule Velden, Landkreis Landshut, sowie am Marktplatz Feuerwerkskörper gezündet. Durch das gezündete Feuerwerk wurde ein geparkter Pkw am Marktplatz beschädigt; Sachsachen rund 2000 Euro. Die Jugendlichen, die von der Polizei im Rahmen der Fahndung angetroffen wurden, erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung sowie nach dem Sprengstoffgesetz.
Am Sonntag, 08.12.2019 gegen 21:40 Uhr brannte ein Altkleidercontainer gegenüber der St. Peter Grundschule in der Straubinger Schulgasse. Auslöser des Brandes war vermutlich ein Feuerwerkskörper, den Unbekannte in den Container warfen.
Am Sonntag, 24.11.2019 kam es gegen 16:30 Uhr in einem leerstehenden Gebäude in der Plattlinger Werkstraße zu einem kleinen Brand. Drei Kinder zündelten vor dem Gebäude und warfen scheinbar auch Feuerwerkskörper ins Gebäude, wodurch ein technisches Gerät im Keller Feuer fing. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rechtzeitig löschen. Es entstand Sachschaden von ca. 250 Euro.

Wer darf Feuerwerkskörper kaufen und verwenden:
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 1, sog. Kleinstfeuerwerk (Wunderkerzen, Knallerbsen), dürfen von Personen ab dem 12. Lebensjahr erworben und verwendet werden.
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2, sog. Kleinfeuerwerk (handelsübliche Feuerwerkskörper für Silvester, z. B. Raketen, Fontänen, Böller), sind frei ab 18 Jahren.
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorien 3 und 4 sind professionellen Pyrotechnikern vorbehalten und können von Privatkunden nicht erworben werden.
Zeitliche Verkaufsbeschränkungen
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 1 dürfen ganzjährig verkauft werden.
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen an Privatpersonen nur vom 29.12. bis zum 31.12. verkauft werden. Ist einer der Tage vom 29. Dezember bis 31. Dezember ein Sonntag, ist der Verkauf bereits ab 28. Dezember zulässig.

Was gilt es beim Kauf zu beachten:

Achten Sie darauf, nur geprüfte Feuerwerkskörper zu kaufen. Die wichtigsten Merkmale sind das CE-Kennzeichen, sowie eine vierstellige Kennnummer einer anerkannten Prüfstelle (Beispiel CE 0589: geprüft von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung)
Gewarnt wird insbesondere vor der „Einfuhr“ von Feuerwerkskörpern aus dem Ausland. Bei der Einfuhr von pyrotechnischen Gegenständen ohne CE-Kennzeichnung stehen die Begehung von Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftatbeständen im Raum. Zudem kann es beim Umgang mit ungeprüften Feuerwerkskörper zu Unfällen kommen, wobei hier oftmals Verletzungen an Hand, Augen und Ohren die Folge sein können.
Feuerwerkskörper können auch online erworben werden: Achten Sie hier ebenfalls auf entsprechende Kennzeichnungen und kaufen Sie keine „Billig-Produkte“ von dubiosen Anbietern.

Was ist beim Abbrennen zu beachten:
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 1 dürfen ganzjährig abgebrannt werden.
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen ausschließlich am 31. Dezember und am 01. Januar abgebrannt werden. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, sowie Kinder- und Altenheimen, ist verboten.
Über besondere örtliche Beschränkungen können Sie sich bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung informieren.

