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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Liebe Leser, nicht immer habe ich das Glück, einem Prominenten zu begegnen, den ich auch Maelze1ansprechen kann. Oftmals sind prominente Zeitgenossen sehr distanziert und wünschen Abstand zu Fans und zur Presse. Doch kürzlich war es wieder einmal so weit: Ich traf mit einem außergewöhnlichen, aber dennoch völlig unkomplizierten Künstler zusammen.B. trifft „d'Rosi" und „da Söder" woar a dabei oder
Wer länger lacht, hat mehr Spaß!

Begrüßt wurde ich mit freundlichem Handschlag und „I bin d'Rosi. Grias di!" Natürlich wusste ich, wer „d'Rosi" ist, nämlich Marcus H. Rosenmüller, urbayerischer Drehbuchautor und Regisseur. Seine Filme sind Heimatfilme, aber dennoch keine Heimatfilme im herkömmlichen Sinn, keine Schmonzetten im Jodelstil mit innigen Liebesszenen als Happy End, keine Filme bei denen man während des Anschauens mehrmals das darunter gestellte Schmalzhaferl wechseln muss. Seine Heimatfilme, die übrigens alle in Oberbayern, SEINER Heimat, gedreht wurden, sind anders. So anders, wie Marcus H. Rosenmüller selbst ist; mit feinsinnigem, hintergründigem und manchmal auch sehr schwarzem Humor. Als ich das erste Mal seinen Film „Wer früher stirbt ist länger tot" anschaute, war ich sofort sein Fan. Und es blieb nicht bei diesem einmaligen Anschauen. Obwohl ich mittlerweile die Dialoge der Filmfiguren – fast - mitsprechen und die Handlungsszenen bereits voraussagen kann, ist diese schwarze Komödie immer eine sehr gute Alternative zum schlechten Fernsehprogramm. Aber auch „Beste Zeit" und „Beste Gegend", in denen sich alles um ein junges Mädchen mit seinen Träumen und Lebensvorstellungen, um seine Familie und um seine Freundinnen und Freunde dreht, sind für mich absolute Film-Highlights zum Entspannen und zum Kopf frei bekommen.
Maelze2Aber Marcus H. Rosenmüller, dessen „H." zwar eigentlich die Abkürzung von Heinrich ist, aber irgendwann einmal in „Hausham", seinen Geburtsort, umbenannt wurde, wäre nicht Marcus H. Rosenmüller, wenn er nicht auch andere künstlerische Talente, außer Drehbuchschreiben und Regieführen, sein Eigen nennen könnte. So schreibt er auch Geschichten und Gedichte, teils schräg, teils komisch, und trägt sie, wiederum in seiner ganz ureigenen Art und Weise, auf einer Bühne sitzend seinem Auditorium vor. Das macht er nicht immer, aber immer öfter, nicht allein, sondern zusammen mit seinem Freund und Kollegen aus der Schauspielerszene Stephan Zinner, den ich bereits vor längerer Zeit kennenlernen durfte und den ich Ihnen auch schon vorgestellt habe.
Maelze3Und so kommt es, dass „da Söder" auch dabei war, als ich „d'Rosi" traf. Denn die Beiden unterhielten einen ganzen Abend lang ihr Publikum in der Mälze in Regensburg mit Worten und Musik so gekonnt, dass man den Gig unter das Motto „Wer länger lacht, hat mehr Spaß" hätte stellen können.
Und Zinner und Rosenmüller haben noch eine Gemeinsamkeit. Beim berühmt-berüchtigten Singspiel zum Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg führte in diesem Jahr erstmals Marcus H. Rosenmüller die Regie und Kabarettist Stephan Zinner übernahm dabei zum wiederholten Male die Rolle des bayerischen Finanzministers Markus Söder in brillant-überzeugender Weise.
Diese Beiden sind ein Paar, natürlich nicht im Sinne der zwischenmenschlichen Beziehung, aber sie wissen schon, was ich meine, das sich gesucht und gefunden hat, und ich durfte in ihrer Mitte stehen.

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