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Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Lena Klingshirn
Farben 2 - Klebeband, Farbstifte auf Papier (Lena Klingshirn 2017)Farben 2 - Klebeband, Farbstifte auf Papier (Lena Klingshirn 2017)
Die Galerie St. Klara ist im Refektorium, dem Speisesaal, des ehemaligen Klarissenkloster in der Kapuzinergasse in Regensburg etabliert. Der Raum ist ein würdiger Ort um die Werke einer außergewöhnlichen Künstlerin zu präsentieren.
Die Künstlerin Lena Klingshirn, geboren 1982 und in Abensberg-Offenstetten zuhause, ist behindert und arbeitet in den Landshuter Werkstätten in Kelheim. Zudem ist sie seit 2005 Mitglied in der Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung des „Förderverein Integration e.V.“. Lena Klingshirn ist mit ihren Zeichnungen der beste Beweis dafür, dass Menschen mit Behinderung auch künstlerische Fähigkeiten haben und weiterentwickeln können. Neben Ausstellungen und Mal-Aktionen im Landkreis Kelheim sowie im Bayerischen Landtag nahm sie auch regelmäßig am „Kunst.Preis Regensburg“ teil. Dieses Jahr hat Lena Klingshirn mit ihren Arbeiten den 2. Preis bei diesem Contest erreicht.
Krebs - Klebeband, Farbstifte auf Papier (Lena Klingshirn)Krebs - Klebeband, Farbstifte auf Papier (Lena Klingshirn)
Die Werke in Mischtechnik aus Klebebändern sowie Graphit- und Farbstiften können nun in der Galerie St. Klara bei Veranstaltungen der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V., welche die Hausherrin des ehemaligen Klarissenklosters ist, und nach Anmeldung vom 16. November 2018 bis 20. Januar 2019 besichtigt werden. Doch auch ohne persönliche Anwesenheit in der Galerie können die Werke online unter der Webadresse https://www.galerie-st-klara.de/ausstellungen zu jeder Tages- und Nachtzeit betrachtet werden.
Die Vernissage war sehr gut besucht (Foto: br-medienagentur)Die Vernissage war sehr gut besucht (Foto: br-medienagentur)
Zur Vernissage kamen neben Mitgliedern der Jury vom „Kunst.Preis Regensburg“ und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie viele Kunstinteressierte aus Regensburg und dem Landkreis Kelheim. Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg, betonte in seiner Laudation, dass die Kunst keine Frage einer Behinderung ist, sondern vielmehr sich die betroffenen Menschen von künstlerischen Werken anregen lassen können sich selbst Gedanken über das Kunstwerk zu machen oder auch einfach nur durch das Betrachten eines Bildes, eines Gemäldes, zur Ruhe zu finden.
Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg (links) bei seiner Laudation mit dem jungen Musiker und Sänger Bjoern Bussler (rechts), der mit Können die musikalische Umrahmung der Vernissage gestaltete (Foto: br-medienagentur)Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg (links) bei seiner Laudation mit dem jungen Musiker und Sänger Bjoern Bussler (rechts), der mit Können die musikalische Umrahmung der Vernissage gestaltete (Foto: br-medienagentur)
Die liebenswerte und bescheidene Künstlerin Lena Klingshirn (Foto: br-medienagentur)Die liebenswerte und bescheidene Künstlerin Lena Klingshirn (Foto: br-medienagentur)Für Michael Eibl ist es daher eine große Freude, in der Galerie St. Klara die Kunstwerke von Lena Klingshirn der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. Das Jury-Mitglied Dr. Rudolf Ebneth erklärte unserer Zeitung noch zusätzlich, dass für die Jury des „Kunst.Preis Regensburg“ für die Bewertung der Kunstwerke und des Schaffens eines Künstlers oder einer Künstlerin vor allem die Authentizität und die künstlerische Aussagekraft ein entscheidendes Kriterium darstellt. Für ihn persönlich sind die Lebendigkeit und die Frische der Werke von Lena Klingshirn ein hervorzuhebendes Merkmal für die Preisverleihung gewesen.
Musikalisch wurde der Vernissage von dem jungen Musiker und Sänger Bjoern Bussler ein rhythmischer Rahmen aus aktuellen Songs der Popmusik gegeben.











Mitglied im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und Jury-Mitglied für die Preisvergabe des Kunst.Preises, Dr. Rudolf Ebneth, der es sich nicht nehmen ließ, der Künstlerin bei der Vernissage seine Aufwartung zu machen (Foto: br-medienagentur)Mitglied im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und Jury-Mitglied für die Preisvergabe des Kunst.Preises, Dr. Rudolf Ebneth, der es sich nicht nehmen ließ, der Künstlerin bei der Vernissage seine Aufwartung zu machen (Foto: br-medienagentur)