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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

... einen Stuntman, der auf neuem Weg seinen Seelenfrieden gefunden hat

Puetterich3Unverhofft kommt oft. Und so ein unverhofftes Erlebnis hatte ich kürzlich an einem für mich nicht besonderen Tag, der jedoch zu einem ganz besonderen Tag werden sollte, weil das Leben für mich plötzlich eine Überraschung bereithielt.
Der Tag begann wie jeder andere, bis es an meiner Haustür klingelte. Rasch blickte ich vorerst noch einmal – ohne eitel zu sein – in den Spiegel, war ich doch nicht sonderlich gestylt, weil zuhause, dachte „geht doch“ und öffnete die Tür. Vor mir stand ein mir unbekannter Mann mittleren Alters, groß, schlank, mit athletischer Figur und einem offenen, sympathischen Lächeln. „Abkaufen werde ich dir trotzdem nix.“, schoss es mir durch den Kopf.

... „die weisse Büffelfrau“, die ihre neue CD vorstellt

Viola

Dieses Mal war es kein zufälliges Treffen mit einem Promi, sondern eine geplante Verabredung mit Viola Flambè, weit über die Grenzen ihres Schaffens- und Wohnortes Kelheim als „die weisse Büffelfrau“ bekannte Schamanin, und ihrem Ehemann Norbert Grüner, weil wir seit Jahren sehr gut befreundet sind und einfach einmal wieder über Gott und die Welt ratschen und uns austauschen wollten. Denn wer jetzt denkt, dass man mit Viola Flambé nur über Schamanismus, Tarot, Krafttiere und -orte Gespräche führen kann, der irrt.

... einen falschen Kommissar, einen echten Botschafter und einen elfmeterschießenden Torwart

„Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt.“ Fußball ist unser Leben! In der Tat konnten dies die Funktionäre von UEFA und FIFA behaupten, die sich ihr luxuriöses Leben und ihren aufwendigen Lebenswandel durch Korruption und Geschäftemacherei finanzierten. Aufgedeckte Skandale über Skandale bestimmten die Schlagzeilen der Presserzeugnisse und der Tele-Nachrichten, monate-, ja jahrelang. Doch der Deutschen liebstes „Sport“-Kind ist und bleibt der Fußball, trotz allem. Auch ich gehöre schon seit fast 50 Jahren zur Fußball-Community und fiebere vom Sofa aus mit, wenn mein Lieblingsverein oder die A-Nationalmannschaft auf dem Rasen antritt. Schön dumm, wird der eine oder andere jetzt denken, doch: Einmal Fußballfan, immer Fußballfan! Mein schlechtes Gewissen, das ich wegen der Verfehlungen der Funktionäre selbstverständlich habe, beruhige ich mit gutem Zureden: Die Spieler können doch nichts dafür ...

Michael Fitz: „Des bin i!“

 

Glück muss man in unserem Metier eben auch einmal haben. Und das Glück hatte ich diesmal auf meiner Seite: Michael Fitz, Spross der bekannten Münchner Künstlerfamilie, Schauspieler und Sänger, nahm sich spontan Zeit zu einem „meet & greet“, und das kurz vor einem Auftritt. Ich freute mich. Also keine Starallüren, wie sie ein namhafter Sängerkollege an den Tag legte, der einer Plauderei zwar im Vorfeld zustimmte, dann aber vor seinem Auftritt seine Konzentrationsphase benötigte und da auf keinen Fall gestört werden durfte, sich in der Pause vom ersten Teil seines Auftritts erholen musste und nach seinem Auftritt schlichtweg keine Lust mehr hatte – da hatte es bei mir nicht „Zoom gemacht“.
Genau ...!

Benefiz3Einen ehemaligen Domspatz, einen Ex-Hacker, Mr. Paulaner und einen Schweden

Was haben ein ehemaliger Domspatz, ein Ex-Hacker, Mr. Paulaner und ein Schwede, der eigentlich gar keiner ist, gemeinsam? Es wird gleich verraten! Doch der Reihe nach:
Es gibt so Tage, da passt einfach alles.

Ein Mustang mit mehr als nur einer Pferdestärke
oder
Wie ein Traum wie eine Seifenblase platzte

Liebe Leserinnen und Leser, bei „B. trifft" sind Sie gewohnt, dass ich Ihnen mehr oder auch weniger prominente Zeitgenossen, die ich zufällig traf, einmal ganz privat vorstelle. Doch dieses Mal traf ich keine Persönlichkeit. Ich fand ein Automobil, das lange Zeit in den 1970er Jahren mein absolutes Traum-Auto war. Machen Sie mit mir eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Auto5Es ist Anfang der 1970er Jahre in einer kleinen hessischen Kreisstadt, die weit über die Grenzen Deutschlands durch die vielen Goldschmiedemanufakturen bekannt ist. Das Leben in der Stadt ist eher träge, als hektisch, nicht zu vergleichen mit der boomenden, nächstgelegenen Großstadt Frankfurt am Main, langweilig und zeitweise sogar etwas verträumt, als ob die dort lebenden und arbeitenden Menschen einem bekannten Märchen der beiden großen Söhne dieser Stadt, der Gebrüder Grimm, gerade entsprungen seien. Doch an Wochenenden wacht die Stadt aus ihrem Dornröschen-Schlaf auf.

