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Der Hochwasserschutz hat sich wieder bewährt
Die Donau stand am Mittwoch beim Kloster Weltenburg kurz vor dem Innenhof (Foto: br-medienagentur)Die Donau stand am Mittwoch beim Kloster Weltenburg kurz vor dem Innenhof (Foto: br-medienagentur)
Wie bereits berichtet hat das Hochwasser bedingt durch die Wetterlage bis 22. Mai mit der Meldestufe 3 weiter zugenommen. Der sogenannte Scheitelpunkt des Hochwassers wurde bis Mitternacht des 22. Mai erwartet und wird heute am 23. Mai den Bereich Kelheim durchlaufen. Aufgrund der sich langsam verbessernden Wetterlage mit nachlassenden Regenfällen geht man davon aus, dass ab Donnerstag abends die Pegelstände der Donau wieder abnehmen werden. Die Hochwasserschutzmaßnahmen, welche nach dem verheerenden Hochwasser 1999 von den Städten und Gemeinden mit Hilfe des Bayerischen Staates eingeleitet wurden zeigten bereits beim Hochwasser 2013 Wirkung und haben sich nun erneut als sehr hilfreich erwiesen. Beim Kloster Weltenburg konnte man nun mit Zufriedenheit die Wirksamkeit des neuen Hochwasserschutzes mittels transportabler und leicht aufzubauender Spundwände feststellen. Landrat Martin Neumeyer besichtigte gemeinsam mit Kreisbrandrat Nikolaus Höfler am 22. Mai im Kloster Weltenburg die Effektivität der Hochwasserschutzmaßnahmen. Die Feuerwehr von Kelheim hatte beim Kloster Weltenburg an den neuralgischen Stellen die Spundwände installiert und konnte so die Wirksamkeit des Hochwasserschutzes unter Beweis stellen. Wo bei früheren Hochwassern mit hohem personellem Aufwand Sandsäcke aufgeschichtet werden mussten, konnte nun mit relativ geringem Personalaufwand der gleiche Schutzeffekt in erheblich kürzerer Zeit bewältigt werden. Andreas Dillinger, stellvertretender Einsatzleiter der Feuerwehr Kelheim gab den Pressemedien vor Ort ausführlich Auskunft über die Hochwasserschutzmaßnahmen (siehe Video weiter unten).

Ein bewährtes Team: v.l.: Kreisbrandrat Nikolas Höfler, Michael Welnhofer (Abteilungsleiter Landratsamt öffentliche Sicherheit und Ordnung) und Wolfgang Weiss (Landratsamt Kelheim) (Foto: br-medienagentur)Ein bewährtes Team: v.l.: Kreisbrandrat Nikolas Höfler, Michael Welnhofer (Abteilungsleiter Landratsamt öffentliche Sicherheit und Ordnung) und Wolfgang Weiss (Landratsamt Kelheim) (Foto: br-medienagentur)
Landrat Martin Neumeyer überzeugte sich selber von den Maßnahmen zum Hochwasserschutz (Foto: br-medienagentur)Landrat Martin Neumeyer überzeugte sich selber von den Maßnahmen zum Hochwasserschutz (Foto: br-medienagentur)
v.l.: Abt Thomas Freihart, Andreas Dillinger (stellv. Kommandant der FFW Kelheim), Landrat Martin Neumeyer, Michael Welnhofer (Abteilungsleiter Landratsamt öffentliche Sicherheit und Ordnung), Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, Wolfgang Weiss (Landratsamt Kelheim) und Geschäftsleiter der Stadtverwaltung Kelheim Georg Sinzenhauser zeigten sich zufrieden über den Einsatz zum Hochwasserschutz (Foto: br-medienagentur)v.l.: Abt Thomas Freihart, Andreas Dillinger (stellv. Kommandant der FFW Kelheim), Landrat Martin Neumeyer, Michael Welnhofer (Abteilungsleiter Landratsamt öffentliche Sicherheit und Ordnung), Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, Wolfgang Weiss (Landratsamt Kelheim) und Geschäftsleiter der Stadtverwaltung Kelheim Georg Sinzenhauser zeigten sich zufrieden über den Einsatz zum Hochwasserschutz (Foto: br-medienagentur)
Der stellvertretende Einsatzleiter der Feuerwehr Kelheim, Andreas Dillinger, gab in einem Interview detaillierte Auskunft zum Einsatz und der aktuellen Hochwassersituation: