Schüler der Hallertauer Mittelschule und des Gabelsberger Gymnasiums sind Preisträger

Der Umweltpreis der Stadt Mainburg ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde diesmal für zwei Projekte aufgeteilt.
Projekt 1 befasste sich mit dem Fairtrade-Gedanken und wurde mit 600 Euro bedacht.

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Die Hallertauer Mittelschule hat sich zusammen mit dem Gabelsberger Gymnasium und der Fairtrade-Steuerungsgruppe an einem Projekt beteiligt, das den Eine-Welt-Gedanken in Mainburg stärken soll. Anhand der Situation der Textil-Produktion und dem Baumwollanbau soll für den Konsum von Textilien der Umweltgedanke dem Verbraucher nahegebracht werden. Es wurde Bildungsmaterial, wie Baumwollsamen, Baumwollpflanzen, Rohbaumwolle und anderes mehr, angeschafft und die Thematik ausführlich in Unterrichtsstunden der beiden Schulen behandelt. Zusätzlich wurde noch ein Gast-Referent, nämlich der Baumwoll-Produzent Shailesh Patei aus Indien zu Vorträgen eingeladen. Die Schüler konnten Fragen zum Thema stellen und so ihr Wissen vertiefen.
Mit dieser Bildungsinitiative konnte das Umweltbewusstsein der jungen Menschen, insbesondere als Verbraucher von Textilien, gestärkt werden.

Projekt 2, welches 400 Euro aus dem Umweltpreis erhielt, war das Projekt-Seminar „Schulhofgestaltung“ der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Gabelsberger Gymnasiums.

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Bei diesem Projekt wurden beim Schulhof Beete und auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände eine Streuobstwiese angelegt, ein Baum gepflanzt und der Schulteich renoviert. Oberstudienrätin Brigitte Glaser, die Betreuerin des P-Seminars, sieht daher auch den Preis nicht nur als Anerkennung für die geleistete Arbeit, sondern als Ansporn, weitere Umweltschutzprojekte in der Schule anzuregen. Sie dankte ihren Schülerinnen und Schülern, die mit großer Freude und Eifer das Projekt umgesetzt haben und hob vor allem Lars Lauderbach hervor, der von B wie Baggerfahren bis P wie Presslufthammer benutzen, einfach alles kann.

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Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser lobte das soziale Engagement der Schüler/-innen der beiden Schulen. Reiser dankte auch der Jury des Stadtrats, die einstimmig die Preisträger ausgewählt hatten und dem Umweltreferenten Konrad Pöppel für sein Engagement und die Begleitung der Projekte.

Mainburgschule14Neben dem Preisgeld für die Projekte gibt es beim Umweltpreis auch noch einen Sonderpreis. Dieser ging an Alois Eisenhofer für seinen unermüdlichen Einsatz als Storchenbetreuer. Alois Eisenhofer kümmert sich in eindrucksvoller Weise zusammen mit dem weiteren Storchenbetreuer Jürgen Petersen um die Störche und deren Horst in Mainburg.