v.l.: Andreas Fischer, Jürgen Schild und Hans Rödl vom Kreisbauhof im vollen Salzlager. (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Andreas Fischer, Jürgen Schild und Hans Rödl vom Kreisbauhof im vollen Salzlager. (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)
Die Räum- und Streufahrzeuge stehen bereit, Schneeketten und -pflüge wurden bereits probeweise montiert, die Vorbereitungen sind abgeschlossen und das Team des Kreisbauhofs steht ist für den bevorstehenden Winter gerüstet. 22 Straßenwärter betreuen die 11 Streubezirke im Landkreis – und dies bei jeder Witterung.
Die Vor-Ort-Inspektoren und die Straßenkontrolleure sind einsatzbereit. (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)Die Vor-Ort-Inspektoren und die Straßenkontrolleure sind einsatzbereit. (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)
Rund 300 Kilometer Streckenlänge werden mit drei Lkw’s und zwei Unimog’s bestreut und geräumt. Aber auch Fremdfirmen hat der Landkreis für diese Aufgabe unter Vertrag. Der Winterdienst erfolgt, soweit die Wetterlage dies erfordert. Bei prekären Witterungsbedingungen, wie z. B. bei Frost und Schneefall sind die Vor-Ort-Inspekteure in den Bezirken Riedenburg, Mainburg, Langquaid und Kelheim bereits morgens um 3 Uhr auf den Straßen unterwegs – auch an Sonn- und Feiertagen. Kontrolliert wird der Straßenzustand hinsichtlich Luft-Temperatur, überfrierende Nässe, Glatteis, Schneefall und an die zuständigen Fahrzeugführer gemeldet. Ab 2 Zentimeter Schneehöhe wird geräumt und gestreut, um die Straßen frei und verkehrssicher zu halten.
Das Salzlagerkontingent des Landkreises umfasst circa 3.100 to. Es gilt der Streugrundsatz: „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Die grundsätzliche Streumenge wird von den Straßenverhältnissen und der Erfahrung des Straßenwärters bestimmt. Für den Winterdienst sind im Landkreishaushaushalt 300.000 € veranschlagt.


Sonja Endl
Stellv. Pressesprecherin