Liebe Leser, nicht immer habe ich das Glück, einem Prominenten zu begegnen, den ich auch Maelze1ansprechen kann. Oftmals sind prominente Zeitgenossen sehr distanziert und wünschen Abstand zu Fans und zur Presse. Doch kürzlich war es wieder einmal so weit: Ich traf mit einem außergewöhnlichen, aber dennoch völlig unkomplizierten Künstler zusammen.B. trifft „d'Rosi" und „da Söder" woar a dabei oder
Wer länger lacht, hat mehr Spaß!

Unvorhersehbare Zufälle passieren öfter, als man denkt. Und so können wir Ihnen wieder einen Prominenten, dieses Mal aus dem Sportbereich, ganz privat vorstellen.

Biathlon-Ass Andreas Birnbacher „unter der Haube“

… doch was trug die Braut unter dem Rock?

Birnbacher1Seit Jahrzehnten verbringen wir unseren Osterurlaub in Schleching. Schleching? Noch nie gehört, werden Sie nun vielleicht denken. Doch Wintersportinteressierte kommt der Name dieses idyllisch gelegenen, kleinen Orts, nahe des österreichischen Kössen und dem deutschen Reit im Winkl mit der doch sehr bekannten Winklmoos-Alm, auf der die Ski-Legende Rosi Mittermaier aufwuchs, bekannt vor. Denn bei der Biathlon-Weltmeisterschaft, die 2012 in Ruhpolding stattfand, vernahm man bei der Fernsehberichterstattung doch öfter den Namen „Schleching“ in Verbindung mit Andreas, genannt Andi, Birnbacher, seit Jahren Stammmitglied des deutschen Biathlon-Nationalkaders.

Der niederbayerisch-türkische Kabarettist ist „total normal“

Asuel1Eigentlich hatte sie, naja sie, die immer diese Kolumnen „B. trifft“ scheibt, sich so auf das Treffen mit dem Kabarettisten Django Asül gefreut. Alles war bereits Wochen vor seinem Auftritt im Bad Abbacher Kursaal arrangiert. Sie wusste auch vonseiten des Veranstalters, der KulturAgentur Alex Bolland, dass der redegewandte niederbayerische Türke – oder doch eher türkische Niederbayer – „total normal“ und nicht wie einige seiner Kabarettkollegen pressescheu ist. Nichts hätte also dem Meeting entgegengestanden. Doch erstens kommt es anders, als man zweitens denkt: Sie war an diesem Abend indisponiert, also erkrankt. So sprang ich als Substitut, sozusagen als Lückenbüßer, ein. Aber ich füllte die Lücke gern, denn Django Asül gehört mit Bülent Ceylan, einem Berufskollegen aus Mannheim, zu meinen absoluten Favoriten in der deutschen Kabarettszene.

Udo Wachtveitl – Nicht nur Münchner Fernsehkommissar, sondern ein künstlerisches Multitalent

wachtveitl3Kennen Sie auch dieses Gefühl? Sie wachen morgens auf, blinzeln noch schläfrig ins Licht der morgendlichen Sonnenstrahlen und wissen aber sofort: Das wird heute „mein" Tag! Und genau dieses Gefühl hatte ich kürzlich. Der Tag begann dann aber wie immer. Nichts Besonderes erweckte meine Aufmerksamkeit, bis dann der bewusste Anruf kam, der diesen Tag zu einem außergewöhnlichen werden ließ.

Kurdirektor Tilmann Kaiser meldete sich telefonisch von unterwegs. Er war in Eile, die Mobilverbindung war schlecht. Er fragte an, ob ich am Nachmittag kurzfristig einen Termin wahrnehmen könnte. Ein Team des Bayerischen Fernsehens käme mit einem „Tatort-Kommissar" nach Bad Abbach, dessen Namen ich wegen der lauten Nebengeräusche aber nicht verstehen konnte. Natürlich sagte ich sofort zu, denn allein die Tatsache, dass es sich um einen Schauspieler der bekannten ARD-Serie „Tatort" handeln sollte, die seit Jahrzehnten meine favorisierte Fernsehkrimi-Reihe ist, machte mich schon ein bisschen nervös. Wie ein pubertierender Teenager, der für einen Star schwärmt, grübelte ich nach: Bayerisches Fernsehen? Tatort? Wer käme denn da in Frage? Spontan fielen mir nur zwei Namen ein: Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl. Ich war gespannt und die Vorfreude wuchs.

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