Sonstige Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern:
Die Herstellung von selbstgebastelten Feuerwerkskörpern ist ebenso wie die Einfuhr von ungeprüften Feuerwerkskörpern verboten und birgt enorme Gesundheitsgefahren
Feuerwerkskörper sollten nur auf öffentlichen Straßen und Plätzen abgebrannt werden. Das Zünden von Balkonen aus oder aus geöffneten Fenstern heraus ist zu unterlassen.
Feuerwerkskörper sollen auf keinen Fall in Richtung von Menschen oder auf Fahrzeuge oder Gebäude gerichtet werden. Achten Sie auf die Abschussrichtung von Raketen und berücksichtigen Sie Menschen, brandgefährdete Objekte, sowie Fahrzeuge und Gebäude. Außerdem sollte Rücksicht auf Tiere genommen werden. Tierhalter sollten Reize für Haustiere weitgehend minimieren, etwa durch Herunterlassen der Rollläden oder Zuziehen von Vorhängen.
Tragen Sie Feuerwerkskörper nicht direkt am Körper und behalten Sie diese beim Abbrennen keinesfalls in der Hand.
Vorsicht vor „Blindgängern“ Heben Sie bereits angezündete Feuerwerkskörper keinesfalls auf und versuchen Sie nicht, diese erneut zu zünden.
Zündschnüre sollten nicht verkürzt werden. Ebenso wird von einer Bündelung mehrerer Feuerwerkskörper dringend abgeraten, da er hier zu unvorhersehbaren Reaktionen kommen kann.
Weitere Informationen zum sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern in mehreren Sprachen finden Sie unter
Polizei Beratung - Sylvesterkracher
Der Umgang mit nicht vom Bundesamt für Materialforschung und -prüfung, oder anderen nationalen Zertifizierungsstellen zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen stellt in Deutschland einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz dar. Bußgelder bis 50.000 Euro oder Freiheitsstrafen sind hier möglich.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeipräsidium Niederbayern

Jugendliche tätlich angegriffen
KELHEIM. Am späten Sonntagabend kam es zu einem Zwischenfall am Kelheimer Wöhrdplatz, als eine Gruppe Jugendlicher von einer anderen Gruppe attackiert wurden.
Drei Jugendliche aus dem östlichen Landkreis Kelheim waren am Sonntagabend gegen 22:25 Uhr auf dem Parkplatz am Wöhrdplatz in Kelheim. Aus bisher unbekannten Gründen kam ein 20-jähriger Syrer zu der Gruppe und wollte offenbar eine Schlägerei anzetteln. Er schlug zunächst gegen einen Pkw und rief mehrere Freunde hinzu. Dann attackierte er einen 17-jährigen Jungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen versetzte er ihm einen Faustschlag auf die Brust und einen Fußtritt ins Gesicht. Der 17-Jährige versuchte zu flüchten, wurde aber von einem weiteren bislang unbekannten Täter festgehalten und gewürgt. Der 20-Jährige Aggressor wendete sich dann dem nächsten Jugendlichen zu und versetzte einem anderen 20-Jährigen einen Kopfstoß. Einer der Geschädigten konnte einen Notruf absetzen und die Polizei informieren. Polizeikräfte konnten den 20-jährigen Tatverdächtigen schließlich im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festnehmen. Er zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv und wurde daher in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.
Die Polizei nimmt weitere Hinweise zu dem Vorfall unter 09441/5042-0 entgegen.


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfallflucht
TRAIN. Pkw-Fahrerin verursacht Unfall und entfernt sich anschließend.
Am Sonntag, gegen 16.00 Uhr befuhr eine 71-jährige Dame mit ihrem Audi A2 die B301 von Elsendorf kommend in Richtung Daßfeld. In Sankt Johann, etwa auf Höhe der örtlichen Tankstelle fuhr zur selben Zeit eine bislang noch unbekannte Verkehrsteilnehmerin aus dem Kundenparkplatz in die B301 ein. Dabei übersah sie die Audi-Fahrerin und nahm ihr die Vorfahrt. Die 71 jährige konnte durch starkes Abbremsen zwar einen Zusammenstoß verhindern, musste jedoch nach rechts ausweichen und fuhr mit ihrer rechten Fahrzeugseite gegen den Randstein. Die unbekannte Frau blieb zunächst stehen und begutachtete gemeinsam mit der älteren Dame den Audi. Da jedoch auf den ersten Blick kein Schaden zu bemerken war, entfernte sich die unbekannte Frau im Anschluss. Als die 71-jährige Frau wieder in ihr Fahrzeug stieg und weiterfahren wollte, bemerkte sie einen Schaden im Fahrzeuginneren sowie im Anschluss Beschädigungen am Unterboden des Audis. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Unfallgegnerin bereits von der Örtlichkeit entfernt. Personalien oder Kennzeichen sind nicht bekannt. Die unbekannte Frau befuhr einen kleineren, weißen Pkw mit bunter Aufschrift. Wer Angaben zur unbekannten Unfallverursacherin machen kann meldet dies bitte der Polizeiinspektion Mainburg unter der 08751/8633-0

D.K.
Polizeikommissar
Dienstgruppenleiter