Porträt Anja rot kleinerSPD-Bundestags-direktkandidatin

Anja König ruft zum Endspurt im Wahlkampf auf

Kurz vor dem Wahlsonntag wurden die SPD-Mitglieder bei der Abschlussveranstaltung in Mainburg, im Brauereigasthof Seidl-Bräu zum Endspurt im Bundestagswahlkampf aufgerufen.

SPD Abschluss MainburgAls Gastredner war aus dem Wahlkreis Bad Tölz der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Bartl angereist. Nachdem der Mainburger SPD-Ortsvorsitzende Hans Niedermaier und die SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer die Mitglieder begrüßten, aus Landshut war extra Horst Kubatschka, ehemaliger langjähriger SPD-Bundestagsabgeordneter, mit Ehefrau zur Veranstaltung gekommen, begann Klaus Bartl mit seiner Ansprache.
Klaus Bartl verwies darauf, dass in der Zeit der großen Koalition die SPD nicht nur vieles erreicht hat, sondern auch einiges verhindert wurde, was die CDU/CSU durchsetzen wollte. Er erinnerte daran, dass die CDU/CSU zum Beispiel für Hartz-IV-Empfänger beabsichtigte, keine Beitragszeiten für die Rentenversicherung anzurechnen. Klaus Bartl wies darauf hin, dass es Sigmar Gabriel zu verdanken sei, dass die Fusion Edeka-Tengelmann ermöglicht wurde und so tausende Arbeitsplätze erhalten blieben. Nicht zu vergessen wäre auch, dass in der letzten Legislaturperiode endlich der Mindestlohn durchgesetzt werden konnte. Klaus Bartl forderte die Mitglieder auf, unter anderem auf diese Tatsachen in Wähler-Gesprächen extra hinzuweisen.

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Anschließend sprach Anja König, SPD-Bundestagsdirektkandidatin für den Stimmkreis Landshut/Kelheim, zu den Mitgliedern. In ihrer leidenschaftlich vorgetragenen Rede stellte sie nochmals ihre Standpunkte vor. Anja König erinnerte an Art. 1 Grundgesetz, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Sie stellte das Missverhältnis von arm und reich dar. Anja König stellte nochmals folgende Punkte klar:

Es gilt die Vermögen umzuverteilen und die Schere zwischen arm und reich wieder zu schließen.
Die SPD will ein Einwanderungsgesetz mit klar definierten Regeln, damit offiziell Anträge gestellt werden müssen.
Die Ursachen für die Flüchtlingsströme müssen beseitigt werden und nicht die Flüchtlinge abgewiesen.
Das Asylrecht muss nicht verschärft werden, sondern die Umsetzung des Asylrechts durch mehr Personal und bessere Ausstattung der entsprechenden Behörden verbessert werden.
Die Waffenexporte müssen vermindert werden. Deutschland soll in Europa die Friedensmacht und nicht die Rüstungsmacht sein.
Für die innere Sicherheit will die SPD 15.000 neue Planstellen für die Polizei schaffen. Die Ausrüstung der Polizei muss durch massive Investitionen in die Ausstattung verbessert werden.
Investitionen in die Zukunft bedeutet für die SPD Investition in die Bildung und hier die Chancengleichheit für Bildung. Bildung soll eben nichts kosten, außer der persönlichen Anstrengung.
Anja König will sich persönlich, schon aus ihrer jetzigen, beruflichen Tätigkeit heraus, dafür einsetzen, dass die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen wieder beseitigt wird.
Anja König steht für die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages für untere bis mittlere Einkommen und das für sofort und nicht erst ab 2030.
Ebenso will sie sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, damit nicht gut bezahlte Arbeit und höhere Renten von immer höheren Preisen für Wohnraum wieder neutralisiert werden.
Der ländliche Raum muss vorrangig in der Entwicklung von Verkehrswegen und der Anbindung an das Internet behandelt werden.
Abschließend fasste Anja König zusammen, das die SPD für die Bedürfnisse und Interessen der Menschen im Land steht und nicht für die Anliegen von einzelnen Wirtschaftsverbänden oder die Interessen der sogenannten oberen Zehntausend.

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