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Landrat Neumeyer: „Hopfen und Spargel prägen den Landkreis“
Der neu gewählte Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft mit CSU Kreisvorsitzenden Martin Neumeyer l. und MdL Petra Högl 2. v.l (Foto: Scheuerer)Der neu gewählte Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft mit CSU Kreisvorsitzenden Martin Neumeyer l. und MdL Petra Högl 2. v.l (Foto: Scheuerer)
Auch in den kommenden zwei Jahren steht Franz Högl aus Dietrichsdorf bei Volkenschwand an der Spitze der CSU-Arbeitsgemeinschaft für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ELF) im Landkreis Kelheim. Bei der turnusgemäßen Neuwahl konnte Högl neben Landrat Martin Neumeyer auch Landtagsabgeordnete Petra Högl, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags, begrüßen. In seinem Grußwort an die Teilnehmer der Versammlung wies Landrat Martin Neumeyer auf die besondere Stellung und Bedeutung der Sonderkulturen im Landkreis hin. „Hopfen und Spargel prägen unseren Landkreis und sind weit über seine Grenzen hinaus beliebt“, sagte Neumeyer. Landtagsabgeordnete Högl ging in ihren Ausführungen auf die von den Regierungsfraktionen vorgeschlagene Annahme des Volksbegehren zum Artenschutz und das zusätzlich in die parlamentarischen Beratungen eingebrachte Begleitgesetz ein.
„ Das zusätzliche Versöhnungsgesetz soll zu einem fairen Ausgleich der Interessen des Artenschutz einerseits und der Landwirtschaft andererseits beitragen. So sind Verbesserungen für die landwirtschaftliche Praxis im Begleitgesetz zum Volksbegehren vorgesehen, um unbeabsichtigte Härten für betroffene Landwirte zu vermeiden sowie einen praktikablen Vollzug zu gewährleisten“, berichtete Högl. Auch wolle man mit dem Begleitgesetz ein umfangreiches Handlungspaket auf den Weg bringen, mit dem Arten- und Naturschutz zusätzlich zum Volksbegehren vorangebracht werden soll. „Hierzu brauchen wir jedoch nicht nur unsere Landwirte, sondern auch der Staat, die Kommunen und die gesamte Gesellschaft sind hier gefordert“, betonte Högl. Für MdL Högl sei es wichtig, dass neben mehr Arten- und Naturschutz in Bayern zugleich auch die Leistungen der Landwirtschaft mehr Würdigung und Wertschätzung erfahren. „Dies erreichen wir, indem wir beispielsweise unsere Junglandwirte besser fördern, indem diese bei der Hofübernahme mit Beratung sowie konkreten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt werden“, so die Landwirtschaftspolitikerin. Auch eine verstärkte thematische Vermittlung der Landwirtschaft und des Naturschutz an den Schulen würde ihrer Ansicht nach dazu beitragen, dass diese Themen mehr Wertschätzung erfahren würden.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Franz Högl auf die mit dem Arbeitskreis Umwelt der CSU im Landkreis abgehaltenen Informationsveranstaltung zur „Durchwachsenen Silphie“ in Schweinbach ein. Weitere berichtete er von dem Besuch des Spargelhof Kügel in Sandharlanden, in der sich die Mitglieder des ELF gemeinsam mit dem CSU-Kreisvorstand intensiv mit dem Einsatz von Folienhäusern in der Landwirtschaft beschäftigten. Auch seien die Mitglieder des ELF bei mehreren Veranstaltungen zum Volksbegehren gewesen. Zum Abschluss seines Berichts betonte Franz Högl, dass die heimische Landwirtschaft nach bester fachlicher Praxis hochwertige Lebensmittel produziere. „Landwirte sind die besten Naturschützer, da deren Boden ihr größtes Kapital ist“, sagte Franz Högl.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Franz Högl als Vorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter sind Robert Schmack und Heinz-Peter Clauß aus Hausen. Petra Högl wurde als Schriftführerin gewählt. Beisitzer sind Josef Pletl und Rupert Schlauderer aus Kelheim, Maria Foster und Martin Forster aus Wildenberg, Alois Flotzinger aus Bad Abbach und Sebastian Schlachtbauer aus Aiglsbach.

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